Mittwoch, 19. Juni 2013
Gestern beim Metzger
Donnerstag, 2. Mai 2013
Von Bienen, Küchenkräutern und Schafen
Im Grunde ist das Imkern zum großen Teil Verwaltungsarbeit, sprich: man kontrolliert die Stöcke und hält den aktuellen Stand schriftlich auf einem Erfassungsbogen fest.
Aber das ist keine Arbeit, die man ungesichert macht, deshalb wurden zuallererst Hauben verteilt und übergezogen. Dann wurden die Anwesenden in zwei Gruppen aufgeteilt, mit Smoker und Meißel ausgestattet und über den Umgang mit den Stöcken aufgeklärt. (Ich war nämlich nicht die einzige, für die dies das erste Mal war.)

Insgesamt waren sieben oder acht Stöcke zu kontrollieren. Los ging's mit einem Stock, der als problematisch notiert worden war - wie sich zeigte, hatte sich das Volk aber "gefangen" und alle Sorgen verflogen angesichts des guten Anblicks sehr schnell.
Nachdem bei diesem Volk noch das eine oder andere erklärt worden war, gingen die zwei Gruppen nun mehr oder weniger selbständig ans Werk, zählten die belegten Rahmen, holten auch mal einen Rahmen heraus, vor allem zur Demonstration: wo sind Larven, wo ist schon Honig, wo sind Waben verschlossen, etc.
Die meisten Völker hatten zwei "Etagen" und wir (meine Gruppe) haben nur beim ersten von uns selbständig kontrollierten Stock die untere "Etage" überprüft, bei den anderen war das gar nicht nötig, denn da sich viel Leben oben abspielte, konnte man davon ausgehen, daß es unten keine leeren Rahmen mehr hatte.

Ein Wort zu den Geräten und dem Vorgehen. Die Völker sind in stapelbaren Styroporbeuten untergebracht, wie man sie meines Erachtens vom Sehen kennt. Das Einflugloch ist an der unteren Beute, ihm sollte man sich als Mensch nicht nähern, denn natürlich gibt es Wächterbienen und diese erkennen (wie alle Bienen) dunkel gekleidete Wesen und Bewegungen sehr gut! Man geht also quasi nur von der Rückseite an den Stock heran. Um einen Blick in den Stock zu werfen, hebelt man zuerst den Deckel auf. Das macht man am besten zu zweit: die zweite Person hält den Smoker bereit. Zwischen dem eigentlichen Deckel und den Rahmen liegt eine Folie auf (und auf dieser der Erfassungsbogen). Während einer die Folie langsam von einer Seite beginnend hochhebt, "benebelt" der andere die sehr schnell nach oben kommenden Bienen mit dem Smoker, um sie zu beruhigen. Im Smoker sind glühende Heupellets oder etwas ähnliches - die oberste Schicht glüht nicht oder nur innerlich - und es riecht ein bißchen wie Lagerfeuer: aus der Nähe sehr penetrant. (Keine Ahnung übrigens, wieviel sich davon in der Kleidung festsetzt.)
Sind Deckel, Papier und Folie zur Seite gelegt, kann man weiter sporadisch den Smoker benutzen oder auch gleich die interessanten Rahmen raushebeln und hochnehmen. Wie gesagt, zu zweit geht es besser; der Einsatz des Smokers kann schon verhindern, daß man plötzlich von vielen Bienen umgeben ist, die nach einem Punkt suchen, an dem sie den Störer "erwischen" können. (Da die Bienen gern auf alle Oberflächen gehen, ohne angriffslustig zu sein, lohnt es sich, vor der Arbeit mit ihnen auch die Socken über die Hosen zu ziehen oder die Hosen über die Stiefel - damit man verhindern kann, daß Bienen im Hosenbein oder an den Schenkeln innen nach oben klettern.)

Wenn von oben gut sichtbar ist, was oder wieviel sich an einem Rahmen tut, braucht man ihn nicht rauszunehmen. Dann zählt man einfach nur die belegten Rahmen und notiert ggf. noch, ob es Honigansatz gibt oder verschlossene Poren oder Drohnen, die bald schlüpfen. Ob bei einem Volk bald eine neue Etage aufgesetzt werden muß, weil in der oberen Etage fast alle Rahmen in Beschlag genommen sind. Letzten Endes ergibt sich aus diesen Informationen dann, ob man damit rechnen muß/kann, daß das Volk auch Honig einträgt oder eintragen wird.
Apropos Honig: dessen Ertrag wird natürlich auch von der Blüte bestimmt. Dieses Jahr ist die Natur verständlicherweise etwas später dran - die Kirschblüte, die im allgemeinen der Start für die Flugsaison der Bienen ist, hatte am Standort der Kästen noch nicht eingesetzt (weiter unten im Tal schon), aber es gibt einen Schwarzdorn und in/an dessen Blüten sind die Bienen an diesem Wochenende zugange gewesen.
Bevor man die Folie wieder auflegt, nimmt man nochmals den Smoker zur Hand, geht damit über die ganzen Rahmen noch mal von oben drüber, um die Bienen dazu zu bringen, sich in den Stock zu "verziehen" - wenn sie oben auf den Rahmen sitzen oder laufen, kann man ja nicht gut zudecken. Wenn die Folie liegt, kann man sie als Schreibunterlage benutzen. Ist man mit den Notizen fertig, wird der Stock komplett wieder geschlossen. Die Dunkelheit im Bienenstock ist wichtig für die Tiere.
Nachdem der Imkernachmittag vorbei war, sind Tino und ich noch mal auf der Wiese auf die Suche nach eßbaren Kräutern gegangen. Der Impuls dazu kam von mir - Schafgarbe hatte ich ja gefunden, Löwenzahn auch - auf die "richtigen" Kräuter wie Giersch, Knoblauchrauke machte mich erst Tino aufmerksam und dann haben wir uns sozusagen "durch die Wiese gegessen". Tino kam dann auch immer wieder mit einer Handvoll von Kräutern an, die unbedingt noch in meine Handfläche passen mußten. Zuhause holte ich dann Knoblauchrauke, Giersch, Schafgarbe und noch zwei andere Kräuter, deren Namen mir sofort wieder entfielen, aus der Tüte. Vielleicht kann sie ja jemand identifizieren?

Ein Teil der Kräuter ist recht schnell in einen Kräuterquark gewandert, ein anderer Teil in einen Salat. Die Reste fanden dann als Ersatz für gekaufte Küchenkräuter Anwendung.
Zum Abschluß des Nachmittags bat ich mir noch einen Besuch bei den Schafen aus. Die schäfliche Damenbande hatte ich nämlich lang nicht mehr gesehen. Im Moment sind alle drei Damen trächtig - auf dem Hof, von dem sie stammen, sind schon Lämmer auf die Welt gekommen; jene wurden mir als "sehr süß" geschildert.

Kurz darauf in der Straßenbahn kam dann die Melancholie - schon im Auto hatte ich die Wege, die ich in den letzten 12 Monaten hin und wieder gegangen war, wiedererkannt und ihnen "Lebewohl" gesagt -; sollte es mit dem Ortswechsel in den nächsten 2 Monaten wirklich klappen, hätte ich am neuen Ort gern wieder einen Naturschutzbund-Ortsverein, dem ich so spontan und sorgenfrei hin und wieder aushelfen kann, ohne an ungeschriebene Verpflichtungen gebunden zu sein. Wie sich bei einem anderen Verein mit ganz anderer Ausrichtung in den letzten 3 Monaten gezeigt hat, ist diese Unkompliziertheit nicht die Regel. :(
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Rückblick: Kochkurs "Martinsgans" in Mainz
Los ging er schon mal mit Regen, der 10. November. Kaum, daß ich im Zug nach Mainz sitze, fängt es an, aus Kübeln zu schütten. Um elf Uhr wollten sich die Teilnehmer des teilweise über den XING-Kochclub organisierten Gänse-Kochkurses am Mainzer Wochenmarkt treffen. Am Kaffeestand wärmte man sich erstmal auf. Das heißt: alle außer mir, denn es gab zwar gefühlte tausend Sorten gebrühten Kaffees, aber keine heiße Schokolade. Am Stand gegenüber hätte ich Tee haben können, wollte ich dann aber doch nicht ...
Unser Kochkursleiter Ralph E. Schüller tauchte auch an diesem Treffpunkt auf, hatte er doch die Gänse bei einem Händler bestellt, der sie zum Wochenmarkt bringen würde. Eine knappe halbe Stunde später tauchte er mit einer Kiste wieder auf, darin zwei ganze Gänse und noch zusätzlich zwei Gänsekeulen. Kurz wurde erwähnt, daß wir die Gänse vollständig, aber nicht im Ganzen verarbeiten würden. Schade, irgendwie war ich davon ausgegangen, daß Gänse im Ganzen zubereitet würden, Martinsgans eben.
Im strömenden Regen sind wir dann über den wirklich tollen Mainzer Wochenmarkt gelaufen, vielleicht nicht ganz so ausgedehnt, wie es bei besserem Wetter gewesen wäre, auch haben wir einen Abstecher in den Dom gemacht. Am Ausgang des Marktes trennte ich mich von der Gruppe, denn die meisten wollten noch zu der St. Stephans-Kirche mit den Chagall-Fenstern, während ich mir vorgenommen hatte, etwas Nähzubeör zu besorgen. Man hatte mir vorher noch die Adresse des Hotels genannt. Ich ging dann auch davon aus, gegen 13 Uhr auch jemanden dort anzutreffen. Nachdem sich herausgestellt hatte, daß sich die Gruppe zum Mittagessen im Restaurant Heilig Geist nahe des Gutenbergmuseums eingefunden hatte, bin ich zurück in die Innenstadt gelaufen und hatte gerade noch Zeit für einen Tee und etwas Kleines zu essen. Da ich erwartete, daß es am Abend noch reichlich zu essen geben würde, habe ich nur die Suppen-Trilogie bestellt: drei verschiedene Suppen auf Gemüsebasis in mittelgroßen Täßchen. Sehr sehr lecker!
(Das Restaurant hat auch eine Webseite, deren Gestaltung mich aber abstößt, nicht nur deshalb, weil sie nicht zu dem altehrwürdigen Gebäude paßt.)
Inzwischen hatte der Regen doch nachgelassen. Aber der Wochenmarkt lockte jetzt nicht mehr, sondern das Hotel, in dem die Kochclubberinnen reserviert hatten. Da ich ziemlich müde war, überredete ich zwei von ihnen, mich mit aufs Zimmer zu lassen. Keine Ahnung, welcher Teufel mich da eigentlich geritten hatte, ds durchzuziehen. Im Zimmer standen zwei (auseinandergeschobene) Betten, ein breiter Tisch mit Fernseher, es gab eine Art Wintergarten ... und: kein freier Sessel. Da ich schon mal da war, hab ich mich dann irgendwie doch auf einer Hälfte des einen Bettes langgemacht, aber nicht lange, weil die ganze Zeit der Fernseher lief. Irgendwie hat sich die Müdigkeit dann auch bald verkrümelt. Die anderen beiden wuselten auch mehr oder weniger die ganze Zeit im Zimmer herum, um ihre Sachen und sich selbst zu trocknen, frisch zu machen etc. Ich kam mir so unsäglich zurückgeblieben vor! Niemals hätte ich in Betracht gezogen, zusätzlich zu den Kosten für die Kursteilnahme und die Anreise auch noch Geld für eine Hotelübernachtung locker zu machen! (Wie sich später herausstellte, waren die Hotelübernachterinnen aber offenbar besser über die Dauer des Kochkurses informiert als ich ...)
Der Beginn des eigentlichen Kochkurses war für 16 Uhr angesetzt. Mehr oder weniger pünktlich waren wir dann auch alle beim Grillforum Valentin angekommen. Zu den Xing-Kochclubbern sollten sich noch einige andere Leute gesellen, von denen aber mindestens zwei wegblieben. Ralph erkundigte sich, wer schon mal einen Kochkurs mitgemacht hatte, gab eine kurze Einführung in die Planung des Abends und erklärte die "Benimmregeln" des Abends:
1. "Man darf bei Kochkursen trinken. Trinkt, soviel Ihr wollt. Wir haben alles da: Wein, Bier, Sekt, Wasser, Orangensaft ... Was wollt Ihr trinken?" Zu diesem Zeitpunkt hatte eine Mitarbeiterin des Grillforums, die als guter Geist im Hintergrund wirkte, schon ein Tablett mit Sekt vorbereitet.
2. "Ihr arbeitet und ich schau Euch über die Schulter."
3. "Wir verwenden alles von der Gans, wirklich alles."
Durch den Sekt aufgelockert, wurden wir mit Schürzen und Namensaufklebern ausgestattet, in Gruppen aufgeteilt und die jeweiligen Aufgaben erklärt. In meinem Fall war das die Vorbereitung der Gänsekeulen zum Füllen, also zuerst das Entbeinen. Eine Tätigkeit, bei der ich mich nicht gerade als schnell und erfahren erwiesen habe ("wie bekommt man noch mal das Gelenk hier frei?"). Mit einem neben mir arbeitender Herr, der zusammen mit seiner Tochter am Kurs teilnahm, bin ich deshalb mal etwas aneinandergeraten. (Mein Aufkleber hatte sich zu dem Zeitpunkt bereits irgendwohin verabschiedet, vielleicht war das besser so.) Irgendwann waren aber alle Keulen wie gewünscht fast komplett entbeint. Zeit für den nächsten Schritt: das Vorbereiten der Füllung aus Gemüse. Sellerie und andere Gemüse sowie glatte Petersilie wurden in mittelkleine Würfel bzw. Stücke geschnitten, gemischt und in die Gänsebeine gefüllt. Das Verschließen der gefüllten Beine wurde dabei zur Bastelarbeit, denn die vorgeführte Methode mit drei oder vier Knoten gelang nicht so richtig.
Nachdem das Füllen der Beine erledigt war, hatte ich keine richtigen Aufgaben mehr. Ab und zu waren die Brühen abzufetten, ansonsten war jetzt viel Zeit zum Zugucken, Fotografieren, Trinken, helfende Handgriffe hier und da. Auf dem Balkon fauchte immer noch der Räucherofen vor sich hin. Kurze Zeit darauf wurde aber die Gänsebrust reingeholt, aufgeschnitten und verkostet. Hhmmm ...
Auch die von einer anderen Gruppe vorbereitete Innereienpastete, die im Ofen gegart wurde, wurde nun begutachtet und nach kurzer Überlegung noch einmal zurück in die Hitze geschoben.
Leerlaufzeit. Sandra und zwei andere waren mit den Klößen beschäftigt; der erste Probekloß hatte sich ins Wasser verabschiedet, weshalb der Teig noch etwas aufgearbeitet wurde. Dabei konnte ich nicht helfen. Zeit, um ins zu dem Zeitpunkt ganz frisch erschienene und von Ralph mitgebrachte (Koch-)Buch "Taste the Waste" zu schauen. Einige Teilnehmer hatten Bücher vorbestellt, andere Exemplare waren audrücklich zur Einsichtnahme da. Ich hätte es unhöflich gefunden, nach der Ankündigung, erst in das Buch hineinschauen zu wollen vor dem Kauf, jetzt nicht auch eines zu erwerben, also habe ich das Buch gekauft. Ralph hat dann je nach Wunsch die verkauften Bücher auch noch signiert.
In der Zwischenzeit hatte Lena angefangen, die Vorspeisenteller vorzubereiten. Salat, Cranberrychutney und Kräuterquark hatten bereits ihren Weg auf den Teller gefunden, als eine Diskussion über die Reihenfolge der Gänge begann: Erst die Suppe oder erst die Vorspeisenteller? Ich weiß nicht mehr, wie wir die Zeit überbrückt haben, aber irgendwann war die Pastete doch fertig, die gebratenen Chantarelle auch und nach etwas Hin und Her kam dann doch ein "Wir können essen". Flugs wurde der Vorspeisenteller fertig bestückt: neben Pflücksalat, Cranberrychutney, Kräuterquark kamen noch eine Scheibe Innereienpastete, ein kleines Häufchen Chantarelle-Pilze und Gänsebrust auf den Teller. Vor der Pastete haben sich einige wegen der enthaltenen Mägen etwas gefürchtet, sie war aber sehr sehr lecker.
Als nächsten Gang gab es die Suppe: eine Bouillon aus dem Gänseklein, in der Fäden vom Wachtelei schwimmen sollten. Das mit den Fäden hat nicht ganz funktioniert. Die Suppe hatte überraschenderweise ein Vanillearoma, obwohl sie nicht mal aus der Ferne eine Vanilleschote gesehen hat.
Für die Hauptspeise wurden die gefüllten Gänsekeulen aufgeschnitten, mit etwas Soße übergossen, eine Rotkohlkugel und zwei Thymianklöße dazugelegt. Meines Erachtens hatte dieser Gang ein wenig verloren: der Rotkohl schmeckte fad, die Klöße irgendwie auch, in den Keulen war das Gemüse noch hart ... sehr sehr schade!
Der Nachtisch: Zimtblüteneis, Schokoladensoufflée und Kumquatkompott. In das Kompott hatten sich leider einige Kernchen gemogelt, weswegen das Kompott nicht bei allen gut ankam; die Kombination war aber absolut stimmig.
Soweit es möglich war, haben wir auch einen Teller für unseren "guten Geist" mitvorbereitet; leider hat sie nicht mit uns essen wollen (oder dürfen?). Von dem Fett der Gänse waren Reste übriggeblieben, die Ralph nach dem Füllen der Keulen Andreas und mir übergab mit der Bemerkung "Da könnt Ihr Gänseschmalz draus machen. Am besten mit etwas geriebenem Apfel drin." (Habe ich einige Tage später auch gemacht, zum Kosten reichte der Mut noch nicht.)
Nach dem Essen ging der Abend in Kleingruppengespräche über. Es war nach zehn Uhr, ich begann zu überlegen, welchen Zug ich nehmen sollte: den um zehn vor elf oder den eine Stunde später? Jener Herr, mit dem ich so unmöglich in den Haaren gelegen hatte, kündigte an, bald das Geschehen verlassen zu wollen und bat an, mich am Bahnhof abzusetzen. Es war dann doch etwas knapp, aber ich habe den Zug gut erreicht und war pünktlich um Mitternacht daheim.
Tja, das Fazit.
Ich denke, ich brauche nächstes Mal mehr Vorlauf, um in die nötige entspannte Stimmung für so einen Kurs zu kommen (falls ich das überhaupt kann).
Ob ich unter diesen Voraussetzungen bald wieder einen Kochkurs besuche, weiß ich nicht. Zum Glück ;) setzen mir da weiterhin meine Finanzen Grenzen.
Nichtsdestotrotz möchte ich mich bedanken:
- bei Ralph für die Idee und die Arbeit mit dem Kurs
- beim Grillforum Valentin für die Bereitstellung der Location
- bei allen Teilnehmern des Kurses für ihr Mitwirken
DANKE!
Donnerstag, 9. September 2010
Pech gehabt: Was es im Mehlstübchen nicht gibt
Ich war gestern da und habe die Inhaberin mit meiner Digicam (möglicherweise) und einer Fachfrage (definitiv) etwas aus dem Konzept gebracht.
Ich habe mir nämlich, nachdem ich auf einem einlaminierten Zettel ein Angebot für eine Nudelmehlmischung sah, erlaubt, nach einer Mischung für Dinkelnudeln zu fragen.
Nein, sowas hätte(n) sie nicht.
Nein, da bräuchte man Hartweizengrieß, sonst würden die Nudeln zu weich.
Man könne höchstens besagten Grieß zusetzen ...
Ich habe mich dann so höflich, wie ich gerade konnte, bedankt und den Laden verlassen.
Wenn mich nicht schon wieder der "ich muß jetzt aufs Geld aufpassen und backen kann ich eh die nächste Zeit nicht"-Virus befallen hätte, hätte ich evtl. eine Mehlmischung mitgenommen. Aber so richtig angelacht hat mich das Ausgestellte alles nicht ...
Da der außerdem geplante Besuch im Kochhaus dann doch ausfiel, darf ich Euch hiermit um verstärktes Daumendrücken bitten. Ich verrate dann auch, wieso. ;)
Sonntag, 4. Juli 2010
Weinkauf unter erschwerten Bedingungen
Da ich heute mit einer Verabredung versetzt wurde, habe ich mich allein aufgemacht und diverse Stände "abgeklappert". Los ging's - außerhalb des Weindorfes - mit einem fruchtigen Weinchen, das dafür sorgte, daß ich mich kurz nach dem Verzehr von 0,1 Litern ziemlich lange ziemlich betrunken fühlte. Ich hoffe, ich sah nicht so schlimm aus, wie ich mich fühlte ... dabei war das Getränk echt lecker ...
Jedenfalls habe ich dann - eine Müslistange später - im besagten Weindorf mich an folgende zwei Halbtrockene rangewagt:
Ich war sogar so mutig, nach ihrer Eignung für's Risottokochen zu fragen. *rotwerd*
Da mir beide gut geschmeckt haben, habe ich je eine Flasche mitgenommen und werde sie demnächst beim Kochen ausprobieren.
Ordentlich in die Nesseln gesetzt habe ich mich zwischenzeitlich noch bei einem anderen Stand (ebenfalls nicht im Weindorf), auch dort gab es einen leckeren Riesling, ich war jedoch - trotz eines zwischenzeitlich verzehrten Matjesbrötchens - nicht bereit, noch ein 0,1er-Glas zu konsumieren, was den Verkäufer ziemlich aufgebracht hat.
Jetzt esse ich erstmal eine Avocado und dann schlafe ich meinen Rausch etwas aus ...








