Ariane von Kulinarische Momentaufnahmen und ich haben es gerade mit Risottos. Warum das so ist, kann sie Euch besser erklären. ;)
Jedenfalls kam gegen Ende der letzten Woche das Gespräch auf Auberginenrisotto. Und da ich für Auberginen immer zu haben bin, hab ich flugs "hier" gerufen. ;) Wenig später lag ein Rezept im E-Mail-Postfach. Dann der große Schreck: frau braucht einen Backofen für das beschriebene Risotto. Und dann noch Ziegenkäse, um den ich (ohne besonderen Grund) einen großen Bogen mache. Oh Mist ...
Nach einiger Hin- und Herüberlegerei kommt hier nun die Freestyle-Version des Rezeptes, miniküchentauglich und ratzfatz zuzubereiten:
Für zwei kleine oder eine normale Portion nehmt Ihr eine kleine Aubergine, drei Tomaten mittlerer Größe, 3 gestrichene Eßlöffel Risottoreis, an Gewürzen gerebelten Thymian, gerebeltes Basilikum, Salz, Pfeffer.
In einem kleinen Topf erwärmt Ihr Öl und gebt nach 4-5 Minuten den Reis dazu. Wenn er kurz angeröstet ist, Gemüse- oder eine andere Brühe dazugeben. Die Flüssigkeit soll einen Finger breit hoch im Topf stehen. Die Hitze etwas reduzieren, sobald die Flüssigkeit kocht. Immer mal wieder rühren.
Inzwischen in einer Pfanne ebenfalls Öl warm werden lassen, währenddessen die Aubergine grob in mundgerechte Stücke und die Tomaten etwas kleiner schneiden. Zuerst die Auberginen mit Thymian und Basilikum anbraten, dabei ggf. mehr Öl nachgießen. Wenn die Auberginen Farbe angenommen haben, die Tomatenstücke hinzugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Dabei den Reis nicht aus den Augen verlieren, sondern beides (Gemüse und Reis) immer mal wieder umrühren. Bei beiden die Hitze weiter reduzieren.
Sobald Gemüse und Reis weich sind (nach 15-20 Minuten seit Beginn der Garzeit des Reises), Herdplatten ausschalten. Den Reis noch einmal durchrühren und noch 2-3 Minuten ziehen lassen, während man das Gemüse anrichtet. Nun den Reis obenauf geben und nach Belieben mit Blättern von frischem Basilikum garnieren.
Guten Appetit!
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Dienstag, 18. September 2012
Mittwoch, 1. Juni 2011
Wir basteln uns ein Mittagessen: Süßkartoffelnudeln mit Pfannengemüse
Heute morgen fiel mir ein, daß ich noch gar nichts über einen weiteren Fund im Asia-Laden geschrieben habe: Süßkartoffel-Nudeln. Deshalb hole ich das hiermit schnell nach, bevor sie aufgegessen sind. *g*
Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)

Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...

... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)
Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...
... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:
Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Donnerstag, 7. April 2011
Nudeln mit Pfannengemüse, die x-te
Einfache Gerichte haben auch Tücken. Zum Beispiel die, daß man zu jeder sich bietenden Gelegenheit darauf zurückkommen kann. Du wolltest Krautfleckerl machen? Prima, schnell mal Nudeln kaufen gehen! Der dafür vorgesehene Kohl hat einen Fluß im Nahen Osten überquert? Kein Problem, es ist ja noch anderes Gemüse da!
Oh, Du wolltest eigentlich mal nur noch selbstgemachte Nudeln essen? Und hast es verworfen, weil es viel bequemer ist, die Küche nach dem Kochen nicht komplett aufzuräumen? Es paßt ja auch nicht mehr alles in den Vorratsschrank, sodaß Du Mehle, Zucker, Hülsenfrüchte und Reis in einen Korb ausgelagert hast in der Hoffnung, sie dort besser überblicken und schneller verbrauchen zu können.
Alles Sense! Funktioniert nicht! Du hast das mit dem Korb nämlich vor einem halben Jahr schon mal probiert! Und dann doch alles wieder in den Vorratsschrank geräumt, um später festzustellen, daß Du nicht mehr weißt, was darin alles untergebracht ist ...
Wie heißt es so schön: weniger ist mehr?
Die andere Tücke einfacher Gerichte: sie nehmen einem die Zeit, anderes auszuprobieren. Ade, schöner Traum von leckeren Hühnerbeinchen aus der Pfanne, die nicht nur mal eben in Öl gebadet haben. Ade, liebe Rouladen und Involtini. Ade, schöner Traum, endlich Kochen zu lernen. Ihr müßt leider alle weiterhin warten ...
Die Sache mit dem gästetauglichen Kochen ist offenbar ein Henne-Ei-Problem. Ohne Mitesser kein Bedarf für aufwendiges Essen und wechselnde Gerichte, aber auch: keine Mitesser, wenn nicht ein gewisser Standard eingehalten wird. Im Zweifelsfall der, den man in der eigenen Familie kennengelernt hat. Dort habe ich allerdings in der Schulzeit nie mitgekocht. (Behaupte ich jetzt, ohne Gewähr. Tütensuppen und Aufgußterrinen zählen nicht.)
Zwei befreundete Nähbloggerinnen haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander (und mit unterschiedlicher Intention) Bilder einiger z.T. älterer Werke online gestellt:
Snowlady
tuahadedana
Ich behaupte ja, ich könnte nähen (genauso wie ich behaupte, ich könnte kochen), aber an meinem Qualitätsbewußtsein könnte man wohl noch drehen. Gerade denke ich nämlich mal wieder, daß ich - um mal eine Metapher zu bemühen - lieber nach einem Drittel des Weges stehenbleibe, anstatt zu schauen, wie die Aussicht von ganz oben ist.
Zurück zu den Nudeln:
In aller Einfachheit werden dann also 3 Zwiebeln, eine halbe Aubergine und eine halbe Paprika kleingeschnitten, während die Nudeln im heißen Wasser bereits kochen. Die Gemüsewürfel werden in heißem Öl gebraten, gewürzt, es wird mehr Öl nachgegossen, der Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, 3 Teelöffel davon unter das Gemüse gerührt, die eine Hälfte Nudeln auf einem Teller angerichtet, die andere separat mit Pesto vermischt. Schnell ein Foto gemacht:

Dann den Rest des Pfanneninhaltes auf die Nudeln geschaufelt, gegessen, das Verlosungsvideo angeschaut, halbgesättigt zurück in die Küche geschlichen und schließlich noch über die Portion Nudeln mit Pesto hergefallen, die eigentlich für ein bento-ähnliches Mittagessen gedacht waren.
Ob ich mich wohl morgen früh aufraffe, wenigstens noch ein bißchen Gemüse zum Mitnehmen vorzubereiten?
Oh, Du wolltest eigentlich mal nur noch selbstgemachte Nudeln essen? Und hast es verworfen, weil es viel bequemer ist, die Küche nach dem Kochen nicht komplett aufzuräumen? Es paßt ja auch nicht mehr alles in den Vorratsschrank, sodaß Du Mehle, Zucker, Hülsenfrüchte und Reis in einen Korb ausgelagert hast in der Hoffnung, sie dort besser überblicken und schneller verbrauchen zu können.
Alles Sense! Funktioniert nicht! Du hast das mit dem Korb nämlich vor einem halben Jahr schon mal probiert! Und dann doch alles wieder in den Vorratsschrank geräumt, um später festzustellen, daß Du nicht mehr weißt, was darin alles untergebracht ist ...
Wie heißt es so schön: weniger ist mehr?
Die andere Tücke einfacher Gerichte: sie nehmen einem die Zeit, anderes auszuprobieren. Ade, schöner Traum von leckeren Hühnerbeinchen aus der Pfanne, die nicht nur mal eben in Öl gebadet haben. Ade, liebe Rouladen und Involtini. Ade, schöner Traum, endlich Kochen zu lernen. Ihr müßt leider alle weiterhin warten ...
Die Sache mit dem gästetauglichen Kochen ist offenbar ein Henne-Ei-Problem. Ohne Mitesser kein Bedarf für aufwendiges Essen und wechselnde Gerichte, aber auch: keine Mitesser, wenn nicht ein gewisser Standard eingehalten wird. Im Zweifelsfall der, den man in der eigenen Familie kennengelernt hat. Dort habe ich allerdings in der Schulzeit nie mitgekocht. (Behaupte ich jetzt, ohne Gewähr. Tütensuppen und Aufgußterrinen zählen nicht.)
Zwei befreundete Nähbloggerinnen haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander (und mit unterschiedlicher Intention) Bilder einiger z.T. älterer Werke online gestellt:
Snowlady
tuahadedana
Ich behaupte ja, ich könnte nähen (genauso wie ich behaupte, ich könnte kochen), aber an meinem Qualitätsbewußtsein könnte man wohl noch drehen. Gerade denke ich nämlich mal wieder, daß ich - um mal eine Metapher zu bemühen - lieber nach einem Drittel des Weges stehenbleibe, anstatt zu schauen, wie die Aussicht von ganz oben ist.
Zurück zu den Nudeln:
In aller Einfachheit werden dann also 3 Zwiebeln, eine halbe Aubergine und eine halbe Paprika kleingeschnitten, während die Nudeln im heißen Wasser bereits kochen. Die Gemüsewürfel werden in heißem Öl gebraten, gewürzt, es wird mehr Öl nachgegossen, der Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, 3 Teelöffel davon unter das Gemüse gerührt, die eine Hälfte Nudeln auf einem Teller angerichtet, die andere separat mit Pesto vermischt. Schnell ein Foto gemacht:
Dann den Rest des Pfanneninhaltes auf die Nudeln geschaufelt, gegessen, das Verlosungsvideo angeschaut, halbgesättigt zurück in die Küche geschlichen und schließlich noch über die Portion Nudeln mit Pesto hergefallen, die eigentlich für ein bento-ähnliches Mittagessen gedacht waren.
Ob ich mich wohl morgen früh aufraffe, wenigstens noch ein bißchen Gemüse zum Mitnehmen vorzubereiten?
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