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Mittwoch, 12. Januar 2011

Die Kapitulation: Mittagessen ohne Nudeln

Ich habe überlegt, ob ich das hier schreiben soll, aber eigentlich will ich es auch nicht verschweigen: ich habe heute kapituliert. Oder besser gesagt: nicht erst heute, sondern schon vor ein paar Tagen.
Denn irgendwie war die Motivation, sich um den Nudelteig zu kümmern, nach der Suppenaktion am Freitag, ganz weit weg. :(
Und so wanderte der Rest des Teiges zurück in den Kühlschrank, was er aber nicht überlebt hat (der Teig, nicht der Kühlschrank).
Heute werde ich ihn wohl wegschmeißen müssen. *grummel* *schäm* *ganzkleinwerd*

Dabei hatte ich gestern Pesto gekauft. (Fertiges. Im Supermarkt. *noch mehr schäm*)
Weil ich heute den Mut zusammen nehmen und endlich den Teig verarbeiten wollte. Aber der sieht halt überhaupt nicht mehr ansehnlich aus ...

Deshalb gab es heute mittag das, was ich eigentlich am Wochenende mit den Nudeln zubereiten wollte: gebratene Leberstreifen mit Paprikagemüse.


Da ich gefühlt reichliche 100g Leber sowie zwei Zwiebeln und zwei Paprika verarbeitet habe, war es auch so genug zu essen.

Ob in der gebratenen Paprika noch genug Vitamin C drin ist, damit dieses Gericht als eisenmangeltauglich durchgeht, weiß ich nicht. Mit etwas Petersilie oder Brokkoli dazu und einem Glas Johannisbeersaft ist es sicher noch wertvoller.

Montag, 10. Januar 2011

Sonntagabendpfanne

So was könnte es auch unter der Woche geben, wenn es mittags schnell gehen muß.

Eine Zwiebel wird geschält und in Würfel geschnitten.
Eine Paprika und ein Stück Stangensellerie werden von den Ansätzen befreit und ebenfalls in Würfel geschnitten.
Das Gemüse darf mit Salz und Pfeffer gewürzt in Öl anbraten, während ein Stück Leber in Streifen geschnitten wird.
Als letztes kommen Scheiben von vorgekochten Kartoffeln hinzu und, sobald die Kartoffeln auch warm sind, ein verquirltes Ei.

Zum Servieren kommen noch ein paar Kräuter obendrauf.


Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Samstag, 23. Oktober 2010

Italienische Woche 2: Insalata di ferro

Für das gestrige Abendessen stand ein Rezept von Jutta Lorbeerkrone Pate: Insalata di ferro, zu deutsch: Eisensalat.

Ich habe statt der Linsen vorgekochten Dinkel verwendet und statt des Spinats und Lauchs die bei mir allgegenwärtige glatte Petersilie. Das Dressing habe ich aus Honigsenf, Weißweinessig, Pflanzenöl, Salz und etwas Pfeffer angerührt. Auf die Zwiebel habe ich auf Faulheitsgründen verzichtet.


Sehr schön lecker und farbig. :)

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag!

Dienstag, 12. Oktober 2010

Italienische Woche: Risotto mit Rinderleber und wehrhaftem Wein

Ich habe auch mal Lust auf eine Themenwoche. Deshalb gibt es in den nächsten Tagen italienische Gerichte und zwar quer durch den Gemüsegarten aus dem Foodblogger-Universum zusammengesammelt. :)

Den Anfang macht allerdings eine Eigenkreation: Risotto mit Rinderleber.
Im Prinzip fast dasselbe wie hier, nur ein bißchen "aufgemotzt".
Wegen der Kombination Paprika - Tierleber könnte das Gericht rein theoretisch ein guter Eisenlieferant sein, sofern sich das Vitamin C aus der Paprika nicht beim Kochen verdünnisiert hat.

Eine kleine Zwiebel und eine rote Paprika wurden geschält und kleingewürfelt.
Hier wärmen sie sich - zusammen mit gerebelten Kräutern (Thymian, Basilikum) bereits in der Pfanne auf:


Die Rinderleber wurde gründlich abgespült, abgetupft und in Streifen geschnitten:


Nachdem die Gemüsewürfel leicht angeschwitzt waren, durfte auch der Reis (130g Arborio) mit in die Pfanne. Ich habe ihn noch ca. 3 Minuten mitangebraten und dann 300 ml Wasser dazugegeben. Hier ist dieses Wasser schon fast komplett aufgesaugt:


Als quasi gar kein Wasser mehr in der Pfanne war, habe ich die Leberstreifen hineingegeben und leicht angebraten. Nachdem sie äußerlich Farbe angenommen hatten ...


... habe ich ca. 200 ml von dem wehrhaften Weißwein dazugegeben.

Warum wehrhaft? Nun, weil ich mir beim Öffnen der Flasche in den rechten Zeigefinger geschnitten habe, als ich die metallbeschichtete Schutzhülle abriß. Ich kann das gerade nicht besser beschreiben. Das ist der Übeltäter:


Leider hat er geschmacklich auch nicht mehr ganz so geglänzt. Ich habe neben dem Kochen und später beim Essen den zuviel ausgegossenen Wein getrunken (gut 200 ml) und muß sagen, daß er mich ziemlich flach gelegt hat. Wie gut, daß ich theoretisch Zeit für einen Mittagsschlaf habe. Ich erzähle lieber nicht, was ich Kurioses geträumt habe.

Mit dem Wein kamen dann noch 100 ml Wasser in die Pfanne. Ich habe die Flüssigkeit einkochen lassen und mir dann das Werk einverleibt. :)


Für den richtigen Grad an Schlotzigkeit wäre sicher noch mehr Flüssigkeit gut gewesen, aber ich mag mein Risotto in genau dieser festen Konsistenz lieber.

Mittwoch, 22. September 2010

Dinkelnudeln im Eigenbau

Manche Ideen müssen reifen, davon bin ich seit heute überzeugt.

Ich habe ja die letzten Monate diverse Foodblogs mitgelesen. Ohne handgemachte Nudeln, so kann man dabei lernen, geht es eigentlich nicht. Claus jagt mittags zur Entspannung mal eben Nudelteig durch die Maschine, wenn für nix anderes Zeit ist (siehe hier und hier. Bei Robert gibt es sogar einen ganzen Pastakurs. Über Eline sag ich jetzt mal nix, bei ihr hab ich mich ja in den Kommentaren schon zu dem Thema ausgelassen.

Jedenfalls ist das wie ein Virus. Oder eher, als würde jemand hinter Dir stehen und jeden Tag ein bißchen lauter sagen: mach es!

Tja, und dann geht die Rezeptsuche los!
Und ich ärgere mich, daß ich hier zwar ein Rezept mit, aber nicht für Dinkelnudeln finde. Nudeln machen ist doch schließlich schwer, sonst würde das ja jeder machen, deswegen braucht man auch unbedingt ein Rezept. Oder?

Getragen von einer gewissen Endzeitstimmung, die aus dem Nahen des auf mich magisch wirkenden Datums 23. September resultiert, fiel dann gestern die Entscheidung, ausgehend von diesem Rezept einen Versuch zu starten. Dinkelmehl 630 und Dinkelgrieß hatte ich Anfang des Monats vorsichtshalber schon mal gekauft. Zur Not hätten beide als Zutaten für Backwaren enden müssen.
(Ich habe übrigens auch im italienischen Supermarkt nach DeCecco-Mehl gesucht, ohne Erfolg.)

Ich mische also je 200g Dinkelmehl und Dinkelgrieß miteinander, gieße 200ml Wasser dazu und vermenge alles. Der Teig fühlt sich grisselig an (der Grieß halt), hat aber eine gute Konsistenz. Ich wickele das Teigstück in Folie und lasse es gute 2 Stunden im Kühlschrank.

So sah es danach aus:


Ich "breche" erstmal ein Viertel ab, noch im Unklaren, wie daraus jetzt dünner Teig wird, den man zu Nudeln schneiden kann.


Es folgt der Punkt, an dem ich vom oben verlinkten Rezept abweiche und auf das Bemehlen des Arbeitsbrettes verzichte. Der Teig hat mir das nicht gedankt.


Also Mehltüte aus dem Schrank holen, etwas Mehl um die Kanten streuen und versuchen, das Teigstück abzukratzen. Als große Hilfe dabei erweist sich schließlich der Pfannenwender. Zwischendrin hätte fast auch das Schild einer Weinflasche dran glauben müssen, denn auf der Suche nach einem geeigneten Nudelholzersatz kam mir diese auch in den Sinn. Leider wollten Teig und Schild allzugute Freunde werden ... gut, daß ich wenigstens einen Stahlschwamm habe ...

Also kommt jetzt großzügig Mehl aufs Brettchen und ich starte einen neuen Versuch. Diesmal darf der Meßbecher helfen. Das geht jetzt sogar ganz gut, jedenfalls solange, bis der Meßbecher an seine größenmäßigen Grenzen stößt. Ich behelfe mir, indem ich für die letzten 5 Minuten Ausrollen den Stiel eines Holzlöffels nehme - die Löffelfläche darf dabei über den Rand des Brettchens, der gleichzeitig der Rand des Küchenschranks ist, hinausragen. Voila, die "Schuhsohle", ca. 1mm dick:


Hier isse schon halb zerschnitten:


und hier ganz:


Im Topf nach gut 5 Minuten Kochen:


Auf dem Teller mit etwas selbstgemachtem Pesto:


Mit Absicht nur eine Probierportion, da ich heute abend noch eingeladen bin. Ich hätte es einfach nicht mehr bis morgen ausgehalten.

Die Nudeln schmecken etwas nach dem Grieß, das läßt sich wohl ebensowenig vermeiden wie das für Grieß spezielle haptische Gefühl. Ansonsten können die Nudeln problemlos mit der Kaufware mithalten.
Das Problem mit der Suche nach einem eisenmangeltauglichen Nudelrezept ist also erstmal gelöst.

Dienstag, 31. August 2010

Das Leben ist nicht gerecht

Ich weiß, ich lebe auf recht hohem Niveau.
Ich habe ein Dach über dem Kopf, bin krankenversichert, Essen ist - eigentlich - auch immer genug da und mein Freundeskreis ist groß und wohlhabend genug, um mir spontan helfen zu können, wenn mal wo der Schuh drückt.
Ich muß trotzdem mal jammern. Das hier ist ja auch ein Eisenmangel-Blog.

Momentan bekomme ich ja wieder Eiseninfusionen, heute war die vorletzte dran.
Und nach einem kurzen Gespräch mit der Sprechstundenhilfe über meine Problematik (ich war ja erst im April/Mai mit Infusionen behandelt worden) war ich dann auch noch mal bei der Ärztin selbst (das Sprechzimmer war gerade leer).
Ausnahmsweise (?) waren Eisentabletten nicht das Thema, dafür soll ich zur Gynäkologin und dort abklären lassen, was man hormonell gegen zu starke Regelblutung machen kann. (Ich hab bisher nie die Pille genommen, es bestand kein Grund dazu.)
Ich bin dann brav zur Gyn gedackelt und habe mir einen Termin geben lassen. Trotzdem bin ich immer noch dabei, im Geiste die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen. Ich hatte gefragt, ob ich zu einem Endokrinologen gehen sollte, und die HÄ meinte, das wäre erst der nächste Schritt nach der Gynäkologin.
Hat sie absichtlich wieder mein Schilddrüsenproblem ignoriert?
Ich fühle mich verarscht.

Nein, ich will eigentlich immer noch nicht hier weiterbloggen. Es geht mir nach wie vor auf den Keks, daß ich schlecht mit Lebensmittelmengen (und damit auch meinem Geld) planen kann. Daß sich - überspitzt gesagt - mein Schmutzgeschirr nicht selbst wegräumt (ich hab nämlich nicht mehr jeden Tag die Geduld, mich um den Abwasch zu kümmern) und ich überzähliges Essen grundsätzlich selbst verbrauchen muß (zum Wegwerfen fehlt mir das nötige "Gen"). Ich hatte mich darauf gefreut, endlich mal Urlaub von der Küchenarbeit zu haben und gekauftes Essen konsumieren zu können.
Aber offenbar ist das keine Option und deshalb bin ich jetzt doch mit Dinkelmehl, Dinkelgrieß und Maisstärke (und der festen Überzeugung, nie wieder Fertiggebackenes zu kaufen) nach Hause gekommen.

Ich bin trotzdem nach wie vor genervt.

Montag, 2. August 2010

Fruchtsalat am Abend, erquickend und labend ...

Heute gab's mal wieder eine Eiseninfusion - die erste von sechs, jeden Montag ist eine fällig.
Ich helfe mal wieder etwas nach, nämlich mit Petersilie, Früchten und Sesam.

Von einem halben Bund glatter Petersilie zupfe ich die Blätter ab, wasche und schleudere sie.
Dazu kommen 4 Teelöffel Sesam, das Fleisch von 2 Nektarinen und ein halber Mozzarella (beides in Würfel geschnitten.
Als Dressing gebe ich eine Mischung aus einem gehäuften Eßlöffel festem Honig und je etwa 2 Eßlöffeln Weißweinessig und Öl darüber.


Die Menge reicht für 2 Personen als Vor- oder für eine Person als Hauptspeise.

Montag, 24. Mai 2010

Schneller Kohlrabisalat

Zutaten:
- eine geraspelte Kohlrabi
- 4 Eßlöffel Rote Bete aus dem Glas, in Streifen geschnitten
- 4-5 Zweige Dill, kleingeschnitten
- Salz und Pfeffer
- Sesamöl
- Schmand

Alles in der angegebenen Reihenfolge miteinander mischen.



Sowohl Rote Bete als auch Kohlrabi sind Eisenlieferanten, also genau das richtige, wenn man als Menschenweibchen gerade die Periode hinter sich hat. ;)

Samstag, 15. Mai 2010

Doping mit Tatar

Das Ende der Urlaubswoche meiner Hausärztin rückt näher und damit auch der Test meines aktuellen Eisenspiegels. Bis vor fast 2 Wochen hatte ich, weil einer der Werte wieder arg im Keller war, Spritzen bekommen. Normalerweise wartet man dann eine Woche mit dem Test, aber da kam ja der Urlaub dazwischen.

Höchste Zeit, mal wieder etwas "Doping" zu betreiben. ;)


Etwa 130 g Tatar wurden mit einem Eigelb, etwas Salz und Pfeffer, einer kleingewürfelten Zwiebel und zwei kleingeschnittenen Gürkchen vermengt. Da das Fleisch keinen Geschmack anzunehmen schien, habe ich dann noch mit - gefühlt - reichlich Cayennepfeffer und etwas Balsamico nachzuhelfen versucht. Geholfen hat es nicht.


Aber wenigstens sieht es lecker aus. :)

Montag, 3. Mai 2010

Der heutige Tag

Ich glaube, das hier wird mein persönliches "was ich schnell mal kochen könnte"-Verzeichnis.
An die nötige Qualität. um mir auch mal den einen oder anderen Kommentar zu verdienen, komme ich offensichtlich nicht heran.
Da ist mir dann auch die Arbeit mit einzelnen Einträgen zu viel.

Was gab es heute?
Mittags: Gurkensalat und paniertes Schollenfilet
Abends: Gemüsesuppe mit Hirse und Tofu

Für den Gurkensalat wurde eine Gurke geschält, geraspelt, mit einem kleingeschnittenen Bund Dill sowie Sesam, Keimöl und Balsamico vermengt. Ich habe mit Pfeffer abgeschmeckt und dann das Salz vermißt.

Die Scholle wanderte über einen Teller Mehl, durch eine Schüssel mit zwei gequirlten Eiern, wurde auf einer Seite gepfeffert und gesalzen und beidseitig angebraten.
Den Rest des Mehls und der Eimischung habe ich miteinander verrührt und später ebenfalls in die Pfanne gegossen, sodaß ich dann quasi ein Omelett mit Schollenfilet in der Mitte hatte.
Gut zu wissen, daß ich also auch Eierkuchen hinkriegen könnte, aber tendenziell war mir das dann doch zuviel Ei auf einmal.

Die Gemüsesuppe bestand aus einem Brühwürfel "Fette Brühe", 500 ml Wasser, 4 kleingeschnittenen Seitenteilen eines Stangensellerie, einigen Tofuwürfeln, ca. 4 EL Hirse. Beim Aufquellen blieb noch etwas Brühe übrig, die dann aber auch schon sehr sämig war.

Und bevor ich es vergesse, sei noch erwähnt, daß ich endlich auch den Rhabarber verarbeitet habe. 5 Stangen lagen in meinem Kühlschrank, jetzt wird hoffentlich eine Art Gelee mit Fruchtstückchen daraus. Zumindest habe ich nach dem Kochen noch einige Eßlöffel (mindestens 8) Gelierzucker 1:1 dazugegeben.
Interessant, daß die Säure beim Rhabarber erst herauskommt, wenn man Zucker dazugibt.

Noch ein Link zum Eisengehalt von Lebensmitteln

Ich war mir nicht mehr sicher, ob Ananas zu einer Eisenmangel-Diät paßt, bin jetzt aber beruhigt.

Hier der Link:
http://www.heilfastenkur.de/Eisen.shtml

Interessant finde ich übrigens auch diese Seite:
http://www.farbenundleben.de/nahrung/ernaehrung.htm

Und nun gute Nacht! ;)

Sonntag, 2. Mai 2010

Ananasjoghurt

Eine Ananas von Strunk, Ansatz und Schale befreien, in Scheiben schneiden und anschließend grob würfeln.
In einer Schüssel die Ananaswürfel mit einer beliebigen Menge Joghurt (in meinem Fall 250g) und zwei Eßlöffeln Sesam mischen.

Reicht von der Menge her für 3-4 Personen, aber ich war ja allein.
Dafür gab's zum Frühstück nix anderes.

Hühnersuppe mit Ingwer

Mal wieder was schnelles: 4 Hühnerflügel ins heiße Wasser gegeben, während des Kochvorgangs eine Pastinake und eine halbe kleine Knolle Ingwer schälen und würfeln, die gekochten Hühnerflügel aus dem Wasser nehmen, Gemüsewürfel und etwas Sojasauce rein, 2-3 Minuten kochen lassen, dann 2 Eßlöffel Hirse dazu und die Temperatur nach weiteren 3 Minuten verringern.
Hühnerfleisch von den Knochen pulen, kleinschneiden. Wenn die Hirse den Eindruck macht, genug aufgequollen zu sein (nach etwa 10 Minuten), Herd ausschalten, Fleisch noch kurz in die Suppe geben, ggf. nachwürzen.

Mir war es zum Schluß zuviel Ingwer- und zuwenig Pastinakengeschmack.
Die Richtung stimmt aber.

Die Hirse war natürlich wieder wegen des Eisengehaltes dabei.

Freitag, 30. April 2010

So geht's auch ...

Hirse zur Hälfte mit Rote Bete-Wasser und normalem ;) Wasser (und Rote Bete-Stücken) aufsetzen, aufkochen und anschließend auf dem ausgeschalteten Herd ausquellen lassen.
Das Ergebnis sah dann heute morgen (nach einer größeren Kostprobe gestern abend ;)) so aus:



und schmeckte im warmen wie im kalten Zustand einigermaßen süß (Rote Bete eben), kam aber vor allem ganz ohne Gewürze aus.

Donnerstag, 22. April 2010

Abschied vom Bärlauch

Heute war es auch bei mir soweit: ich habe den letzten Bärlauch verbraucht.
Adieu, Du schönes Würzkraut!

Abgesehen davon gab es heute wieder Studentenküche pur: Bratkartoffeln mit roter Bete und Gouda (und besagtem Bärlauch) und abends Vollkornnudeln mit sautierten Scheiben Riesenradieschen (die mir unbeabsichtigt etwas angekeimt waren und deshalb ein wenig wie junger Kohlrabi schmeckten) und Muscheln aus der Dose (die ich wohl nie wieder mit anderem in eine Pfanne schmeißen werde!).
Schade, daß die beigegebene Petersilie nicht mal ansatzweise Würzkraft hatte.

Ich brauche eine bessere Küchenplanung.
Oder mehr Pfannen.
Oder beides. *seufz*

Montag, 19. April 2010

Bratkartoffeln zum zweiten

Ich habe dann heute doch Abhilfe geschaffen und wieder eine große Flasche Keimöl gekauft.
(Warum gibt es die eigentlich nicht kleiner als mit einem Liter Inhalt?)
Das Rundum-Sorglos-Produkt ... einfach rein in die Pfanne, nach 1-2 Minuten das Bratgut dazu, Deckel drauf und gelegentlich umrühren.

Achso, gebraten wurden wieder Kartoffelscheiben, dazu Möhrenscheiben und kleingeschnitte Rote Bete aus dem Glas sowie Reste vom Ingwer. Die Bete überdeckt geschmacklich alles, da konnte der zwecks Resteverwertung draufgekippte reichliche Eßlöffel Tomatenketchup auch nichts mehr kaputtmachen. :D

Sagte ich schon mal, daß ich den Geschmack von Roter Bete liebe?
Das letzte Mal, daß ich welche gekauft habe, ist gefühlte Jahrhunderte her.
Ich glaube, ich muß mal Labskaus machen. Oder roten Heringssalat.

Donnerstag, 15. April 2010

Die verschobene Einkaufstour

Ja, ich war brav.
Gekauft wurden:
- Hirse
- Sesam
- Kürbiskerne
- Tofu
- Sesamöl
- 2 rote Paprika
- 2 Wellwürstchen (und eine Scheibe Blutwurst, die gleich im Gehen verzehrt wurde)
- 2 Sträuße glatte Petersilie
- Eier (müssen sein)
- Milch (muß auch sein)
- weiße Champignons
- 1 Bund Riesenradieschen
- 2 Zitronen
- 5 Kiwis (die waren im Angebot ...)

Also kein Auswärtsessen mehr bis auf weiteres!

Mittwoch, 14. April 2010

Nachtrag ...

Natürlich gibt es auch bei Wikipedia eine Seite zu Eisenmangel, inkl. einer Liste mit Lebensmitteln und Rezeptvorschlägen.

Die Seite über Vitamin C ist allerdings noch umfangreicher.

Aus gegebenem Anlaß ...

... mache ich wieder eine Kategorie auf: Essen bei Eisenmangel.
Und fange gleich mit einer Einkaufsliste an.

Bei www.eisenmangel.ch findet man folgende Liste (die Zahlen geben den Eisengehalt in Milligramm pro 100g an):

Fleisch
Schweineleber 22,1
Schweineniere 10,0
Kalbsleber 7,9
Blutwurst 6,4
Kalbsschnitzel 5,8
Leberwurst 5,3
Corned Beef 4,1
Rindfleisch 3,2
Schweinefilet 3,0
Ente 2,5
Kalbfleisch mager 2,1
Poulet mit Haut 1,8
Cervelat 1,7

Fisch und Meeresfrüchte
Austern 5,8
Sardine 2,5
Lachs 1,0
Thunfisch 1,0
Zander 1,0
Bachforelle 0,7

Soja
Sojabohnen 6,6
Sojajoghurt 1,9
Sojamilch 0.8
Tofu 5,4

Gemüse
Petersilie 6,0
Sauerampfer 8,5
Brennessel 4,1
Spinat 4,1
Schwarzwurzel 3,3
Brunnenkresse 3,1
Gartenkresse 2,9
Fenchel 2,7
Ruccola 2,3
Zuchetti 1,5
Endivien 1,4
Rosenkohl 1,1
Lauch 1,0
Bohnen 0,8
Brokkoli 0,8
Avocado 0,6
Chicorée 0,7
Blumenkohl 0,6
Weiss- und Rotkohl 0,5
Kohlrabi 0,5

Beeren
Schwarze Johannisbeeren 1,3
Rote Johannisbeeren 0,9
Erdbeeren 1,0
Brombeeren 1,0
Himbeeren 1,0
Heidelbeeren 0,9

Früchte
Kiwi 0,8
Melone 0,8
Aprikose 0,6
Apfel 0,5
Pfirsich 0,5
Kirschen 0,4
Mango 0,4
Orange 0,4

Trockenfrüchte
Aprikosen 4,4
Feigen 3,2
Pflaumen 2,3
Bananen 2,8

Getreide
Amaranth 9,0
Hirse 6,9
Quinoa 8,0
Haferflocken 4,6
Vollkornweizenmehl 4,7
Weissmehl 1,2

Reis
Vollkornreis 3,2
Weisser Reis, geschält 0,8

Hülsenfrüchte
Linsen 6,9
Kichererbsen 6,1
Weisse Bohnen 6,1

Nüsse und Kerne
Sesam 10,0
Mohn 9,5
Leinsamen 8,2
Pistazien 7,3
Sonnenblumenkerne 6,3
Mandeln 4,7
Haselnuss 3,8
Cashewnüsse 2,8
Erdnüsse 1,8

Pilze
Pfifferlinge, getrocknet 17,0
Pfifferlinge 6,5
Champignons 1.1

Brot
Knäckebrot 4,7
Vollkornbrot 3,3
Kakaopulver 12

Gewürze
frischer Ingwer 17,0

Auf http://goccus.com/campus.php?id=208 ist außerdem Bärlauch aufgeführt. Leider auch nirgendwo anders ...

medizinfo.de bietet folgende Liste:

Eisengehalt in tierischen Lebensmitteln (mg/100 g):
  • Rotwurst 6,4 mg
  • Innereien 5,0 - 22,0
  • Kaninchen 3,5
  • Rinderkamm (Hals) 3,2
  • Kalbsschnitzel 3,0
  • Schweinefilet 3,0

Eisengehalt in pflanzlichen Lebensmitteln (mg/100 g):

  • Weizen/Roggenkeime 8,0 - 9,0
  • Linsen 7,5
  • Pfifferlinge 6,5
  • Tofu 5,4
  • Grünkern 4,2
  • Haferflocken 4,2
  • Dinkel (ganzes Korn) 4,0
  • Haselnuss 3,8 (hoher Fettgehalt)
  • Brotaufstrich auf Nussbasis 3,9 (hoher Fettgehalt)
  • Vollkornbrot 3,0
  • Schwarzwurzel (gekocht) 2,9
Ich glaube, ich gehe dann mal einkaufen.
Schon doof, wenn man aus Rücksicht aufs eigene Portemonnaie keine gescheiten Zutaten daheim hat, ne? ;)