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Dienstag, 14. Juni 2011

Vom Herbst in den Sommer: Rhabarberröster

Unlängst hatte bei einem Treffen, bei dem es sich gar nicht primär um's Essen drehte, eine Bekannte erwähnt, daß Zimt gut zu Rhabarber passe. Als großer Fan beider Zutaten wollte ich die Idee gern aufgreifen - aber wie?

Und dann kam mir wieder der Zwetschgenröster von Frau Eßkultur ein.

Gedacht, getan. Ein gutes Kilo Rhabarber wurde gekauft, von den Enden befreit, halbiert, geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten ...


... in einer Mischung aus Erdbeersaft, dem Saft einer Zitrone (insgesamt etwa 250ml Flüssigkeit, so wie bei Ulrike) und etwas Weißwein sowie einem gestrichenen Eßlöffel Zimtpulver gegart, in Gläser gefüllt ...



... und 2 Tage später mit ein paar Quarkbällchen gegessen:


Für Rhabarberfans ein echtes Muß zum Nachmachen. Wer keinen Zimt mag, läßt ihn weg, dann kommt der Erdbeergeschmack schön raus.

Und da dieses Kompott sich in kleinen Einmachgläschen wie auf dem 2. Bild rechts auch gut zum Mitnehmen auf eine Party eignet, reiche ich das Rezept beim Event Geschenke aus der Küche von Zorra und Klärchen Kompott aus dem Gourmetbüdchen ein.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Montag, 30. Mai 2011

Wenn aus einem Kuchenrezept ein Blogevent wird ...

Feinschmeckerle ist schuld. Der Blog Bolli's Kitchen gehört nicht zu meiner normalen Lektüre (warum eigentlich nicht? *grübel*), deshalb wäre ich ohne Feinschmeckerles Tweet über Bollis Rhabarberkuchen gar nicht auf selbigen aufmerksam geworden.


Dabei hätte der Zeitpunkt nicht günstiger sein können; ich war nämlich eh auf der Suche nach einem weiteren Rhabarberkuchenrezept. Und hatte meiner Oma, die derzeit bei meinen Eltern zu Gast ist, einen verspäteten Geburtstagskuchen versprochen.

Die Mitesser waren begeistert (und das, obwohl mein Vater noch über den letzten Rhabarberkuchen geschimpft hatte) und haben gut zugegriffen. :)


Und ich habe festgestellt, daß das Rezept auch auf einen Notizzettel paßt. Auf den Puderzucker haben wir verzichtet, die Süße stimmte auch so.

Viel Spaß beim Nachbacken, ich kann diesen Kuchen wirklich empfehlen.

Montag, 14. Juni 2010

Bratkartoffeln mit Rhabarber

Ich zeige mich heute mal wieder von meiner schmerzfreien Seite. ;)

Zwei große Kartoffeln schäle und halbiere ich, um sie anschließend in Scheiben zu schneiden. Die Scheiben kommen ins heiße Öl, werden gesalzen und gepfeffert zusammen mit Sonnenblumenkernen angebraten.
Nach ca. 5 Minuten kommt etwas Butter hinzu und drei Handvoll vorgekochter Rhabarber. Vorgekocht heißt hier, daß ich ihn kurz blanchiert habe, so daß er gerade durchgegart, aber noch im festen Zustand ist. Mit einem Teelöffel stäube ich noch 2 gestrichene Eßlöffel Zucker über das Bratgut, in der Hoffnung, daß der Rhabarber etwas karamellisieren möge.
Nach ein paar weiteren Minuten gebe ich grob geschnittenen Schnittlauch und 2 Eßlöffel Joghurt dazu und drehe den Herd aus.
Die Masse darf noch mal aufkochen, danach wandert sie auf den Teller und von dort aus in meinen Bauch. :)

Aufs Foto habe ich verzichtet, es sah nicht so besonders aus ... halt wie Bratkartoffeln mit Schnittlauch, Sonnenblumenkernen und erhitztem Joghurt ... der Rhabarber fällt optisch nicht auf, aber geschmacklich umso mehr. Sensationell.

Montag, 17. Mai 2010

Rhabarber für Süßmäulchen

Ich melde gehorsamst, heute mal nach Rezept gekocht zu haben, nämlich die schon mal erwähnten süßen Nudeln mit Rhabarber.

Okay, eine kleine Änderung gab's doch: 2 Päckchen Vanillinzucker statt selbstausgekratzter Vanilleschote. Ein leichter Vanilleoverkill, der schon beim Kochen Appetit machte.
Ansonsten kann ich nur sagen, daß das Ganze sehr süß war. Zu süß für meinen Geschmack.

Eine Stange Rhabarber von etwa 340g ist ja eigentlich doch ziemlich viel, auch dann noch, wenn sie längs geviertelt und in Stücke von 2cm Länge geschnitten wurde. Mit Rücksicht darauf, daß ich nicht wie im Rezept 400g Rhabarber habe, setze ich nur einen Liter Milch auf, mit zwei Handvoll Sultaninen, 2 Päckchen Vanillinzucker (eines hätte es wohl auch getan) und 6 gestrichenen Eßlöffeln Zucker.
Bei der Angabe, man solle bei 400g Rhabarber auch 400g Nudeln kochen, werde ich leicht stutzig, gebe aber fast rezeptgemäß den Inhalt einer 250g-Tüte "Bandnudeln mit Ei" in die leicht blubbernde Milchmischung.

Es kam dann auch, wie es kommen mußte, am Ende waren gefühlt fünfmal soviele Nudeln im Topf wie Rhabarberstückchen. Schade, denn mit der Konsistenz des Rhabarbers war ich echt zufrieden und auch die ausgeflockte Milch hat sich gut eingepaßt. Die Süße der Nudeln hätte mehr Ausgleich durch den sauren Rhabarber verdient.


Gut, daß noch Milch und zwei Rhabarberstangen da sind ... :)

Dienstag, 4. Mai 2010

Mal wieder Rezeptsuche

Bei chefkoch.de geben sich ja die Rezepte für Gebackenes mit Rhabarber förmlich die Tür in die Hand, trotzdem: es gibt auch Rezepte, die nicht nur süß sind.

Bei den folgenden acht Rezepten sind zwar auch süße Sachen dabei, aber wichtig ist: ich kann mir vorstellen, sie nachzukochen.

Hähnchenbrustfilet in Rhabarber-Rahmsauce
Süße Nudeln mit Rhabarber
Tofu mit Mango und Rhabarber
Rhabarberkloesse
Karamellkartoffeln mit Obstsalat
Rhabarberlinsen
Spargelsalat mit Rhabarberdressing

Weitere Anregungen sind willkommen. :)