Eigentlich hätte ich für diesen Eintrag gern den Titel "Die Brot-Zeit ist vorüber" verwendet. Es hätte der "ich koche wieder"-Eintrag sein können. Aber da hier nichts so läuft, wie ich es mir vor vier Monaten ausgemalt hatte, gibt es wieder oder weiterhin "Schnitte auf Brot".
Natürlich hab ich den Herd benutzt. Und dabei oder danach festgestellt, dass auch er und ich Meinungsverschiedenheiten haben. Die Töpfe, die mir auf Heizplatten so gute Dienste geleistet haben, brennen bei Benutzung von Öl unweigerlich an, egal, wie schnell ich von der höchsten Stufe zurückschalte oder wieviel Flüssigkeit ich zugebe. So richtig weg kriegt man das Angebackene nur, indem man den Topf mit einem Spülmaschinentab einweicht. Seinerzeit war das nur nach dem Kochen von Kohl notwendig. Einmal im Monat kann ich derlei verwinden, aber nicht mehrmals pro Woche, zumal hier auch zwei Spüliflaschen stehen - eine aus der alten Wohnung, eine im Zeitraum zwischen Einzug und Ankunft der Umzugskisten erworbene. Also nix mit großem Aufkochen, bis ich wieder Pfannen habe. In der Zwischenzeit nehme ichggern Tips für Ceran-geeignetes Kochgeschirr entgegen. (Dass meine Eltern auf ihrem Ceranfeld mit ähnlichen Töpfen kochen, ohne Probleme zu haben oder nur halbe Leistung nutzen zu können: geschenkt.)
Gefühlt etwas im Stich gelassen hat mich auch der Backofen. Eine Kohlrabi musste weg. Zu groß für eine Mahlzeit. Ein vegetarisches Kochbuch enthält ein Rezept für Möhrenmuffins, das mich schon immer anzog. Kohlrabi geraspelt, sonst weitgehend ans Rezept gehalten. Sogar Dinkelvollkornmehl ist noch da. Vielleicht ist die Feuchtigkeit zu hoch, vielleicht auch nicht. Muffinblech bereitgestellt, Papierformen rein, Teig rein. Ab in den gemäß Rezept vorgeheizten Ofen. 40 Minuten statt der gewohnten 25 und damit auch mind. 10 Minuten länger als im Rezept. Der Teig danach? Außen wundervoll knusprig, innen der Teig nur gerade so durchgebacken und kaum aus den Formen zu bekommen. Eine Lehre. Angesichts des Backblechs, das etwas zu schmal für den Ofen scheint, und auch sonst unvollständigen Equipments verbieten sich weitere Backversuche fast komplett und finden dann auch nicht statt.
Das Vorratsregal ist gut gefüllt, aber zum Einsatz kommen werden die einzelnen im Überschwang gekauften Sachen sicher nicht so bald.
Gut, dass Brot und Belag und Aufstrich da sind ...
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Dienstag, 16. Juli 2013
Sonntag, 7. Juli 2013
Langsame Eingewöhnung
Es ist Zeit für ein Lebenszeichen, oder?
So ganz langsam bewege ich mich von den (vor allem mit Käse) belegten Broten der ersten Wochen weg. Habe das erste Mal gebacken, herzhafte Muffins, die außen braun und innen noch weich waren. Schade, hätte ein Beitrag für DKduW werden können. Anscheinend müssen der Backofen und ich uns erst kennenlernen.
Gekocht wurde auch: der letzte Spargel (gekauft am Umzugssamstag, dem 22.6. :-)), Eier dazu, ein paar Tage später Schmorfleisch mit Rhabarber (lecker, aber die Farbe der Soße ... :-( ). Ganz eindeutig fehlt Wein in der Küche - mit Wasser ablöschen geht auch, aber hat nicht so viel Stil. ;-)
Momentan hab ich's eher mit Salaten und schleiche jeden Tag mit Begeisterung um die wachsende Zahl an Pflanztöpfen herum. Erfolgreich angekeimt sind weißer Rettich, Tomaten, Kresse und Kohlrabi, bunte Radieschen und Feldsalat stecken auch schon die Köpfe raus, auf Zucchini, Dill und glatte Petersilie hoffe ich noch. Dazu kommen an gekauften Kräutertöpfen: Schnittlauch, Zitronenmelisse, Thymian, Zitronenverbene, Minze.
Spontan nachgemacht habe ich vor ein paar Tagen Labneh, gesalzenen abgetropften Joghurt - vielen Dank an Fool for Food für das Rezept. Der Joghurt hat eine Konsistenz wie Frischkäse bekommen (Ihr wißt also, was ich demnächst auch nicht mehr kaufen werde ;-)), ich esse ihn solo aufs Brot oder mit Rhabarberkompott und habe ihn auch für schnelle Erdbeertörtchen (Fertigtartelettes, Creme, Erdbeeren) verwendet. Seeehr lecker ...
Ansonsten nähe und sticke ich zugegebenermaßen noch an den Lesezeichen herum - liebe Gewinnerinnen, ich hab Euch nicht vergessen, aber es dauert noch etwas.
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Verlosung
Sonntag, 25. März 2012
Wir warten auf unseren Einsatz
Päm hat mich letztens daran erinnert, daß ich meinen eigenen Bloggeburtstag verpaßt habe. Meinen 2jährigen. Aber: hier tut sich momentan auch hinter den Kulissen nix. Ich habe nur altes, bewährtes gekocht und gebacken. Das muß man nicht verbloggen.
Eigentlich war das anders geplant. Ich hatte mich Ende Januar von diesem Projekt begeistern lassen. Da ich unter der Woche nicht fernsehe, ist mir Vincent Klink bis dahin nicht wirklich ein Begriff gewesen. Also kam das aktuelle Buch von ihm auf die Einkaufsliste und führt damit die Liste der in diesem Jahr gekauften Kochbücher an.

Dazu kamen vor zwei bzw. einer Woche die zwei Spanien-Kochbücher. Als Anregung für einen Kochabend, der zum Glück noch vor meinem Umzug in die Stadt, die sich ihres funktionierenden Bahnhof entledigen will, stattfindet. Ich bin überrascht und erfreut, besonders im Buch über Tapas andere Sachen zu finden als ich von Treffen in deutschen Tapas-Bars kenne.
Für das Buch von Levi habe ich mich schon auf der Frankfurter Buchmesse begeistert. Damals hatte ich nicht genug Geld für einen spontanen Buchkauf, gestern in Stuttgart schon. Eine Küche habe ich übrigens auch gesehen - ob in selbiger ab Juni neue Gerichte für den Blog entstehen, wird sich zeigen.

2012 scheint das Jahr der Umzüge und Wechsel zu sein. In einer Reihe von Umzügen in meinem Umfeld, die in diesem Jahr stattfinden oder schon stattgefunden haben, scheine ich die letzte zu sein. Die Nachbarn meiner Eltern lösen gerade ihre Wohnung in Deutschland auf und es gab am Samstag vor einer Woche ein Abschiedskaffeetrinken. Am Sonntag dann stand mittags die Nachbarin noch mal vor der Tür und fragte, ob wir Verwendung für ein paar Messer hätten. Meine Eltern sind gut ausgestattet, also habe ich die vier Neuzugänge am Abend mit nach Darmstadt genommen. Ich schätze, jetzt bin, was Messer angeht, auf alle Eventualitäten vorbereitet. :D
Eigentlich war das anders geplant. Ich hatte mich Ende Januar von diesem Projekt begeistern lassen. Da ich unter der Woche nicht fernsehe, ist mir Vincent Klink bis dahin nicht wirklich ein Begriff gewesen. Also kam das aktuelle Buch von ihm auf die Einkaufsliste und führt damit die Liste der in diesem Jahr gekauften Kochbücher an.
Dazu kamen vor zwei bzw. einer Woche die zwei Spanien-Kochbücher. Als Anregung für einen Kochabend, der zum Glück noch vor meinem Umzug in die Stadt, die sich ihres funktionierenden Bahnhof entledigen will, stattfindet. Ich bin überrascht und erfreut, besonders im Buch über Tapas andere Sachen zu finden als ich von Treffen in deutschen Tapas-Bars kenne.
Für das Buch von Levi habe ich mich schon auf der Frankfurter Buchmesse begeistert. Damals hatte ich nicht genug Geld für einen spontanen Buchkauf, gestern in Stuttgart schon. Eine Küche habe ich übrigens auch gesehen - ob in selbiger ab Juni neue Gerichte für den Blog entstehen, wird sich zeigen.
2012 scheint das Jahr der Umzüge und Wechsel zu sein. In einer Reihe von Umzügen in meinem Umfeld, die in diesem Jahr stattfinden oder schon stattgefunden haben, scheine ich die letzte zu sein. Die Nachbarn meiner Eltern lösen gerade ihre Wohnung in Deutschland auf und es gab am Samstag vor einer Woche ein Abschiedskaffeetrinken. Am Sonntag dann stand mittags die Nachbarin noch mal vor der Tür und fragte, ob wir Verwendung für ein paar Messer hätten. Meine Eltern sind gut ausgestattet, also habe ich die vier Neuzugänge am Abend mit nach Darmstadt genommen. Ich schätze, jetzt bin, was Messer angeht, auf alle Eventualitäten vorbereitet. :D
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Zubehör
Samstag, 31. Dezember 2011
Sowas wie ein Jahresrückblick
Weil an anderen Stellen aufs Jahr zurückgeblickt wird, mache ich das jetzt auch mal. Denn obwohl sich hier im Blog weniger getan hat als letztes Jahr (der Wechsel von der Arbeitslosigkeit in ein Beschäftigungsverhältnis hat seine Spuren hinterlassen), ist doch einiges passiert.
Ich hatte das Vergnügen, zweimal in den heiligen Hallen ;) von Arthurs Tochter mitfeiern und -schlemmen zu dürfen. Danke dafür. Danke an Christina, die mit mir dorthin an- und abgereist ist und meinem Drang zum Verirren widerstanden hat. Danke an nata, Jutta, Heike, Suse und Toni inkl. Praktikant, Aniko, Alex, bushcook und Kaosköchin, daß ich Euch kennenlernen durfte. (Wen habe ich vergessen?)
Wo wir schon beim Thema Bloggertreffen sind: es tut mir immer noch sehr leid, daß ich Euch beide, Evi und Noemi, so in Trab gehalten habe mit meinen wechselnden Ansagen "ich komme zum Bloggertreffen" bzw. "ich komme nicht". Zum Glück hattet Ihr auch so sehr viel Spaß, wie ich nachlesen durfte.
Eigene kulinarische Highlights?
Definitiv diese Nudelsession (auch wenn das mit der Ausrollstärke noch besser werden kann), die Dinkel-Johannisbeer-Muffins, Bollis Rhabarberkuchen (der leider doch nicht mit Pflaumen nachgebacken wurde), die nach mehreren Anläufen endlich wirklich gelungenen Lepardschen Dinkelrollen, die ich vor meinem Kollegen retten muß, und dieser Käsekuchen, der immer noch nicht fotografiert worden ist.
Kochbuchkäufe gab's keine, weil sich am finanziellen Engpaß nicht wirklich was geändert hat. "Der große Lafer", das Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr, steht immer noch unbenutzt im Regal; ob die dieses Jahr hinzugekommenen Minikochbücher "Trennkost für 1 Person" aus dem Falken-Verlag und "Expreß-Kochen" von GU dieses Schicksal teilen werden, wird sich zeigen. Mein derzeitiger Favorit für kommende Kochbuchkäufe ist das neue Buch von Lea Linster, seit ich mal kurz reingelesen habe.
Was noch?
Ich nehme mir hiermit vor, hier mal zu renovieren, denn die Suchfunktion funktioniert nicht mehr, die Seitenleiste gefällt mir auch nicht mehr und ich hätte gern eine Rezeptliste.
Sonstige Vorsätze?
Wieder Arbeit finden (leidiges Thema), wieder mehr kochen und backen (falls die Entzündung an meinen Händen mal abflaut - momentan dürfte ich eigentlich nicht mal ohne Handschuhe abwaschen), einen Einkochtopf kaufen, mich mit weiteren Bloggern treffen und noch mehr selbstgemachtes unter die Leute bringen.
Danke, daß Ihr es mit mir aushaltet.
Kommt gut ins neue Jahr, bleibt gesund und in der Küche weiter kreativ!
Ich hatte das Vergnügen, zweimal in den heiligen Hallen ;) von Arthurs Tochter mitfeiern und -schlemmen zu dürfen. Danke dafür. Danke an Christina, die mit mir dorthin an- und abgereist ist und meinem Drang zum Verirren widerstanden hat. Danke an nata, Jutta, Heike, Suse und Toni inkl. Praktikant, Aniko, Alex, bushcook und Kaosköchin, daß ich Euch kennenlernen durfte. (Wen habe ich vergessen?)
Wo wir schon beim Thema Bloggertreffen sind: es tut mir immer noch sehr leid, daß ich Euch beide, Evi und Noemi, so in Trab gehalten habe mit meinen wechselnden Ansagen "ich komme zum Bloggertreffen" bzw. "ich komme nicht". Zum Glück hattet Ihr auch so sehr viel Spaß, wie ich nachlesen durfte.
Eigene kulinarische Highlights?
Definitiv diese Nudelsession (auch wenn das mit der Ausrollstärke noch besser werden kann), die Dinkel-Johannisbeer-Muffins, Bollis Rhabarberkuchen (der leider doch nicht mit Pflaumen nachgebacken wurde), die nach mehreren Anläufen endlich wirklich gelungenen Lepardschen Dinkelrollen, die ich vor meinem Kollegen retten muß, und dieser Käsekuchen, der immer noch nicht fotografiert worden ist.
Kochbuchkäufe gab's keine, weil sich am finanziellen Engpaß nicht wirklich was geändert hat. "Der große Lafer", das Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr, steht immer noch unbenutzt im Regal; ob die dieses Jahr hinzugekommenen Minikochbücher "Trennkost für 1 Person" aus dem Falken-Verlag und "Expreß-Kochen" von GU dieses Schicksal teilen werden, wird sich zeigen. Mein derzeitiger Favorit für kommende Kochbuchkäufe ist das neue Buch von Lea Linster, seit ich mal kurz reingelesen habe.
Was noch?
Ich nehme mir hiermit vor, hier mal zu renovieren, denn die Suchfunktion funktioniert nicht mehr, die Seitenleiste gefällt mir auch nicht mehr und ich hätte gern eine Rezeptliste.
Sonstige Vorsätze?
Wieder Arbeit finden (leidiges Thema), wieder mehr kochen und backen (falls die Entzündung an meinen Händen mal abflaut - momentan dürfte ich eigentlich nicht mal ohne Handschuhe abwaschen), einen Einkochtopf kaufen, mich mit weiteren Bloggern treffen und noch mehr selbstgemachtes unter die Leute bringen.
Danke, daß Ihr es mit mir aushaltet.
Kommt gut ins neue Jahr, bleibt gesund und in der Küche weiter kreativ!
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Sonntag, 25. September 2011
... derzeit nicht ...
Okay, nach 2,5 Monaten Funkstille im Blog ist das eigentlich eine überflüssige Mitteilung. Aber mir war danach, mal ein Lebenszeichen von mir zu geben. Weil ja doch einige Leute hier mitlesen, die mir als Kontakte etwas bedeuten.
Also: Hallo, Ihr da draußen, es gibt mich noch! :D
In den vergangenen 3 Monaten ist einiges passiert, das derzeit mein Leben umkrempelt. Nein, das stimmt eigentlich so nicht. Achterbahn gefahren bin ich gefühlsmäßig auch vorher schon eine ganze Weile - was ja auch an diesem Blog nicht spurlos vorbeiging.
Jedenfalls war ich also nicht ohne Grund hier und hier.
Seit Ende Juli werde ich auf ein Medikament eingestellt, das sich bislang nur als Stimmungsstabilisator erweist (immerhin das macht es einigermaßen gut), mir aber am Abend auch die Kondition und Motivation für Hausarbeit raubt. Eine spontan mehrfach aufgekratzte Handfläche tut gelegentlich das ihrige, um zu weiteren Verzögerungen bei nötigen Hausarbeiten beizutragen.
Bei der Teilnahme an Selbsthilfegruppentreffen kommt quasi zwangsläufig auch immer wieder das Thema Überforderung zur Sprache - und die Frage, wieviel und welche Arbeit ideal ist für die eigene Person. Welche Hilfsmittel man nutzen könnte oder sollte, ist dabei derzeit eher ein Reizthema für mich.
Da ich leider auch das ziemlich egoistische Bedürfnis habe, für meine Koch- und Backexperimente gelobt zu werden, allerdings gleichzeitig auch dazu neige, mich bei Mengen grob nach oben hin zu verschätzen (auch nach mehreren Jahren noch) und nach wie vor mit meiner kleinen Küche ebensowenig glücklich bin wie mit der Qualität der meisten meiner Bilder und meiner - nennen wir es mal verhaltenen - Geselligkeit, bleibt es vorerst dabei, daß ich - wenn überhaupt - hinter sozusagen verschlossenen Türen koche. Weil mir der Gedanke an Minderwertigkeit nämlich auch Kraft raubt. Kraft, die ich derzeit an anderer Stelle dringend brauche.
Seid mir bitte nicht böse, wenn ich aus diesen Gründen derzeit auch weniger bei Euch allen mitlese. Ich denke oft an Euch.
Ich bleibe schon am Thema Kochen dran, aber lebe auch gut damit, es wieder auf den Stellenwert der Zeit vor dem Blog zurückgeschraubt zu haben.
Also: Hallo, Ihr da draußen, es gibt mich noch! :D
In den vergangenen 3 Monaten ist einiges passiert, das derzeit mein Leben umkrempelt. Nein, das stimmt eigentlich so nicht. Achterbahn gefahren bin ich gefühlsmäßig auch vorher schon eine ganze Weile - was ja auch an diesem Blog nicht spurlos vorbeiging.
Jedenfalls war ich also nicht ohne Grund hier und hier.
Seit Ende Juli werde ich auf ein Medikament eingestellt, das sich bislang nur als Stimmungsstabilisator erweist (immerhin das macht es einigermaßen gut), mir aber am Abend auch die Kondition und Motivation für Hausarbeit raubt. Eine spontan mehrfach aufgekratzte Handfläche tut gelegentlich das ihrige, um zu weiteren Verzögerungen bei nötigen Hausarbeiten beizutragen.
Bei der Teilnahme an Selbsthilfegruppentreffen kommt quasi zwangsläufig auch immer wieder das Thema Überforderung zur Sprache - und die Frage, wieviel und welche Arbeit ideal ist für die eigene Person. Welche Hilfsmittel man nutzen könnte oder sollte, ist dabei derzeit eher ein Reizthema für mich.
Da ich leider auch das ziemlich egoistische Bedürfnis habe, für meine Koch- und Backexperimente gelobt zu werden, allerdings gleichzeitig auch dazu neige, mich bei Mengen grob nach oben hin zu verschätzen (auch nach mehreren Jahren noch) und nach wie vor mit meiner kleinen Küche ebensowenig glücklich bin wie mit der Qualität der meisten meiner Bilder und meiner - nennen wir es mal verhaltenen - Geselligkeit, bleibt es vorerst dabei, daß ich - wenn überhaupt - hinter sozusagen verschlossenen Türen koche. Weil mir der Gedanke an Minderwertigkeit nämlich auch Kraft raubt. Kraft, die ich derzeit an anderer Stelle dringend brauche.
Seid mir bitte nicht böse, wenn ich aus diesen Gründen derzeit auch weniger bei Euch allen mitlese. Ich denke oft an Euch.
Ich bleibe schon am Thema Kochen dran, aber lebe auch gut damit, es wieder auf den Stellenwert der Zeit vor dem Blog zurückgeschraubt zu haben.
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Dienstag, 15. März 2011
Eine neue Leserin - und ein Award
Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Das Gourmet-Büdchen hat nicht nur heute meinen Blog abonniert (willkommen, neue Leserin!), sondern mir auch gleich einen Award verliehen.

Ich fühle mich sehr geehrt und finde es gut, daß mit dem Award keine Verpflichtungen verbunden sind. :)
Ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt an KochbloggerInnen weitergeben sollte. Mir fallen einige ein, aber irgendwie ist es schwer, sich zu entscheiden. Ich mag (fast) alle Blogs, alle haben ihre individuelle Note, die sie liebenswert macht. Und eigentlich hatten wir das Schneeballsystem doch erst ...
Nein, ich bedenke ausdrücklich zwei Blogs, die nicht in meiner Blogroll hier stehen. Vorstellen möchte zwei Personen, die mir mit einem Projekt, an dem ich in den letzten Wochen und Monaten mitgewirkt habe, viel Spaß und nette Momente beschert haben:
Danke an Chefarzt für die Bereitstellung des Webspaces für die Blogsoap rund um das virtuelle Städtchen Defihausen und für viele andere kurzweilige Beiträge.
Dann wäre da auch noch Federkiel (Petra Vennekohl), der hoffentlich nie die Ideen für ihre Geschichten ausgehen. :)
Und bevor ich jetzt sentimental werde, schicke ich diesen Post lieber ab. Bis morgen!

Ich fühle mich sehr geehrt und finde es gut, daß mit dem Award keine Verpflichtungen verbunden sind. :)
Ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt an KochbloggerInnen weitergeben sollte. Mir fallen einige ein, aber irgendwie ist es schwer, sich zu entscheiden. Ich mag (fast) alle Blogs, alle haben ihre individuelle Note, die sie liebenswert macht. Und eigentlich hatten wir das Schneeballsystem doch erst ...
Nein, ich bedenke ausdrücklich zwei Blogs, die nicht in meiner Blogroll hier stehen. Vorstellen möchte zwei Personen, die mir mit einem Projekt, an dem ich in den letzten Wochen und Monaten mitgewirkt habe, viel Spaß und nette Momente beschert haben:
Danke an Chefarzt für die Bereitstellung des Webspaces für die Blogsoap rund um das virtuelle Städtchen Defihausen und für viele andere kurzweilige Beiträge.
Dann wäre da auch noch Federkiel (Petra Vennekohl), der hoffentlich nie die Ideen für ihre Geschichten ausgehen. :)
Und bevor ich jetzt sentimental werde, schicke ich diesen Post lieber ab. Bis morgen!
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Mittwoch, 9. März 2011
Meine private Kreppelverkostung
Ich mußte das einfach mal Frau Esskultur und ihren MitstreiterInnen nachmachen: Kreppel verkosten. Es war einfach so verlockend ...
... und da ich schon öfter an den Tagen nach dem Faschingsdienstag Kreppel gekauft und gegessen habe, hatte ich auch dieses Jahr keine Hemmungen.
Die Mitstreiter:

In der Mitte: Vanillepudding, ansonsten ab der Lücke im Uhrzeigersinn: Nougat, Hagebuttenmark, Pflaumenmus, Himbeerkonfitüre, Schokopudding. Die ersten vier sind vom Bormuth, die anderen zwei von einer anderen Bäckerei, die diverse Filialen in Darmstadt beliefert, deren Namen ich aber nicht kenne.
12 Viertel von 6 Krapfen im Sonnenlicht:

Ich gebe es zu: ich hatte Favoriten: Vanillepudding und Pflaumenmus. Das muß wohl an dem guten Geschmack beider gelegen haben.
Definitiv verloren hat "Nougat", wegen nicht zuordnungsfähiger Nußnote und einer Erdnußmus-ähnlichen Konsistenz.
"Himbeer" hat auch sehr beliebig geschmeckt, aber da will ich mal nicht so meckern, ich habe ja noch keine Himbeermarmelade gekocht.
Der Schokopudding hätte fester sein können, das war eher eine Mousse au chocolat. Eigentlich auch nicht verkehrt, aber dann hätte die Füllung etwas herber sein dürfen. Außerdem war die Schokoglasur praktisch nicht schneidbar.
Beim "Hagebuttenmus" war es ganz ähnlich wie bei der Himbeere. Ich war auf Säure gefaßt, das war wohl falsch.
Vanillepudding-Kreppel sind lecker, aber tendenziell zu süß.
Deshalb geht der erste Platz ans Pflaumenmus-Kreppel. :)
(Eigentlich hätten hier jetzt selbstgebackene Minikreppel ohne Füllung zu sehen sein sollen. Aber ich bin gerade zu faul, teilweise sind auch die Tage zu kurz, auch ohne Faschingsfeierei.)
... und da ich schon öfter an den Tagen nach dem Faschingsdienstag Kreppel gekauft und gegessen habe, hatte ich auch dieses Jahr keine Hemmungen.
Die Mitstreiter:
In der Mitte: Vanillepudding, ansonsten ab der Lücke im Uhrzeigersinn: Nougat, Hagebuttenmark, Pflaumenmus, Himbeerkonfitüre, Schokopudding. Die ersten vier sind vom Bormuth, die anderen zwei von einer anderen Bäckerei, die diverse Filialen in Darmstadt beliefert, deren Namen ich aber nicht kenne.
12 Viertel von 6 Krapfen im Sonnenlicht:
Ich gebe es zu: ich hatte Favoriten: Vanillepudding und Pflaumenmus. Das muß wohl an dem guten Geschmack beider gelegen haben.
Definitiv verloren hat "Nougat", wegen nicht zuordnungsfähiger Nußnote und einer Erdnußmus-ähnlichen Konsistenz.
"Himbeer" hat auch sehr beliebig geschmeckt, aber da will ich mal nicht so meckern, ich habe ja noch keine Himbeermarmelade gekocht.
Der Schokopudding hätte fester sein können, das war eher eine Mousse au chocolat. Eigentlich auch nicht verkehrt, aber dann hätte die Füllung etwas herber sein dürfen. Außerdem war die Schokoglasur praktisch nicht schneidbar.
Beim "Hagebuttenmus" war es ganz ähnlich wie bei der Himbeere. Ich war auf Säure gefaßt, das war wohl falsch.
Vanillepudding-Kreppel sind lecker, aber tendenziell zu süß.
Deshalb geht der erste Platz ans Pflaumenmus-Kreppel. :)
(Eigentlich hätten hier jetzt selbstgebackene Minikreppel ohne Füllung zu sehen sein sollen. Aber ich bin gerade zu faul, teilweise sind auch die Tage zu kurz, auch ohne Faschingsfeierei.)
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Nur mal so,
Süßes
Dienstag, 8. März 2011
Mitbringsel aus der Schweiz
Eigentlich gehört dieser Post in den Sommer. Also: zumindest in eine Zeit, in der man sich viel draußen bewegt, wandert und ... ja, auch mal rastet.
Aber von vorn:
Als ich am Samstag in Zürich ankam, erfuhr ich, daß noch mal eingekauft werden mußte. Also führte der Weg nach dem Aussteigen aus der Straßenbahn nicht in die schwester-schwagerliche Wohnung, sondern zu Migros.
Mir fiel dann ein, daß man dort nach "Bündner Fleisch" suchen könnte. Wenn man schon mal in der Schweiz ist und an sowas denkt! (Vor einem Dreivierteljahr hätte ich sicher nicht so eine Idee gehabt.)
Gesagt, getan. Meine Mutter guckt erst in die Angebotsecke, die nur Doppelpacks stinknormalen Schinkens enthält. Den wollte ich nicht, sie auch nicht. Weitersuchen. Der Hinweis: "Hier ist alles teurer."
Vor dem Wurst-Käse-Regal bleibe ich dann stehen, eine Packung mit Röllchen aus Käse und ziemlich dunklem Schinken zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Von Bündner Fleisch auch hier keine Spur, aber der Inhalt der Packung ist als Ersatz interessant genug und darf mit.

Was soll ich sagen? Ich weiß jetzt immer noch nicht, wie Bündner Fleisch schmeckt, fürchte ich. Aber sowohl der Käse als auch das geräucherte Fleisch waren super lecker. Die Rückseite weist beides als "Rindstrockenfleisch" und Greyerzer Käse aus. Brot habe ich nicht dazu gegessen, ein Bäckereibrot hätte da meines Erachtens auch kaum gepaßt.
Ich glaube, mit so einem Proviant übersteht man auch einen verregneten Wandertag ... :)
Aber von vorn:
Als ich am Samstag in Zürich ankam, erfuhr ich, daß noch mal eingekauft werden mußte. Also führte der Weg nach dem Aussteigen aus der Straßenbahn nicht in die schwester-schwagerliche Wohnung, sondern zu Migros.
Mir fiel dann ein, daß man dort nach "Bündner Fleisch" suchen könnte. Wenn man schon mal in der Schweiz ist und an sowas denkt! (Vor einem Dreivierteljahr hätte ich sicher nicht so eine Idee gehabt.)
Gesagt, getan. Meine Mutter guckt erst in die Angebotsecke, die nur Doppelpacks stinknormalen Schinkens enthält. Den wollte ich nicht, sie auch nicht. Weitersuchen. Der Hinweis: "Hier ist alles teurer."
Vor dem Wurst-Käse-Regal bleibe ich dann stehen, eine Packung mit Röllchen aus Käse und ziemlich dunklem Schinken zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Von Bündner Fleisch auch hier keine Spur, aber der Inhalt der Packung ist als Ersatz interessant genug und darf mit.
Was soll ich sagen? Ich weiß jetzt immer noch nicht, wie Bündner Fleisch schmeckt, fürchte ich. Aber sowohl der Käse als auch das geräucherte Fleisch waren super lecker. Die Rückseite weist beides als "Rindstrockenfleisch" und Greyerzer Käse aus. Brot habe ich nicht dazu gegessen, ein Bäckereibrot hätte da meines Erachtens auch kaum gepaßt.
Ich glaube, mit so einem Proviant übersteht man auch einen verregneten Wandertag ... :)
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Käse,
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Rindfleisch
Mittwoch, 12. Januar 2011
Wo kommt er eigentlich her?
Kleine Nachmittagsbeschäftigung: herausfinden, auf welchem Weg mich der Award eigentlich erreicht hat.
Zuerst bekam ich ihn von LyoneIB. Zu LyoneIB gelangt ist er über Sabine, Petra, Ellen (und Sammy), FroschDesign, Gerry, Centi, AutumnSky (und anti.mensch), Fashion Fairytales, Sewing Sue, Missy, Kalliful, Anne, Tinny Mey, Tink, BaileyXs (und shadownlight, missgreti, Jasmin), Jasmin, Aylin und Asphaltgeflüster, bei der die Kette am 19.12. endet.
Zu Kaoskoch kam er über Isi, die Kochbanausen, die Küchengeister, Lighthouse&Seagull, Lisa, Wolkenfees Küchenwerkstatt, Ina, Annika, Sternenkind, Claire, Deep Black Girl, Anke, fashionvictim_81, Tine, Pauline Panther, Killah, Strawberry, Wiemi, Essencia und Tinny Mey.
Ich bin sprachlos ob der großen Zahl an Blogs zu Schönheits- und Modethemen.
Aber wenigstens hat das mit dem Kennenlernen unbekannter Blogs doch irgendwie funktioniert.
Zuerst bekam ich ihn von LyoneIB. Zu LyoneIB gelangt ist er über Sabine, Petra, Ellen (und Sammy), FroschDesign, Gerry, Centi, AutumnSky (und anti.mensch), Fashion Fairytales, Sewing Sue, Missy, Kalliful, Anne, Tinny Mey, Tink, BaileyXs (und shadownlight, missgreti, Jasmin), Jasmin, Aylin und Asphaltgeflüster, bei der die Kette am 19.12. endet.
Zu Kaoskoch kam er über Isi, die Kochbanausen, die Küchengeister, Lighthouse&Seagull, Lisa, Wolkenfees Küchenwerkstatt, Ina, Annika, Sternenkind, Claire, Deep Black Girl, Anke, fashionvictim_81, Tine, Pauline Panther, Killah, Strawberry, Wiemi, Essencia und Tinny Mey.
Ich bin sprachlos ob der großen Zahl an Blogs zu Schönheits- und Modethemen.
Aber wenigstens hat das mit dem Kennenlernen unbekannter Blogs doch irgendwie funktioniert.
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