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Mittwoch, 23. Februar 2011

Rotkohl-Fenchel-Salat mit Äpfeln

Das Rezept für den Rotkohlsalat mit Feta bei Steph hatte mich direkt schon beim Lesen angelacht. Warum fast ein Monat bis zum Nachkochen vergehen mußte, kann ich gar nicht sagen.

Da ich derzeit mal wieder leicht entzündliche Hände habe, habe ich auf die Zugabe filetierter Orangen verzichtet und stattdessen eineinhalb Äpfel in Stifte geschnitten. Anstelle von Rapsöl kam Walnußöl zum Einsatz und es wurde nur ein halber (kleiner) Rotkohl verwendet sowie der Rest von der gestrigen Fenchel. Da ich mit dem Reiben nicht soviel Glück hatte, habe ich den Kohl nur in (relativ) kleine Stücke geschnitten. Das Fruchtfleisch der ausgepreßten Orange durfte auch mit in den Salat. Da ich nur wenig Fenchelgrün hatte, habe ich erst beabsichtigt, etwas Dill zuzugeben, die Idee dann aber wegen der Fülle der Schüssel verworfen.


Gerade zieht der Salat noch, also bin ich mal gespannt, wie er schmeckt.

Dienstag, 1. Februar 2011

Schneller fruchtiger Heringssalat

Ich bleibe auch im Februar und an meinem ersten Bloggeburtstag bei einfachen Rezepten.

Für das gestrige Mittagessen habe ich einen großen Apfel geschält und kleingeschnitten.
Ein Doppelfilet Hering wurde von Schwanz und dem Rest der Gräte befreit und ebenfalls kleingeschnitten.
Dazu ein paar Zweige Dill, die "Blätter" abgezupft und ebenfalls kleingeschnitten, sowie 5 Teelöffel Joghurt und etwas Salz und Pfeffer.


Dazu gab es kleine kreisrunde Pumpernickel (auf der Untertasse zu sehen).

Montag, 3. Januar 2011

Obstsalat

Um den Feiertagskilos etwas entgegenzuwirken, habe ich mir noch vor dem Jahreswechsel eine größere Menge Obst gekauft. Und heute morgen einen Teil davon verarbeitet.

Für einen schnellen Obstsalat habe ich 2 große Äpfel, eine Birne, 3 Kiwis, eine Mango und zwei Bananen geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. (Eigentlich sollte noch eine Ananas dazu, aber für die war dann kein Platz mehr in der Schüssel.)
Oben drauf, quasi als Deko, noch halbierte Mandarinenspalten.


Gut dazu sind auch Walnußkerne, geschrotete Weizenkeime, getrocknete Datteln und ähnliche Sachen.

Montag, 8. November 2010

Selbstgebautes Frühstück

Gebackenes vom Wochenende:


Im Vordergrund Apfelbrotmuffins, hinten Buttermilch-Cluster nach einem Rezept von Ulrike (Küchenlatein).

Das Rezept für das Apfelbrot verdanke ich der Gruppe "Der Kochclub" bei Xing; daß es Muffins geworden sind, liegt daran, daß die Form für Brote gestern unauffindbar war. Im Internet ist es hier zu finden: Apfelbrot.

Zwei Buttermilchbrötchen auf dem Frühstücksteller:


Mit Mahoniengelee (selbstgemacht, aber nicht von mir):



Ich glaube, nächstes Jahr will ich wieder ein Glas Mahoniengelee haben ... soo lecker!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Himmel und Erde aus einer Pfanne

Claus ist mal wieder schuld.
Und Claudia auch.
Eigentlich wäre es nach diesen beiden tollen Vorlagen jetzt unerläßlich gewesen, ich hätte mir auch eine schönere Präsentation für dieses Alltagsgericht überlegt.

Hab ich aber nicht, aus Faulheit. *schäm*

Sondern einfach 4 Kartoffeln mittlerer Größe und eine rote Zwiebel in Würfel geschnitten, etwas Bauchspeck in Streifen, einen geschälten und entkernten Apfel in dünne Spalten und eine kleine Blutwurst in Scheiben.

Den Bauchspeck und die Zwiebelwürfel habe ich in etwas Öl anschwitzen lassen und dann mit den Kartoffelwürfeln eine Weile gebraten. Habe die Masse gesalzen und gepfeffert und schließlich Platz für die Blutwurstscheiben gemacht.


Die Blutwurst ließ ich auf jeder Seite zwei Minuten anbraten, dann mengte ich den Pfanneninhalt zusammen und gab ihn nach zwei weiteren Minuten auf den Teller.
Im restlichen Fett habe ich die Apfelspalten kurz beidseitig angebraten (auch wieder etwa 2 Minuten pro Seite) und dann alles zusammen angerichtet.


(Auf dem Foto ist nur ein Teil der Apfelspalten zu sehen.)

Fazit: Verbesserungswürdig.
Zum Glück kann man dieses Gericht immer mal zwischendurch kochen und es gibt sehr viel Variationsspielraum.
Und da Grützwurst auch zu meinen Kindheitserinnerungen gehört, probiere ich es damit sicher auch mal aus. Irgendwann.

Montag, 13. September 2010

Dinkel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen ...

... zumindest hoffe ich das. :)
Eine Woche nach meiner letzten Infusion steht heute wieder ein Bluttest an.
Da helfe ich doch gern noch mal mit Dinkelgebäck nach, besonders, wenn noch Äpfel im Kühlschrank sind, die auch wegmüssen.

Also mische ich aus 2 Eiern, 8 gehäuften Eßlöffeln Dinkelmehl, 2 Päckchen Vanillinzucker einen Teig, schäle, entkerne und reibe 3 kleine Äpfel und rühre sie unter den Teig. In der Pfanne darf Keimöl heißwerden, dann backe ich die Apfelpuffer in 3 Schichten aus.

Die erste Ladung auf dem Teller:


Die zweite Ladung in der Pfanne:


Alle Puffer zusammen auf dem Teller:



Das Originalrezept stammt immer noch von Jutta. :)

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die neue Woche!

Sonntag, 1. August 2010

Heringssalat mit roter Bete

Mein Eisenspiegel hat sich wieder ganz weit unten in den Keller verzogen, deshalb hat (unter anderem) wieder ein Glas Rote Bete in meinem Kühlschrank Platz genommen, das ich jetzt so langsam verarbeite.

Ich zupfe ein paar Stiele Dill ab und schneide die Spitzen klein.
Zusammen mit dem Doppelfilet Hering habe ich ein paar Zwiebelscheiben bekommen, die ich ebenfalls kleinschneide. Die Menge dürfte einer kleinen Zwiebel entsprechen.
Der Fisch wird seines Schwanzes beraubt und ebenfalls kleingeschnitten.
Dazu kommen noch kleine Stücke roter Bete, ein geschälter, entkernter und in Würfel geschnittener halber Apfel, 3-4 Teelöffel Joghurt und etwas Pfeffer und Salz. (Die andere Apfelhälfte verschwindet während der Zubereitung in meinem Mund. :))


Dazu gibt es Baguettebrot; ein großer Klecks Kartoffelpüree hätte sich aber auch gut dazu gemacht.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Apfelpuffer

Ich koche jetzt auch Rezepte aus anderen Blogs nach. :)
Oder fast ... ein bißchen herumspielen dürfen will ich doch.

Ich habe mich an den Orangen-Apfel-Puffern von der Lorbeerkrone orientiert, aber die Orange durch einen zweiten Apfel ersetzt.

Genauer gesagt habe ich:
- ein Ei aufgeschlagen (mit einer kleinen Gabel)
- zwei Eßlöffel Zucker untergeschlagen (immer noch mit der Gabel)
- eßlöffelweise 6 gestrichene Eßlöffel untergeschlagen (auch mit der Gabel), bis sich ein schöner cremiger Teig ergibt (ähnlich einem Waffelteig)
- zwei säuerliche Äpfel geschält, geviertelt, Kerngehäuse entfernt und die Stücke noch mal halbiert
- die Apfelstücke in den Teig geraspelt und untergerührt
- Öl in der Pfanne erhitzt
- die Masse in Einheiten von je einem gestrichenen Eßlöffel in die Pfanne gegeben und ein bißchen flachgedrückt
- die Puffer von beiden Seiten braun werden lassen
- die fertigen Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen bzw. damit abgetupft und anschließend zum Abkühlen auf einen Teller gegeben

Ich könnte mir auch vorstellen, die Masse im Waffeleisen zu backen, aber das ist ja - genau wie fast alle meine Kochbücher - inzwischen im Keller gut verpackt verstaut.

Da die Puffer teilweise sehr dunkel geworden sind, erspare ich Euch ein Foto. ;)