Ich muß gestehen, ich mache um Mangold im Allgemeinen einen großen Bogen. Das liegt wohl daran, daß ich aus dem elterlichen Haushalt keine andere Zubereitungsmethode kenne als:
- wasche den Mangold und schneide ihn in mundgerechte Stücke
- dünste ihn mit Knoblauch und Öl an
- schmecke ihn mit Salz und Pfeffer ab
- gib evtl. noch Parmesan drüber
Eine reine Beilage also, und keine besonders attraktive.
Nun kaufe ich ja doch relativ regelmäßig bei Hauslers ein und dort hatten sie am letzten Freitag Mangoldstangen in Gelb und Rosa. Das heißt, bei einer der beiden Farben war es die letzte Stange. Ich konnte sie daher unmöglich liegenlassen. Eine Mangoldtarte könnte daraus werden, schoß es mir durch den Kopf.
Aber eigentlich ist mir das doch (noch?) zu aufwendig und die (neue) Mitbewohnerin deutete an, sie würde nicht mitessen. Also schwenkte ich um auf einfacheres und schnitt erstmal die gewaschenen Stangen klein, nur um dann doch noch Grün und Stengel zu trennen.
Ein Teil des Grüns wurde heute zusammen mit separat gekochtem Reis, einer Zwiebel, Currypaste, Sonnenblumenkernen und etwas Milch zum Mittagessen.
Für den noch vorhandenen größeren Teil des Grüns und die Stengelstücke muß ich mir also noch etwas einfallen lassen. Stay tuned!
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Dienstag, 8. September 2015
Montag, 6. Februar 2012
Studentenfutter mal anders: Romanesco mit Käse
Mir fiel neulich wieder ein, daß ich den wichtigsten der weihnachtlichen Neuzugänge in meiner Küche noch nicht vorgestellt habe:

Nein, es ist nicht der Romanesco gemeint (obwohl der auch neu ist, ich habe noch nie diesen Kohl gekauft), sondern das Messer. Ein Fleischmesser, das aber leider noch nicht als solches zum Einsatz kam. (Zwiebeln schneidet es aber schon mal sehr gut. Vielleicht sollte ich mal meine kleinen Küchenmesser schärfen lassen ...)
Heute abend sollte es angesichts eines spontan knurrenden Magens mal wieder "Fast Food" geben, da kam es gerade recht, daß seit einer Woche *schäm* ein Kopf Romanesco auf Verwertung wartet. Ich habe den Kohl und den geschälten Strunk in mundgerechte Stücke geschnitten, in Salzwasser gut 10 Minuten lang bei mittlerer Hitze sprudelnd kochen lassen, abgegossen und mit Käse bestreut.
Grünes Gemüse in gelber Schüssel:

Mit Käse:

Das mit dem Schmelzen des Käses klappt natürlich erst dann so richtig, wenn man den abgegossenen Kohl zurück in den Kochtopf gibt und dort mit dem Käse vermengt. Womit auch verraten wäre, daß in der gelben Schüssel nur die Hälfte des Kohls Platz hatte und ich den Kohl in zwei Etappen gekocht habe.
Nein, es ist nicht der Romanesco gemeint (obwohl der auch neu ist, ich habe noch nie diesen Kohl gekauft), sondern das Messer. Ein Fleischmesser, das aber leider noch nicht als solches zum Einsatz kam. (Zwiebeln schneidet es aber schon mal sehr gut. Vielleicht sollte ich mal meine kleinen Küchenmesser schärfen lassen ...)
Heute abend sollte es angesichts eines spontan knurrenden Magens mal wieder "Fast Food" geben, da kam es gerade recht, daß seit einer Woche *schäm* ein Kopf Romanesco auf Verwertung wartet. Ich habe den Kohl und den geschälten Strunk in mundgerechte Stücke geschnitten, in Salzwasser gut 10 Minuten lang bei mittlerer Hitze sprudelnd kochen lassen, abgegossen und mit Käse bestreut.
Grünes Gemüse in gelber Schüssel:
Mit Käse:
Das mit dem Schmelzen des Käses klappt natürlich erst dann so richtig, wenn man den abgegossenen Kohl zurück in den Kochtopf gibt und dort mit dem Käse vermengt. Womit auch verraten wäre, daß in der gelben Schüssel nur die Hälfte des Kohls Platz hatte und ich den Kohl in zwei Etappen gekocht habe.
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Freitag, 6. Januar 2012
Rückkehr zu alten Eßgewohnheiten: Paprika und Frühlingszwiebeln aus der Pfanne
Ich glaube, ich muß Euch warnen.
Hier wird es jetzt noch minimalistischer als bisher schon.
Ich habe meine großen Teller (zusammen mit anderem Geschirr) in eine Kiste gepackt. Das hat den Grund, daß ich damit der Verlockung, größere Mengen zu produzieren, als ich als Einzelperson esse, entgehen will.
Klingt vermutlich gruselig, aber ich gehöre leider zu der Sorte Menschen, die bei ihrer Haushaltsführung nicht sehr konzentriert sind. Mit festen Mengen für eine Einzelperson zu rechnen, überfordert mich - je mehr Zutaten ein Gericht verlangt und je größer das Geschirr, in dem es zubereitet wird, umso größer die Gefahr, daß ich mich verschätze. Der zweite Teil des Problems ist, daß ich die entstehenden Reste dann auch nicht stehen lassen kann, zu tief ist "aufessen, was auf den Tisch kommt" bei mir eingebrannt. Daran sind übrigens weniger meine Eltern oder andere Verwandte schuld als ich selbst.
Aus der Einrichtung meiner ersten Wohnung ist mir ein Set aus zwei Frühstückstellern und -schüsseln erhalten geblieben. Die Schüsseln dienten mir schon damals vor allem als Geschirr für warmes Essen, und als solches haben sie gestern und heute ein Revival erlebt. In einer großen Pfanne wurden gestern dünne Scheiben vom Brokkoli (ohne die Röschen) und von einer Stange Lauch angebraten, mit Salz, Pfeffer und Raz el Hanout gewürzt, mit gehobelten Mandeln aufgepeppt und mit geriebenem Gouda gegessen. Heute abend haben zwei Paprika und ein Bund Frühlingszwiebeln das Schicksal von Brokkoli und Lauch geteilt.

Ein solches Vorgehen nimmt mir natürlich auch die Mühe, darüber nachdenken zu müssen, ob und wie ich eine Beilage zubereiten könnte. Die große Dichte von Suppen und Pfannengerichten in diesem Blog hat schon ihren Grund ... es ist noch gar nicht so lange her, da stand in meinem Kühlschrank immer eine Plastikdose mit vorgekochtem Reis oder Nudeln bereit. Und so muß ich wohl hiermit auch zugeben, daß ich eben doch mit klassischem Kochen überfordert bin.
Aber das wißt Ihr ja alle auch schon. :-)
Hier wird es jetzt noch minimalistischer als bisher schon.
Ich habe meine großen Teller (zusammen mit anderem Geschirr) in eine Kiste gepackt. Das hat den Grund, daß ich damit der Verlockung, größere Mengen zu produzieren, als ich als Einzelperson esse, entgehen will.
Klingt vermutlich gruselig, aber ich gehöre leider zu der Sorte Menschen, die bei ihrer Haushaltsführung nicht sehr konzentriert sind. Mit festen Mengen für eine Einzelperson zu rechnen, überfordert mich - je mehr Zutaten ein Gericht verlangt und je größer das Geschirr, in dem es zubereitet wird, umso größer die Gefahr, daß ich mich verschätze. Der zweite Teil des Problems ist, daß ich die entstehenden Reste dann auch nicht stehen lassen kann, zu tief ist "aufessen, was auf den Tisch kommt" bei mir eingebrannt. Daran sind übrigens weniger meine Eltern oder andere Verwandte schuld als ich selbst.
Aus der Einrichtung meiner ersten Wohnung ist mir ein Set aus zwei Frühstückstellern und -schüsseln erhalten geblieben. Die Schüsseln dienten mir schon damals vor allem als Geschirr für warmes Essen, und als solches haben sie gestern und heute ein Revival erlebt. In einer großen Pfanne wurden gestern dünne Scheiben vom Brokkoli (ohne die Röschen) und von einer Stange Lauch angebraten, mit Salz, Pfeffer und Raz el Hanout gewürzt, mit gehobelten Mandeln aufgepeppt und mit geriebenem Gouda gegessen. Heute abend haben zwei Paprika und ein Bund Frühlingszwiebeln das Schicksal von Brokkoli und Lauch geteilt.

Ein solches Vorgehen nimmt mir natürlich auch die Mühe, darüber nachdenken zu müssen, ob und wie ich eine Beilage zubereiten könnte. Die große Dichte von Suppen und Pfannengerichten in diesem Blog hat schon ihren Grund ... es ist noch gar nicht so lange her, da stand in meinem Kühlschrank immer eine Plastikdose mit vorgekochtem Reis oder Nudeln bereit. Und so muß ich wohl hiermit auch zugeben, daß ich eben doch mit klassischem Kochen überfordert bin.
Aber das wißt Ihr ja alle auch schon. :-)
Donnerstag, 23. Juni 2011
Spinat-Bohnen-Risotto mit Tomaten
Erinnert sich noch jemand an das nette Care-Paket von der lieben Päm?
Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)

Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!
Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)

Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)
Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!
Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)

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Sonntag, 19. Juni 2011
Sonntagsspargel mit Sonntagsei
Bei meinem Vorhaben, mir nach Möglichkeit nur noch selbstgekochtes Essen ins Büro mitzunehmen, entwickelt sich langsam Routine. Auf einmal ist es gar nicht so schwer, morgens vor dem Losgehen noch etwas Gemüse in den Topf oder in die Pfanne zu schnippeln, kurz kochen zu lassen, abkühlen zu lassen und dann in der Plastikdose mitzunehmen. Stars dabei sind Auberginen, Paprika, Tomaten - und aktuell auch Spargel.
Ich habe allerdings auch die wunderbare Situation, daß ich morgens relativ viel Zeit habe und der Weg zum Büro kurz ist (jedenfalls mit dem Fahrrad ;)).
Und bevor die nächsten 3 Tage eine angekündigte, durch eine Deadline bedingte Hektik anbricht und ich nicht mehr zum Kochen, Bloggen und Nähen komme, stelle ich noch schnell einen Spargelsalat vor, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und deshalb heute abend noch mal nachgekocht werden mußte.

Für einen hungrigen oder zwei nicht so hungrige Esser:
- 2 Eier hartkochen
- je einen halben Bund weißen und grünen Spargel von den unteren Enden befreien und schälen
- Spargel in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 3-4 cm)
- Spargelstücke in kochendem Wasser 10 Minuten garen, Köpfe nach der Hälfte der Kochzeit dazugeben
- abgeschreckte Eier pellen, in Scheiben schneiden und noch mal halbieren
- etwas Schnittlauch oder Dill kleinschneiden
- abgegossenen, leicht abgekühlten Spargel auf dem Teller oder in der Transportbox mit Ei und Kräutern mischen
- zusammen mit Salz und Pfeffer noch zwei Eßlöffel Walnußöl unterheben
- kurz ziehen lassen und dann genießen

Tip: unbedingt Brot zum Auftunken der Soße bereithalten!
Die Inspiration dafür kam übrigens von Päm; daß es nicht der Ottolenghi-Spargel geworden ist, liegt und lag nur daran, daß mir am Samstag vor einer Woche einfach keine Kapern in den Einkaufskorb hüpfen wollten. Vermutlich, weil ich damit sonst auch nicht koche und sich somit der Kauf u.U. gar nicht gelohnt hätte.
Ich habe allerdings auch die wunderbare Situation, daß ich morgens relativ viel Zeit habe und der Weg zum Büro kurz ist (jedenfalls mit dem Fahrrad ;)).
Und bevor die nächsten 3 Tage eine angekündigte, durch eine Deadline bedingte Hektik anbricht und ich nicht mehr zum Kochen, Bloggen und Nähen komme, stelle ich noch schnell einen Spargelsalat vor, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und deshalb heute abend noch mal nachgekocht werden mußte.
Für einen hungrigen oder zwei nicht so hungrige Esser:
- 2 Eier hartkochen
- je einen halben Bund weißen und grünen Spargel von den unteren Enden befreien und schälen
- Spargel in mundgerechte Stücke schneiden (ca. 3-4 cm)
- Spargelstücke in kochendem Wasser 10 Minuten garen, Köpfe nach der Hälfte der Kochzeit dazugeben
- abgeschreckte Eier pellen, in Scheiben schneiden und noch mal halbieren
- etwas Schnittlauch oder Dill kleinschneiden
- abgegossenen, leicht abgekühlten Spargel auf dem Teller oder in der Transportbox mit Ei und Kräutern mischen
- zusammen mit Salz und Pfeffer noch zwei Eßlöffel Walnußöl unterheben
- kurz ziehen lassen und dann genießen
Tip: unbedingt Brot zum Auftunken der Soße bereithalten!
Die Inspiration dafür kam übrigens von Päm; daß es nicht der Ottolenghi-Spargel geworden ist, liegt und lag nur daran, daß mir am Samstag vor einer Woche einfach keine Kapern in den Einkaufskorb hüpfen wollten. Vermutlich, weil ich damit sonst auch nicht koche und sich somit der Kauf u.U. gar nicht gelohnt hätte.
Mittwoch, 1. Juni 2011
Wir basteln uns ein Mittagessen: Süßkartoffelnudeln mit Pfannengemüse
Heute morgen fiel mir ein, daß ich noch gar nichts über einen weiteren Fund im Asia-Laden geschrieben habe: Süßkartoffel-Nudeln. Deshalb hole ich das hiermit schnell nach, bevor sie aufgegessen sind. *g*
Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)

Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...

... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)
Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...
... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:
Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Dienstag, 19. April 2011
Milchwoche: Nudeln mit Fenchelsahne und Schafskäse
Ich bin mir gestern bewußt geworden, daß ich mich entschuldigen sollte. Bei all denen, die hier mit Ziegen- oder Schafsmilch und/oder -käse gerechnet haben. Ich bin leider gar kein Fan von Ziegenkäse. Dafür mag ich Schafskäse umso mehr. Zeit, ihn mal wieder in ein Rezept einzustreuen.
Von einer recht großen Fenchel habe ich die Hälfte in etwa würfelförmige Stücke geschnitten.
Diese habe ich in Öl angebraten, mit Salz, Ingwerpulver und Pfeffer gewürzt, mit Wein abgelöscht. Als der Wein eingekocht war, kamen vorgekochte Nudeln dazu, die ebenfalls noch angebraten wurden. Ca. 70ml Sahne und etwas kleingehackten Dill untergerührt, den Pfanneninhalt mit etwas Kräuterschafskäse angerichtet:

Damit erkläre ich meine Milchwoche nun schweren Herzens für abgeschlossen, obwohl ich noch Ideen habe. So ganz milchprodukte-frei wird es in den nächsten Tagen also nicht.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag.
Von einer recht großen Fenchel habe ich die Hälfte in etwa würfelförmige Stücke geschnitten.
Diese habe ich in Öl angebraten, mit Salz, Ingwerpulver und Pfeffer gewürzt, mit Wein abgelöscht. Als der Wein eingekocht war, kamen vorgekochte Nudeln dazu, die ebenfalls noch angebraten wurden. Ca. 70ml Sahne und etwas kleingehackten Dill untergerührt, den Pfanneninhalt mit etwas Kräuterschafskäse angerichtet:
Damit erkläre ich meine Milchwoche nun schweren Herzens für abgeschlossen, obwohl ich noch Ideen habe. So ganz milchprodukte-frei wird es in den nächsten Tagen also nicht.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag.
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Donnerstag, 7. April 2011
Nudeln mit Pfannengemüse, die x-te
Einfache Gerichte haben auch Tücken. Zum Beispiel die, daß man zu jeder sich bietenden Gelegenheit darauf zurückkommen kann. Du wolltest Krautfleckerl machen? Prima, schnell mal Nudeln kaufen gehen! Der dafür vorgesehene Kohl hat einen Fluß im Nahen Osten überquert? Kein Problem, es ist ja noch anderes Gemüse da!
Oh, Du wolltest eigentlich mal nur noch selbstgemachte Nudeln essen? Und hast es verworfen, weil es viel bequemer ist, die Küche nach dem Kochen nicht komplett aufzuräumen? Es paßt ja auch nicht mehr alles in den Vorratsschrank, sodaß Du Mehle, Zucker, Hülsenfrüchte und Reis in einen Korb ausgelagert hast in der Hoffnung, sie dort besser überblicken und schneller verbrauchen zu können.
Alles Sense! Funktioniert nicht! Du hast das mit dem Korb nämlich vor einem halben Jahr schon mal probiert! Und dann doch alles wieder in den Vorratsschrank geräumt, um später festzustellen, daß Du nicht mehr weißt, was darin alles untergebracht ist ...
Wie heißt es so schön: weniger ist mehr?
Die andere Tücke einfacher Gerichte: sie nehmen einem die Zeit, anderes auszuprobieren. Ade, schöner Traum von leckeren Hühnerbeinchen aus der Pfanne, die nicht nur mal eben in Öl gebadet haben. Ade, liebe Rouladen und Involtini. Ade, schöner Traum, endlich Kochen zu lernen. Ihr müßt leider alle weiterhin warten ...
Die Sache mit dem gästetauglichen Kochen ist offenbar ein Henne-Ei-Problem. Ohne Mitesser kein Bedarf für aufwendiges Essen und wechselnde Gerichte, aber auch: keine Mitesser, wenn nicht ein gewisser Standard eingehalten wird. Im Zweifelsfall der, den man in der eigenen Familie kennengelernt hat. Dort habe ich allerdings in der Schulzeit nie mitgekocht. (Behaupte ich jetzt, ohne Gewähr. Tütensuppen und Aufgußterrinen zählen nicht.)
Zwei befreundete Nähbloggerinnen haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander (und mit unterschiedlicher Intention) Bilder einiger z.T. älterer Werke online gestellt:
Snowlady
tuahadedana
Ich behaupte ja, ich könnte nähen (genauso wie ich behaupte, ich könnte kochen), aber an meinem Qualitätsbewußtsein könnte man wohl noch drehen. Gerade denke ich nämlich mal wieder, daß ich - um mal eine Metapher zu bemühen - lieber nach einem Drittel des Weges stehenbleibe, anstatt zu schauen, wie die Aussicht von ganz oben ist.
Zurück zu den Nudeln:
In aller Einfachheit werden dann also 3 Zwiebeln, eine halbe Aubergine und eine halbe Paprika kleingeschnitten, während die Nudeln im heißen Wasser bereits kochen. Die Gemüsewürfel werden in heißem Öl gebraten, gewürzt, es wird mehr Öl nachgegossen, der Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, 3 Teelöffel davon unter das Gemüse gerührt, die eine Hälfte Nudeln auf einem Teller angerichtet, die andere separat mit Pesto vermischt. Schnell ein Foto gemacht:

Dann den Rest des Pfanneninhaltes auf die Nudeln geschaufelt, gegessen, das Verlosungsvideo angeschaut, halbgesättigt zurück in die Küche geschlichen und schließlich noch über die Portion Nudeln mit Pesto hergefallen, die eigentlich für ein bento-ähnliches Mittagessen gedacht waren.
Ob ich mich wohl morgen früh aufraffe, wenigstens noch ein bißchen Gemüse zum Mitnehmen vorzubereiten?
Oh, Du wolltest eigentlich mal nur noch selbstgemachte Nudeln essen? Und hast es verworfen, weil es viel bequemer ist, die Küche nach dem Kochen nicht komplett aufzuräumen? Es paßt ja auch nicht mehr alles in den Vorratsschrank, sodaß Du Mehle, Zucker, Hülsenfrüchte und Reis in einen Korb ausgelagert hast in der Hoffnung, sie dort besser überblicken und schneller verbrauchen zu können.
Alles Sense! Funktioniert nicht! Du hast das mit dem Korb nämlich vor einem halben Jahr schon mal probiert! Und dann doch alles wieder in den Vorratsschrank geräumt, um später festzustellen, daß Du nicht mehr weißt, was darin alles untergebracht ist ...
Wie heißt es so schön: weniger ist mehr?
Die andere Tücke einfacher Gerichte: sie nehmen einem die Zeit, anderes auszuprobieren. Ade, schöner Traum von leckeren Hühnerbeinchen aus der Pfanne, die nicht nur mal eben in Öl gebadet haben. Ade, liebe Rouladen und Involtini. Ade, schöner Traum, endlich Kochen zu lernen. Ihr müßt leider alle weiterhin warten ...
Die Sache mit dem gästetauglichen Kochen ist offenbar ein Henne-Ei-Problem. Ohne Mitesser kein Bedarf für aufwendiges Essen und wechselnde Gerichte, aber auch: keine Mitesser, wenn nicht ein gewisser Standard eingehalten wird. Im Zweifelsfall der, den man in der eigenen Familie kennengelernt hat. Dort habe ich allerdings in der Schulzeit nie mitgekocht. (Behaupte ich jetzt, ohne Gewähr. Tütensuppen und Aufgußterrinen zählen nicht.)
Zwei befreundete Nähbloggerinnen haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander (und mit unterschiedlicher Intention) Bilder einiger z.T. älterer Werke online gestellt:
Snowlady
tuahadedana
Ich behaupte ja, ich könnte nähen (genauso wie ich behaupte, ich könnte kochen), aber an meinem Qualitätsbewußtsein könnte man wohl noch drehen. Gerade denke ich nämlich mal wieder, daß ich - um mal eine Metapher zu bemühen - lieber nach einem Drittel des Weges stehenbleibe, anstatt zu schauen, wie die Aussicht von ganz oben ist.
Zurück zu den Nudeln:
In aller Einfachheit werden dann also 3 Zwiebeln, eine halbe Aubergine und eine halbe Paprika kleingeschnitten, während die Nudeln im heißen Wasser bereits kochen. Die Gemüsewürfel werden in heißem Öl gebraten, gewürzt, es wird mehr Öl nachgegossen, der Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, 3 Teelöffel davon unter das Gemüse gerührt, die eine Hälfte Nudeln auf einem Teller angerichtet, die andere separat mit Pesto vermischt. Schnell ein Foto gemacht:
Dann den Rest des Pfanneninhaltes auf die Nudeln geschaufelt, gegessen, das Verlosungsvideo angeschaut, halbgesättigt zurück in die Küche geschlichen und schließlich noch über die Portion Nudeln mit Pesto hergefallen, die eigentlich für ein bento-ähnliches Mittagessen gedacht waren.
Ob ich mich wohl morgen früh aufraffe, wenigstens noch ein bißchen Gemüse zum Mitnehmen vorzubereiten?
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Dienstag, 5. April 2011
Abendgemüse aus der Pfanne
Wenn abends der kleine Hunger lacht ... dann hüpfen schon mal eine Paprika (in Würfel geschnitten) und zwei Zwiebeln (in Viertelringen) ins heiße Olivenöl, um sich von allen Seiten zu bräunen, werden mit Salz und Cayennepfeffer abgeschmeckt und 5 Blätter Chinakohl (in Streifen geschnitten) dürfen sich auch noch in der Pfanne aufwärmen, bevor angerichtet und schnabuliert wird.

Schön schnell und unkompliziert.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!
Schön schnell und unkompliziert.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!
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Donnerstag, 31. März 2011
Studentenküche statt Suppenfreude
Ich gestehe: ich hatte die letzten 3 Tage keine Lust auf Kochen am Abend.
Und habe mich heute auch nur in die Küche bewegt, weil der Kühlschrank mal wieder überfüllt ist - ich habe am Wochenende diverses Gemüse geerbt.
Nein, diese beiden Sätze machen zusammen wenig Sinn. *zugeb*
Im Rahmen der also notwendigen "Reste"verwertung wurde eine Sellerieknolle geschält, in Würfel geschnitten, in Olivenöl angebraten, mit Curry und Cayennepfeffer gewürzt. Vier Pellets TK-Spinat kamen noch dazu, während die Beilage (wieder einmal die Spinatnudeln) ebenfalls kochte (allerdings in Salzwasser).

Ja, ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Kombination von Nudeln oder Reis mit Pfannengemüse bei mir einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Gemüseauflauf bei Päm.
Morgen gibt es dann wieder Suppe - vielleicht ... ;)
Und habe mich heute auch nur in die Küche bewegt, weil der Kühlschrank mal wieder überfüllt ist - ich habe am Wochenende diverses Gemüse geerbt.
Nein, diese beiden Sätze machen zusammen wenig Sinn. *zugeb*
Im Rahmen der also notwendigen "Reste"verwertung wurde eine Sellerieknolle geschält, in Würfel geschnitten, in Olivenöl angebraten, mit Curry und Cayennepfeffer gewürzt. Vier Pellets TK-Spinat kamen noch dazu, während die Beilage (wieder einmal die Spinatnudeln) ebenfalls kochte (allerdings in Salzwasser).
Ja, ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Kombination von Nudeln oder Reis mit Pfannengemüse bei mir einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Gemüseauflauf bei Päm.
Morgen gibt es dann wieder Suppe - vielleicht ... ;)
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Freitag, 25. März 2011
Grüne Suppe am Freitag
Noch so eine Idee, die mir schon eine Weile durch den Kopf ging: asiatisch angehauchte Suppe mit Chinakohl kochen.
Chinakohl scheint so langsam "out" zu sein, also keine Saisonware mehr, denn es gab nur noch kleine Köpfe. Dafür tummelt sich beim Gemüsehändler schon der erste Bürstädter Spargel, sowohl in grün als auch in weiß, richtig gut gewachsene Stangen sind das, und das im März!
Unbedingt mit in die Suppe sollten Spinat, Erbsen, Zuckerschoten - und neben Nudeln auch Tofu. Auf die Zuckerschoten habe ich dann allerdings aus Platzgründen doch verzichtet.

In einem knappen Liter Gemüsebrühe durften sich also TK-Spinat, TK-Erbsen, Streifen vom Chinakohl, Tofuwürfel und Nudeln aufwärmen. Anstelle von Reisnudeln habe ich auf einen Zufallsfund aus dem Chinaladen zurückgegriffen: Spinatnudeln.

Wieviel Spinat dort tatsächlich drin ist, darf sich jetzt gern fragen, wer will; mir war es egal. :) Ich habe mich deshalb gegen Glasnudeln entschieden, weil ich für diese kaum Verwendung habe. 200g Nudeln kaufen, wenn man nur 20-30g braucht, ist mir einfach zu doof.
Wie man auf dem oberen Bild sieht, ist der Chinakohl ein wenig zu lange in der Brühe gewesen. Man sollte ihn wirklich nur für 2-3 Minuten in die Suppe geben, damit er Form und Farbe behält.
Chinakohl scheint so langsam "out" zu sein, also keine Saisonware mehr, denn es gab nur noch kleine Köpfe. Dafür tummelt sich beim Gemüsehändler schon der erste Bürstädter Spargel, sowohl in grün als auch in weiß, richtig gut gewachsene Stangen sind das, und das im März!
Unbedingt mit in die Suppe sollten Spinat, Erbsen, Zuckerschoten - und neben Nudeln auch Tofu. Auf die Zuckerschoten habe ich dann allerdings aus Platzgründen doch verzichtet.
In einem knappen Liter Gemüsebrühe durften sich also TK-Spinat, TK-Erbsen, Streifen vom Chinakohl, Tofuwürfel und Nudeln aufwärmen. Anstelle von Reisnudeln habe ich auf einen Zufallsfund aus dem Chinaladen zurückgegriffen: Spinatnudeln.
Wieviel Spinat dort tatsächlich drin ist, darf sich jetzt gern fragen, wer will; mir war es egal. :) Ich habe mich deshalb gegen Glasnudeln entschieden, weil ich für diese kaum Verwendung habe. 200g Nudeln kaufen, wenn man nur 20-30g braucht, ist mir einfach zu doof.
Wie man auf dem oberen Bild sieht, ist der Chinakohl ein wenig zu lange in der Brühe gewesen. Man sollte ihn wirklich nur für 2-3 Minuten in die Suppe geben, damit er Form und Farbe behält.
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Dienstag, 22. März 2011
Fruchtige Sauerkrautsuppe
Ich habe ja, seit es diesen Blog gibt, noch nie mit Sauerkraut gekocht. Und nun ist der Winter, die klassische Saison für Sauerkrautgerichte, ja eigentlich schon vorbei. Zumindest möchte man das meinen, so kraftvoll, wie die Sonne gestern schien.
Auf einem Bummel in der Innenstadt kam mir gestern daher die Idee, daß ich das mit dem Sauerkraut dringend nachholen müßte. Nach deftigen Gerichten stand mir allerdings überhaupt nicht der Sinn, deshalb wollte ich es mal mit einer fruchtigen Variante probieren.

Ich habe den Inhalt einer 550g-Dose Sauerkraut in seinem eigenen Saft und etwa 300 ml Apfelsaft zum Kochen gebracht. Bevor es soweit war, habe ich eine Dose Ananas (Inhalt: 8-9 Ringe) geöffnet und den enthaltenen Saft ebenfalls zum Sauerkraut gegossen. 4 Scheiben habe ich mundgerechte Stücke geschnitten und zu dem Sauerkraut gegeben. Innerhalb der nächsten 10-15 Minuten kamen noch Stücke von einer Mango, 2 gehäufte und 2 gestrichene Eßlöffel Zucker und ca. 100 ml weiterer Apfelsaft hinzu.
Das "Experiment" ergab 3 Portionen ;) und der Geschmack war relativ gut zwischen sauer und süß balanciert.
Auf einem Bummel in der Innenstadt kam mir gestern daher die Idee, daß ich das mit dem Sauerkraut dringend nachholen müßte. Nach deftigen Gerichten stand mir allerdings überhaupt nicht der Sinn, deshalb wollte ich es mal mit einer fruchtigen Variante probieren.
Ich habe den Inhalt einer 550g-Dose Sauerkraut in seinem eigenen Saft und etwa 300 ml Apfelsaft zum Kochen gebracht. Bevor es soweit war, habe ich eine Dose Ananas (Inhalt: 8-9 Ringe) geöffnet und den enthaltenen Saft ebenfalls zum Sauerkraut gegossen. 4 Scheiben habe ich mundgerechte Stücke geschnitten und zu dem Sauerkraut gegeben. Innerhalb der nächsten 10-15 Minuten kamen noch Stücke von einer Mango, 2 gehäufte und 2 gestrichene Eßlöffel Zucker und ca. 100 ml weiterer Apfelsaft hinzu.
Das "Experiment" ergab 3 Portionen ;) und der Geschmack war relativ gut zwischen sauer und süß balanciert.
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Freitag, 18. März 2011
Möhrencreme(suppe)
Noch was schnelles am Freitagabend, schließlich habe ich Euch drei Suppen pro Woche versprochen.

Die Anregung fand ich bei der lieben Wolkenfee, ich habe mir aber etwas Aufwand gespart.
Ich habe einen halben Liter Wasser erhitzt und wieder einmal zwei Brühwürfel darin aufgelöst. 4 dicke Möhren (siehe Bild) geschält, von den Enden befreit, in Scheiben geschnitten und die Scheibchen mit etwas Ingwer (ebenfalls geschält und in dünne Scheiben geschnitten) 50 Minuten kochen lassen. (Das gleichzeitige Schreiben an der Blogsoap war so fesselnd. ;))

Die Möhren wurden abgegossen, püriert, mit etwas Curry und einem Schuß Wein abgeschmeckt und mit 3 Eßlöffeln Frischkäse "gestreckt". Als Garnierung kam etwas Dill oben drauf.

Da ich darauf verzichtet habe, einen Teil der Brühe den Möhren wieder hinzuzufügen, war das Ergebnis eher eine Creme und von einem Brotaufstrich nicht weit entfernt. Die Brühe war mir allerdings auch zu schade zum Weggießen, also habe ich sie im Anschluß auch noch gelöffelt. :)
Ich warne an dieser Stelle schon mal davor, daß dies ganz sicher nicht der einzige Cremesuppen-Versuch bleiben wird ... ;)
Die Anregung fand ich bei der lieben Wolkenfee, ich habe mir aber etwas Aufwand gespart.
Ich habe einen halben Liter Wasser erhitzt und wieder einmal zwei Brühwürfel darin aufgelöst. 4 dicke Möhren (siehe Bild) geschält, von den Enden befreit, in Scheiben geschnitten und die Scheibchen mit etwas Ingwer (ebenfalls geschält und in dünne Scheiben geschnitten) 50 Minuten kochen lassen. (Das gleichzeitige Schreiben an der Blogsoap war so fesselnd. ;))
Die Möhren wurden abgegossen, püriert, mit etwas Curry und einem Schuß Wein abgeschmeckt und mit 3 Eßlöffeln Frischkäse "gestreckt". Als Garnierung kam etwas Dill oben drauf.
Da ich darauf verzichtet habe, einen Teil der Brühe den Möhren wieder hinzuzufügen, war das Ergebnis eher eine Creme und von einem Brotaufstrich nicht weit entfernt. Die Brühe war mir allerdings auch zu schade zum Weggießen, also habe ich sie im Anschluß auch noch gelöffelt. :)
Ich warne an dieser Stelle schon mal davor, daß dies ganz sicher nicht der einzige Cremesuppen-Versuch bleiben wird ... ;)
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Freitag, 11. März 2011
Meine ersten Salicornes
Ja, schon wieder Nudeln. Aber bis auf weiteres die letzten. Die letzten gekauften. Möglicherweise. Nee, ich glaub, ich kann mich selbst nicht zu Fastenzusagen überreden. Vielleicht versuche ich es am Montag noch mal. ;)
Zum Ende der Kochzeit habe ich Salicornes dazugegeben und noch etwas mitgekocht. Sofort war das Wasser weg ... ich konnte gerade noch schnell genug ein wenig gequirltes Ei unterrühren, aber angebacken sind ein paar Nudeln doch. :(

Der Salzgeschmack der Salicornes war dann auch nicht so stark, wie ich erwartet hatte, aber trotzdem noch deutlich genug. Nettes Gemüse.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Zum Ende der Kochzeit habe ich Salicornes dazugegeben und noch etwas mitgekocht. Sofort war das Wasser weg ... ich konnte gerade noch schnell genug ein wenig gequirltes Ei unterrühren, aber angebacken sind ein paar Nudeln doch. :(
Der Salzgeschmack der Salicornes war dann auch nicht so stark, wie ich erwartet hatte, aber trotzdem noch deutlich genug. Nettes Gemüse.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
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Montag, 7. März 2011
Resteverwertung: Pfannenrotkohl, Nudeln und Erbsenmus
Eine der Erkenntnisse des Monats Februar: ein mittelgroßer Kohlkopf reicht für fast eine gesamte Woche aus, ebenso eine Steckrübe, ein Blumenkohl, eine Packung Spaghetti ...
Ein Rest Rotkohl wurde deshalb heute in dünne Streifen gesazusammen mit Sonnenblumenkernen in Olivenöl angebraten, mit Salz, Pfeffer und Ingwerpulver gewürzt, mit etwas Weißwein und Erbsenbrühe abgelöscht und durfte insgesamt am längsten warm werden. In der Zwischenzeit habe ich 3/4 einer TK-Tüte Erbsen in wenig Wasser 5-10 Minuten lang erhitzt, bis sie durch waren. Dann habe ich die Erbsen abgegossen, das Kochwasser aufgefangen, die Erbsen püriert, etwas Kochwasser wieder mitpüriert, Salz, Pfeffer und Currypulver als Würze zugegeben und noch etwas mehr Kochwasser nachgegossen. Eine Portion Nudeln wurde ebenfalls gekocht und abgegossen.
Alles zusammen auf einem Teller, leicht von der Sonne beschienen:

Tatsächlich ergänzten sich die einzelnen Aromen gut. Rein mengenmäßig hätten Nudeln und Kohl ausgereicht; dann hätte aber noch etwas süßlich-saures dabei sein müssen, denn die Nudeln und der Kohl haben sich nicht so gut miteinander vertragen, die Nudeln und die Erbsenmasse allein auch nicht.
Als Ausgleich habe ich zum Nachtisch etwas Sanddorn-Apfelmus gegessen. :)
Hm, vielleicht übe ich nächstes Mal doch, wie man Nocken formt. ;)
Ein Rest Rotkohl wurde deshalb heute in dünne Streifen gesazusammen mit Sonnenblumenkernen in Olivenöl angebraten, mit Salz, Pfeffer und Ingwerpulver gewürzt, mit etwas Weißwein und Erbsenbrühe abgelöscht und durfte insgesamt am längsten warm werden. In der Zwischenzeit habe ich 3/4 einer TK-Tüte Erbsen in wenig Wasser 5-10 Minuten lang erhitzt, bis sie durch waren. Dann habe ich die Erbsen abgegossen, das Kochwasser aufgefangen, die Erbsen püriert, etwas Kochwasser wieder mitpüriert, Salz, Pfeffer und Currypulver als Würze zugegeben und noch etwas mehr Kochwasser nachgegossen. Eine Portion Nudeln wurde ebenfalls gekocht und abgegossen.
Alles zusammen auf einem Teller, leicht von der Sonne beschienen:
Tatsächlich ergänzten sich die einzelnen Aromen gut. Rein mengenmäßig hätten Nudeln und Kohl ausgereicht; dann hätte aber noch etwas süßlich-saures dabei sein müssen, denn die Nudeln und der Kohl haben sich nicht so gut miteinander vertragen, die Nudeln und die Erbsenmasse allein auch nicht.
Als Ausgleich habe ich zum Nachtisch etwas Sanddorn-Apfelmus gegessen. :)
Hm, vielleicht übe ich nächstes Mal doch, wie man Nocken formt. ;)
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Freitag, 25. Februar 2011
Nachgemacht: Steckrüben-Mango-Salat
Man nehme das Rezept von Päm, schaue, was der Kühlschrank hergibt und mische vorgekochte (und über Nacht marinierte) Streifen von der Steckrübe, eine halbe Mango, drei Handvoll Kürbiskerne, 65g Kräuterfeta und etwas kleingeschnittenen Dill miteinander.
Dann stelle man fest, daß es zu wenig Mango für zu viel Steckrübe war ... oder wahlweise zu viel Steckrübe für zuwenig Mango. Sonst passen die Mengenverhältnisse durchaus ...

Jetzt liegen im Kühlschrank noch ca. 200g gestiftelte vorgekochte Steckrübe, für die ich mir etwas fruchtigeres einfallen lassen muß.
Aber vorher schicke ich Euch und mich ins Wochenende!
Dann stelle man fest, daß es zu wenig Mango für zu viel Steckrübe war ... oder wahlweise zu viel Steckrübe für zuwenig Mango. Sonst passen die Mengenverhältnisse durchaus ...
Jetzt liegen im Kühlschrank noch ca. 200g gestiftelte vorgekochte Steckrübe, für die ich mir etwas fruchtigeres einfallen lassen muß.
Aber vorher schicke ich Euch und mich ins Wochenende!
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Donnerstag, 24. Februar 2011
Graupensuppe, zweiter Versuch
Ich wollte es heute noch einmal wissen.
Deshalb habe ich erneut einen guten halben Liter Wasser aufgekocht, zwei Brühwürfel dazugegeben, zwei Möhren in Scheiben und ca. 1/8 Steckrübenkopf in Stifte geschnitten, das Gemüse und etwas Gerstengraupen in die Brühe gegeben, später nochmals 200ml Wasser aufgegossen, alles zusammen insgesamt 30 Minuten köcheln lassen und dann abgeschmeckt.
Als Deko kam etwas Dill (auch kleingeschnitten) dazu.

Ja, ich werde langsam zum Graupenfan.
Das muß wohl daran liegen, daß ich das mindestens mein halbes Leben nicht gegessen habe.
Deshalb habe ich erneut einen guten halben Liter Wasser aufgekocht, zwei Brühwürfel dazugegeben, zwei Möhren in Scheiben und ca. 1/8 Steckrübenkopf in Stifte geschnitten, das Gemüse und etwas Gerstengraupen in die Brühe gegeben, später nochmals 200ml Wasser aufgegossen, alles zusammen insgesamt 30 Minuten köcheln lassen und dann abgeschmeckt.
Als Deko kam etwas Dill (auch kleingeschnitten) dazu.
Ja, ich werde langsam zum Graupenfan.
Das muß wohl daran liegen, daß ich das mindestens mein halbes Leben nicht gegessen habe.
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Mittwoch, 23. Februar 2011
Rotkohl-Fenchel-Salat mit Äpfeln
Das Rezept für den Rotkohlsalat mit Feta bei Steph hatte mich direkt schon beim Lesen angelacht. Warum fast ein Monat bis zum Nachkochen vergehen mußte, kann ich gar nicht sagen.
Da ich derzeit mal wieder leicht entzündliche Hände habe, habe ich auf die Zugabe filetierter Orangen verzichtet und stattdessen eineinhalb Äpfel in Stifte geschnitten. Anstelle von Rapsöl kam Walnußöl zum Einsatz und es wurde nur ein halber (kleiner) Rotkohl verwendet sowie der Rest von der gestrigen Fenchel. Da ich mit dem Reiben nicht soviel Glück hatte, habe ich den Kohl nur in (relativ) kleine Stücke geschnitten. Das Fruchtfleisch der ausgepreßten Orange durfte auch mit in den Salat. Da ich nur wenig Fenchelgrün hatte, habe ich erst beabsichtigt, etwas Dill zuzugeben, die Idee dann aber wegen der Fülle der Schüssel verworfen.

Gerade zieht der Salat noch, also bin ich mal gespannt, wie er schmeckt.
Da ich derzeit mal wieder leicht entzündliche Hände habe, habe ich auf die Zugabe filetierter Orangen verzichtet und stattdessen eineinhalb Äpfel in Stifte geschnitten. Anstelle von Rapsöl kam Walnußöl zum Einsatz und es wurde nur ein halber (kleiner) Rotkohl verwendet sowie der Rest von der gestrigen Fenchel. Da ich mit dem Reiben nicht soviel Glück hatte, habe ich den Kohl nur in (relativ) kleine Stücke geschnitten. Das Fruchtfleisch der ausgepreßten Orange durfte auch mit in den Salat. Da ich nur wenig Fenchelgrün hatte, habe ich erst beabsichtigt, etwas Dill zuzugeben, die Idee dann aber wegen der Fülle der Schüssel verworfen.
Gerade zieht der Salat noch, also bin ich mal gespannt, wie er schmeckt.
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Montag, 14. Februar 2011
Ein Award und neue Lieblingsgerichte
Lilly von Mini Küche hat mir einen Award verliehen. Darüber freue ich mich sehr, muß aber trotzdem sagen, daß ich ihn nicht weitergeben werde. Fast alle Blogs, die mir für's Weiterverteilen einfielen, sind schon "versorgt". Andere lehnen Awards ab. Und irgendwie habe ich gerade gar nicht die Motivation, 15 neue Kochblogs zu suchen ...

Also beschränke ich mich jetzt auf die 7 Fakten zu mir:
1. Ich trinke keinen Kaffee, deshalb müssen Gäste sich bei mir anderweitig mit Kaffee versorgen oder löslichen Kaffee mitbringen. (Hat bisher immer geklappt.)
2. Bei dem, was andere kochen, bin ich kritischer als bei mir selbst.
3. Das schöne an Musik ist, daß man zu ihr tanzen kann.
4. Ich bin seit einiger Zeit ein großer Fan von Temple Grandin.
5. Ich glaube nicht an Low Carb-Diäten.
6. Ich habe Bammel davor, mit Streichhölzern zu hantieren.
7. Den Namen Hesting verdanke ich meiner Liebe zu Island. Ich war allerdings noch nie dort.
Aber eigentlich wollte ich ja was über neue Lieblingsgerichte schreiben. In der letzten Woche sind nämlich zwei solche im Netz aufgetaucht. Und da bin ich dann von meinem Vorsatz, nur noch selbstgemachte Nudeln zu verarbeiten, abgewichen. *zugeb*
Das erste Rezept kommt von Päm: Fenchel-Orangen-Pasta.
Meine Variationen: Apfelsaft statt Orangensaft, Frischkäse statt Mascarpone, Bärlauch statt Fenchelsamen.
Es war trotzdem ausnehmend lecker.
Das Gemüse in der Pfanne:

Und so sehen 2 Portionen Nudeln mit Fenchel aus:

Ein anderes wunderbares Gericht hat letzte Woche Jutta Lorbeerkrone veröffentlicht: Spaghetti Carbonara alla romana. Dieses Gericht hatte ich schon lange auf meiner imaginären Nachkochliste, und da ich ja eh schon Spaghetti gekauft hatte, hatte ich jetzt auch keine Ausrede mehr. Im Unterschied zu Jutta habe ich aber auf die Knoblauchzehen verzichtet und das Ei kurz in der Pfanne mit den Schinkenstreifen stocken lassen. Das Ergebnis sah dann so aus:

und war auch wieder unglaublich lecker. Ein dickes Dankeschön an Euch beide, Päm und Jutta!

Also beschränke ich mich jetzt auf die 7 Fakten zu mir:
1. Ich trinke keinen Kaffee, deshalb müssen Gäste sich bei mir anderweitig mit Kaffee versorgen oder löslichen Kaffee mitbringen. (Hat bisher immer geklappt.)
2. Bei dem, was andere kochen, bin ich kritischer als bei mir selbst.
3. Das schöne an Musik ist, daß man zu ihr tanzen kann.
4. Ich bin seit einiger Zeit ein großer Fan von Temple Grandin.
5. Ich glaube nicht an Low Carb-Diäten.
6. Ich habe Bammel davor, mit Streichhölzern zu hantieren.
7. Den Namen Hesting verdanke ich meiner Liebe zu Island. Ich war allerdings noch nie dort.
Aber eigentlich wollte ich ja was über neue Lieblingsgerichte schreiben. In der letzten Woche sind nämlich zwei solche im Netz aufgetaucht. Und da bin ich dann von meinem Vorsatz, nur noch selbstgemachte Nudeln zu verarbeiten, abgewichen. *zugeb*
Das erste Rezept kommt von Päm: Fenchel-Orangen-Pasta.
Meine Variationen: Apfelsaft statt Orangensaft, Frischkäse statt Mascarpone, Bärlauch statt Fenchelsamen.
Es war trotzdem ausnehmend lecker.
Das Gemüse in der Pfanne:
Und so sehen 2 Portionen Nudeln mit Fenchel aus:
Ein anderes wunderbares Gericht hat letzte Woche Jutta Lorbeerkrone veröffentlicht: Spaghetti Carbonara alla romana. Dieses Gericht hatte ich schon lange auf meiner imaginären Nachkochliste, und da ich ja eh schon Spaghetti gekauft hatte, hatte ich jetzt auch keine Ausrede mehr. Im Unterschied zu Jutta habe ich aber auf die Knoblauchzehen verzichtet und das Ei kurz in der Pfanne mit den Schinkenstreifen stocken lassen. Das Ergebnis sah dann so aus:
und war auch wieder unglaublich lecker. Ein dickes Dankeschön an Euch beide, Päm und Jutta!
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Montag, 24. Januar 2011
Bohnen und Auberginen in Tomatensauce
Was schnelles am Sonntagmittag. Sehr praktisch, wenn man am Nachmittag noch wohin muß.
So geht's:
- Über Nacht eingeweichte Cannelini-Bohnen (im trockenen Zustand ca. 1 Kaffeebecher voll) etwa 40 Minuten lang kochen, bis sie weich sind.
- Eine nicht so große Aubergine in Würfel schneiden
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel zusammen mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Basilikum anbraten.
- Wenn die Auberginenwürfel Farbe angenommen haben, 500g passierte Tomaten dazugießen (Reste mit dem Löffel auskratzen, wenn möglich), zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
- Zuletzt die Bohnen dazugeben, noch 5 Minuten in der Soße erwärmen.
- Ein paar Zweige glatte Petersilie abzupfen und die Blätter kleinschneiden.
Voilà:

Mit etwas Brot ein nettes Essen für zwei.
Ich war allein und habe daher auf das Brot verzichtet. ;)
So geht's:
- Über Nacht eingeweichte Cannelini-Bohnen (im trockenen Zustand ca. 1 Kaffeebecher voll) etwa 40 Minuten lang kochen, bis sie weich sind.
- Eine nicht so große Aubergine in Würfel schneiden
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel zusammen mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Basilikum anbraten.
- Wenn die Auberginenwürfel Farbe angenommen haben, 500g passierte Tomaten dazugießen (Reste mit dem Löffel auskratzen, wenn möglich), zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
- Zuletzt die Bohnen dazugeben, noch 5 Minuten in der Soße erwärmen.
- Ein paar Zweige glatte Petersilie abzupfen und die Blätter kleinschneiden.
Voilà:
Mit etwas Brot ein nettes Essen für zwei.
Ich war allein und habe daher auf das Brot verzichtet. ;)
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