Ich muß gestehen, ich mache um Mangold im Allgemeinen einen großen Bogen. Das liegt wohl daran, daß ich aus dem elterlichen Haushalt keine andere Zubereitungsmethode kenne als:
- wasche den Mangold und schneide ihn in mundgerechte Stücke
- dünste ihn mit Knoblauch und Öl an
- schmecke ihn mit Salz und Pfeffer ab
- gib evtl. noch Parmesan drüber
Eine reine Beilage also, und keine besonders attraktive.
Nun kaufe ich ja doch relativ regelmäßig bei Hauslers ein und dort hatten sie am letzten Freitag Mangoldstangen in Gelb und Rosa. Das heißt, bei einer der beiden Farben war es die letzte Stange. Ich konnte sie daher unmöglich liegenlassen. Eine Mangoldtarte könnte daraus werden, schoß es mir durch den Kopf.
Aber eigentlich ist mir das doch (noch?) zu aufwendig und die (neue) Mitbewohnerin deutete an, sie würde nicht mitessen. Also schwenkte ich um auf einfacheres und schnitt erstmal die gewaschenen Stangen klein, nur um dann doch noch Grün und Stengel zu trennen.
Ein Teil des Grüns wurde heute zusammen mit separat gekochtem Reis, einer Zwiebel, Currypaste, Sonnenblumenkernen und etwas Milch zum Mittagessen.
Für den noch vorhandenen größeren Teil des Grüns und die Stengelstücke muß ich mir also noch etwas einfallen lassen. Stay tuned!
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Dienstag, 8. September 2015
Montag, 16. Januar 2012
Experimentelles Risotto mit Meeresfrüchten
Bereits vor knapp zwei Wochen entstand in meinem Kopf die Idee: Mach mal ein Risotto mit Roter Bete. Beide Zutaten (vorgekochte vakuumierte Rote Bete und Risottoreis) harrten nämlich noch ihrer Verwendung. Dank eines Königsschießens im Schützenverein, das mir pro gelungenem Schuß eine Flasche Piccolo einbrachte, war auch die Alkoholfrage geklärt. Als zusätzliche Zutat kamen mir Meeresfrüchte in den Sinn. Und deshalb habe ich zur Zeit eine Packung TK-Meeresfrüchte im Tieftemperaturfach meines Kühlschranks zu Gast.
Mit etwas Verzögerung sind aus einer roten Bete, drei Eßlöffeln Reis, einer Zwiebel, einer halben Flasche Piccolosekt, etwa 100g Meeresfrüchten und knapp 500ml Gemüsebrühe eine Suppe geworden:

Leider hat mein Fotoapparat versucht, mich dabei wieder um ein Bild des Gerichtes zu betrügen. Ein Paar normaler Batterien reicht nur für ein oder zwei Bilder inkl. Hochladen. Schade eigentlich.
Mit etwas Verzögerung sind aus einer roten Bete, drei Eßlöffeln Reis, einer Zwiebel, einer halben Flasche Piccolosekt, etwa 100g Meeresfrüchten und knapp 500ml Gemüsebrühe eine Suppe geworden:

Leider hat mein Fotoapparat versucht, mich dabei wieder um ein Bild des Gerichtes zu betrügen. Ein Paar normaler Batterien reicht nur für ein oder zwei Bilder inkl. Hochladen. Schade eigentlich.
Freitag, 6. Januar 2012
Rückkehr zu alten Eßgewohnheiten: Paprika und Frühlingszwiebeln aus der Pfanne
Ich glaube, ich muß Euch warnen.
Hier wird es jetzt noch minimalistischer als bisher schon.
Ich habe meine großen Teller (zusammen mit anderem Geschirr) in eine Kiste gepackt. Das hat den Grund, daß ich damit der Verlockung, größere Mengen zu produzieren, als ich als Einzelperson esse, entgehen will.
Klingt vermutlich gruselig, aber ich gehöre leider zu der Sorte Menschen, die bei ihrer Haushaltsführung nicht sehr konzentriert sind. Mit festen Mengen für eine Einzelperson zu rechnen, überfordert mich - je mehr Zutaten ein Gericht verlangt und je größer das Geschirr, in dem es zubereitet wird, umso größer die Gefahr, daß ich mich verschätze. Der zweite Teil des Problems ist, daß ich die entstehenden Reste dann auch nicht stehen lassen kann, zu tief ist "aufessen, was auf den Tisch kommt" bei mir eingebrannt. Daran sind übrigens weniger meine Eltern oder andere Verwandte schuld als ich selbst.
Aus der Einrichtung meiner ersten Wohnung ist mir ein Set aus zwei Frühstückstellern und -schüsseln erhalten geblieben. Die Schüsseln dienten mir schon damals vor allem als Geschirr für warmes Essen, und als solches haben sie gestern und heute ein Revival erlebt. In einer großen Pfanne wurden gestern dünne Scheiben vom Brokkoli (ohne die Röschen) und von einer Stange Lauch angebraten, mit Salz, Pfeffer und Raz el Hanout gewürzt, mit gehobelten Mandeln aufgepeppt und mit geriebenem Gouda gegessen. Heute abend haben zwei Paprika und ein Bund Frühlingszwiebeln das Schicksal von Brokkoli und Lauch geteilt.

Ein solches Vorgehen nimmt mir natürlich auch die Mühe, darüber nachdenken zu müssen, ob und wie ich eine Beilage zubereiten könnte. Die große Dichte von Suppen und Pfannengerichten in diesem Blog hat schon ihren Grund ... es ist noch gar nicht so lange her, da stand in meinem Kühlschrank immer eine Plastikdose mit vorgekochtem Reis oder Nudeln bereit. Und so muß ich wohl hiermit auch zugeben, daß ich eben doch mit klassischem Kochen überfordert bin.
Aber das wißt Ihr ja alle auch schon. :-)
Hier wird es jetzt noch minimalistischer als bisher schon.
Ich habe meine großen Teller (zusammen mit anderem Geschirr) in eine Kiste gepackt. Das hat den Grund, daß ich damit der Verlockung, größere Mengen zu produzieren, als ich als Einzelperson esse, entgehen will.
Klingt vermutlich gruselig, aber ich gehöre leider zu der Sorte Menschen, die bei ihrer Haushaltsführung nicht sehr konzentriert sind. Mit festen Mengen für eine Einzelperson zu rechnen, überfordert mich - je mehr Zutaten ein Gericht verlangt und je größer das Geschirr, in dem es zubereitet wird, umso größer die Gefahr, daß ich mich verschätze. Der zweite Teil des Problems ist, daß ich die entstehenden Reste dann auch nicht stehen lassen kann, zu tief ist "aufessen, was auf den Tisch kommt" bei mir eingebrannt. Daran sind übrigens weniger meine Eltern oder andere Verwandte schuld als ich selbst.
Aus der Einrichtung meiner ersten Wohnung ist mir ein Set aus zwei Frühstückstellern und -schüsseln erhalten geblieben. Die Schüsseln dienten mir schon damals vor allem als Geschirr für warmes Essen, und als solches haben sie gestern und heute ein Revival erlebt. In einer großen Pfanne wurden gestern dünne Scheiben vom Brokkoli (ohne die Röschen) und von einer Stange Lauch angebraten, mit Salz, Pfeffer und Raz el Hanout gewürzt, mit gehobelten Mandeln aufgepeppt und mit geriebenem Gouda gegessen. Heute abend haben zwei Paprika und ein Bund Frühlingszwiebeln das Schicksal von Brokkoli und Lauch geteilt.

Ein solches Vorgehen nimmt mir natürlich auch die Mühe, darüber nachdenken zu müssen, ob und wie ich eine Beilage zubereiten könnte. Die große Dichte von Suppen und Pfannengerichten in diesem Blog hat schon ihren Grund ... es ist noch gar nicht so lange her, da stand in meinem Kühlschrank immer eine Plastikdose mit vorgekochtem Reis oder Nudeln bereit. Und so muß ich wohl hiermit auch zugeben, daß ich eben doch mit klassischem Kochen überfordert bin.
Aber das wißt Ihr ja alle auch schon. :-)
Sonntag, 18. Dezember 2011
Falsches Risotto mit Bulgur und Zwiebeln
Für eine große oder zwei kleine Portionen:
1. 3 Zwiebeln schälen und in dünne Halbringe schneiden.
2. In einer Pfanne Öl (in meinem Fall Sesamöl) erhitzen und die Zwiebeln darin gute 5 Minuten allein anbraten. Mit Salz und einem Teelöffel Ras el Hanout würzen.
3. 3-4 Eßlöffel Bulgur dazugeben, mit anrösten.
4. Mit etwas Weißwein (gut 100ml) aufgießen, unter Rühren die Flüssigkeit fast komplett einkochen lassen.
5. 500ml Hühnerbrühe dazugießen und ebenfalls einkochen lassen (soweit möglich), immer mal wieder umrühren. Die Hitze reduzieren, wenn etwa die Hälfte der Flüssigkeit eingekocht ist.
6. Nach Geschmack gerebelten Bärlauch oder andere Kräuter unterrühren.
7. Bei ausgeschaltetem Herd noch 2 Minuten quellen lassen, dann in Teller oder Schüsseln geben und genießen.
Guten Appetit!
Da dies wahrscheinlich mein letzter Beitrag für dieses Jahr ist, wünsche ich Euch hiermit schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr!
1. 3 Zwiebeln schälen und in dünne Halbringe schneiden.
2. In einer Pfanne Öl (in meinem Fall Sesamöl) erhitzen und die Zwiebeln darin gute 5 Minuten allein anbraten. Mit Salz und einem Teelöffel Ras el Hanout würzen.
3. 3-4 Eßlöffel Bulgur dazugeben, mit anrösten.
4. Mit etwas Weißwein (gut 100ml) aufgießen, unter Rühren die Flüssigkeit fast komplett einkochen lassen.
5. 500ml Hühnerbrühe dazugießen und ebenfalls einkochen lassen (soweit möglich), immer mal wieder umrühren. Die Hitze reduzieren, wenn etwa die Hälfte der Flüssigkeit eingekocht ist.
6. Nach Geschmack gerebelten Bärlauch oder andere Kräuter unterrühren.
7. Bei ausgeschaltetem Herd noch 2 Minuten quellen lassen, dann in Teller oder Schüsseln geben und genießen.
Guten Appetit!
Da dies wahrscheinlich mein letzter Beitrag für dieses Jahr ist, wünsche ich Euch hiermit schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr!
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Freitag, 8. Juli 2011
Fisch am Freitag
Auf einer neulich gekauften Tüte Bulgur steht hinten ein Rezept drauf, das vom Prinzip her wie ein Risotto funktioniert: Fett in der Pfanne erhitzen, Getreide hinein, kurz anrösten, dann Fleischbrühe dazu und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Klar, daß ich das ausprobieren mußte. :)
Ich habe also vier kleine Möhren geschält und in Scheiben geschnitten. Während diese und der Bulgur in der Pfanne warm wurden, habe ich eine vorgekochte Rote Bete in kleine Würfel geschnitten. An den Bulgur und die Möhren habe ich etwas Wein gegossen und ihn einkochen lassen, während ich Seelachsfilet in Würfel schnitt. Als der Wein komplett "verdunstet" war, habe ich Wasser und einen Brühwürfel hinzugegeben und mehrfach umgerührt. Und die Pfanne mit allem erstmal 10 Minuten stehen lassen, bevor ich die Fischwürfel hineingab.
Zum Abschluß kamen noch ein paar Dillspitzen dazu.

Wieder mal ein nicht so schönes Foto, aber es hat geschmeckt, und ich wollte ja die Zubereitungsmethode mal vorstellen. Da ich noch ziemlich viel Bulgur habe, wird sie in der nächsten Zeit noch öfter zum Einsatz kommen.
Klar, daß ich das ausprobieren mußte. :)
Ich habe also vier kleine Möhren geschält und in Scheiben geschnitten. Während diese und der Bulgur in der Pfanne warm wurden, habe ich eine vorgekochte Rote Bete in kleine Würfel geschnitten. An den Bulgur und die Möhren habe ich etwas Wein gegossen und ihn einkochen lassen, während ich Seelachsfilet in Würfel schnitt. Als der Wein komplett "verdunstet" war, habe ich Wasser und einen Brühwürfel hinzugegeben und mehrfach umgerührt. Und die Pfanne mit allem erstmal 10 Minuten stehen lassen, bevor ich die Fischwürfel hineingab.
Zum Abschluß kamen noch ein paar Dillspitzen dazu.
Wieder mal ein nicht so schönes Foto, aber es hat geschmeckt, und ich wollte ja die Zubereitungsmethode mal vorstellen. Da ich noch ziemlich viel Bulgur habe, wird sie in der nächsten Zeit noch öfter zum Einsatz kommen.
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Donnerstag, 23. Juni 2011
Spinat-Bohnen-Risotto mit Tomaten
Erinnert sich noch jemand an das nette Care-Paket von der lieben Päm?
Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)

Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!
Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)

Vor ein paar Tagen habe ich die restlichen Bohnen gekocht und zwei Tage später zu einem Risotto verarbeitet. Mitgespielt haben außerdem Tiefkühlspinat, Kirschtomaten und ein guter rheinhessischer Riesling.
Und weil ich die schöne Farbkombination fotografisch festhalten wollte, gibt es diesmal ein Foto mit Pfanne. :)
Die Zubereitung ging so einfach wie schnell: Bohnen und Reis anschwitzen lassen, mit etwas Wein aufgießen, einkochen lassen, Spinat und Gemüsebrühe hinzufügen, alles bei geringerer Hitze einkochen lassen, würzen, Tomaten halbieren und bei ausgeschaltetem Herd noch kurz mitkochen lassen. Abschmecken und ab auf den Teller damit! Guten Appetit!
Apropos Farbkombination: Weil ich gestern bei Robert auf Zorras neuen Event aufmerksam geworden bin, muß ich mit diesem Gericht unbedingt mitmachen. ;)

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Montag, 13. Juni 2011
Sorgenpilze
Zu den Highlights eines samstäglichen Besuchs auf dem Darmstädter Wochenmarkt gehört ein Besuch bei dem Pilzstand, der seit dem Frühjahr am Markt teilnimmt. Es gibt dort diverse Pilzsorten aus Eigenzucht, u.a. Champignons in weiß und braun, Shiitake, Austernpilze, Kräuterseitlinge, Portobellos - und auch Limonen- und Rosenseitlinge. Dazu Pilzpfanne (ein Geruch, mit dem man mich immer locken kann), Pilzmaultaschen und neuerdings auch noch 2 andere Leckereien sowie getrocknete Pilze.

Die Limonenseitlinge sind sehr lecker, die Rosenseitlinge habe ich vorgestern zum ersten Mal mitgenommen. Und gestern abend mit Champignons in der reichlich gebutterten Pfanne angebraten.

Dabei haben diese "Spezialpilze" ihre Farbe verloren, aber nicht ihre Konsistenz. Sie blieben oder wurden sehr zäh und waren somit schwer zu kauen. Die Champignons und das Ei haben das ein wenig herausgeholt, so daß es letzendlich trotzdem lecker war.

Daß die Rosenseitlinge mir dann nicht schwer im Magen gelegen haben, erstaunt mich etwas. Ich glaube, ich kaufe diese Pilze trotzdem nicht noch einmal.
Die Limonenseitlinge sind sehr lecker, die Rosenseitlinge habe ich vorgestern zum ersten Mal mitgenommen. Und gestern abend mit Champignons in der reichlich gebutterten Pfanne angebraten.
Dabei haben diese "Spezialpilze" ihre Farbe verloren, aber nicht ihre Konsistenz. Sie blieben oder wurden sehr zäh und waren somit schwer zu kauen. Die Champignons und das Ei haben das ein wenig herausgeholt, so daß es letzendlich trotzdem lecker war.
Daß die Rosenseitlinge mir dann nicht schwer im Magen gelegen haben, erstaunt mich etwas. Ich glaube, ich kaufe diese Pilze trotzdem nicht noch einmal.
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Donnerstag, 2. Juni 2011
Tomaten, nicht roh!
Ganz schlicht und einfach in der Pfanne gebraten, mit Oregano, dem üblichen Salz und Pfeffer sowie etwas Lammleber und gutem Weißwein.

Achso, ja, der Schnittlauch ist doch roh. *zugeb*
Ich habe erst die Leber in Stücke geschnitten, gewürzt, portionsweise in Öl bei mittlerer Hitze angebraten, herausgenommen, Cocktailtomaten halbiert, in das Öl gegeben, gerebelten Oregano dazu, mehrmals durchgerührt, dann 3-4 Eßlöffel Weißwein dazu und die Leberstücke noch mal zum warmwerden. Während sich so eine Soße bildete, habe ich den Schnittlauch gewaschen, abgetrocknet und geschnitten.
Wer etwas zum Auftunken der Soße haben will, ißt Baguettebrot oder Reis oder Couscous bzw. Bulgur dazu. Ich habe mangels Platz darauf verzichtet.
Und wenn Ihr lieb zu Eurer Spülmaschine seid, nimmt sie Euch auch den Abwasch nach dem Essen ab. ;)
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Achso, ja, der Schnittlauch ist doch roh. *zugeb*
Ich habe erst die Leber in Stücke geschnitten, gewürzt, portionsweise in Öl bei mittlerer Hitze angebraten, herausgenommen, Cocktailtomaten halbiert, in das Öl gegeben, gerebelten Oregano dazu, mehrmals durchgerührt, dann 3-4 Eßlöffel Weißwein dazu und die Leberstücke noch mal zum warmwerden. Während sich so eine Soße bildete, habe ich den Schnittlauch gewaschen, abgetrocknet und geschnitten.
Wer etwas zum Auftunken der Soße haben will, ißt Baguettebrot oder Reis oder Couscous bzw. Bulgur dazu. Ich habe mangels Platz darauf verzichtet.
Und wenn Ihr lieb zu Eurer Spülmaschine seid, nimmt sie Euch auch den Abwasch nach dem Essen ab. ;)
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
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Mittwoch, 1. Juni 2011
Wir basteln uns ein Mittagessen: Süßkartoffelnudeln mit Pfannengemüse
Heute morgen fiel mir ein, daß ich noch gar nichts über einen weiteren Fund im Asia-Laden geschrieben habe: Süßkartoffel-Nudeln. Deshalb hole ich das hiermit schnell nach, bevor sie aufgegessen sind. *g*
Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)

Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...

... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Dazu gibt es heute Pfannengemüse, genauer: Auberginen, Möhren und TK-Erbsen mit leicht asiatischer Note. (Leider ist es mir heute morgen nicht gegeben, unverwackelte Bilder zu machen.)
Die Süßkartoffelnudeln in roher Form ...
... und nach dem Kochen (ca. 10 Minuten) und Abkühlen:
Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Dienstag, 19. April 2011
Milchwoche: Nudeln mit Fenchelsahne und Schafskäse
Ich bin mir gestern bewußt geworden, daß ich mich entschuldigen sollte. Bei all denen, die hier mit Ziegen- oder Schafsmilch und/oder -käse gerechnet haben. Ich bin leider gar kein Fan von Ziegenkäse. Dafür mag ich Schafskäse umso mehr. Zeit, ihn mal wieder in ein Rezept einzustreuen.
Von einer recht großen Fenchel habe ich die Hälfte in etwa würfelförmige Stücke geschnitten.
Diese habe ich in Öl angebraten, mit Salz, Ingwerpulver und Pfeffer gewürzt, mit Wein abgelöscht. Als der Wein eingekocht war, kamen vorgekochte Nudeln dazu, die ebenfalls noch angebraten wurden. Ca. 70ml Sahne und etwas kleingehackten Dill untergerührt, den Pfanneninhalt mit etwas Kräuterschafskäse angerichtet:

Damit erkläre ich meine Milchwoche nun schweren Herzens für abgeschlossen, obwohl ich noch Ideen habe. So ganz milchprodukte-frei wird es in den nächsten Tagen also nicht.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag.
Von einer recht großen Fenchel habe ich die Hälfte in etwa würfelförmige Stücke geschnitten.
Diese habe ich in Öl angebraten, mit Salz, Ingwerpulver und Pfeffer gewürzt, mit Wein abgelöscht. Als der Wein eingekocht war, kamen vorgekochte Nudeln dazu, die ebenfalls noch angebraten wurden. Ca. 70ml Sahne und etwas kleingehackten Dill untergerührt, den Pfanneninhalt mit etwas Kräuterschafskäse angerichtet:
Damit erkläre ich meine Milchwoche nun schweren Herzens für abgeschlossen, obwohl ich noch Ideen habe. So ganz milchprodukte-frei wird es in den nächsten Tagen also nicht.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag.
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Donnerstag, 7. April 2011
Nudeln mit Pfannengemüse, die x-te
Einfache Gerichte haben auch Tücken. Zum Beispiel die, daß man zu jeder sich bietenden Gelegenheit darauf zurückkommen kann. Du wolltest Krautfleckerl machen? Prima, schnell mal Nudeln kaufen gehen! Der dafür vorgesehene Kohl hat einen Fluß im Nahen Osten überquert? Kein Problem, es ist ja noch anderes Gemüse da!
Oh, Du wolltest eigentlich mal nur noch selbstgemachte Nudeln essen? Und hast es verworfen, weil es viel bequemer ist, die Küche nach dem Kochen nicht komplett aufzuräumen? Es paßt ja auch nicht mehr alles in den Vorratsschrank, sodaß Du Mehle, Zucker, Hülsenfrüchte und Reis in einen Korb ausgelagert hast in der Hoffnung, sie dort besser überblicken und schneller verbrauchen zu können.
Alles Sense! Funktioniert nicht! Du hast das mit dem Korb nämlich vor einem halben Jahr schon mal probiert! Und dann doch alles wieder in den Vorratsschrank geräumt, um später festzustellen, daß Du nicht mehr weißt, was darin alles untergebracht ist ...
Wie heißt es so schön: weniger ist mehr?
Die andere Tücke einfacher Gerichte: sie nehmen einem die Zeit, anderes auszuprobieren. Ade, schöner Traum von leckeren Hühnerbeinchen aus der Pfanne, die nicht nur mal eben in Öl gebadet haben. Ade, liebe Rouladen und Involtini. Ade, schöner Traum, endlich Kochen zu lernen. Ihr müßt leider alle weiterhin warten ...
Die Sache mit dem gästetauglichen Kochen ist offenbar ein Henne-Ei-Problem. Ohne Mitesser kein Bedarf für aufwendiges Essen und wechselnde Gerichte, aber auch: keine Mitesser, wenn nicht ein gewisser Standard eingehalten wird. Im Zweifelsfall der, den man in der eigenen Familie kennengelernt hat. Dort habe ich allerdings in der Schulzeit nie mitgekocht. (Behaupte ich jetzt, ohne Gewähr. Tütensuppen und Aufgußterrinen zählen nicht.)
Zwei befreundete Nähbloggerinnen haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander (und mit unterschiedlicher Intention) Bilder einiger z.T. älterer Werke online gestellt:
Snowlady
tuahadedana
Ich behaupte ja, ich könnte nähen (genauso wie ich behaupte, ich könnte kochen), aber an meinem Qualitätsbewußtsein könnte man wohl noch drehen. Gerade denke ich nämlich mal wieder, daß ich - um mal eine Metapher zu bemühen - lieber nach einem Drittel des Weges stehenbleibe, anstatt zu schauen, wie die Aussicht von ganz oben ist.
Zurück zu den Nudeln:
In aller Einfachheit werden dann also 3 Zwiebeln, eine halbe Aubergine und eine halbe Paprika kleingeschnitten, während die Nudeln im heißen Wasser bereits kochen. Die Gemüsewürfel werden in heißem Öl gebraten, gewürzt, es wird mehr Öl nachgegossen, der Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, 3 Teelöffel davon unter das Gemüse gerührt, die eine Hälfte Nudeln auf einem Teller angerichtet, die andere separat mit Pesto vermischt. Schnell ein Foto gemacht:

Dann den Rest des Pfanneninhaltes auf die Nudeln geschaufelt, gegessen, das Verlosungsvideo angeschaut, halbgesättigt zurück in die Küche geschlichen und schließlich noch über die Portion Nudeln mit Pesto hergefallen, die eigentlich für ein bento-ähnliches Mittagessen gedacht waren.
Ob ich mich wohl morgen früh aufraffe, wenigstens noch ein bißchen Gemüse zum Mitnehmen vorzubereiten?
Oh, Du wolltest eigentlich mal nur noch selbstgemachte Nudeln essen? Und hast es verworfen, weil es viel bequemer ist, die Küche nach dem Kochen nicht komplett aufzuräumen? Es paßt ja auch nicht mehr alles in den Vorratsschrank, sodaß Du Mehle, Zucker, Hülsenfrüchte und Reis in einen Korb ausgelagert hast in der Hoffnung, sie dort besser überblicken und schneller verbrauchen zu können.
Alles Sense! Funktioniert nicht! Du hast das mit dem Korb nämlich vor einem halben Jahr schon mal probiert! Und dann doch alles wieder in den Vorratsschrank geräumt, um später festzustellen, daß Du nicht mehr weißt, was darin alles untergebracht ist ...
Wie heißt es so schön: weniger ist mehr?
Die andere Tücke einfacher Gerichte: sie nehmen einem die Zeit, anderes auszuprobieren. Ade, schöner Traum von leckeren Hühnerbeinchen aus der Pfanne, die nicht nur mal eben in Öl gebadet haben. Ade, liebe Rouladen und Involtini. Ade, schöner Traum, endlich Kochen zu lernen. Ihr müßt leider alle weiterhin warten ...
Die Sache mit dem gästetauglichen Kochen ist offenbar ein Henne-Ei-Problem. Ohne Mitesser kein Bedarf für aufwendiges Essen und wechselnde Gerichte, aber auch: keine Mitesser, wenn nicht ein gewisser Standard eingehalten wird. Im Zweifelsfall der, den man in der eigenen Familie kennengelernt hat. Dort habe ich allerdings in der Schulzeit nie mitgekocht. (Behaupte ich jetzt, ohne Gewähr. Tütensuppen und Aufgußterrinen zählen nicht.)
Zwei befreundete Nähbloggerinnen haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander (und mit unterschiedlicher Intention) Bilder einiger z.T. älterer Werke online gestellt:
Snowlady
tuahadedana
Ich behaupte ja, ich könnte nähen (genauso wie ich behaupte, ich könnte kochen), aber an meinem Qualitätsbewußtsein könnte man wohl noch drehen. Gerade denke ich nämlich mal wieder, daß ich - um mal eine Metapher zu bemühen - lieber nach einem Drittel des Weges stehenbleibe, anstatt zu schauen, wie die Aussicht von ganz oben ist.
Zurück zu den Nudeln:
In aller Einfachheit werden dann also 3 Zwiebeln, eine halbe Aubergine und eine halbe Paprika kleingeschnitten, während die Nudeln im heißen Wasser bereits kochen. Die Gemüsewürfel werden in heißem Öl gebraten, gewürzt, es wird mehr Öl nachgegossen, der Frischkäse aus dem Kühlschrank geholt, 3 Teelöffel davon unter das Gemüse gerührt, die eine Hälfte Nudeln auf einem Teller angerichtet, die andere separat mit Pesto vermischt. Schnell ein Foto gemacht:
Dann den Rest des Pfanneninhaltes auf die Nudeln geschaufelt, gegessen, das Verlosungsvideo angeschaut, halbgesättigt zurück in die Küche geschlichen und schließlich noch über die Portion Nudeln mit Pesto hergefallen, die eigentlich für ein bento-ähnliches Mittagessen gedacht waren.
Ob ich mich wohl morgen früh aufraffe, wenigstens noch ein bißchen Gemüse zum Mitnehmen vorzubereiten?
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Dienstag, 5. April 2011
Abendgemüse aus der Pfanne
Wenn abends der kleine Hunger lacht ... dann hüpfen schon mal eine Paprika (in Würfel geschnitten) und zwei Zwiebeln (in Viertelringen) ins heiße Olivenöl, um sich von allen Seiten zu bräunen, werden mit Salz und Cayennepfeffer abgeschmeckt und 5 Blätter Chinakohl (in Streifen geschnitten) dürfen sich auch noch in der Pfanne aufwärmen, bevor angerichtet und schnabuliert wird.

Schön schnell und unkompliziert.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!
Schön schnell und unkompliziert.
Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!
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Donnerstag, 31. März 2011
Studentenküche statt Suppenfreude
Ich gestehe: ich hatte die letzten 3 Tage keine Lust auf Kochen am Abend.
Und habe mich heute auch nur in die Küche bewegt, weil der Kühlschrank mal wieder überfüllt ist - ich habe am Wochenende diverses Gemüse geerbt.
Nein, diese beiden Sätze machen zusammen wenig Sinn. *zugeb*
Im Rahmen der also notwendigen "Reste"verwertung wurde eine Sellerieknolle geschält, in Würfel geschnitten, in Olivenöl angebraten, mit Curry und Cayennepfeffer gewürzt. Vier Pellets TK-Spinat kamen noch dazu, während die Beilage (wieder einmal die Spinatnudeln) ebenfalls kochte (allerdings in Salzwasser).

Ja, ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Kombination von Nudeln oder Reis mit Pfannengemüse bei mir einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Gemüseauflauf bei Päm.
Morgen gibt es dann wieder Suppe - vielleicht ... ;)
Und habe mich heute auch nur in die Küche bewegt, weil der Kühlschrank mal wieder überfüllt ist - ich habe am Wochenende diverses Gemüse geerbt.
Nein, diese beiden Sätze machen zusammen wenig Sinn. *zugeb*
Im Rahmen der also notwendigen "Reste"verwertung wurde eine Sellerieknolle geschält, in Würfel geschnitten, in Olivenöl angebraten, mit Curry und Cayennepfeffer gewürzt. Vier Pellets TK-Spinat kamen noch dazu, während die Beilage (wieder einmal die Spinatnudeln) ebenfalls kochte (allerdings in Salzwasser).
Ja, ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Kombination von Nudeln oder Reis mit Pfannengemüse bei mir einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Gemüseauflauf bei Päm.
Morgen gibt es dann wieder Suppe - vielleicht ... ;)
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Montag, 21. März 2011
Nudeln mit Hackfleischbrät
Ich kehre zu alten Kochgewohnheiten zurück und koche Beilagen vor, Nudeln und Reis, um genauer zu sein. Das schränkt dann zwar die Verwendung etwas ein, da dann eigentlich nur noch Pfannengerichte machbar sind, aber es scheint, als wäre die Zeit, als ich mittags kochen konnte, bald vorbei. :)
Ich habe also eine halbe Packung Nudeln auf einmal ins heiße Salzwasser geworfen. :)
Als die Nudeln fertig waren, habe ich Öl in einer Pfanne erhitzt, 3 kleingewürfelte Zwiebeln anbraten lassen, Hackfleisch dazugegeben und ebenfalls anbraten lassen, mit dem letzten vorhandenen Schlückchen Wein abgelöscht, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abgeschmeckt, Frischkäse und gerebelten Bärlauch untergerührt und anschließend das Brät auf den Nudeln angerichtet.

Durch den Käse war das ganze etwas gehaltvoll, Sahne oder Joghurt hätten sicher für eine soßigere Konsistenz gesorgt, waren aber am Sonntagabend nicht zu bekommen. ;)
Und weil es so schön schnell ging, reiche ich dieses "Rezept" beim Dauer-Blogevent Cucina Rapida ein.
Ich habe also eine halbe Packung Nudeln auf einmal ins heiße Salzwasser geworfen. :)
Als die Nudeln fertig waren, habe ich Öl in einer Pfanne erhitzt, 3 kleingewürfelte Zwiebeln anbraten lassen, Hackfleisch dazugegeben und ebenfalls anbraten lassen, mit dem letzten vorhandenen Schlückchen Wein abgelöscht, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abgeschmeckt, Frischkäse und gerebelten Bärlauch untergerührt und anschließend das Brät auf den Nudeln angerichtet.
Durch den Käse war das ganze etwas gehaltvoll, Sahne oder Joghurt hätten sicher für eine soßigere Konsistenz gesorgt, waren aber am Sonntagabend nicht zu bekommen. ;)
Und weil es so schön schnell ging, reiche ich dieses "Rezept" beim Dauer-Blogevent Cucina Rapida ein.
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Dienstag, 15. Februar 2011
Produkttest mit selbstgemachten Fischstäbchen
Als ich gestern Äpfel kaufen ging, wurde mir während des Bezahlens noch schnell eine Tüte Kartoffelchips (siehe Bild) in die Tüte mit den Äpfeln gesteckt. Normalerweise lehne ich es ja ab, sowas mitzunehmen, während es mir zugesteckt wird, diesmal wurde aber gar nicht erst gefragt. Und auf meine Rückfrage antwortete die sonst sehr freundliche Verkäuferin nur lakonisch: "Werbegeschenk".

Nun gut, die gute Frau weiß vermutlich nicht, daß sie mir damit eine Entscheidung und Arbeit abgenommen hat.
Ich hatte nämlich schon ein Stück Fischfilet besorgt, daß ich paniert braten wollte. Und so fiel mir dann auch schnell das Rezept für Mozzarellasticks bei Christina ein.
Zuhause habe ich gehorsam einen der Chips probiert (und ihn zu salzig gefunden) und dann den restlichen Tüteninhalt in der Tüte mit den Händen zerbröselt, bis die Tüte von selbst aufriß. Dann füllte ich die zu diesem Zeitpunkt schon recht feinen Krümel in den Meßbecher um, wo ich sie noch ein wenig mit dem Holzlöffel bearbeitete. Ansicht von oben:

Ab jetzt habe ich mich an das Rezept von Christina gehalten. In einer Pfanne wurde Öl heiß. Der Fisch wurde in etwa 1cm mal 1 cm breite Stücke verschiedener Länge geschnitten, in Mehl, verquirltem Ei und den Chipskrümeln gewälzt und anschließend ausgebacken.
Die erste Ladung wurde noch etwas dunkel, wie man sieht:

Verarbeitet habe ich soviel Fisch, wie bei einem "normalen" Essen auch für eine Person gereicht hätte (ich hatte den Fisch auch so gekauft, also nur ein halbes Filet). Ich habe nicht alle Chipskrümel benötigt, sondern nur zwei Drittel der Packungsgröße von 150g. Das Ergebnis hat gut geschmeckt und auch ohne Beilage sehr gut gesättigt.
Nun gut, die gute Frau weiß vermutlich nicht, daß sie mir damit eine Entscheidung und Arbeit abgenommen hat.
Ich hatte nämlich schon ein Stück Fischfilet besorgt, daß ich paniert braten wollte. Und so fiel mir dann auch schnell das Rezept für Mozzarellasticks bei Christina ein.
Zuhause habe ich gehorsam einen der Chips probiert (und ihn zu salzig gefunden) und dann den restlichen Tüteninhalt in der Tüte mit den Händen zerbröselt, bis die Tüte von selbst aufriß. Dann füllte ich die zu diesem Zeitpunkt schon recht feinen Krümel in den Meßbecher um, wo ich sie noch ein wenig mit dem Holzlöffel bearbeitete. Ansicht von oben:
Ab jetzt habe ich mich an das Rezept von Christina gehalten. In einer Pfanne wurde Öl heiß. Der Fisch wurde in etwa 1cm mal 1 cm breite Stücke verschiedener Länge geschnitten, in Mehl, verquirltem Ei und den Chipskrümeln gewälzt und anschließend ausgebacken.
Die erste Ladung wurde noch etwas dunkel, wie man sieht:
Verarbeitet habe ich soviel Fisch, wie bei einem "normalen" Essen auch für eine Person gereicht hätte (ich hatte den Fisch auch so gekauft, also nur ein halbes Filet). Ich habe nicht alle Chipskrümel benötigt, sondern nur zwei Drittel der Packungsgröße von 150g. Das Ergebnis hat gut geschmeckt und auch ohne Beilage sehr gut gesättigt.
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Montag, 14. Februar 2011
Ein Award und neue Lieblingsgerichte
Lilly von Mini Küche hat mir einen Award verliehen. Darüber freue ich mich sehr, muß aber trotzdem sagen, daß ich ihn nicht weitergeben werde. Fast alle Blogs, die mir für's Weiterverteilen einfielen, sind schon "versorgt". Andere lehnen Awards ab. Und irgendwie habe ich gerade gar nicht die Motivation, 15 neue Kochblogs zu suchen ...

Also beschränke ich mich jetzt auf die 7 Fakten zu mir:
1. Ich trinke keinen Kaffee, deshalb müssen Gäste sich bei mir anderweitig mit Kaffee versorgen oder löslichen Kaffee mitbringen. (Hat bisher immer geklappt.)
2. Bei dem, was andere kochen, bin ich kritischer als bei mir selbst.
3. Das schöne an Musik ist, daß man zu ihr tanzen kann.
4. Ich bin seit einiger Zeit ein großer Fan von Temple Grandin.
5. Ich glaube nicht an Low Carb-Diäten.
6. Ich habe Bammel davor, mit Streichhölzern zu hantieren.
7. Den Namen Hesting verdanke ich meiner Liebe zu Island. Ich war allerdings noch nie dort.
Aber eigentlich wollte ich ja was über neue Lieblingsgerichte schreiben. In der letzten Woche sind nämlich zwei solche im Netz aufgetaucht. Und da bin ich dann von meinem Vorsatz, nur noch selbstgemachte Nudeln zu verarbeiten, abgewichen. *zugeb*
Das erste Rezept kommt von Päm: Fenchel-Orangen-Pasta.
Meine Variationen: Apfelsaft statt Orangensaft, Frischkäse statt Mascarpone, Bärlauch statt Fenchelsamen.
Es war trotzdem ausnehmend lecker.
Das Gemüse in der Pfanne:

Und so sehen 2 Portionen Nudeln mit Fenchel aus:

Ein anderes wunderbares Gericht hat letzte Woche Jutta Lorbeerkrone veröffentlicht: Spaghetti Carbonara alla romana. Dieses Gericht hatte ich schon lange auf meiner imaginären Nachkochliste, und da ich ja eh schon Spaghetti gekauft hatte, hatte ich jetzt auch keine Ausrede mehr. Im Unterschied zu Jutta habe ich aber auf die Knoblauchzehen verzichtet und das Ei kurz in der Pfanne mit den Schinkenstreifen stocken lassen. Das Ergebnis sah dann so aus:

und war auch wieder unglaublich lecker. Ein dickes Dankeschön an Euch beide, Päm und Jutta!

Also beschränke ich mich jetzt auf die 7 Fakten zu mir:
1. Ich trinke keinen Kaffee, deshalb müssen Gäste sich bei mir anderweitig mit Kaffee versorgen oder löslichen Kaffee mitbringen. (Hat bisher immer geklappt.)
2. Bei dem, was andere kochen, bin ich kritischer als bei mir selbst.
3. Das schöne an Musik ist, daß man zu ihr tanzen kann.
4. Ich bin seit einiger Zeit ein großer Fan von Temple Grandin.
5. Ich glaube nicht an Low Carb-Diäten.
6. Ich habe Bammel davor, mit Streichhölzern zu hantieren.
7. Den Namen Hesting verdanke ich meiner Liebe zu Island. Ich war allerdings noch nie dort.
Aber eigentlich wollte ich ja was über neue Lieblingsgerichte schreiben. In der letzten Woche sind nämlich zwei solche im Netz aufgetaucht. Und da bin ich dann von meinem Vorsatz, nur noch selbstgemachte Nudeln zu verarbeiten, abgewichen. *zugeb*
Das erste Rezept kommt von Päm: Fenchel-Orangen-Pasta.
Meine Variationen: Apfelsaft statt Orangensaft, Frischkäse statt Mascarpone, Bärlauch statt Fenchelsamen.
Es war trotzdem ausnehmend lecker.
Das Gemüse in der Pfanne:
Und so sehen 2 Portionen Nudeln mit Fenchel aus:
Ein anderes wunderbares Gericht hat letzte Woche Jutta Lorbeerkrone veröffentlicht: Spaghetti Carbonara alla romana. Dieses Gericht hatte ich schon lange auf meiner imaginären Nachkochliste, und da ich ja eh schon Spaghetti gekauft hatte, hatte ich jetzt auch keine Ausrede mehr. Im Unterschied zu Jutta habe ich aber auf die Knoblauchzehen verzichtet und das Ei kurz in der Pfanne mit den Schinkenstreifen stocken lassen. Das Ergebnis sah dann so aus:
und war auch wieder unglaublich lecker. Ein dickes Dankeschön an Euch beide, Päm und Jutta!
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Mittwoch, 26. Januar 2011
Ahle Worscht mal anders
Vor gut einem Jahr oder so hatte mir Ulla aus Kassel zu einem Treffen der Quiltfriends Ahle Worscht mitgebracht.
Diese ist leider, weil ich im Anschluß daran noch einmal zu meinen Eltern fuhr und dann keinen Platz mehr dafür im Koffer fand (*schäm*), eingefrostet worden.
Da meine Eltern sich in den letzten Wochen des alten Jahres schon damit befaßten, das angesammelte Zeug aus dem Tiefkühler mal aufzuessen, kam auch wieder die Frage auf, ob ich die Wurst denn schon gefunden hätte. Dabei wußte ich nicht mal genau, wo sie verstaut worden war.
Jedenfalls war dann vor gut einer Woche der Zeitpunkt gekommen, an dem mein Vater mehr oder weniger triumphierend die Wurst aus dem Tiefkühler holte. ;)
Sie hatte eine dunkle Farbe angenommen, an der sich auch beim Auftauen nichts mehr änderte. Ob sich die Wurst auch geschmacklich verändert hat, kann ich nicht sagen - dazu fehlte mir Vergleichsmaterial. ;)
Einen Teil der Wurst habe ich gestern mittag zusammen mit Bratkartoffeln und einer halben Avocado gegessen. Die Kartoffelscheiben (und eine in Würfel geschnittene Zwiebel) durften als erstes in die Pfanne und ordentlich Farbe annehmen. Die Wurst (in Halbkreisscheiben geschnitten) und die Avocadowürfel habe ich nur zum Warmwerden noch dazugegeben. Bei bereits ausgeschaltetem Herd habe ich noch etwas Frischkäse untergerührt.
Zu guter Letzt durfte auch etwas Petersilie noch mit in die Pfanne.

Geschmacklich hat mich die Ahle Worscht hier an Grützwurst erinnert, die Schärfe war aber ein sehr angenehmer Gegenpol zur Süße der Bratkartoffeln und der Avocado.
Für die Bratkartoffeln mußten übrigens die letzten Bamberger Hörnchen und die letzte Blue Congo herhalten - Nicoles tolle Kartoffeln sind damit auch alle, leider.
Diese ist leider, weil ich im Anschluß daran noch einmal zu meinen Eltern fuhr und dann keinen Platz mehr dafür im Koffer fand (*schäm*), eingefrostet worden.
Da meine Eltern sich in den letzten Wochen des alten Jahres schon damit befaßten, das angesammelte Zeug aus dem Tiefkühler mal aufzuessen, kam auch wieder die Frage auf, ob ich die Wurst denn schon gefunden hätte. Dabei wußte ich nicht mal genau, wo sie verstaut worden war.
Jedenfalls war dann vor gut einer Woche der Zeitpunkt gekommen, an dem mein Vater mehr oder weniger triumphierend die Wurst aus dem Tiefkühler holte. ;)
Sie hatte eine dunkle Farbe angenommen, an der sich auch beim Auftauen nichts mehr änderte. Ob sich die Wurst auch geschmacklich verändert hat, kann ich nicht sagen - dazu fehlte mir Vergleichsmaterial. ;)
Einen Teil der Wurst habe ich gestern mittag zusammen mit Bratkartoffeln und einer halben Avocado gegessen. Die Kartoffelscheiben (und eine in Würfel geschnittene Zwiebel) durften als erstes in die Pfanne und ordentlich Farbe annehmen. Die Wurst (in Halbkreisscheiben geschnitten) und die Avocadowürfel habe ich nur zum Warmwerden noch dazugegeben. Bei bereits ausgeschaltetem Herd habe ich noch etwas Frischkäse untergerührt.
Zu guter Letzt durfte auch etwas Petersilie noch mit in die Pfanne.
Geschmacklich hat mich die Ahle Worscht hier an Grützwurst erinnert, die Schärfe war aber ein sehr angenehmer Gegenpol zur Süße der Bratkartoffeln und der Avocado.
Für die Bratkartoffeln mußten übrigens die letzten Bamberger Hörnchen und die letzte Blue Congo herhalten - Nicoles tolle Kartoffeln sind damit auch alle, leider.
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Dienstag, 25. Januar 2011
Reisfleisch, ein bißchen scharf
Mit dem Einkauf für dieses Essen habe ich mich bei der Stadtmetzgerei geoutet. Ich habe 100g Rindergulasch gekauft und der Verkäufer stellte erstaunt fest, daß das dann wohl eine Portion sei.
Zusammen mit einer kleingewürfelten roten Chilischote (ohne Innereien natürlich), etwas kleingewürfeltem Ingwer sowie etwas Salz und Pfeffer habe ich die Fleischstückchen in heißem Öl angebraten.
Dazu gab es Basmatireis, den ich bei der Gelegenheit für die kommenden Tage vorgekocht habe.
Zusammen mit einer kleingewürfelten roten Chilischote (ohne Innereien natürlich), etwas kleingewürfeltem Ingwer sowie etwas Salz und Pfeffer habe ich die Fleischstückchen in heißem Öl angebraten.
Dazu gab es Basmatireis, den ich bei der Gelegenheit für die kommenden Tage vorgekocht habe.
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Montag, 24. Januar 2011
Bohnen und Auberginen in Tomatensauce
Was schnelles am Sonntagmittag. Sehr praktisch, wenn man am Nachmittag noch wohin muß.
So geht's:
- Über Nacht eingeweichte Cannelini-Bohnen (im trockenen Zustand ca. 1 Kaffeebecher voll) etwa 40 Minuten lang kochen, bis sie weich sind.
- Eine nicht so große Aubergine in Würfel schneiden
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel zusammen mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Basilikum anbraten.
- Wenn die Auberginenwürfel Farbe angenommen haben, 500g passierte Tomaten dazugießen (Reste mit dem Löffel auskratzen, wenn möglich), zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
- Zuletzt die Bohnen dazugeben, noch 5 Minuten in der Soße erwärmen.
- Ein paar Zweige glatte Petersilie abzupfen und die Blätter kleinschneiden.
Voilà:

Mit etwas Brot ein nettes Essen für zwei.
Ich war allein und habe daher auf das Brot verzichtet. ;)
So geht's:
- Über Nacht eingeweichte Cannelini-Bohnen (im trockenen Zustand ca. 1 Kaffeebecher voll) etwa 40 Minuten lang kochen, bis sie weich sind.
- Eine nicht so große Aubergine in Würfel schneiden
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel zusammen mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Basilikum anbraten.
- Wenn die Auberginenwürfel Farbe angenommen haben, 500g passierte Tomaten dazugießen (Reste mit dem Löffel auskratzen, wenn möglich), zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
- Zuletzt die Bohnen dazugeben, noch 5 Minuten in der Soße erwärmen.
- Ein paar Zweige glatte Petersilie abzupfen und die Blätter kleinschneiden.
Voilà:
Mit etwas Brot ein nettes Essen für zwei.
Ich war allein und habe daher auf das Brot verzichtet. ;)
Mittwoch, 12. Januar 2011
Die Kapitulation: Mittagessen ohne Nudeln
Ich habe überlegt, ob ich das hier schreiben soll, aber eigentlich will ich es auch nicht verschweigen: ich habe heute kapituliert. Oder besser gesagt: nicht erst heute, sondern schon vor ein paar Tagen.
Denn irgendwie war die Motivation, sich um den Nudelteig zu kümmern, nach der Suppenaktion am Freitag, ganz weit weg. :(
Und so wanderte der Rest des Teiges zurück in den Kühlschrank, was er aber nicht überlebt hat (der Teig, nicht der Kühlschrank).
Heute werde ich ihn wohl wegschmeißen müssen. *grummel* *schäm* *ganzkleinwerd*
Dabei hatte ich gestern Pesto gekauft. (Fertiges. Im Supermarkt. *noch mehr schäm*)
Weil ich heute den Mut zusammen nehmen und endlich den Teig verarbeiten wollte. Aber der sieht halt überhaupt nicht mehr ansehnlich aus ...
Deshalb gab es heute mittag das, was ich eigentlich am Wochenende mit den Nudeln zubereiten wollte: gebratene Leberstreifen mit Paprikagemüse.

Da ich gefühlt reichliche 100g Leber sowie zwei Zwiebeln und zwei Paprika verarbeitet habe, war es auch so genug zu essen.
Ob in der gebratenen Paprika noch genug Vitamin C drin ist, damit dieses Gericht als eisenmangeltauglich durchgeht, weiß ich nicht. Mit etwas Petersilie oder Brokkoli dazu und einem Glas Johannisbeersaft ist es sicher noch wertvoller.
Denn irgendwie war die Motivation, sich um den Nudelteig zu kümmern, nach der Suppenaktion am Freitag, ganz weit weg. :(
Und so wanderte der Rest des Teiges zurück in den Kühlschrank, was er aber nicht überlebt hat (der Teig, nicht der Kühlschrank).
Heute werde ich ihn wohl wegschmeißen müssen. *grummel* *schäm* *ganzkleinwerd*
Dabei hatte ich gestern Pesto gekauft. (Fertiges. Im Supermarkt. *noch mehr schäm*)
Weil ich heute den Mut zusammen nehmen und endlich den Teig verarbeiten wollte. Aber der sieht halt überhaupt nicht mehr ansehnlich aus ...
Deshalb gab es heute mittag das, was ich eigentlich am Wochenende mit den Nudeln zubereiten wollte: gebratene Leberstreifen mit Paprikagemüse.
Da ich gefühlt reichliche 100g Leber sowie zwei Zwiebeln und zwei Paprika verarbeitet habe, war es auch so genug zu essen.
Ob in der gebratenen Paprika noch genug Vitamin C drin ist, damit dieses Gericht als eisenmangeltauglich durchgeht, weiß ich nicht. Mit etwas Petersilie oder Brokkoli dazu und einem Glas Johannisbeersaft ist es sicher noch wertvoller.
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