Weiter schneiden wir zweieinhalb Knoblauchzehen und eine Chilischote (ohne Kerne) in kleine Stücke.
Fleisch, Chiliwürfel und Knoblauchscheibchen dürfen in heißem Öl schon mal anbraten, während eine Tomate, 3 braune Champignons und eine Paprika ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten werden.
Wenn das alles mit etwas Sojasauce und etwas Pfeffer in der Pfanne ist und ein paar mal durchgerührt wurde, dürfen auch noch ca. 150ml Weißwein dazu (der klägliche Rest, der noch wegmußte). Die Temperatur wird heruntergedreht und der Pfanneninhalt darf ein bißchen vor sich hin schmorgeln.
Wenn die meiste Flüssigkeit eingekocht ist, kommen 3-4 Eßlöffel vorgekochter Basmatireis dazu, die untergehoben werden, um auch noch etwas Hitze abzubekommen. Dazu reicht jetzt auch die Restwärme aus, wir können den Herd also ausschalten.
Im Ergebnis zeigt sich dann am Fleisch eine etwas zu lange Garzeit, das haptische Gefühl macht Lust auf Gulasch und der Kopf ärgert sich über das teure Fleisch, das sorgfältiger und gezielter hätte eingesetzt werden können.
Beim Essen beschleicht mich kurzzeitig das Gefühl, diesen Monat ziemlich viel gemacht zu haben (das erste Mal mit Wein, das erste Mal Risotto, das erste richtige Mal mit Rindfleisch, diverse Gerichte nachgekocht) und so bleibt dann auch der Gedanke nicht aus, wie es mit dem Blog hier weitergehen soll. Ich habe das Gefühl, mich mit den aktuellen Mitteln nicht mehr steigern zu können, auch wenn das möglicherweise Blödsinn ist.