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Donnerstag, 2. Juni 2011

Tomaten, nicht roh!

Ganz schlicht und einfach in der Pfanne gebraten, mit Oregano, dem üblichen Salz und Pfeffer sowie etwas Lammleber und gutem Weißwein.


Achso, ja, der Schnittlauch ist doch roh. *zugeb*

Ich habe erst die Leber in Stücke geschnitten, gewürzt, portionsweise in Öl bei mittlerer Hitze angebraten, herausgenommen, Cocktailtomaten halbiert, in das Öl gegeben, gerebelten Oregano dazu, mehrmals durchgerührt, dann 3-4 Eßlöffel Weißwein dazu und die Leberstücke noch mal zum warmwerden. Während sich so eine Soße bildete, habe ich den Schnittlauch gewaschen, abgetrocknet und geschnitten.

Wer etwas zum Auftunken der Soße haben will, ißt Baguettebrot oder Reis oder Couscous bzw. Bulgur dazu. Ich habe mangels Platz darauf verzichtet.

Und wenn Ihr lieb zu Eurer Spülmaschine seid, nimmt sie Euch auch den Abwasch nach dem Essen ab. ;)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Die Kapitulation: Mittagessen ohne Nudeln

Ich habe überlegt, ob ich das hier schreiben soll, aber eigentlich will ich es auch nicht verschweigen: ich habe heute kapituliert. Oder besser gesagt: nicht erst heute, sondern schon vor ein paar Tagen.
Denn irgendwie war die Motivation, sich um den Nudelteig zu kümmern, nach der Suppenaktion am Freitag, ganz weit weg. :(
Und so wanderte der Rest des Teiges zurück in den Kühlschrank, was er aber nicht überlebt hat (der Teig, nicht der Kühlschrank).
Heute werde ich ihn wohl wegschmeißen müssen. *grummel* *schäm* *ganzkleinwerd*

Dabei hatte ich gestern Pesto gekauft. (Fertiges. Im Supermarkt. *noch mehr schäm*)
Weil ich heute den Mut zusammen nehmen und endlich den Teig verarbeiten wollte. Aber der sieht halt überhaupt nicht mehr ansehnlich aus ...

Deshalb gab es heute mittag das, was ich eigentlich am Wochenende mit den Nudeln zubereiten wollte: gebratene Leberstreifen mit Paprikagemüse.


Da ich gefühlt reichliche 100g Leber sowie zwei Zwiebeln und zwei Paprika verarbeitet habe, war es auch so genug zu essen.

Ob in der gebratenen Paprika noch genug Vitamin C drin ist, damit dieses Gericht als eisenmangeltauglich durchgeht, weiß ich nicht. Mit etwas Petersilie oder Brokkoli dazu und einem Glas Johannisbeersaft ist es sicher noch wertvoller.

Freitag, 12. November 2010

Leber und Kartoffelbrei

Seit einigen Wochen neide ich Claus sein Blog-Suchfeld.
Irgendwann vor kurzem hatte ich darüber ein Rezept für Kartoffelpuffer und Apfelmus gefunden. Den Apfelmus habe ich sogar zubereitet ... und dann doch vergessen, welcher Blog das war. Chili und Ciabatta? Küchenlatein? Kuriositätenladen?
Meine Bookmarks sind inzwischen auch so unübersichtlich, daß einige der dort geparkten Rezepte dringend in die Nachkochliste umziehen müßten. Will sagen: dort fand ich den entsprechenden Blogeintrag auf die Schnelle auch nicht wieder.

Jedenfalls habe ich dann gestern abend festgestellt, daß man sich ja auch bei dieser Blogsoftware ein Suchfeld an eine gewünschte Stelle einbauen lassen kann. Bei mir ist das zwischen den Links und dem Archiv (Ihr müßt also ein wenig scrollen). Falls also noch jemand ganz spontan ein Rezept für Bagels sucht oder wissen will, was man mit Reismehl machen kann ... ;)

Heute mittag sollte es Leber geben. Ja, die Resteverwertung geht weiter.
Beim Bürokochblog habe ich ein schönes Rezept gefunden: Leber mit Kartoffelbrei und Zwiebeln.

Ich habe (für dieses und noch ein anderes Gericht) zwei Handvoll Kartoffeln geschält, in Stücke von halbwegs gleicher Größe geschnitten und ca. 10-15 Minuten in heißem Salzwasser gekocht. Zeitgleich habe ich eine Gurke für ein anderes Gericht geschält, die Leberstücke abgespült, dann waren edie Kartoffeln auch schn bereit zum Abgießen. Die Hälfte davon habe ich mit der Gabel zerdrückt und mit ca. 5 Eßlöffeln Milch glattgerührt. Abschmecken mit Salz und Pfeffer - fertig war der Kartoffelbrei. (Nächstes Mal kommt auch Muskatnuß dran. Frau muß sich ja steigern dürfen.)

Die Leberstücke habe ich in der Pfanne angebraten (leider etwas zu heiß), mit dem Kartoffelbrei angerichtet und anschließend noch schnell in derselben Pfanne Halbringe von zwei Zwiebeln mit Butter gebräunt. Für das Aroma gebratener Zwiebeln könnte ich nämlich sterben ...


Auf dem Bild ist übrigens nur die Hälfte der Zwiebeln zu sehen. Wenigstens der Kartoffelbrei sollte erkennbar bleiben ...

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bratkartoffeln mit Senf

Bis letzte Woche war ich ja skeptisch, ob das funktionieren kann mit Stephs Ofenkartoffeln mit Senf. Und dann hat irgendwann das "ich muß das probieren"-Gen gesiegt.

Da ich keinen Backofen habe, bin ich auf die Pfanne ausgewichen.
5 Kartoffeln wurden in Würfel geschnitten (und eine Knoblauchzehe in kleine Würfel), beides wurde kurz in Öl angebraten, dann kamen 4 Teelöffel süßer Senf, Pfeffer, Salz hinzu. Etwas Zitronenschalenabrieb hätte ich auch gern dazugegeben, aber da war mit meiner Reibe nichts zu machen.

Dazu gab es Rinderleber, die ich in Streifen geschnitten, mit Zwiebel- und Paprikawürfeln sowie Salz und Pfeffer angebraten und mit einem kleinen Schluck Wein abgelöscht habe.


Fazit: eine leckere Version eines bekannten Gerichtes. :)

Als Nachtisch gab es dann noch ein Glas Orangensaft, damit der Innereienkonsum nicht ganz ohne Folgen bleibt. ;)

Dienstag, 12. Oktober 2010

Italienische Woche: Risotto mit Rinderleber und wehrhaftem Wein

Ich habe auch mal Lust auf eine Themenwoche. Deshalb gibt es in den nächsten Tagen italienische Gerichte und zwar quer durch den Gemüsegarten aus dem Foodblogger-Universum zusammengesammelt. :)

Den Anfang macht allerdings eine Eigenkreation: Risotto mit Rinderleber.
Im Prinzip fast dasselbe wie hier, nur ein bißchen "aufgemotzt".
Wegen der Kombination Paprika - Tierleber könnte das Gericht rein theoretisch ein guter Eisenlieferant sein, sofern sich das Vitamin C aus der Paprika nicht beim Kochen verdünnisiert hat.

Eine kleine Zwiebel und eine rote Paprika wurden geschält und kleingewürfelt.
Hier wärmen sie sich - zusammen mit gerebelten Kräutern (Thymian, Basilikum) bereits in der Pfanne auf:


Die Rinderleber wurde gründlich abgespült, abgetupft und in Streifen geschnitten:


Nachdem die Gemüsewürfel leicht angeschwitzt waren, durfte auch der Reis (130g Arborio) mit in die Pfanne. Ich habe ihn noch ca. 3 Minuten mitangebraten und dann 300 ml Wasser dazugegeben. Hier ist dieses Wasser schon fast komplett aufgesaugt:


Als quasi gar kein Wasser mehr in der Pfanne war, habe ich die Leberstreifen hineingegeben und leicht angebraten. Nachdem sie äußerlich Farbe angenommen hatten ...


... habe ich ca. 200 ml von dem wehrhaften Weißwein dazugegeben.

Warum wehrhaft? Nun, weil ich mir beim Öffnen der Flasche in den rechten Zeigefinger geschnitten habe, als ich die metallbeschichtete Schutzhülle abriß. Ich kann das gerade nicht besser beschreiben. Das ist der Übeltäter:


Leider hat er geschmacklich auch nicht mehr ganz so geglänzt. Ich habe neben dem Kochen und später beim Essen den zuviel ausgegossenen Wein getrunken (gut 200 ml) und muß sagen, daß er mich ziemlich flach gelegt hat. Wie gut, daß ich theoretisch Zeit für einen Mittagsschlaf habe. Ich erzähle lieber nicht, was ich Kurioses geträumt habe.

Mit dem Wein kamen dann noch 100 ml Wasser in die Pfanne. Ich habe die Flüssigkeit einkochen lassen und mir dann das Werk einverleibt. :)


Für den richtigen Grad an Schlotzigkeit wäre sicher noch mehr Flüssigkeit gut gewesen, aber ich mag mein Risotto in genau dieser festen Konsistenz lieber.