Donnerstag, 23. Juni 2011

Spinat-Bohnen-Risotto mit Tomaten

Erinnert sich noch jemand an das nette Care-Paket von der lieben Päm?

Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)


Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!

Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)


Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)

Sonntag, 19. Juni 2011

Sonntagsspargel mit Sonntagsei

Bei meinem Vorhaben, mir nach Möglichkeit nur noch selbstgekochtes Essen ins Büro mitzunehmen, entwickelt sich langsam Routine. Auf einmal ist es gar nicht so schwer, morgens vor dem Losgehen noch etwas Gemüse in den Topf oder in die Pfanne zu schnippeln, kurz kochen zu lassen, abkühlen zu lassen und dann in der Plastikdose mitzunehmen. Stars dabei sind Auberginen, Paprika, Tomaten - und aktuell auch Spargel.
Ich habe allerdings auch die wunderbare Situation, daß ich morgens relativ viel Zeit habe und der Weg zum Büro kurz ist (jedenfalls mit dem Fahrrad ;)).
Und bevor die nächsten 3 Tage eine angekündigte, durch eine Deadline bedingte Hektik anbricht und ich nicht mehr zum Kochen, Bloggen und Nähen komme, stelle ich noch schnell einen Spargelsalat vor, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und deshalb heute abend noch mal nachgekocht werden mußte.


Für einen hungrigen oder zwei nicht so hungrige Esser:
- 2 Eier hartkochen
- je einen halben Bund weißen und grünen Spargel von den unteren Enden befreien und schälen
- Spargel in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 3-4 cm)
- Spargelstücke in kochendem Wasser 10 Minuten garen, Köpfe nach der Hälfte der Kochzeit dazugeben
- abgeschreckte Eier pellen, in Scheiben schneiden und noch mal halbieren
- etwas Schnittlauch oder Dill kleinschneiden
- abgegossenen, leicht abgekühlten Spargel auf dem Teller oder in der Transportbox mit Ei und Kräutern mischen
- zusammen mit Salz und Pfeffer noch zwei Eßlöffel Walnußöl unterheben
- kurz ziehen lassen und dann genießen


Tip: unbedingt Brot zum Auftunken der Soße bereithalten!

Die Inspiration dafür kam übrigens von Päm; daß es nicht der Ottolenghi-Spargel geworden ist, liegt und lag nur daran, daß mir am Samstag vor einer Woche einfach keine Kapern in den Einkaufskorb hüpfen wollten. Vermutlich, weil ich damit sonst auch nicht koche und sich somit der Kauf u.U. gar nicht gelohnt hätte.

Dienstag, 14. Juni 2011

Vom Herbst in den Sommer: Rhabarberröster

Unlängst hatte bei einem Treffen, bei dem es sich gar nicht primär um's Essen drehte, eine Bekannte erwähnt, daß Zimt gut zu Rhabarber passe. Als großer Fan beider Zutaten wollte ich die Idee gern aufgreifen - aber wie?

Und dann kam mir wieder der Zwetschgenröster von Frau Eßkultur ein.

Gedacht, getan. Ein gutes Kilo Rhabarber wurde gekauft, von den Enden befreit, halbiert, geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten ...


... in einer Mischung aus Erdbeersaft, dem Saft einer Zitrone (insgesamt etwa 250ml Flüssigkeit, so wie bei Ulrike) und etwas Weißwein sowie einem gestrichenen Eßlöffel Zimtpulver gegart, in Gläser gefüllt ...



... und 2 Tage später mit ein paar Quarkbällchen gegessen:


Für Rhabarberfans ein echtes Muß zum Nachmachen. Wer keinen Zimt mag, läßt ihn weg, dann kommt der Erdbeergeschmack schön raus.

Und da dieses Kompott sich in kleinen Einmachgläschen wie auf dem 2. Bild rechts auch gut zum Mitnehmen auf eine Party eignet, reiche ich das Rezept beim Event Geschenke aus der Küche von Zorra und Klärchen Kompott aus dem Gourmetbüdchen ein.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Montag, 13. Juni 2011

Sorgenpilze

Zu den Highlights eines samstäglichen Besuchs auf dem Darmstädter Wochenmarkt gehört ein Besuch bei dem Pilzstand, der seit dem Frühjahr am Markt teilnimmt. Es gibt dort diverse Pilzsorten aus Eigenzucht, u.a. Champignons in weiß und braun, Shiitake, Austernpilze, Kräuterseitlinge, Portobellos - und auch Limonen- und Rosenseitlinge. Dazu Pilzpfanne (ein Geruch, mit dem man mich immer locken kann), Pilzmaultaschen und neuerdings auch noch 2 andere Leckereien sowie getrocknete Pilze.


Die Limonenseitlinge sind sehr lecker, die Rosenseitlinge habe ich vorgestern zum ersten Mal mitgenommen. Und gestern abend mit Champignons in der reichlich gebutterten Pfanne angebraten.


Dabei haben diese "Spezialpilze" ihre Farbe verloren, aber nicht ihre Konsistenz. Sie blieben oder wurden sehr zäh und waren somit schwer zu kauen. Die Champignons und das Ei haben das ein wenig herausgeholt, so daß es letzendlich trotzdem lecker war.


Daß die Rosenseitlinge mir dann nicht schwer im Magen gelegen haben, erstaunt mich etwas. Ich glaube, ich kaufe diese Pilze trotzdem nicht noch einmal.

Sonntag, 12. Juni 2011

Es ist wieder Zeit

Es ist wieder Zeit für Orsis Erdbeer-Gurken-Salat. Das haben Milliways und Steph schon ganz richtig erkannt.

Und darum gibt es diesen leckeren Salat auch bei mir dieses Jahr wieder, mit demselben Dressing wie hier: auf 500g Erdbeeren einen "gehäuften" Eßlöffel halbflüssigen Honig, je 2 Eßlöffel Weißweinessig und Walnußessig, Pfeffer nach Gefühl.


Ich wünsche Euch ein schönes Rest-Pfingsten!

Montag, 6. Juni 2011

Saisonales Backen: Dinkel-Johannisbeer-Muffins

Im elterlichen Garten stehen seit vielen Jahren 2 Johannisbeersträucher. Und seit ich vor 9 Jahren wieder nach Hessen gezogen bin, freue ich mich jedes Jahr auf die Zeit, wenn die Beeren geerntet werden können. Es sind etwa 4 Wochen, in denen wir die Beeren sozusagen von der Hand in den Mund essen: zum Frühstück in den Joghurt, als Nachtisch mit Eis, ... haltbar gemacht haben wir sie (im Gegensatz zu Erdbeeren, die meine Eltern teilweise auch vom Selbstpflückerfeld holen) noch nie. Gebacken auch nicht, das muß wohl daran liegen, daß das auch mal eine Art der Haltbarmachung war (hat Doro gesagt, sie muß es wissen :)). Dabei haben Erdbeerkuchen bei uns wirklich Tradition. Ich durfte am Wochenende auch einen solchen genießen - manchmal sind Wochenenden mit meinem Vater echte Genießerwochenenden ...

Ich bin ja ein großer Fan von allem, was nach Käsekuchen aussieht oder daran angelehnt ist. Am Freitagabend hat mich daher der Joghurt-Johannisbeerkuchen in Würfelform bei Robert angelacht. Die fehlenden Zutaten waren rasch besorgt. Dann habe ich die Idee für dieses Wochenende wieder verworfen. Und dann machte mir ein Häufchen von gut 250g Dinkelvollkornmehl, das vom Backen von Ulrikes Dinkel-Leinsaat-Rollen übrig blieb, einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte keine Lust, es bis zum nächsten Mal in 3 Wochen stehenzulassen, also mußte das Rezept für die Muffins mit Schokosplittern mal wieder für eine Variation herhalten. Energiefreundlicherweise habe ich dafür die Resthitze vom Backen der Dinkelrollen ausnutzen können.


Das Originalrezept und meine Variationen:
- 260g Dinkelvollkornmehl statt 200g Weizenmehl + 75g Speisestärke
- reichlich Johannisbeeren statt Schokolade

Die Johannisbeeren habe ich nicht abgemessen, es dürften etwa 200g gewesen sein.


Da die Johannisbeeren beim Backen teilweise platzten und so weitere Flüssigkeit in den Teig brachten, brauchen die Muffins 30 Minuten bei 160° Ober-/Unterhitze, bis sie durchgebacken sind. Danach sind sie sehr säuerlich lecker. (Wer nicht so auf Saures steht, sollte also die Zuckermenge anpassen.)

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Tomaten, nicht roh!

Ganz schlicht und einfach in der Pfanne gebraten, mit Oregano, dem üblichen Salz und Pfeffer sowie etwas Lammleber und gutem Weißwein.


Achso, ja, der Schnittlauch ist doch roh. *zugeb*

Ich habe erst die Leber in Stücke geschnitten, gewürzt, portionsweise in Öl bei mittlerer Hitze angebraten, herausgenommen, Cocktailtomaten halbiert, in das Öl gegeben, gerebelten Oregano dazu, mehrmals durchgerührt, dann 3-4 Eßlöffel Weißwein dazu und die Leberstücke noch mal zum warmwerden. Während sich so eine Soße bildete, habe ich den Schnittlauch gewaschen, abgetrocknet und geschnitten.

Wer etwas zum Auftunken der Soße haben will, ißt Baguettebrot oder Reis oder Couscous bzw. Bulgur dazu. Ich habe mangels Platz darauf verzichtet.

Und wenn Ihr lieb zu Eurer Spülmaschine seid, nimmt sie Euch auch den Abwasch nach dem Essen ab. ;)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Wir basteln uns ein Mittagessen: Süßkartoffelnudeln mit Pfannengemüse

Heute morgen fiel mir ein, daß ich noch gar nichts über einen weiteren Fund im Asia-Laden geschrieben habe: Süßkartoffel-Nudeln. Deshalb hole ich das hiermit schnell nach, bevor sie aufgegessen sind. *g*

Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)


Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...


... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:



Ich wünsche Euch einen schönen Tag!