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Sonntag, 22. Januar 2012

Schneller Gurkensalat

Neuerdings koche ich einmal pro Woche auswärts. In einer "richtigen" Küche. Und während bei den ersten beiden Malen noch Chefkoch Pate bei der Rezeptsuche stand, hat der Mitesser mit etwas Nachhelfen meinerseits jetzt auch Hüttenhilfe als Rezeptquelle entdeckt. Ein Foto ist trotzdem wieder nicht entstanden, sorry!

Es gab Lasagne und, weil wir uns einig waren, diesmal auch einen Salat dazu essen zu wollen, kamen auch Gurke, Dill und Naturjoghurt auf die Einkaufsliste.

Womit eigentlich schon alles verraten wäre ...

Während der Mitesser sich um die Bechamelsauce für die Lasagne kümmerte, schnitt ich die Gurke in Viertelscheiben, den abgezupften Dill klein, mischte beides mit Salz, Pfeffer und einer kleingeschnittenen Knoblauchzehe und gab zuletzt den Joghurt dazu. Dann ließ ich den Salat den Rest der Lasagnengarzeit ziehen.

Der Mitesser war angenehm überrascht und wird sich jetzt wohl öfter Gurkensalat machen. *g*

Ansonsten waren die Portionen leider doch etwas groß, man merkt uns beiden eben doch die nicht ganz so große Kocherfahrung an.

Da eine übliche Handelspackung Lasagneblätter mehr Scheiben enthält, habe ich mich mit einer Äußerung bzgl. der weiteren Verwendbarkeit ein wenig aus dem Fenster gelehnt. Zwangsläufig werde ich den leichten Sinnes gegebenen Tip in den nächsten Tagen selbst mal probieren müssen. Stay tuned ...

Sonntag, 12. Juni 2011

Es ist wieder Zeit

Es ist wieder Zeit für Orsis Erdbeer-Gurken-Salat. Das haben Milliways und Steph schon ganz richtig erkannt.

Und darum gibt es diesen leckeren Salat auch bei mir dieses Jahr wieder, mit demselben Dressing wie hier: auf 500g Erdbeeren einen "gehäuften" Eßlöffel halbflüssigen Honig, je 2 Eßlöffel Weißweinessig und Walnußessig, Pfeffer nach Gefühl.


Ich wünsche Euch ein schönes Rest-Pfingsten!

Freitag, 4. Februar 2011

Hering mit Gurke und Roter Bete

Manchmal improvisiere ich nicht nur mit Zutaten, sondern auch mit den Gefäßen, in denen ich sie mische.
Zum Beispiel gestern abend.
Geplant war, die verbleibenden 2 Rote Bete-Kugeln mit einem Doppelfilet Hering und etwas Salatgurke zu verheiraten. Eigentlich halte ich es für keine gute Idee, zweimal pro Woche dasselbe Gericht zu präsentieren, aber es bot sich hier einfach an ...

Für diese kleine Menge ist die große Salatschüssel zu groß, also mußte der kleine Topf 'ran.

Ich habe zwei Kugeln vorgekochte Rote Bete in Würfel geschnitten, dasselbe mit ca. 4cm geschälter Gurke getan und ein paar Zweige kleingeschnittenen Dill dazugegeben.

Das Doppelfilet habe ich getrennt und vom Schwanz befreit, beide Teile halbiert und in kleine Stücke geschnitten, die dann auch noch in den Topf kamen.

Abgeschmeckt habe ich mit Pfeffer und Salz und anschließend noch 4 Eßlöffel Naturjoghurt untergerührt.


Da ich mich nicht entscheiden kann, welches Bild mir besser gefällt, zeige ich auch noch das, das ich mit Blitz aufgenommen habe:

Donnerstag, 3. Februar 2011

Eisalat, mal anders

Und mal wieder improvisiert.

Für ein kleines Abendessen zwei Eier hartkochen, abschrecken, pellen, mit dem Eierschneider zweimal schneiden. In eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Einen reichlichen Zentimeter Salatgurke schälen und in kleine Würfel schneiden.
Ein paar Zweige glatte Petersilie waschen, abtrocknen und in schmale Streifen schneiden.

Alles miteinander mischen und noch einmal abschmecken.


Dazu (oder untendrunter ;)) gibt es Pumpernickel oder ein kerniges Brot.

Samstag, 13. November 2010

Kartoffelsalat mit roter Bete

Es wurde mal wieder Zeit für Basteleien an eigenen Rezepten. ;)

Eine Anregung dafür war vor allem dieser Post bei Kochessenz.de. Also habe ich Rote Bete gekauft. Und dann darüber sinniert, ob nicht auch ein Kartoffelsalat mit Gurke und Schafskäse daraus werden könnte.

Ich habe eine Gurke in Scheiben geschnitten sowie Schafskäse und zwei Kugeln vorgekochte Rote Bete in Würfel. Dazu habe ich ein Dressing aus Walnuß- und Pflanzenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer angerührt und untergemengt.
Die Kartoffeln habe ich erst zugegeben, als sie weitgehend abgekühlt waren.

Anschließend kamen auch noch zwei Handvoll Sonnenblumenkerne dazu.


Schätze, an der Aufmachung hätte ich ein wenig feilen können, z.B. mit Gurkenwürfelchen statt Scheiben ...

Montag, 18. Oktober 2010

Italienische Woche: Gurkenrisotto nach "Low Budget Cooking"

Das heutige Rezept habe ich bei Low Budget Cooking gefunden: Gurkenrisotto. Ich koche es etwas abgewandelt nach - in der Pfanne.

Für zwei Portionen schäle ich eine ganze Salatgurke und schneide sie in kleine Würfel.


Auch eine kleine Zwiebel und eine zehe frischer Knoblauch werden kleingewürfelt.
Ich messe 130g Arborio-Reis ab und stelle sie beseite.
In der Pfanne sind inzwischen 2-3 Eßlöffel Öl warmgeworden.
Ich gebe erst Zwiebel- und Knoblauchwürfel und dann, als die Zwiebel glasig ist, den Reis dazu.
Alles darf 2-3 Minuten anbraten, dann kommen die Gurkenwürfel hinzu und kurz darauf 350 ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel, den ich unterrühre. Ich drehe die Temperatur ein wenig nach oben, um die Mischung kurz aufkochen zu lassen, und dann wieder herunter.

Eigentlich hatte ich gedacht, das Wasser würde nicht reichen, zumal im Originalrezept mehr Wasser angegeben ist. Doch die Gurken geben jede Menge Flüssigkeit ab. Ich rühre ca. 10 Minuten immer mal wieder um und drehe dann, da der Reis gut quillt und die Flüssigkeit immer noch blubbert, die Temperatur weiter herunter.

Ein paar Stiele Dill werden aus dem Gemüsefach des Kühlschrankes geholt, die Blätter abgezupft und kleingeschnitten.
Dann öffne ich eine Dose kleine Krabben und lasse sie abtropfen.

Dann wieder rühren. Viel Flüssigkeit ist jetzt nicht mehr da, aber immer noch genug, um von weiteren Flüssigkeitszugaben abzusehen. Ich schmecke mit Pfeffer ab und drehe die Temperatur noch ein Stück herunter.

In einer separaten Pfanne brate ich die Krabben in Öl kurz an und richte sie dann auf dem Risotto an.


Das Endergebnis sieht mehr nach Gurkensuppe als nach Risotto aus, schmeckt aber vorzüglich und macht einen sehr gehaltvollen Eindruck. Die Basilikumblättchen passen sich geschmacklich sehr gut ein.
Ich weiß nicht, wie sich Parmesan, Zitronengeschmack und Sahne hier eingefügt hätten. Mir scheint das Gericht so komplett zu sein und ich kann es mir als Beilage zu einem nicht so fetten Fisch oder größeren Meeresfrüchten gut vorstellen.

Samstag, 12. Juni 2010

Erdbeer-Gurken-Salat in groß



Kleingeschnitten wurden: 2 Körbchen Erdbeeren (also etwa ein Kilo), eine halbe Gurke, die Blätter eines Töpfchens Basilikum.

Dressing: 2 reichliche Eßlöffel flüssiger Honig, 4 Eßlöffel Walnußöl, 4 Eßlöffel Weißweinessig, Pfeffer. Angenehm süß mit kleiner Säurenote. Doch, so kann man das lassen. :)

Auf zum Nähtreffen!

Sonntag, 23. Mai 2010

Technikübung mit Gurke

Zu meinen kulinarischen Kindheitserinnerungen gehört ein Gurkensalat aus schmalen Gurkenstreifen, der mit Essig angemacht war.
Höchste Zeit, das mal nachzubauen, auch wenn ich mit Essig-Dressings noch nicht so ganz warm bin. Es gibt ja Alternativen. :)

Eine Gurke wurde halbiert, von den Enden befreit und geschält, die Kerne entfernt.


Die dressierten Gurkenteile wurden nochmal halbiert und mit dem Sparschäler wurde von außen soviel abgeschabt wie möglich. Übrig blieben kleine Schiffchen, die nicht mehr ganz dicht waren. ;)


Anschließend wurden ein paar Zweige Dill abgezupft und die Blätter, wenn man sie so nennen will, kleingeschnitten. Das Ergebnis ist hier mit einem meiner beiden Küchenmesser zu sehen (jenen Messern, die sich beim Fleisch- und Fischschneiden eher eines Quetschvorganges befleißigen).


Zusammen mit dem Dill habe ich noch etwas Pfeffer, 2 Teelöffel Sesamöl, etwas Salz und 2 Teelöffel Schmand unter die Gurkenscheiben gerührt. Durch den Schmand wurde es recht gehaltvoll und insgesamt fand ich das Ergebnis unendlich lecker. Da war richtig viel Sonne in der Schüssel, auch wenn man das auf dem Foto nicht sieht. :)


Ich habe dann noch diejenigen verbliebenen Schiffchen, die noch nicht in meinem Mund gelandet waren, kleingeschnitten und untergemischt. Insgesamt kann ich mir die Gurkenscheiben eher als Deko vorstellen. Aber mir fehlt ja auch eine passende Reibe für die Massenproduktion. ;)