Posts mit dem Label Desserts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Desserts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 14. Juni 2011

Vom Herbst in den Sommer: Rhabarberröster

Unlängst hatte bei einem Treffen, bei dem es sich gar nicht primär um's Essen drehte, eine Bekannte erwähnt, daß Zimt gut zu Rhabarber passe. Als großer Fan beider Zutaten wollte ich die Idee gern aufgreifen - aber wie?

Und dann kam mir wieder der Zwetschgenröster von Frau Eßkultur ein.

Gedacht, getan. Ein gutes Kilo Rhabarber wurde gekauft, von den Enden befreit, halbiert, geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten ...


... in einer Mischung aus Erdbeersaft, dem Saft einer Zitrone (insgesamt etwa 250ml Flüssigkeit, so wie bei Ulrike) und etwas Weißwein sowie einem gestrichenen Eßlöffel Zimtpulver gegart, in Gläser gefüllt ...



... und 2 Tage später mit ein paar Quarkbällchen gegessen:


Für Rhabarberfans ein echtes Muß zum Nachmachen. Wer keinen Zimt mag, läßt ihn weg, dann kommt der Erdbeergeschmack schön raus.

Und da dieses Kompott sich in kleinen Einmachgläschen wie auf dem 2. Bild rechts auch gut zum Mitnehmen auf eine Party eignet, reiche ich das Rezept beim Event Geschenke aus der Küche von Zorra und Klärchen Kompott aus dem Gourmetbüdchen ein.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Mittwoch, 13. April 2011

Milchwoche: Erdbeer-Lassi

Noch ein langgehegter Traum von mir: Lassi selbst machen. Ich ging davon aus, daß das den BloggerkollegInnen ähnlich gehen müßte und war deshalb erstaunt, beim Suchen in meiner Blogroll gar nicht so viele Rezepte vorzufinden.
Aber: selbst ist die Frau. :D

Ich habe also TK-Erdbeeren über Nacht auftauen lassen, dann Erdbeeren und Joghurt zu gleichen Teilen mit dem Zauberstab gemeinsam püriert, Zucker dazugegeben und zwei Blättchen frische Minze als Deko:


Für zwei Gläser:
- 350g TK-Erdbeeren über Nacht auftauen lassen
- Erdbeeren mit derselben Menge Joghurt pürieren (evtl. 2-3 schöne Exemplare als Deko zurückbehalten)
- mit 1-2 Eßlöffel Zucker abschmecken
- mit frischer Minze garnieren

Ein Getränk, das Lust auf den Sommer macht!

Montag, 11. April 2011

Milchwoche: Himbeerquark

Nachdem ich die turbulenten letzten 3 Wochen dazu genutzt habe, mich nicht an meine eigenen Vorgaben (kein Schweinefleisch essen, 3 Suppen pro Woche posten) zu halten, habe ich gestern beschlossen, eine neue Themenwoche zu veranstalten. Das zur Zeit sommerliche Wetter hat daran nicht unwesentlichen Anteil.

Die Entscheidung für eine Woche mit Milchprodukten fiel dann ziemlich leicht. :)


Für eine Wochenportion ;) Himbeerquark habe ich 1kg Quark in einer Schüssel mit dem Inhalt von 2 Tüten Vanillezucker glattgerührt und dann frei Hand ca. 200g aufgetaute TK-Himbeeren untergerührt.
(Leider geben sich die aufgetauten Himbeeren nicht viel Mühe, fotogen zu sein.)

Wer mag, gibt vor dem Essen noch etwas Zucker (oder das Süßungsmittel seiner Wahl) hinzu.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Nachgekocht: Schoko-Pudding ohne Tüte

Ich entschuldige mich mal wieder für die miserable Fotoqualität. Diesen Pudding kann man nicht sinnvoll fotografieren. Jedenfalls nicht mit meiner Ausstattung bei verhangenem Himmel.


Achja, es geht um den Schokopudding von Frau Küchenlatein.

Ich habe zu spät gemerkt, daß ich nur eine 100g-Tafel mit 70% Kakaoanteil daheim hatte. Deswegen griff ich zur Ergänzung auf eine 30g-Tafel mit 88% Kakaoanteil zurück. Ansonsten hielt ich mich an das Rezept von Ulrike.


Da ich die Haut von Puddingen und anderen Milchspeisen liebe, habe ich die Masse nach dem Kochen in meine zwei Lieblingstassen gefüllt und über Nacht in der ungeheizten und belüfteten Küche abkühlen lassen. Und erst morgens in den Kühlschrank gestellt.

Fazit: äußerst lecker! Schoko-Schock pur!

Ich habe einen Teil davon mit Sanddorn-Apfelmus gegessen, auch das war sehr angenehm.

Ich glaube, ich muß mir auch eine eigene Fertigmischung zusammenrühren. Denn überraschenderweise blieb das Ergebnis klümpchenfrei, anders als bisherige Tütenpuddings.

Freitag, 3. Dezember 2010

Außer Konkurrenz, Teil 4: Schichtdessert mit Birnen

Zum Abschluß meiner "Ich koche nach den Vorgaben aus Quizaufgabe 12 bei NKOFM"-Woche gibt's heute ein Dessert mit Birnen, bei dem ich mich am Schnellen Apfelkuchen aus dem Glas orientiert habe.

Dafür habe ich einige selbstgebackene Kakao-Cantuccini mit dem Stiel des Holzlöffels vermöbelt.
Vorher:


Nachher:


Obendrauf kamen dann eine Schicht Naturjoghurt (3,5% Fett), etwas Vanillinzucker und in Butter karamellisierte Birnenstückchen sowie ein klein wenig Kakaopulver.


Tja, leider war das Dessert viel zu schnell alle. :(

Montag, 15. November 2010

Kaiserschmarrn am Abend, erquickend und labend ...

Manchmal stolpere sogar ich bei meiner täglichen Runde durch andere Blogs auf Rezepte, für die ich alles nötige im Haus habe. Das Rezept für schnellen Kaiserschmarrn von Stevan Paul, vorgestellt bei Kulinarische Momentaufnahmen ist so eins. Und für einen verregneten Novemberabend wirklich mehr als passend.

Ich messe also 200g Mehl ab (Dinkelmehl 630, wie üblich), gebe etwa ein halbes Päckchen Backpulver dazu, verrühre separat 4 Eier miteinander und dann mit 200ml Milch, gebe zu der Flüssigkeit noch einen Eßlöffel Öl und den Inhalt eines Päckchens Vanillinzucker hinzu. Dann verrühre ich Mehl- und Eimischung mit der Gabel.
Anstelle von Cranberries gebe ich mehrere Teelöffel getrocknete Berberitze in den Teig, denn diese habe ich noch vom Besuch eines Mittelaltermarktes da.


Inzwischen sind in der Pfanne 4 Eßlöffel Öl und etwa 50g Butter warm geworden. Zeit, den Teig in die Pfanne zu geben. :)

Dort darf er teilweise stocken (und von unten vielleicht etwas mehr Farbe annehmen als nötig, Anfängerfehler halt), bevor ich ihn in der Pfanne zerrupfe und die einzelnen Teigstücke umdrehe.
Insgesamt könnte die Garzeit bei etwa 10 Minuten gelegen haben.

Ich mache den Herd aus, gebe die Hälfte des Pfanneninhaltes auf einen Teller, stäube aus Ermangelung von Puderzucker etwas Haushaltszucker darüber und gebe den Rest des Mahoniengelees in die Mitte des Tellers. Da das Gelee aber gar kein richtiges Gelee ist, sondern ziemlich flüssig, verkrümelt es sich auch gen Tellerboden, bis ich die Kamera griffbereit und angeschaltet habe.


Wie Ihr sicher geahnt habt, ist die Menge geeignet für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Dessert. Dementsprechend kugelig fühle ich mich gerade.

Die Berberitzen machten sich, als das Mahoniengelee dann auch auf dem Teller "aus" war, mit ihrer subtilen Säure auch gut.

Liebe Ariane, lieber Herr Paulsen, danke für das tolle Rezept!

Sonntag, 26. September 2010

Feigen und Sonnenblumenkerne

Ein paar Feigen wollten dringend verbraucht werden, daher habe ich aus ihnen ein schnelles Dessert gemacht.

4 Feigen wurden gewaschen, abgetrocknet, vom Stielansatz befreit und geviertelt bzw. gefünftelt.
Etwa 150g Joghurt weurden mit Vanillinzucker gesüßt und über die Feigenviertel gegeben.
2-3 Eßlöffel Sonnenblumenkerne wurden in der Pfanne ohne Fett leicht angeröstet und ebenfalls über die Feigen gegeben.


Mein zweiter Beitrag zum Gartenkochevent September 2010.

Garten-Koch-Event September: Sonnenblumenkerne [30. September 2010]

Sonntag, 19. September 2010

Zwetschgenröster nach Frau Esskultur

Manchmal packt es auch mich und ich muß der Gruppendynamik der Foodblogger folgen. Wenn auch zuweilen mit etwas Verzögerung. Es dürfte schon gute zwei Wochen her sein, daß Frau Esskultur bei Twitter ein Kurzrezept für Zwetschenkompott postete, das von einigen Leuten begeistert aufgenommen wurde.
Ulrike von Küchenlatein hat das Rezept damals recht schnell nachgekocht und darüber gebloggt. In gewisser Weise war das meine Rettung, da ich inzwischen nicht mehr so weit zurückblättern kann oder mag.

Ich habe die Mengen aus Ulrikes Rezept halbiert und statt des Portweins den Saft von Pflaumenkompott aus dem Glas verwendet sowie den Zitronensaftanteil durch Orangensaft ersetzt. Eine alkoholfreie Version also, das war aber so geplant. Die Zimtstangen, die ich zu besitzen glaube, waren unauffindbar, deshalb wanderten stattdessen zwei Löffelspitzen Zimtpulver in den Topf. Schon bald zog ein sehr aromatischer Plaumen-Zimt-Geruch durch die Küche ...


Gereicht hat es bei mir für zwei Gläser von je 375 ml Kompott - und dann war noch genug Saft im Topf, um ihn beim Ausschlecken richtig zu kosten. Hmmm, dieses Aroma!

Ich sage es zwar ungern, aber zumindest für den heutigen Tag bin ich über das Nichtvorhandensein frischen Pflaumenkuchens hinweggetröstet. :)

Mittwoch, 15. September 2010

Einmal ist keinmal ...

... ist wohl der beste Spruch, um sich zu trösten, wenn das Probieren neuer Backrezepte schief geht.

Honig-Ingwer-Brot nach dem Rezept von Küchenlatein:




Selbstgebaute Mürbeteigplätzchen mit Fruchtfüllung:




Vorlage waren ein gekauftes, sehr chemisch schmeckendes Produkt und das Rezept für Mürbeteigplätzchen bei der Hüttenhilfe. Der eigentliche Anstoß, es mit Eigenbau zu versuchen, war dieser Post bei Chezuli.

Die Plätzchen sind trotz der etwas eigenwilligen Form gut angekommen. Weitere Versuche mit anderen Füllungen werden daher sicher folgen. :)

Montag, 12. Juli 2010

Sommerliches Tiramisu

Danke an Jutta Lorbeerkrone für die Anregung und das Rezept.
Ich wollte erst eine Charlotte daraus machen, aber zum einen wollten die Biskuits nicht schräg stehenbleiben, zum anderen hätten sie auch nicht gereicht.
Also Schichtspeise klassisch; in Ermangelung einer viereckigen Form muß die runde Schüssel als Behältnis herhalten.
Den Joghurt rühre ich mit Vanillinzucker an, ansonsten ist alles wie bei Jutta. Am Ende streue ich noch gehackte Mandeln darüber.








Dann sind alle Tütchen Vanillinzucker bis auf eins verbraucht und der Joghurt geht auch zur Neige, er reicht aber noch aus, um aus einer Nektarine (in Scheiben geschnitten), den restlichen Biskuits und dem Joghurt eine zweite "Schichtspeise" zu fabrizieren.


Diese lasse ich jetzt auch etwas durchziehen und esse erstmal eine Nektarine so.



Edit 13.7.: das Beweisfoto, daß ich heute morgen tatsächlich davon gegessen habe. :)


Zum Reinsetzen lecker!

Dienstag, 6. Juli 2010

Melonen-Erdbeer-Salat

Nummer zwei der an den Wochenendschmaus erinnernden Rezepte. Hier hat eine Bowle mit Prosecco und Ingwerstückchen Pate gestanden, aber das ist mir gerade zuviel Aufwand.

Die Hauptzutaten, eine halbe Galia-Melone und die Hälfte des abgebildeten Viertels einer Wassermelone:


Ich entferne die Kerne und die Schalen und schneide das Melonenfleisch in mundgerechte Stücke.

Der Inhalt eines halben Körbchens Erdbeeren wird ebenfalls geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Von vier bis fünf Stielen Minze zupfe ich die Blätter ab, schneide sie klein und gebe sie in den Salat.


Anschließend darf der Salat unter einer Frischhaltefolie noch einen Tag durchziehen, bevor ich über ihn herfalle. ;)

Sonntag, 2. Mai 2010

Ananasjoghurt

Eine Ananas von Strunk, Ansatz und Schale befreien, in Scheiben schneiden und anschließend grob würfeln.
In einer Schüssel die Ananaswürfel mit einer beliebigen Menge Joghurt (in meinem Fall 250g) und zwei Eßlöffeln Sesam mischen.

Reicht von der Menge her für 3-4 Personen, aber ich war ja allein.
Dafür gab's zum Frühstück nix anderes.