Weiter schneiden wir zweieinhalb Knoblauchzehen und eine Chilischote (ohne Kerne) in kleine Stücke.
Fleisch, Chiliwürfel und Knoblauchscheibchen dürfen in heißem Öl schon mal anbraten, während eine Tomate, 3 braune Champignons und eine Paprika ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten werden.
Wenn das alles mit etwas Sojasauce und etwas Pfeffer in der Pfanne ist und ein paar mal durchgerührt wurde, dürfen auch noch ca. 150ml Weißwein dazu (der klägliche Rest, der noch wegmußte). Die Temperatur wird heruntergedreht und der Pfanneninhalt darf ein bißchen vor sich hin schmorgeln.
Wenn die meiste Flüssigkeit eingekocht ist, kommen 3-4 Eßlöffel vorgekochter Basmatireis dazu, die untergehoben werden, um auch noch etwas Hitze abzubekommen. Dazu reicht jetzt auch die Restwärme aus, wir können den Herd also ausschalten.
Im Ergebnis zeigt sich dann am Fleisch eine etwas zu lange Garzeit, das haptische Gefühl macht Lust auf Gulasch und der Kopf ärgert sich über das teure Fleisch, das sorgfältiger und gezielter hätte eingesetzt werden können.
Beim Essen beschleicht mich kurzzeitig das Gefühl, diesen Monat ziemlich viel gemacht zu haben (das erste Mal mit Wein, das erste Mal Risotto, das erste richtige Mal mit Rindfleisch, diverse Gerichte nachgekocht) und so bleibt dann auch der Gedanke nicht aus, wie es mit dem Blog hier weitergehen soll. Ich habe das Gefühl, mich mit den aktuellen Mitteln nicht mehr steigern zu können, auch wenn das möglicherweise Blödsinn ist.
Ich weiß ja nicht wie ernst der Frust ist. Aber ich würde keinesfalls aufhören, weder mit dem Kochen noch mit dem Bloggen! Wenn ich lese, dass Du viele Sachen zum ersten Mal machst, dann ist doch klar, dass sie beim zweiten oder beim vierzigsten Mal viel besser werden. Eine Steigerung kommt automatisch.
AntwortenLöschenManchmal hat man dann auch wieder Rückschläge und irgendetwas klappt nicht. Das ist doch normal.
So ein Blog, der ganz authentisch, 1:1 zeigt, was täglich in einer Küche gekocht wird, ist doch klasse. Wenn ich perfekte Rezepte mit Studiofotos sehen will, dann kann ich auch in ein Kochbuch oder in ein Magazin sehen.
Blogs sind echtes Leben. Deswegen sind sie so toll. Mach bitte weiter so!
Probier mal das Rindfleisch relativ dünn zu schneiden zum Pfannenrühren, das kommt auch gut. Ich mag Hoisin-Soße dazu, gibts mittlerweile sogar öfters im normalen Supermarkt in der Feinkostecke.
AntwortenLöschenAnsonsten kann ich mich nata anschließen. Lass dich vom Frust nicht entmutigen. Mit der Zeit wirst du automatisch auch deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden. Ich denke, deinen Lesern gefällt's jetzt schon. :)