Ariane von Kulinarische Momentaufnahmen und ich haben es gerade mit Risottos. Warum das so ist, kann sie Euch besser erklären. ;)
Jedenfalls kam gegen Ende der letzten Woche das Gespräch auf Auberginenrisotto. Und da ich für Auberginen immer zu haben bin, hab ich flugs "hier" gerufen. ;) Wenig später lag ein Rezept im E-Mail-Postfach. Dann der große Schreck: frau braucht einen Backofen für das beschriebene Risotto. Und dann noch Ziegenkäse, um den ich (ohne besonderen Grund) einen großen Bogen mache. Oh Mist ...
Nach einiger Hin- und Herüberlegerei kommt hier nun die Freestyle-Version des Rezeptes, miniküchentauglich und ratzfatz zuzubereiten:
Für zwei kleine oder eine normale Portion nehmt Ihr eine kleine Aubergine, drei Tomaten mittlerer Größe, 3 gestrichene Eßlöffel Risottoreis, an Gewürzen gerebelten Thymian, gerebeltes Basilikum, Salz, Pfeffer.
In einem kleinen Topf erwärmt Ihr Öl und gebt nach 4-5 Minuten den Reis dazu. Wenn er kurz angeröstet ist, Gemüse- oder eine andere Brühe dazugeben. Die Flüssigkeit soll einen Finger breit hoch im Topf stehen. Die Hitze etwas reduzieren, sobald die Flüssigkeit kocht. Immer mal wieder rühren.
Inzwischen in einer Pfanne ebenfalls Öl warm werden lassen, währenddessen die Aubergine grob in mundgerechte Stücke und die Tomaten etwas kleiner schneiden. Zuerst die Auberginen mit Thymian und Basilikum anbraten, dabei ggf. mehr Öl nachgießen. Wenn die Auberginen Farbe angenommen haben, die Tomatenstücke hinzugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Dabei den Reis nicht aus den Augen verlieren, sondern beides (Gemüse und Reis) immer mal wieder umrühren. Bei beiden die Hitze weiter reduzieren.
Sobald Gemüse und Reis weich sind (nach 15-20 Minuten seit Beginn der Garzeit des Reises), Herdplatten ausschalten. Den Reis noch einmal durchrühren und noch 2-3 Minuten ziehen lassen, während man das Gemüse anrichtet. Nun den Reis obenauf geben und nach Belieben mit Blättern von frischem Basilikum garnieren.
Guten Appetit!
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Dienstag, 18. September 2012
Donnerstag, 23. Juni 2011
Spinat-Bohnen-Risotto mit Tomaten
Erinnert sich noch jemand an das nette Care-Paket von der lieben Päm?
Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)

Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!
Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)

Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)
Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!
Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)

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Donnerstag, 16. Dezember 2010
Wenn zwei sich nicht mögen: Risotto mit Pilzen und Möhren
Man nehme: 2 Parasolpilze, 3 Möhren, zwei Zwiebeln, einen halben Kaffeebecher Risottoreis und was man sonst noch so braucht: Öl, Gemüsebrühe, Weißwein, Salz, Pfeffer, später evtl. Käse ...
Man schäle und würfele die Zwiebeln, um sie anschließend mit Scheiben von den geschälten Möhren anzubraten.
Nach 10 Minuten gebe man den Reis dazu, lasse ihn ebenfalls einige Minuten anschwitzen und gieße dann mit ca. 550ml Gemüsebrühe auf.
Während der Inhalt der Pfanne oder des Topfes vor sich hinköchelt, darf man schon mal den Wein aufmachen, sich 250ml einschenken und den Geschmack des jungen Rieslings (ein halbtrockener 2009er aus Rheinhessen) genießen.
Zwischendurch immer mal rühren, die in mundgerechte Stücke geschnittenen Pilze zugeben und hoffen, daß der Reis genug Flüssigkeit aufnimmt, um auch noch seinen persönlichen Anteil am Wein zu bekommen.
Wenn sich zehn Minuten später herausstellt, daß die Menge der Gemüsebrühe zusammen mit der Flüssigkeit aus den Pilzen ein eher suppiges Risotto ergibt und eine Zugabe von Wein nicht notwendig ist, sollte man ggf. das Glas Wein ganz ganz weit aus der eigenen Reichweite verbannen. Es könnte nämlich sein, daß sich Gericht und Wein partout nicht miteinander vertragen wollen, was ihre Aromen angeht.
Da man sich ja aber eh schon auf das Experiment eingelassen hat, kann man den inzwischen fertig gegarten Risotto nun auch auf den Teller geben und - bestreut mit grünem Pestokäse - fotografieren und genießen.

Idealerweise sollte man sich nicht über die pilzsuppenartige Konsistenz und Geschmacksnote wundern, sondern sich viel mehr freuen, daß ein neues definitives Ziel in greifbare Nähe gerückt ist: die erste eigene Pilzsuppe.
Ob mir die Motivation dazu bis zum nächsten Herbst erhalten bleibt?
Eigentlich ist die Pilzsaison ja vorbei ...
Man schäle und würfele die Zwiebeln, um sie anschließend mit Scheiben von den geschälten Möhren anzubraten.
Nach 10 Minuten gebe man den Reis dazu, lasse ihn ebenfalls einige Minuten anschwitzen und gieße dann mit ca. 550ml Gemüsebrühe auf.
Während der Inhalt der Pfanne oder des Topfes vor sich hinköchelt, darf man schon mal den Wein aufmachen, sich 250ml einschenken und den Geschmack des jungen Rieslings (ein halbtrockener 2009er aus Rheinhessen) genießen.
Zwischendurch immer mal rühren, die in mundgerechte Stücke geschnittenen Pilze zugeben und hoffen, daß der Reis genug Flüssigkeit aufnimmt, um auch noch seinen persönlichen Anteil am Wein zu bekommen.
Wenn sich zehn Minuten später herausstellt, daß die Menge der Gemüsebrühe zusammen mit der Flüssigkeit aus den Pilzen ein eher suppiges Risotto ergibt und eine Zugabe von Wein nicht notwendig ist, sollte man ggf. das Glas Wein ganz ganz weit aus der eigenen Reichweite verbannen. Es könnte nämlich sein, daß sich Gericht und Wein partout nicht miteinander vertragen wollen, was ihre Aromen angeht.
Da man sich ja aber eh schon auf das Experiment eingelassen hat, kann man den inzwischen fertig gegarten Risotto nun auch auf den Teller geben und - bestreut mit grünem Pestokäse - fotografieren und genießen.
Idealerweise sollte man sich nicht über die pilzsuppenartige Konsistenz und Geschmacksnote wundern, sondern sich viel mehr freuen, daß ein neues definitives Ziel in greifbare Nähe gerückt ist: die erste eigene Pilzsuppe.
Ob mir die Motivation dazu bis zum nächsten Herbst erhalten bleibt?
Eigentlich ist die Pilzsaison ja vorbei ...
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Montag, 18. Oktober 2010
Italienische Woche: Gurkenrisotto nach "Low Budget Cooking"
Das heutige Rezept habe ich bei Low Budget Cooking gefunden: Gurkenrisotto. Ich koche es etwas abgewandelt nach - in der Pfanne.
Für zwei Portionen schäle ich eine ganze Salatgurke und schneide sie in kleine Würfel.

Auch eine kleine Zwiebel und eine zehe frischer Knoblauch werden kleingewürfelt.
Ich messe 130g Arborio-Reis ab und stelle sie beseite.
In der Pfanne sind inzwischen 2-3 Eßlöffel Öl warmgeworden.
Ich gebe erst Zwiebel- und Knoblauchwürfel und dann, als die Zwiebel glasig ist, den Reis dazu.
Alles darf 2-3 Minuten anbraten, dann kommen die Gurkenwürfel hinzu und kurz darauf 350 ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel, den ich unterrühre. Ich drehe die Temperatur ein wenig nach oben, um die Mischung kurz aufkochen zu lassen, und dann wieder herunter.
Eigentlich hatte ich gedacht, das Wasser würde nicht reichen, zumal im Originalrezept mehr Wasser angegeben ist. Doch die Gurken geben jede Menge Flüssigkeit ab. Ich rühre ca. 10 Minuten immer mal wieder um und drehe dann, da der Reis gut quillt und die Flüssigkeit immer noch blubbert, die Temperatur weiter herunter.
Ein paar Stiele Dill werden aus dem Gemüsefach des Kühlschrankes geholt, die Blätter abgezupft und kleingeschnitten.
Dann öffne ich eine Dose kleine Krabben und lasse sie abtropfen.
Dann wieder rühren. Viel Flüssigkeit ist jetzt nicht mehr da, aber immer noch genug, um von weiteren Flüssigkeitszugaben abzusehen. Ich schmecke mit Pfeffer ab und drehe die Temperatur noch ein Stück herunter.
In einer separaten Pfanne brate ich die Krabben in Öl kurz an und richte sie dann auf dem Risotto an.

Das Endergebnis sieht mehr nach Gurkensuppe als nach Risotto aus, schmeckt aber vorzüglich und macht einen sehr gehaltvollen Eindruck. Die Basilikumblättchen passen sich geschmacklich sehr gut ein.
Ich weiß nicht, wie sich Parmesan, Zitronengeschmack und Sahne hier eingefügt hätten. Mir scheint das Gericht so komplett zu sein und ich kann es mir als Beilage zu einem nicht so fetten Fisch oder größeren Meeresfrüchten gut vorstellen.
Für zwei Portionen schäle ich eine ganze Salatgurke und schneide sie in kleine Würfel.
Auch eine kleine Zwiebel und eine zehe frischer Knoblauch werden kleingewürfelt.
Ich messe 130g Arborio-Reis ab und stelle sie beseite.
In der Pfanne sind inzwischen 2-3 Eßlöffel Öl warmgeworden.
Ich gebe erst Zwiebel- und Knoblauchwürfel und dann, als die Zwiebel glasig ist, den Reis dazu.
Alles darf 2-3 Minuten anbraten, dann kommen die Gurkenwürfel hinzu und kurz darauf 350 ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel, den ich unterrühre. Ich drehe die Temperatur ein wenig nach oben, um die Mischung kurz aufkochen zu lassen, und dann wieder herunter.
Eigentlich hatte ich gedacht, das Wasser würde nicht reichen, zumal im Originalrezept mehr Wasser angegeben ist. Doch die Gurken geben jede Menge Flüssigkeit ab. Ich rühre ca. 10 Minuten immer mal wieder um und drehe dann, da der Reis gut quillt und die Flüssigkeit immer noch blubbert, die Temperatur weiter herunter.
Ein paar Stiele Dill werden aus dem Gemüsefach des Kühlschrankes geholt, die Blätter abgezupft und kleingeschnitten.
Dann öffne ich eine Dose kleine Krabben und lasse sie abtropfen.
Dann wieder rühren. Viel Flüssigkeit ist jetzt nicht mehr da, aber immer noch genug, um von weiteren Flüssigkeitszugaben abzusehen. Ich schmecke mit Pfeffer ab und drehe die Temperatur noch ein Stück herunter.
In einer separaten Pfanne brate ich die Krabben in Öl kurz an und richte sie dann auf dem Risotto an.
Das Endergebnis sieht mehr nach Gurkensuppe als nach Risotto aus, schmeckt aber vorzüglich und macht einen sehr gehaltvollen Eindruck. Die Basilikumblättchen passen sich geschmacklich sehr gut ein.
Ich weiß nicht, wie sich Parmesan, Zitronengeschmack und Sahne hier eingefügt hätten. Mir scheint das Gericht so komplett zu sein und ich kann es mir als Beilage zu einem nicht so fetten Fisch oder größeren Meeresfrüchten gut vorstellen.
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Dienstag, 12. Oktober 2010
Italienische Woche: Risotto mit Rinderleber und wehrhaftem Wein
Ich habe auch mal Lust auf eine Themenwoche. Deshalb gibt es in den nächsten Tagen italienische Gerichte und zwar quer durch den Gemüsegarten aus dem Foodblogger-Universum zusammengesammelt. :)
Den Anfang macht allerdings eine Eigenkreation: Risotto mit Rinderleber.
Im Prinzip fast dasselbe wie hier, nur ein bißchen "aufgemotzt".
Wegen der Kombination Paprika - Tierleber könnte das Gericht rein theoretisch ein guter Eisenlieferant sein, sofern sich das Vitamin C aus der Paprika nicht beim Kochen verdünnisiert hat.
Eine kleine Zwiebel und eine rote Paprika wurden geschält und kleingewürfelt.
Hier wärmen sie sich - zusammen mit gerebelten Kräutern (Thymian, Basilikum) bereits in der Pfanne auf:

Die Rinderleber wurde gründlich abgespült, abgetupft und in Streifen geschnitten:

Nachdem die Gemüsewürfel leicht angeschwitzt waren, durfte auch der Reis (130g Arborio) mit in die Pfanne. Ich habe ihn noch ca. 3 Minuten mitangebraten und dann 300 ml Wasser dazugegeben. Hier ist dieses Wasser schon fast komplett aufgesaugt:

Als quasi gar kein Wasser mehr in der Pfanne war, habe ich die Leberstreifen hineingegeben und leicht angebraten. Nachdem sie äußerlich Farbe angenommen hatten ...

... habe ich ca. 200 ml von dem wehrhaften Weißwein dazugegeben.
Warum wehrhaft? Nun, weil ich mir beim Öffnen der Flasche in den rechten Zeigefinger geschnitten habe, als ich die metallbeschichtete Schutzhülle abriß. Ich kann das gerade nicht besser beschreiben. Das ist der Übeltäter:

Leider hat er geschmacklich auch nicht mehr ganz so geglänzt. Ich habe neben dem Kochen und später beim Essen den zuviel ausgegossenen Wein getrunken (gut 200 ml) und muß sagen, daß er mich ziemlich flach gelegt hat. Wie gut, daß ich theoretisch Zeit für einen Mittagsschlaf habe. Ich erzähle lieber nicht, was ich Kurioses geträumt habe.
Mit dem Wein kamen dann noch 100 ml Wasser in die Pfanne. Ich habe die Flüssigkeit einkochen lassen und mir dann das Werk einverleibt. :)

Für den richtigen Grad an Schlotzigkeit wäre sicher noch mehr Flüssigkeit gut gewesen, aber ich mag mein Risotto in genau dieser festen Konsistenz lieber.
Den Anfang macht allerdings eine Eigenkreation: Risotto mit Rinderleber.
Im Prinzip fast dasselbe wie hier, nur ein bißchen "aufgemotzt".
Wegen der Kombination Paprika - Tierleber könnte das Gericht rein theoretisch ein guter Eisenlieferant sein, sofern sich das Vitamin C aus der Paprika nicht beim Kochen verdünnisiert hat.
Eine kleine Zwiebel und eine rote Paprika wurden geschält und kleingewürfelt.
Hier wärmen sie sich - zusammen mit gerebelten Kräutern (Thymian, Basilikum) bereits in der Pfanne auf:
Die Rinderleber wurde gründlich abgespült, abgetupft und in Streifen geschnitten:
Nachdem die Gemüsewürfel leicht angeschwitzt waren, durfte auch der Reis (130g Arborio) mit in die Pfanne. Ich habe ihn noch ca. 3 Minuten mitangebraten und dann 300 ml Wasser dazugegeben. Hier ist dieses Wasser schon fast komplett aufgesaugt:
Als quasi gar kein Wasser mehr in der Pfanne war, habe ich die Leberstreifen hineingegeben und leicht angebraten. Nachdem sie äußerlich Farbe angenommen hatten ...
... habe ich ca. 200 ml von dem wehrhaften Weißwein dazugegeben.
Warum wehrhaft? Nun, weil ich mir beim Öffnen der Flasche in den rechten Zeigefinger geschnitten habe, als ich die metallbeschichtete Schutzhülle abriß. Ich kann das gerade nicht besser beschreiben. Das ist der Übeltäter:
Leider hat er geschmacklich auch nicht mehr ganz so geglänzt. Ich habe neben dem Kochen und später beim Essen den zuviel ausgegossenen Wein getrunken (gut 200 ml) und muß sagen, daß er mich ziemlich flach gelegt hat. Wie gut, daß ich theoretisch Zeit für einen Mittagsschlaf habe. Ich erzähle lieber nicht, was ich Kurioses geträumt habe.
Mit dem Wein kamen dann noch 100 ml Wasser in die Pfanne. Ich habe die Flüssigkeit einkochen lassen und mir dann das Werk einverleibt. :)
Für den richtigen Grad an Schlotzigkeit wäre sicher noch mehr Flüssigkeit gut gewesen, aber ich mag mein Risotto in genau dieser festen Konsistenz lieber.
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Sonntag, 18. Juli 2010
Risotto mit Pilzen
Meine 2. Fertigmischung.
Enthalten waren diesmal keine Kräuter (bis auf Petersilie), dafür Gemüsebrühpulver und getrocknete Steinpilze -- und eben Reis.
Ich habe eine kleingeschnittene Zwiebel und ein paar in Scheiben geschnittene weiße Champignons in Öl angeschwitzt, den Inhalt des Tütchens dazugegeben, nach eineinhalb Minuten mit einem Glas Wein abgelöscht (den Geruch werde ich nicht vergessen) und nach und nach 800 ml Wasser dazugegeben. Wenn ich nicht gerade rühren mußte ;), habe ich Petersilie kleingeschnitten. Den Käse hatte ich aus Zeitgründen schon vorher geraffelt.

Das Risotto hat lecker nach Pilzen geschmeckt und überhaupt nicht nach Wein, was ich ganz wunderbar finde. Ich fühle mich jetzt für weitere Risotto-Experimente gerüstet, bis dahin dürfte aber noch etwas Zeit ins Land gehen. Für Alltagsküche ist das einfach zu teuer.
So sahen übrigens die beiliegenden Zettel zu den Tütchen aus:

Die Rezepte dafür hatte ich mir aus dem Internet zusammengesucht.
Es sei an dieser Stelle noch gesagt, daß es nicht meine Art ist, mir Geschenke wieder zurück zu holen. Die Beschenkten waren meine Eltern und ich hatte seit der Schenkung vor eineinhalb Jahren mehrmals darum gebeten, die Sachen mal zuzubereiten. Für mich hatte ich nämlich kein Probierpäckchen gemacht und alle anderen mit Risottomischungen beschenkten Verwandten wohnen mehrere hundert Kilometer von uns entfernt.
Enthalten waren diesmal keine Kräuter (bis auf Petersilie), dafür Gemüsebrühpulver und getrocknete Steinpilze -- und eben Reis.
Ich habe eine kleingeschnittene Zwiebel und ein paar in Scheiben geschnittene weiße Champignons in Öl angeschwitzt, den Inhalt des Tütchens dazugegeben, nach eineinhalb Minuten mit einem Glas Wein abgelöscht (den Geruch werde ich nicht vergessen) und nach und nach 800 ml Wasser dazugegeben. Wenn ich nicht gerade rühren mußte ;), habe ich Petersilie kleingeschnitten. Den Käse hatte ich aus Zeitgründen schon vorher geraffelt.
Das Risotto hat lecker nach Pilzen geschmeckt und überhaupt nicht nach Wein, was ich ganz wunderbar finde. Ich fühle mich jetzt für weitere Risotto-Experimente gerüstet, bis dahin dürfte aber noch etwas Zeit ins Land gehen. Für Alltagsküche ist das einfach zu teuer.
So sahen übrigens die beiliegenden Zettel zu den Tütchen aus:
Die Rezepte dafür hatte ich mir aus dem Internet zusammengesucht.
Es sei an dieser Stelle noch gesagt, daß es nicht meine Art ist, mir Geschenke wieder zurück zu holen. Die Beschenkten waren meine Eltern und ich hatte seit der Schenkung vor eineinhalb Jahren mehrmals darum gebeten, die Sachen mal zuzubereiten. Für mich hatte ich nämlich kein Probierpäckchen gemacht und alle anderen mit Risottomischungen beschenkten Verwandten wohnen mehrere hundert Kilometer von uns entfernt.
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Freitag, 16. Juli 2010
Risotto ohne Wein
Es war ja alles so schön geplant.
Vorbereitete Risottomischung mitgenommen (ich hatte vor eineinhalb Jahren meinen Eltern zwei selbstgemachte Mischungen geschenkt und im Gegensatz zu allen anderen Beschenkten hatten sie die nicht mal angeschaut geschweige denn zubereitet, also habe ich sie im März zu mir mitgenommen), auf dem Heinerfest Wein gekauft und Anfang der Woche Paprika und Parmesan ...
Ich brate also Zwiebelwürfel und Paprikastücke in der Pfanne an, gebe die Mischung dazu und rühre um.
Hole Weinflasche Nummer 1 aus dem Kühlschrank, reiße die Folie um den Deckel ab und -- sehe einen Gummikorken.
Ratlos schiebe ich die Flasche wieder zurück, gebe notwendigerweise 250 ml Wasser zum Risotto, hole die nächste Flasche heraus, scheitere am Versuch, sie zu öffnen, probiere es noch mit Flasche 3, aber da Flasche 2 und 3 aus demselben Stall kommen, scheitert auch dies.
Mir fällt ein, daß mir mal ein Korkenzieher geschenkt wurde. Kein richtiger, so ein Werbegeschenk halt. Bevor ich den suchen kann, ist die nächste Ladung Wasser (wieder 250 ml) fällig.
Ich werde aber fündig und jage todesmutig den Korkenzieher in den Gummistopfen von Flasche 1. Versuche zweimal, am Stopfen zu ziehen, drehe dann mangels besserer Ideen den Korkenzieher wieder heraus und lege die Flasche zurück in den Kühlschrank.
Inzwischen braucht das Risotto wieder Wasser, also noch mal 250 ml dazugegeben, weitergerührt, gemerkt, daß das Produkt nach nix schmeckt, etwas Salz untergerührt, Parmesan-Gouda gerieben, Herd ausgeschaltet, Käse untergerührt, serviert.

Was mich an der ganzen Sache jetzt gerade besonders ärgert: ich hatte dann noch mal Google angeworfen mit verschiedenen Kombinationen von Suchbegriffen, die aber alle nur zu denselben - fast ausschließlich kommerziellen - Links führten. Die Ratgeberseite Frag-Vati.de ist sich nicht zu schade, anzugeben, daß man durch leichte Stöße auf den Flaschenhals den Korken in Bewegung bringen könnte, und alle anderen diesbezüglichen Tips gut zu verstecken (so es denn welche gibt; ich hatte die Geduld zum Suchen nicht, es stand ja das Risotto auf dem Herd).
Ca. eine Stunde nach dem Essen hatte ich es dann doch geschafft, es machte Plopp!, die Flasche war offen und der Korken nun zu breit, um ihn wieder in den Hals zu stopfen. Hab mir was eingegossen, was mir sehr schnell zu Kopf stieg und dann die Flasche notdürftig verschlossen in den Kühlschrank gestellt. Mal sehen, wie der Wein morgen schmeckt ...
Vorbereitete Risottomischung mitgenommen (ich hatte vor eineinhalb Jahren meinen Eltern zwei selbstgemachte Mischungen geschenkt und im Gegensatz zu allen anderen Beschenkten hatten sie die nicht mal angeschaut geschweige denn zubereitet, also habe ich sie im März zu mir mitgenommen), auf dem Heinerfest Wein gekauft und Anfang der Woche Paprika und Parmesan ...
Ich brate also Zwiebelwürfel und Paprikastücke in der Pfanne an, gebe die Mischung dazu und rühre um.
Hole Weinflasche Nummer 1 aus dem Kühlschrank, reiße die Folie um den Deckel ab und -- sehe einen Gummikorken.
Ratlos schiebe ich die Flasche wieder zurück, gebe notwendigerweise 250 ml Wasser zum Risotto, hole die nächste Flasche heraus, scheitere am Versuch, sie zu öffnen, probiere es noch mit Flasche 3, aber da Flasche 2 und 3 aus demselben Stall kommen, scheitert auch dies.
Mir fällt ein, daß mir mal ein Korkenzieher geschenkt wurde. Kein richtiger, so ein Werbegeschenk halt. Bevor ich den suchen kann, ist die nächste Ladung Wasser (wieder 250 ml) fällig.
Ich werde aber fündig und jage todesmutig den Korkenzieher in den Gummistopfen von Flasche 1. Versuche zweimal, am Stopfen zu ziehen, drehe dann mangels besserer Ideen den Korkenzieher wieder heraus und lege die Flasche zurück in den Kühlschrank.
Inzwischen braucht das Risotto wieder Wasser, also noch mal 250 ml dazugegeben, weitergerührt, gemerkt, daß das Produkt nach nix schmeckt, etwas Salz untergerührt, Parmesan-Gouda gerieben, Herd ausgeschaltet, Käse untergerührt, serviert.
Was mich an der ganzen Sache jetzt gerade besonders ärgert: ich hatte dann noch mal Google angeworfen mit verschiedenen Kombinationen von Suchbegriffen, die aber alle nur zu denselben - fast ausschließlich kommerziellen - Links führten. Die Ratgeberseite Frag-Vati.de ist sich nicht zu schade, anzugeben, daß man durch leichte Stöße auf den Flaschenhals den Korken in Bewegung bringen könnte, und alle anderen diesbezüglichen Tips gut zu verstecken (so es denn welche gibt; ich hatte die Geduld zum Suchen nicht, es stand ja das Risotto auf dem Herd).
Ca. eine Stunde nach dem Essen hatte ich es dann doch geschafft, es machte Plopp!, die Flasche war offen und der Korken nun zu breit, um ihn wieder in den Hals zu stopfen. Hab mir was eingegossen, was mir sehr schnell zu Kopf stieg und dann die Flasche notdürftig verschlossen in den Kühlschrank gestellt. Mal sehen, wie der Wein morgen schmeckt ...
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