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Freitag, 25. März 2011

Grüne Suppe am Freitag

Noch so eine Idee, die mir schon eine Weile durch den Kopf ging: asiatisch angehauchte Suppe mit Chinakohl kochen.

Chinakohl scheint so langsam "out" zu sein, also keine Saisonware mehr, denn es gab nur noch kleine Köpfe. Dafür tummelt sich beim Gemüsehändler schon der erste Bürstädter Spargel, sowohl in grün als auch in weiß, richtig gut gewachsene Stangen sind das, und das im März!

Unbedingt mit in die Suppe sollten Spinat, Erbsen, Zuckerschoten - und neben Nudeln auch Tofu. Auf die Zuckerschoten habe ich dann allerdings aus Platzgründen doch verzichtet.



In einem knappen Liter Gemüsebrühe durften sich also TK-Spinat, TK-Erbsen, Streifen vom Chinakohl, Tofuwürfel und Nudeln aufwärmen. Anstelle von Reisnudeln habe ich auf einen Zufallsfund aus dem Chinaladen zurückgegriffen: Spinatnudeln.


Wieviel Spinat dort tatsächlich drin ist, darf sich jetzt gern fragen, wer will; mir war es egal. :) Ich habe mich deshalb gegen Glasnudeln entschieden, weil ich für diese kaum Verwendung habe. 200g Nudeln kaufen, wenn man nur 20-30g braucht, ist mir einfach zu doof.

Wie man auf dem oberen Bild sieht, ist der Chinakohl ein wenig zu lange in der Brühe gewesen. Man sollte ihn wirklich nur für 2-3 Minuten in die Suppe geben, damit er Form und Farbe behält.

Dienstag, 22. März 2011

Fruchtige Sauerkrautsuppe

Ich habe ja, seit es diesen Blog gibt, noch nie mit Sauerkraut gekocht. Und nun ist der Winter, die klassische Saison für Sauerkrautgerichte, ja eigentlich schon vorbei. Zumindest möchte man das meinen, so kraftvoll, wie die Sonne gestern schien.

Auf einem Bummel in der Innenstadt kam mir gestern daher die Idee, daß ich das mit dem Sauerkraut dringend nachholen müßte. Nach deftigen Gerichten stand mir allerdings überhaupt nicht der Sinn, deshalb wollte ich es mal mit einer fruchtigen Variante probieren.



Ich habe den Inhalt einer 550g-Dose Sauerkraut in seinem eigenen Saft und etwa 300 ml Apfelsaft zum Kochen gebracht. Bevor es soweit war, habe ich eine Dose Ananas (Inhalt: 8-9 Ringe) geöffnet und den enthaltenen Saft ebenfalls zum Sauerkraut gegossen. 4 Scheiben habe ich mundgerechte Stücke geschnitten und zu dem Sauerkraut gegeben. Innerhalb der nächsten 10-15 Minuten kamen noch Stücke von einer Mango, 2 gehäufte und 2 gestrichene Eßlöffel Zucker und ca. 100 ml weiterer Apfelsaft hinzu.

Das "Experiment" ergab 3 Portionen ;) und der Geschmack war relativ gut zwischen sauer und süß balanciert.

Freitag, 18. März 2011

Möhrencreme(suppe)

Noch was schnelles am Freitagabend, schließlich habe ich Euch drei Suppen pro Woche versprochen.


Die Anregung fand ich bei der lieben Wolkenfee, ich habe mir aber etwas Aufwand gespart.

Ich habe einen halben Liter Wasser erhitzt und wieder einmal zwei Brühwürfel darin aufgelöst. 4 dicke Möhren (siehe Bild) geschält, von den Enden befreit, in Scheiben geschnitten und die Scheibchen mit etwas Ingwer (ebenfalls geschält und in dünne Scheiben geschnitten) 50 Minuten kochen lassen. (Das gleichzeitige Schreiben an der Blogsoap war so fesselnd. ;))


Die Möhren wurden abgegossen, püriert, mit etwas Curry und einem Schuß Wein abgeschmeckt und mit 3 Eßlöffeln Frischkäse "gestreckt". Als Garnierung kam etwas Dill oben drauf.


Da ich darauf verzichtet habe, einen Teil der Brühe den Möhren wieder hinzuzufügen, war das Ergebnis eher eine Creme und von einem Brotaufstrich nicht weit entfernt. Die Brühe war mir allerdings auch zu schade zum Weggießen, also habe ich sie im Anschluß auch noch gelöffelt. :)

Ich warne an dieser Stelle schon mal davor, daß dies ganz sicher nicht der einzige Cremesuppen-Versuch bleiben wird ... ;)

Donnerstag, 17. März 2011

Gemüsesuppe mit Graupen und Fisch

Wieder mit heißer Nadel gestrickt. Deswegen mache ich auch gar nicht viele Worte darum und zeige lieber schnell das Bild.


Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

Montag, 14. März 2011

Von der Schwere gescheiter Foodfotografie

Eigentlich sollte hier stehen: ich habe mich entschieden. Für ein Motto für die Fastenzeit.
Oder besser zwei solche.

1. Ich verzichte auf Schweinefleisch (also auch: Leberwurst, Blutwurst, Schinken, sofern sie nicht ohne Schweinefleisch gemacht sind).
2. Ich poste mindestens 3 Suppen pro Woche.

Das Ganze gilt natürlich erst ab heute, weil: gestern hab ich noch Leberwurst gegessen.
(Hab ich eigentlich schon erwähnt, daß ich atheistisch erzogen wurde?)

Los geht's mit einer Suppe, die sich gar nicht so einfach fotografieren ließ.
Das heißt, der Erfinderin der Klaren Suppe mit Spinat und Tofu ist das schon gelungen. Aber wo bekommt man um halb neun noch chinesisches Geschirr her, wenn nicht aus dem eigenen Schrank?


Ich habe es mit der Lieblingstasse und einem weißen Suppenteller versucht. Mit Blitz und ohne Blitz. In dieser Reihenfolge. Beide fassen nicht gleich viel Suppe. Und ich war dann tatsächlich zu faul, vor dem Fotografieren im Teller die gesamte überstehende Brühe abzulöffeln.


Zum Glück hat das fürchterliche Aussehen der Suppe aus ca. einem halben Liter Wasser, zwei Brühwürfeln, zwei walnußgroßen Pellets TK-Spinat, vier kleinen braunen Champignons (in Scheiben geschnitten) sowie gewürfelten 120g Tofu deren Geschmack nicht beeinträchtigt.

Und chinesisches Suppen-Geschirr will ich eh irgendwann kaufen ... es kann sich also nur um Monate handeln, bis ich bessere Fotos hinbekomme. ;)

Da es zeitlich gerade noch paßt, reiche ich diesen Beitrag bei dem von Julia betreuten Event Verzicht mit Genuß ein.

Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)

Donnerstag, 24. Februar 2011

Graupensuppe, zweiter Versuch

Ich wollte es heute noch einmal wissen.
Deshalb habe ich erneut einen guten halben Liter Wasser aufgekocht, zwei Brühwürfel dazugegeben, zwei Möhren in Scheiben und ca. 1/8 Steckrübenkopf in Stifte geschnitten, das Gemüse und etwas Gerstengraupen in die Brühe gegeben, später nochmals 200ml Wasser aufgegossen, alles zusammen insgesamt 30 Minuten köcheln lassen und dann abgeschmeckt.

Als Deko kam etwas Dill (auch kleingeschnitten) dazu.


Ja, ich werde langsam zum Graupenfan.
Das muß wohl daran liegen, daß ich das mindestens mein halbes Leben nicht gegessen habe.

Dienstag, 22. Februar 2011

Rindfleisch und Graupen, fast als Suppe

Eigentlich sollte es heute eine Suppe geben.
Dafür hatte ich eine Beinscheibe vom Rind gekauft und eine Tüte Gerstengraupen.

Das Rezept dafür stammt von einer Rezeptkarte, die irgendwann einmal den Weg in den elterlichen Haushalt gefunden hat und dann von mir einkassiert wurde. ;)

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Graupensuppe mit Wurzeln und Lamm
Zutaten:
1 Liter Lammfond
250 g Lammfilet
2 EL Öl
80g Perlgraupen
3 Karotten
1 Lauchstange
2 Pastinaken
rote Zwiebeln
glatte Petersilie
Salz
grober Pfeffer

Zubereitung:
Die Perlgraupen werden in dem Lammfond aufgekocht und abgeschäumt.
Karotten, Lauch und Pastinaken in feine Scheiben schneiden und zusammen mit den Graupen etwa 30 Minuten im Fond köcheln lassen.
Mit gehackter Petersilie, Pfeffer und Salz würzen.
Das Lammfilet wird in kleine Würfel geschnitten und in heißem Öl kräftig angebraten.
Anschließend das Fleisch in die Suppe geben und kurz garziehen lassen.

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Ich habe stattdessen die Beinscheibe in etwa einem halben Liter Wasser eine halbe Stunde kochen lassen, dann herausgenommen, Möhrenscheiben, Graupen und etwas gewürfelten Fenchel in der verbliebenen Brühe kochen lassen, das Fleisch vom Knochen gelöst und kleingeschnitten und dann noch kurz in der Suppe (oder dem, was davon übrig blieb) erwärmt, bevor ich alles auf den Teller gab.


Wer nicht hören kann, muß eben fühlen. ;)

Freitag, 7. Januar 2011

Suppe mit vielen Schätzen drin

Die Suppenkultur des fernen Ostens hat mich schon immer fasziniert; deshalb neide ich Hannah Toups und Ly auch ein wenig ihre Herkunft. Mit einer guten Suppe läßt sich ja wirklich alles geradebiegen ...

Dem Thema wieder nähergebracht hat mich gestern Jutta mit ihrer Minestra di Passatelli. Das sollte doch eigentlich auch mit dem Nudelteig funktionieren, der so geduldig seiner Verarbeitung harrt.

Gesagt, getan, Rinderknochen gekauft ("Wir haben hier Markknochen für die Suppe im Angebot", meinte der junge Metzgereiverkäufer) und in Wasser köcheln lassen (mind. 40 Minuten).

In der Zwischenzeit habe ich folgende Einlagen für die Suppe vorbereitet:
- 100g Rinderhack mit Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Curry gewürzt und zu kleinen Bällchen geformt
- einen Rest TK-Erbsen im Dessertschüsselchen auftauen lassen
- etwa 120g Tofu in kleine Würfel geschnitten
- eine Möhre geschält und in Scheiben geschnitten
- eine Stange Stangensellerie (also: nicht ein ganzer Stangensellerie, sondern wirklich nur ein Teil davon) ebenfalls kleingeschnitten

Als ich damit fertig bin, ist das Fleisch mehr als gar und damit Zeit, die Knochen herauszunehmen. Ich gieße etwa einen halben Liter Wasser nach, weil mir die Brühe zuwenig erscheint. Das soll sich später rächen, ich muß doch eine komplette Suppentasse voll wieder abschöpfen (mit der Kelle, nicht mit der Suppentasse ;)).

Die Fleischbällchen und das Gemüse köcheln vor sich hin, während ich eine Handvoll Teig noch einmal mit Feingrieß durchknete und in lange Fäden rolle.
Die selbstgerollten Nudeln gebe ich nach und nach ebenfalls zur Suppe, wo sie etwas durchziehen dürfen.

Nachdem alle Nudeln in der Suppe sind, schmecke ich mit Salz und einem kleinen Spritzer Sojasauce ab und lasse alles noch für knappe 10 Minuten bei kleiner Flamme auf dem Herd.


Das Experiment ist gelungen, die Köchin ist satt und zufrieden und stellt sich ein weiteres Mal die Frage: Warum bin ich eigentlich nicht eher darauf gekommen?

Sonntag, 19. Dezember 2010

Fast Food für Kranke: Hühner-Kokossuppe mit Ingwer

Meine am Donnerstagabend eingefangene Erkältung nötigt mir heiße scharfe Suppen auf.
Das stört mich überhaupt nicht, denn im Kühlschrank warteten eh noch kleine und große Hühnerschenkel sowie eine große Knolle Ingwer auf die Verarbeitung.

Zu diesem Zweck habe ich heute zwei große und drei kleine Schenkel in etwa einem Liter Wasser mit etwas Salz ausgekocht, dann (nach 30 bzw. 50 Minuten) aus der Brühe geholt und abkühlen lassen. In der Brühe machte es sich inzwischen der Inhalt einer Dose Kokosmilch (ca. 400ml) gemütlich, dazu kamen noch zwei Möhren (geschält, in Scheiben geschnitten) und 4cm Ingwer (geschält, kleingewürfelt) sowie ein ordentlich gehäufter Teelöffel Currypulver.

Zum Abschluß kam das kleingerupfte Fleisch noch für etwa zehn Minuten zurück in den Topf, ich habe abgeschmeckt und die Suppe für eßbar befunden.


Im Original ist die Suppe gar nicht so strahlend gelb, aber ohne Blitz zu fotografieren ist abends kaum noch möglich.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Nachgekocht: Möhren-Ingwer-Suppe

Nach einem Rückblick auf meine diesjährige Geschenkproduktion geht es nun endlich mit Suppen weiter.

Diese hier bei Chili & Ciabatta hat mich gleich angelacht, als ich das erste Mal auf sie gestoßen bin. Die Grundzutaten Möhren und Ingwer lagen seitdem immer mal wieder im Kühlschrank, zum Nachkochen gekommen bin ich allerdings erst jetzt.

Ich habe drei große Möhren geschält, in Scheiben geschnitten und in Butter leicht anbraten lassen, zwei gestrichene Eßlöffel Zucker und ca. 4cm in Scheiben geschnittenen Ingwer dazugegeben.

Als ich die Möhren für weich genug hielt, goß ich 250ml Gemüsebrühe und ca. 100ml Kokosmilch (inkl. Festanteil) dazu, ließ das ganze gute 20 Minuten schmurgeln, schmeckte mit Salz ab, pürierte die Suppe (was nicht hundertprozentig geklappt hat, siehe Bild), schmeckte nochmal ab und freute mich dann über die Kombination aus Süße und subtiler Schärfe.


Leider war der Teller viel zu schnell leer.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Borschtsch (in der Freestyle-Version)

Auch bei mir geht jetzt die Suppensaison richtig los.


2 Päckchen passierte Tomaten (je 500 ml) wurden mit etwa 500 ml Wasser ausgespült und der Inhalt mit dem Wasser und zwei Fleisch-Brühwürfeln aufgekocht.
Der Reihe nach wanderten Streifen vom Weißkohl (der vorher geviertelt und vom Strunk befreit wurde; verwendet habe ich nur zwei Drittel eines kleinen Kopfes), ca. 1cm große Würfel vom Roastbeef (gute 100g), eine geschälte und geriebene Möhre, zwei vorgekochte Kugeln Rote Bete (in kleine Würfel geschnitten) und zwei Kartoffeln (ebenfalls in kleine Würfel geschnitten) mit in die Suppe.
Gekocht hat das Ganze ca. 40 Minuten, bis alle Bestandteile durchgegart waren.

Zum Servieren habe ich zwei Teelöffel Joghurt dazugegeben.

Die Menge reicht für 2-3 hungrige Esser.

Sonntag, 14. November 2010

Nachgekocht: Zwiebelsuppe

Mir war gestern abend nach einer wärmenden Suppe.
Da ich vor zwei Wochen einen großen Sack Zwiebeln gekauft hatte und der Grauburgunder immer noch geöffnet und fast leer im Kühlschrank stand, lag die Idee, eine Zwiebelsuppe zu machen, sehr sehr nahe.

Bei Mestolo habe ich ein schönes Rezept gefunden.

Da ich parallel mal wieder Pizzabrot gebacken habe, war das zu Paula gehörige Schüsselchen besetzt, als ich mit dem Kochen anfing. Also habe ich mal frei Schnauze vier Zwiebel vom oberen und unteren Ende und der Schale befreit.


Diese Zwiebeln habe ich in Ringe geschnitten und die Ringe in etwa 40g Butter angeschwitzt, bis sie etwas Farbe angenommen hatten. Ich habe zwei gestrichene Eßlöffel Mehl untergerührt, kurz anschwitzen lassen und dann gut 100ml Weißwein (eben den oben erwähnten Rest) dazugegeben.
Da der Wein ziemlich schnell verkochte, habe ich 400ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel (*schäm*) dazugegeben. Alles ließ ich etwa zwanzig Minuten vor sich hin köcheln, wobei ich mehrmals umrührte.

Ich gab noch etwas gerebelten Basilikum in die Suppe und streute ein wenig Käse obendrauf. Für's Foto. :)


Zum Servieren habe ich dann den Rest des geriebenen Käses breit auf der Oberfläche der Suppe verteilt, wo er ein wenig schmolz, aber nicht komplett in der Suppe unterging.

Fazit: sehr lecker (wenngleich durch das Verhältnis der festen und flüssigen Zutaten etwas sehr gehaltvoll). Ich weiß gerade überhaupt nicht, warum ich früher Zwiebelsuppe aus der Tüte gegessen habe ...

Im übrigen sind meine Gemüsebrühwürfel jetzt alle. Ich muß also doch mal selbst Brühe herstellen ...

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Italienische Woche: Minestrone frei Schnauze

Angefangen hat alles hiermit:


Ich hatte ohnehin geplant, noch ein zweites Gericht für das Event The Real Deal bei 1x umrühren bitte einzureichen. Geplant war ein Nachbau eines TK-Fertiggerichtes, das eigentlich erfreulich zusatzstoff-frei ist (kein Hefeextrakt, keine extra Würzmittel etc.) und darum vielleicht gar nicht so als Kandidat in Frage kommt.
Tja und dann wanderte Anfang der Woche ziemlich viel Gemüse mit mir nach Hause und die Verkäuferin schmuggelte mir das oben abgebildete Döschen mit in meinen Einkauf. O_O
Natürlich nicht so nackt, sondern mit einem Stück Papier obendrauf:



Ein Blick in die Zutatenliste weckte in mir die Motivation, eine Gemüsesuppe zu kochen. Also schnell noch etwas mehr Gemüse eingekauft (2 Stangen Lauch, eine Sellerieknolle, 4 Angebotskohlrabi). Und dann fiel mir meine "italienische Woche" wieder ein. Es mußte ein Minestrone-Rezept her.

Claus hat auf seiner Seite eine Suchmaschine, die nur bestimmte Foodblogs einschließt. Diese benutzend stieß ich auf diverse Minestrone-Rezepte, von denen mich keines komplett überzeugte. Hier fehlte eine Zutat, dort eine andere ... und ich hatte doch schon soviel Geld für den Lebensmitteleinkauf ausgegeben! Also entschied ich mich für einen Mischmasch, der diesem Rezept am nächsten kommt. Bei den Anonymen Köchen fand ich in diesem Post eine grobe Anleitung. Da bei mir bislang nie Knochen im Haus waren, die nicht zu einem Federvieh gehörten, entschloß ich mich, es wie Claudia mit einem Hühnerfond zu versuchen. In diesem Fall hieß das für mich, zuerst zwei Hühnerbeine auszukochen und dann das Gemüse in die Brühe zu geben.

Zeit, die beteiligten Gemüse vorzustellen: Möhren, Kohlrabi und Lauch. Letzteren habe ich auf dem Fußboden fotografiert. ;)




Die Möhren und der Lauch wurden in Scheiben geschnitten, der Kohlrabi in Würfel.
Der ebenfalls gekaufte Sellerie blieb entgegen der ursprünglichen Planung deshalb außen vor, weil ich schon Probleme hatte, die zweite Stange Lauch im Topf unterzubringen.

Die Möhren und die Kohlrabi habe ich zu den Hühnerbeinen gegeben und alles miteinander weiterkochen lassen, während ich die erste Stange Lauch schnitt. Als diese auch soweit war, habe ich die Beine herausgenommen. Die zweite Stange Lauch kam kurze Zeit später ebenfalls noch dazu. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und (in kleinerem Umfang) Cayennepfeffer.

Der Punkt, an dem ich mich dann doch an Claudios Rezept gehalten habe, waren die Nudeln. Ich habe vier oder fünf kleine Nester aus grüner Tagliatelle (wegen Platzmangel gekauft statt selbstgemacht) zerbrochen, einige Minuten in Salzwasser kochen lassen und anschließend abgegossen.


So sah das leider doch etwas zerkochte Gemüse am Ende aus:



Ich gab die Nudeln dazu, ließ alles noch 2-3 Minuten durchziehen, suchte nach einem passenden Gefäß und gab schließlich meiner Neigung nach, die Suppe aus der großen Teetasse zu essen. Mir ist das bei sehr flüssigen Suppen irgendwie lieber als ein Suppenteller.



Der Vorteil gegenüber der Dose mit dem Herrn in Grau?
Ich kann die Suppe morgen abend noch einmal genießen, ohne viel Arbeit zu haben, wenn ich nach Hause komme.
Aus diesem Grund wird es wohl morgen kein Posting von mir geben und die "italienische Woche" geht erst am Samstag weiter.

Fast hätte ich das Banner vergessen:

Blog-Event LXI - The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010)

Montag, 13. September 2010

Schnell kochen mit Effilee: Weißwurst mit Brühe

Ich folge mal wieder einem Anstoß von Arthurs Tochter und koche auch was aus der aktuellen Effilee nach: den Schnellen Teller Nr. 3.

Die sollen mitspielen:


Eine halbe Kohlrabi, ein Drittel von einer Zucchini, eine (bereits geschälte) Möhre, zwei Weißwürste, ein Brühwürfel aus dem Bioladen. Also nicht das klassische Suppengemüse, sondern eben das, was der Kühlschrank hergibt. Gemüsebrühe im Glas zu kaufen ist nicht so mein Ding; zum Vorkochen und aufbewahren fehlt mir der Platz (oder die Motivation).

Während sich im Topf das Wasser erwärmt und der Brühwürfel sich langsam auflöst, stiftele ich Möhre und Zucchini mehr oder weniger professionell, was länger dauert als gedacht. So richtig schnell ging es also doch nicht. Nachdem diese beiden Gemüse im Topf sind, ziehe ich die Weißwürste ab (was leider nur bei der ersten gutgeht, die zweite gibt nicht die komplette Schale her) und gebe sie ebenfalls dazu.
Tja, und dann war der Topf schon voll und der halbe Kohlrabi wanderte in den Kühlschrank zurück.

Da das Rezept nur bedingt in Augennähe liegt, werde ich ihm jetzt auch abtrünnig. Die Würste dürfen etwa 10 Minuten mit dem Gemüse bei geringer Temperatur kochen, bevor ich sie aus dem Sud fische und mit dem Gemüse sowie einem Teil der Brühe anrichte.
Obendrauf kommt glatte Petersilie - aus Faulheit meinerseits im Ganzen.



Ich bestreiche noch schnell eine Scheibe Kürbisbrot mit Sahnemerrettich, lege eine zweite Scheibe oben drauf, halbiere beide. Diese Brote gibt es zu den Würsten, nachdem ich mich über das Gemüse und die Brühe hergemacht habe. Sowohl die Suppe als auch das Brot harmonieren gut mit der Wurst. Und ich bin jetzt nur noch ein klein wenig auf Claus' Tafelspitz neidisch, weil dafür gar kein Platz mehr in meinem Bauch wäre.

Somit sei die Wintersuppensaison auch hier eingeläutet.

Sonntag, 5. September 2010

Resteverwertung, die Zweite

Heute spielten mit:
- Hühnerbrühe (vom Freitag)
- ein Viertel von einer Riesenzucchini
- eine Chilischote
- eine nicht genauer bestimmte Menge Hirse (vulgo "genug")
- etwas Hüttenkäse
- Sojasauce und Pfeffer

Die Brühe wurde aufgekocht, das kleingeschnittene Gemüse dazugegeben, ebenso die Hirse, Sojasauce und Pfeffer, die Suppe durfte ein Weilchen köcheln, dann wurde die Wärme reduziert, damit die Hirse auch ausquellen konnte. Der Hüttenkäse wurde erst ganz zum Schluß zugegeben (da war der Herd dann sogar schon aus) und mit ihm wurde noch einmal abgeschmeckt.


Sieht nicht lecker aus, war aber eßbar. ;)

Montag, 17. Mai 2010

Käsesuppe mit Spargel

Eigentlich sollte in der Überschrift "Spargel mit Käsesoße" stehen.
Aber ich habe mich mit meiner Fehlplanung mal wieder übertroffen.

Das war der Käse:


Dieser durfte sich zusammen mit etwas Milch (ca. 200 ml) im Topf aufwärmen. Ich hoffte auf eine cremige Konsistenz, leider aber trennten sich nur die flüssigen und die festen Phasen des Käses voneinander. Was ich zu spät merkte. :(

Bevor die Milch auf den Herd kam, habe ich einen halben Bund Spargel geschält, in 2-3 cm lange Stücke geschnitten und ins kochende Wasser gegeben. Als der Spargel weich war, war auch der Käse fast geschmolzen, und ich habe den Spargel in die Käsebrühe gegeben.
Da mir das ganze zu flüssig war, kamen noch ein paar Reisblätter dazu.


Ich habe dann vor dem Essen die Suppe etwas abkühlen lassen, was aber nur dazu führte, daß der feste Teil auch wieder fest wurde und am Boden zusammenklumpte.
Das war am Samstagabend, der Topf weicht immer noch ein. :(

Montag, 3. Mai 2010

Der heutige Tag

Ich glaube, das hier wird mein persönliches "was ich schnell mal kochen könnte"-Verzeichnis.
An die nötige Qualität. um mir auch mal den einen oder anderen Kommentar zu verdienen, komme ich offensichtlich nicht heran.
Da ist mir dann auch die Arbeit mit einzelnen Einträgen zu viel.

Was gab es heute?
Mittags: Gurkensalat und paniertes Schollenfilet
Abends: Gemüsesuppe mit Hirse und Tofu

Für den Gurkensalat wurde eine Gurke geschält, geraspelt, mit einem kleingeschnittenen Bund Dill sowie Sesam, Keimöl und Balsamico vermengt. Ich habe mit Pfeffer abgeschmeckt und dann das Salz vermißt.

Die Scholle wanderte über einen Teller Mehl, durch eine Schüssel mit zwei gequirlten Eiern, wurde auf einer Seite gepfeffert und gesalzen und beidseitig angebraten.
Den Rest des Mehls und der Eimischung habe ich miteinander verrührt und später ebenfalls in die Pfanne gegossen, sodaß ich dann quasi ein Omelett mit Schollenfilet in der Mitte hatte.
Gut zu wissen, daß ich also auch Eierkuchen hinkriegen könnte, aber tendenziell war mir das dann doch zuviel Ei auf einmal.

Die Gemüsesuppe bestand aus einem Brühwürfel "Fette Brühe", 500 ml Wasser, 4 kleingeschnittenen Seitenteilen eines Stangensellerie, einigen Tofuwürfeln, ca. 4 EL Hirse. Beim Aufquellen blieb noch etwas Brühe übrig, die dann aber auch schon sehr sämig war.

Und bevor ich es vergesse, sei noch erwähnt, daß ich endlich auch den Rhabarber verarbeitet habe. 5 Stangen lagen in meinem Kühlschrank, jetzt wird hoffentlich eine Art Gelee mit Fruchtstückchen daraus. Zumindest habe ich nach dem Kochen noch einige Eßlöffel (mindestens 8) Gelierzucker 1:1 dazugegeben.
Interessant, daß die Säure beim Rhabarber erst herauskommt, wenn man Zucker dazugibt.

Sonntag, 2. Mai 2010

Hühnersuppe mit Ingwer

Mal wieder was schnelles: 4 Hühnerflügel ins heiße Wasser gegeben, während des Kochvorgangs eine Pastinake und eine halbe kleine Knolle Ingwer schälen und würfeln, die gekochten Hühnerflügel aus dem Wasser nehmen, Gemüsewürfel und etwas Sojasauce rein, 2-3 Minuten kochen lassen, dann 2 Eßlöffel Hirse dazu und die Temperatur nach weiteren 3 Minuten verringern.
Hühnerfleisch von den Knochen pulen, kleinschneiden. Wenn die Hirse den Eindruck macht, genug aufgequollen zu sein (nach etwa 10 Minuten), Herd ausschalten, Fleisch noch kurz in die Suppe geben, ggf. nachwürzen.

Mir war es zum Schluß zuviel Ingwer- und zuwenig Pastinakengeschmack.
Die Richtung stimmt aber.

Die Hirse war natürlich wieder wegen des Eisengehaltes dabei.

Donnerstag, 11. März 2010

Schnelle Tomatensuppe

Den Inhalt zweier kleiner Tetrapaks Passierte Tomaten in einen Topf geben.
Beide Paks mit etwas Wasser gut ausspülen, das Tomatenwasser ebenfalls in den Topf geben.
Tomatenmasse aufkochen lassen, dabei öfter umrühren. Ca. eine halbe Dose Kidneybohnen dazugeben und 3-4 Minuten mitkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Oregano abschmecken.
Die Suppe auf kleiner Flamme oder bei ausgeschaltetem Herd noch weiterköcheln lassen, währenddessen ca. 50g Schafskäse in Würfel schneiden und kurz vor dem Servieren zur Suppe geben, damit der Käse etwas anschmilzt.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Schnelle Möhrensuppe

Für eine Person als Hauptspeise oder für 2 Personen als Vorspeise:

- 4 dicke Möhren längs dritteln, quer vierteln
- Möhrenstücke in Salzwasser weich kochen lassen
- Wasser abgießen (auffangen!)
- Möhrenstücke pürieren, nach Geschmack max. die Hälfte des Kochwassers wieder unterrühren
- nach Geschmack mit feingeschnittenem Knoblauch, Pfeffer, Salz und weiteren Gewürzen noch einmal aufkochen lassen (ich habe noch je einen Teelöffel getrockneten Thymian und Majoran dazugegeben)

Ich bin gerade mal wieder begeistert ... davon, daß das mit dem Zauberstab so gut ging und von dem leckeren Möhrengeschmack. Das schreit nach einer Wiederholung!