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Freitag, 8. Juli 2011

Fisch am Freitag

Auf einer neulich gekauften Tüte Bulgur steht hinten ein Rezept drauf, das vom Prinzip her wie ein Risotto funktioniert: Fett in der Pfanne erhitzen, Getreide hinein, kurz anrösten, dann Fleischbrühe dazu und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Klar, daß ich das ausprobieren mußte. :)

Ich habe also vier kleine Möhren geschält und in Scheiben geschnitten. Während diese und der Bulgur in der Pfanne warm wurden, habe ich eine vorgekochte Rote Bete in kleine Würfel geschnitten. An den Bulgur und die Möhren habe ich etwas Wein gegossen und ihn einkochen lassen, während ich Seelachsfilet in Würfel schnitt. Als der Wein komplett "verdunstet" war, habe ich Wasser und einen Brühwürfel hinzugegeben und mehrfach umgerührt. Und die Pfanne mit allem erstmal 10 Minuten stehen lassen, bevor ich die Fischwürfel hineingab.
Zum Abschluß kamen noch ein paar Dillspitzen dazu.


Wieder mal ein nicht so schönes Foto, aber es hat geschmeckt, und ich wollte ja die Zubereitungsmethode mal vorstellen. Da ich noch ziemlich viel Bulgur habe, wird sie in der nächsten Zeit noch öfter zum Einsatz kommen.

Freitag, 18. März 2011

Nudeln und Fisch ohne Kontrast

Noch eine selbsterfundene Fastenregel: Freitags gibt es Fisch. Das klingt jetzt sicher nicht so besonders, wie es für mich ist. Wie schon gesagt, ich bin (fast) fernab kirchlicher Traditionen aufgewachsen ...

Solange Claus offline des Bloggens nicht mächtig ist, nutze ich die Zeit, blättere auf seiner Startseite und vermenge zwei Rezepte von ihm zu einem.


Ein paar Nudelnester dürfen in einem kleinen Whirlpool (auch als Kochtopf bezeichnet) baden, während Frischkäse, Milch und Senf sowie Salz und Pfeffer zu einer soßigen Creme cremigen Soße verrührt werden. Ein bißchen Dill wird auch noch gehackt.

In einer Pfanne wird währenddessen Olivenöl heiß, in das ich nach 5 Minuten in Würfel geschnittenes Kabeljau-Filet gebe. Der Fisch darf beidseitig kurz anbraten, dann kommt die Senfsoße hinzu sowie 4-5 Eßlöffel Nudelkochwasser und die Temperatur wird hinuntergedreht. Nun muß immer wieder gerührt werden, damit die Soße nicht anbäckt. Ich gebe noch ein wenig mehr Nudelwasser in die Soße, bevor ich die Nudeln abgieße.

Zum Schluß rühre ich die gehackten Dillspitzen unter und ganz zum Schluß auch noch die Nudeln, damit sie sich ein wenig mit der Soße verbinden.

Und da ich oben schon das fertige Ergebnis gezeigt habe, gibt es jetzt nur noch ein Bild vom Teller "danach" - hoffentlich zur Freude von Jim und George:


P.S.: Sorry Ihr zwei, das hier habe ich eben beim Schreiben erst gesehen.

Donnerstag, 17. März 2011

Gemüsesuppe mit Graupen und Fisch

Wieder mit heißer Nadel gestrickt. Deswegen mache ich auch gar nicht viele Worte darum und zeige lieber schnell das Bild.


Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

Dienstag, 15. Februar 2011

Produkttest mit selbstgemachten Fischstäbchen

Als ich gestern Äpfel kaufen ging, wurde mir während des Bezahlens noch schnell eine Tüte Kartoffelchips (siehe Bild) in die Tüte mit den Äpfeln gesteckt. Normalerweise lehne ich es ja ab, sowas mitzunehmen, während es mir zugesteckt wird, diesmal wurde aber gar nicht erst gefragt. Und auf meine Rückfrage antwortete die sonst sehr freundliche Verkäuferin nur lakonisch: "Werbegeschenk".


Nun gut, die gute Frau weiß vermutlich nicht, daß sie mir damit eine Entscheidung und Arbeit abgenommen hat.

Ich hatte nämlich schon ein Stück Fischfilet besorgt, daß ich paniert braten wollte. Und so fiel mir dann auch schnell das Rezept für Mozzarellasticks bei Christina ein.

Zuhause habe ich gehorsam einen der Chips probiert (und ihn zu salzig gefunden) und dann den restlichen Tüteninhalt in der Tüte mit den Händen zerbröselt, bis die Tüte von selbst aufriß. Dann füllte ich die zu diesem Zeitpunkt schon recht feinen Krümel in den Meßbecher um, wo ich sie noch ein wenig mit dem Holzlöffel bearbeitete. Ansicht von oben:


Ab jetzt habe ich mich an das Rezept von Christina gehalten. In einer Pfanne wurde Öl heiß. Der Fisch wurde in etwa 1cm mal 1 cm breite Stücke verschiedener Länge geschnitten, in Mehl, verquirltem Ei und den Chipskrümeln gewälzt und anschließend ausgebacken.

Die erste Ladung wurde noch etwas dunkel, wie man sieht:


Verarbeitet habe ich soviel Fisch, wie bei einem "normalen" Essen auch für eine Person gereicht hätte (ich hatte den Fisch auch so gekauft, also nur ein halbes Filet). Ich habe nicht alle Chipskrümel benötigt, sondern nur zwei Drittel der Packungsgröße von 150g. Das Ergebnis hat gut geschmeckt und auch ohne Beilage sehr gut gesättigt.

Freitag, 4. Februar 2011

Hering mit Gurke und Roter Bete

Manchmal improvisiere ich nicht nur mit Zutaten, sondern auch mit den Gefäßen, in denen ich sie mische.
Zum Beispiel gestern abend.
Geplant war, die verbleibenden 2 Rote Bete-Kugeln mit einem Doppelfilet Hering und etwas Salatgurke zu verheiraten. Eigentlich halte ich es für keine gute Idee, zweimal pro Woche dasselbe Gericht zu präsentieren, aber es bot sich hier einfach an ...

Für diese kleine Menge ist die große Salatschüssel zu groß, also mußte der kleine Topf 'ran.

Ich habe zwei Kugeln vorgekochte Rote Bete in Würfel geschnitten, dasselbe mit ca. 4cm geschälter Gurke getan und ein paar Zweige kleingeschnittenen Dill dazugegeben.

Das Doppelfilet habe ich getrennt und vom Schwanz befreit, beide Teile halbiert und in kleine Stücke geschnitten, die dann auch noch in den Topf kamen.

Abgeschmeckt habe ich mit Pfeffer und Salz und anschließend noch 4 Eßlöffel Naturjoghurt untergerührt.


Da ich mich nicht entscheiden kann, welches Bild mir besser gefällt, zeige ich auch noch das, das ich mit Blitz aufgenommen habe:

Dienstag, 1. Februar 2011

Schneller fruchtiger Heringssalat

Ich bleibe auch im Februar und an meinem ersten Bloggeburtstag bei einfachen Rezepten.

Für das gestrige Mittagessen habe ich einen großen Apfel geschält und kleingeschnitten.
Ein Doppelfilet Hering wurde von Schwanz und dem Rest der Gräte befreit und ebenfalls kleingeschnitten.
Dazu ein paar Zweige Dill, die "Blätter" abgezupft und ebenfalls kleingeschnitten, sowie 5 Teelöffel Joghurt und etwas Salz und Pfeffer.


Dazu gab es kleine kreisrunde Pumpernickel (auf der Untertasse zu sehen).

Mittwoch, 5. Januar 2011

Forellen-Frischkäse-Creme

Hatte ich schon mal erwähnt, daß ich Aufstriche liebe?
Nein?
Nun, dann wißt Ihr es jetzt. :)

Aus zwei Forellenfilets (die Packung sagt: 125g) und etwa 100g Frischkäse sowie 2 Eßlöffeln Milch habe ich eine Creme gerührt, zwei Handvoll kleingehackten Dill dazugegeben und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Ein Stück Weißbrot oder ein größerer Cracker drunter, vielleicht noch Grünzeug oder Gemüse drauf, fertig wäre das Canapee.

Da ich gelegentlich lieber Kartoffeln als Brot zu Aufstrichen, Aufschnitten und ähnlichem esse, habe ich mir schnell ein paar Kartoffeln dazugekocht, auf dem Teller zerdrückt und dann die Creme darauf verteilt. :)


Lecker, schnell, einfach, kann's gern öfter geben. :)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Außer Konkurrenz, Teil 3: Gewürzreis mit Fisch und Rotkohl

Was hat in den vorangegangenen beiden Gerichten gefehlt? Richtig: Kohl als Zutat!

Zum Glück warteten in meinem Kühlschrank noch je ein Kopf Rot- und Weißkohl auf die Verarbeitung. Und im Gefrierfach lag noch Fisch.

Ich habe eine Tasse Basmatireis in einen Topf mit erhitztem Öl gegeben, kurz angeschwitzt und mit gut 2 Tassen Wasser köcheln lassen, bis alles Wasser aufgesogen war.

Eine Zwiebel und 5 Radieschen habe ich in Würfel geschnitten und in einer Pfanne in Öl angebraten. Dazu kamen als Gewürze Salz und Pfeffer sowie ein wenig Currypulver.

Den Reis habe ich kurz abkühlen lassen und dann etwa ein Drittel davon zu dem Gemüse in die Pfanne gegeben, umgerührt, 5 Minuten köcheln lassen.

Eigentlich hätte ich dann gern die Reismischung in Rotkohlblätter eingerollt. Ich habe dafür auch einen Kohlkopf von den 2 äußeren Lagen und dem Ansatz befreit und drei Blätter abgetrennt. Wie man aber bei Christina lesen kann, sollte man dazu den Kohl einige Minuten blanchieren und dann die Blätter abtrennen. Dazu hatte ich keinen Platz, außerdem wollte ich den Rest des Kohls roh verarbeiten ...

Also habe ich die drei Kohlblätter, die ich dafür verwenden wollte, einfach nur kleingeschnitten und mit Fischstückchen in Öl und Butter angebraten. Und dann beide Mischungen zusammen angerichtet.


Fazit: schöne einfache Sache.

Morgen folgt dann noch Teil 4, soviel darf ich schon verraten.

Donnerstag, 16. September 2010

Mal eben über die eigenen Verhältnisse gelebt

Gestern hatte ich beim Einkaufen den Eindruck, mein Geld in Portionen von knapp 5 Euro auszugeben. 4,xx Euro hier, 4,xx Euro da ... leider war dann am Ende der Aktion doch mehr Geld aus dem Portemonnaie verschwunden als geplant.

Dieses Päckchen hier war mein gestriges Mittagessen:



Schuld daran war vor allem der Wels, der mich so unschuldig angeschaut hat. Mir kam die vor ein paar Monaten gegessene Rotbarbe in den Sinn und ich dachte, das bekomme ich damit auch hin.


Alle drei Meerestiere hatte ich gesalzen, gepfeffert und ins heiße Öl gegeben. Überzeugt hat mich der Geschmack allerdings nicht. Irgendwie waren sie durch das Fotografieren wohl auch zu lange in der Pfanne.

Sonntag, 1. August 2010

Heringssalat mit roter Bete

Mein Eisenspiegel hat sich wieder ganz weit unten in den Keller verzogen, deshalb hat (unter anderem) wieder ein Glas Rote Bete in meinem Kühlschrank Platz genommen, das ich jetzt so langsam verarbeite.

Ich zupfe ein paar Stiele Dill ab und schneide die Spitzen klein.
Zusammen mit dem Doppelfilet Hering habe ich ein paar Zwiebelscheiben bekommen, die ich ebenfalls kleinschneide. Die Menge dürfte einer kleinen Zwiebel entsprechen.
Der Fisch wird seines Schwanzes beraubt und ebenfalls kleingeschnitten.
Dazu kommen noch kleine Stücke roter Bete, ein geschälter, entkernter und in Würfel geschnittener halber Apfel, 3-4 Teelöffel Joghurt und etwas Pfeffer und Salz. (Die andere Apfelhälfte verschwindet während der Zubereitung in meinem Mund. :))


Dazu gibt es Baguettebrot; ein großer Klecks Kartoffelpüree hätte sich aber auch gut dazu gemacht.

Samstag, 17. Juli 2010

Nachgekocht: Fisch in verrücktem Wasser

Jutta Lorbeerkrone hatte das Rezept für Dorade in verrücktem Wasser ja quasi mir gewidmet. Höchste Zeit, es nachzukochen, wenn ich schon eine Flasche Wein offen habe.
Ich nehme aber keinen ganzen Fisch, da sich das für mich weder lohnt noch zu meinem Können paßt.

Tomaten und Knoblauch und etwas Wein in der Pfanne beim Einkochen (ich habe nur fürs Foto den Deckel abgenommen):


Das Fischfilet (Seelachs):


Da liegt er schon, etwas kleingeschnitten, in der Pfanne:


Mir fällt ein, daß ich ja die verwendete Flasche Wein noch gar nicht vorgestellt habe. Daher schnell ein Foto gemacht:


Wie man sieht, ist die Flasche zu einem Drittel leer. :)
Das liegt daran, daß ich gestern und eben noch ein Gläschen getrunken habe. Insgesamt dürften damit gute 300 ml getrunken und verkocht sein.

Ich gebe, als die Soße für mich weit genug eingekocht ist, noch eine Handvoll Basmatireis in die Pfanne, als Stärkebeilage und damit er einiges von der Flüssigkeit aufnimmt. Meine Hoffnung, daß er noch aufquellen möge, erfüllt sich nur zum Teil, die Konsistenz der Gesamtmasse ist aber in Ordnung.

Das Ergebnis schmeckt wunderbar nach Tomate und ist richtig lecker. Wird sicher noch öfter gekocht. :)

Dienstag, 6. Juli 2010

Fischpfanne mit Mungobohnen

Ich habe vor ein paar Wochen aus Experimentierlust verschiedene getrocknete Hülsenfrüchte gekauft, die seitdem der Zubereitung harren. Wer schon mal im Asia- oder Indien-Laden war, weiß, daß meistens 250g in einer Packung sind: zuviel für eine oder zwei Mahlzeiten. Ich verbrauche die Böhnchen und Linsen daher sukzessive und das läuft meist nach demselben Schema ab, wie das Kochen von Getreide: am Tag vorher in reichlich Wasser einweichen, nach mindestens 12 Stunden abgießen und mit frischem Wasser und etwas Salz solange kochen, bis die Bohnen oder das Getreide weich sind. Im allgemeinen ergeben sich dabei zwei bis drei Portionen, die dann mit anderen Zutaten (je nach Geschmack und Vorhandensein Gemüse, Fisch, Fleisch, Sonnenblumenkerne, Joghurt oder Kokosmilch und Kräutern) verarbeitet werden.

In diesem Fall habe ich eine reichliche Handvoll TK-Garnelen mit Pfeffer, Ingwerpulver und Kreuzkümmelpulver in Öl angebraten, ein in Würfel geschnittenes frisches Rotbarschfilet dazugegeben, parallel wieder Reisblattnudeln in Salzwasser gekocht und zum Schluß noch kurz die vorgekochten Mungobohnen in die Pfanne gegeben. Abgeschmeckt habe ich das Brät mit Pfeffer, Ingwer- und Kreuzkümmelpulver sowie ein paar Klecksen Sojasauce.



Basmatireis hätte sicher noch besser dazu gepaßt. :)

Sonntag, 20. Juni 2010

Heringssalat

Ein schnelles Mittagessen für ein bis zwei Personen.

Von einem Bund Dill ein Viertel der Stiele abzupfen, die "Blätter" kleinschneiden.
Von einer Gurke werden 4-5 cm geschält und ebenfalls kleingeschnitten.
Ein Doppelfilet Hering (oder zwei halbe Filets) wird (werden) vom Schwanz befreit und ebenfalls kleingeschnitten.
Dazu kommt noch eine halbe Zwiebel (wieder kleingeschnitten) und alles wird vermengt.

Als Dressing werden 5 Teelöffel Naturjoghurt (der mit 3,5% Fett) und Pfeffer nach Belieben untergemengt.

Die Idee mit der Zwiebel ist mir gestern erstmalig gekommen, sie kompensiert aber das fettige Fischfleisch schön.
Ja, so hat der Salat Serienreife. :)

Donnerstag, 10. Juni 2010

Petersiliensalat mit gebratenem Fisch

Für den Salat zupfe ich von einem Strauß Petersilie die Blätter ab, wasche und schleudere sie. Ein Gurkenviertel wird geschält und kleingeschnitten. 8-10 Cocktailtomaten werden ebenfalls gewaschen und in Viertel geschnitten. Aus 2 Eßlöffel Weißweinessig, 3 Eßlöffel Pflanzenöl und einem Teelöffel Honigsenf sowie Salz und Pfeffer rühre ich ein Dressing an, in dem sich die genannten Salatbestandteile während des Vormittags schon mal ausruhen können.

Nach der vormittäglichen Einkaufstour und dem Umtopfen von Salbei und Minze muß es dann schnell gehen. Ein Fischfilet (Seelachs in diesem Fall) wird in kleine Würfel geschnitten und mit Salz und Pfeffer vermengt mariniert, während in einer kleinen Pfanne etwas Butter heiß wird. Als es soweit ist, dürfen die Fischwürfel in der Butter ganz leicht braun werden, bevor sie zur Zierde des Salates werden. Letzteren habe ich in der Zwischenzeit noch mit 3 Handvoll Sonnenblumenkerne ergänzt.


Dazu gibt es frisches Brot - leider nicht selbstgebacken, aber aus dem Biosupermarkt.

P.S.: Bitte das Auflecken der Soße nicht vergessen!

Samstag, 15. Mai 2010

Ceviche

Diesen Eintrag könnte ich wieder mit einem Dialog ausschmücken; in aller Kürze sei aber nur gesagt, daß man auch beim Nordsee kein Ceviche kennt, aber wenigstens weiß, daß man dazu Steinbeißer-, Seelachs- oder Lachsfilet nehmen könnte. Ich nehme wieder etwa 130g vom Steinbeißerfilet mit und hole beim Gemüsehändler noch zwei Peperonischoten sowie Limetten.

(Eigentlich sollte jetzt hier ein Foto von alldem zu sehen sein, aber das ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen. Deswegen gibt's den Fisch nur zerschnitten zu sehen.)


Mein Rezept empfiehlt 80 ml Limettensaft für 600g Fisch. Aus einer Limette kommen jedoch 50 ml raus, mit denen ich den Fisch übergieße. Er hätte also theoretisch noch einmal schwimmen lernen können.

Ebenfalls entgegen dem Rezept schneide ich von den Peperonischoten jeweils das obere Drittel ab, halbiere es, entferne die Kerne und schneide die Schoten in kleine Würfel. Im Gegensatz zum Fisch läßt mich mein kleines Küchenmesser hier auch nicht im Stich. Bis die Fischwürfel fertig geschnitten waren, hatte ich schon etwas Überredungskunst gebraucht, und trotzdem blieben Teile vom Fisch am Brett und an meinen Fingern kleben.

Als alle 3 Zutaten vermengt sind, decke ich sie mit Frischhaltefolie zu, schneide mir beim Abreißen der Folie noch schnell in den kleinen Finger, und lasse die Schüssel über Nacht im Kühlschrank.


Am Morgen sind die Fischstücke schön weiß und fest - und meine Motivation, noch Lauchzwiebelringe drunterzumischen, verschwunden. Dafür wird der Plan, den Fisch erst mittags zu essen, umgeworfen. Dekadenz ahoi!


Mein Fazit:
- Ich brauche mindestens ein gutes Küchenmesser für Fleisch und Fisch.
- Die Fischstücke hätten auch größer sein dürfen (hier waren es etwa 1,5 x 1,5 cm).
- Das Kochen genau nach Rezeptangaben könnte sich doch lohnen.

Freitag, 7. Mai 2010

Spargel- und Lachsröllchen

Das Rezept für die Lachsröllchen stand in der aktuellen "Ambiente Bistro" (siehe weiter unten), dort sind sie eine Zugabe zu einer Spargelsuppe.

Ich habe Frühlingsrollen-Teigblätter (die kleine Ausführung) über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann jeweils zwei Teigblätter zusammen in mehreren Lagen in ein nasses Küchentuch gelegt.
Anschließend habe ich Wasser aufgesetzt, 2 Stangen Spargel geschält (es ging ja nur ums Probieren), halbiert in das kochende Wasser gegeben und den Lachs aus dem Kühlschrank und aus der Verpackung geholt. Ein Ei getrennt.
Nun wurden 4 Teigblätter (immer noch doppelt gelegt) auf einer Seite mit Eiweiß eingestrichen, die Lachsfiletscheiben auseinandergezupft und beide Teile einer Scheibe auf ein Teigblatt gelegt. Das Teigblatt wurde aufgerollt. Diesen Schritt habe ich mit den restlichen 3 Scheiben wiederholt.
Der Spargel war inzwischen weich, wurde abgegossen und kurz abgeschreckt, bevor er ebenfalls in mit Eiweiß bestrichene Teigblätter eingerollt wurde.
Die Röllchen wurden in Butter beidseitig angebraten, bis sie leicht braun waren und anschließend mit Küchenpapier abgetupft.



Leider war die Butter schnell zu heiß für diese Aktion, deshalb die schwarzen Punkte auf den Röllchen. Das nächste Mal nehme ich vielleicht doch wieder Öl.

Hat sehr gut geschmeckt, aber beim nächsten Mal muß ich wohl den Lachs etwas mit dem Nudelholz bearbeiten, bevor er eingewickelt wird.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Pastinakenrohkost mit Rosinen

Gemäß der im Netz gefundenen Angabe, man könne Pastinaken wie Möhren verarbeiten, und einem Rezept aus meinem Vollwertkochbuch, allerdings leicht abgewandelt:

- eine Handvoll Sultaninen in 150 ml aufgekochtem Wasser eine halbe Stunde lang einweichen lassen
- eine Pastinake schälen und reiben
- den Saft einer halben Zitrone, 2 Teelöffel flüssigen Honig und 3 Teelöffel Sesamöl mischen
- Sultaninen und Dressing unter die geriebene Pastinake mischen

Dazu gab es ein Seelachsfilet, das ich auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer eingestrichen und in Öl (später auch Butter) gebraten habe.
Zum Ablösen des Bratensatzes habe ich noch ein gequirltes Ei in die Pfanne gegeben, als der Fisch schon draußen war.

Montag, 3. Mai 2010

Der heutige Tag

Ich glaube, das hier wird mein persönliches "was ich schnell mal kochen könnte"-Verzeichnis.
An die nötige Qualität. um mir auch mal den einen oder anderen Kommentar zu verdienen, komme ich offensichtlich nicht heran.
Da ist mir dann auch die Arbeit mit einzelnen Einträgen zu viel.

Was gab es heute?
Mittags: Gurkensalat und paniertes Schollenfilet
Abends: Gemüsesuppe mit Hirse und Tofu

Für den Gurkensalat wurde eine Gurke geschält, geraspelt, mit einem kleingeschnittenen Bund Dill sowie Sesam, Keimöl und Balsamico vermengt. Ich habe mit Pfeffer abgeschmeckt und dann das Salz vermißt.

Die Scholle wanderte über einen Teller Mehl, durch eine Schüssel mit zwei gequirlten Eiern, wurde auf einer Seite gepfeffert und gesalzen und beidseitig angebraten.
Den Rest des Mehls und der Eimischung habe ich miteinander verrührt und später ebenfalls in die Pfanne gegossen, sodaß ich dann quasi ein Omelett mit Schollenfilet in der Mitte hatte.
Gut zu wissen, daß ich also auch Eierkuchen hinkriegen könnte, aber tendenziell war mir das dann doch zuviel Ei auf einmal.

Die Gemüsesuppe bestand aus einem Brühwürfel "Fette Brühe", 500 ml Wasser, 4 kleingeschnittenen Seitenteilen eines Stangensellerie, einigen Tofuwürfeln, ca. 4 EL Hirse. Beim Aufquellen blieb noch etwas Brühe übrig, die dann aber auch schon sehr sämig war.

Und bevor ich es vergesse, sei noch erwähnt, daß ich endlich auch den Rhabarber verarbeitet habe. 5 Stangen lagen in meinem Kühlschrank, jetzt wird hoffentlich eine Art Gelee mit Fruchtstückchen daraus. Zumindest habe ich nach dem Kochen noch einige Eßlöffel (mindestens 8) Gelierzucker 1:1 dazugegeben.
Interessant, daß die Säure beim Rhabarber erst herauskommt, wenn man Zucker dazugibt.