Wenn mich nicht alles täuscht, hat dieser Blog noch keine Steinpilze gesehen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn ich habe seit mindestens 15 Jahren nicht mehr bei der Zubereitung selbiger mitgewirkt oder beigewohnt. Als ehemalige Am-Wald-Wohnerin gehören wöchentliche Pilzsammeltouren im Herbst schon zu meinen Kindheitserinnerungen. Leider waren diese Ausflüge bald nach dem Umzug nach Hessen Geschichte ...
Gestern war ich dann mal mutig. Habe beim Gemüsehändler Steinpilze zweiter Wahl und Pfifferlinge erstanden. Verarbeitet habe ich heute nur die Steinpilze. Es kommt also möglicherweise bald ein zweiter Pilz-Eintrag nach. :))
Am Freitag der letzten Woche hatte ich in einem Restaurant Spaghetti Carbonara bestellt, entgegen der Angabe in der Speisekarte aber ohne Sahnesauce. Nach wenigen Minuten kam die Servicekraft zurück und fragte, ob denn wenigstens Milch dran sein dürfte. Ich bejahte. Das Essen war (wie in dieser kleinen Kneipe üblich) gut, aber irgendwie arg reichlich. Seitdem läßt mich der Gedanke ans Nachbauen nicht los.
Heute schien ein guter Tag dafür zu sein, weil ich mich für einen bestimmten Termin belohnen wollte. Also habe ich die noch von der Bertolli-Trattoria-Tour stammenden Nudeln (keine Spaghetti, sondern Linguine, wie ich erstaunt feststellte) aus der Packung geholt und war schon beim Anfassen von ihrer Haptik begeistert. Weil nun aber Pilze als Frischware schneller "vergehen" als Eier und Schinkenwürfel, fiel die Wahl auf die Pilze.
Während die Linguine schon länger in einem Topf garten, habe ich die Steinpilze geputzt, in mundgerechte Stücke geschnitten, Butter in einem Pfännchen erhitzt und schließlich Pilzstücke und (fettarme) Schinkenwürfel in die Pfanne gegeben. Salz und Pfeffer dazu, regelmäßig umgerührt. Sobald die Pilze fast durchgebraten waren, habe ich etwas Milch und drei Eßlöffel Nudelwasser angegossen. Das Ganze durfte etwas köcheln, dann waren die Nudeln fertig. Während ich diese abgoß, durfte die Pilz-Soßen-Mischung noch etwas ziehen, bevor sie mit den Nudeln und etwas gehackter glatter Petersilie auf dem Teller landete. ;)
Hat gut geschmeckt, kann's wieder mal geben ...
Donnerstag, 20. September 2012
Dienstag, 18. September 2012
Eßt mehr Risotto!
Ariane von Kulinarische Momentaufnahmen und ich haben es gerade mit Risottos. Warum das so ist, kann sie Euch besser erklären. ;)
Jedenfalls kam gegen Ende der letzten Woche das Gespräch auf Auberginenrisotto. Und da ich für Auberginen immer zu haben bin, hab ich flugs "hier" gerufen. ;) Wenig später lag ein Rezept im E-Mail-Postfach. Dann der große Schreck: frau braucht einen Backofen für das beschriebene Risotto. Und dann noch Ziegenkäse, um den ich (ohne besonderen Grund) einen großen Bogen mache. Oh Mist ...
Nach einiger Hin- und Herüberlegerei kommt hier nun die Freestyle-Version des Rezeptes, miniküchentauglich und ratzfatz zuzubereiten:
Für zwei kleine oder eine normale Portion nehmt Ihr eine kleine Aubergine, drei Tomaten mittlerer Größe, 3 gestrichene Eßlöffel Risottoreis, an Gewürzen gerebelten Thymian, gerebeltes Basilikum, Salz, Pfeffer.
In einem kleinen Topf erwärmt Ihr Öl und gebt nach 4-5 Minuten den Reis dazu. Wenn er kurz angeröstet ist, Gemüse- oder eine andere Brühe dazugeben. Die Flüssigkeit soll einen Finger breit hoch im Topf stehen. Die Hitze etwas reduzieren, sobald die Flüssigkeit kocht. Immer mal wieder rühren.
Inzwischen in einer Pfanne ebenfalls Öl warm werden lassen, währenddessen die Aubergine grob in mundgerechte Stücke und die Tomaten etwas kleiner schneiden. Zuerst die Auberginen mit Thymian und Basilikum anbraten, dabei ggf. mehr Öl nachgießen. Wenn die Auberginen Farbe angenommen haben, die Tomatenstücke hinzugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Dabei den Reis nicht aus den Augen verlieren, sondern beides (Gemüse und Reis) immer mal wieder umrühren. Bei beiden die Hitze weiter reduzieren.
Sobald Gemüse und Reis weich sind (nach 15-20 Minuten seit Beginn der Garzeit des Reises), Herdplatten ausschalten. Den Reis noch einmal durchrühren und noch 2-3 Minuten ziehen lassen, während man das Gemüse anrichtet. Nun den Reis obenauf geben und nach Belieben mit Blättern von frischem Basilikum garnieren.
Guten Appetit!
Jedenfalls kam gegen Ende der letzten Woche das Gespräch auf Auberginenrisotto. Und da ich für Auberginen immer zu haben bin, hab ich flugs "hier" gerufen. ;) Wenig später lag ein Rezept im E-Mail-Postfach. Dann der große Schreck: frau braucht einen Backofen für das beschriebene Risotto. Und dann noch Ziegenkäse, um den ich (ohne besonderen Grund) einen großen Bogen mache. Oh Mist ...
Nach einiger Hin- und Herüberlegerei kommt hier nun die Freestyle-Version des Rezeptes, miniküchentauglich und ratzfatz zuzubereiten:
Für zwei kleine oder eine normale Portion nehmt Ihr eine kleine Aubergine, drei Tomaten mittlerer Größe, 3 gestrichene Eßlöffel Risottoreis, an Gewürzen gerebelten Thymian, gerebeltes Basilikum, Salz, Pfeffer.
In einem kleinen Topf erwärmt Ihr Öl und gebt nach 4-5 Minuten den Reis dazu. Wenn er kurz angeröstet ist, Gemüse- oder eine andere Brühe dazugeben. Die Flüssigkeit soll einen Finger breit hoch im Topf stehen. Die Hitze etwas reduzieren, sobald die Flüssigkeit kocht. Immer mal wieder rühren.
Inzwischen in einer Pfanne ebenfalls Öl warm werden lassen, währenddessen die Aubergine grob in mundgerechte Stücke und die Tomaten etwas kleiner schneiden. Zuerst die Auberginen mit Thymian und Basilikum anbraten, dabei ggf. mehr Öl nachgießen. Wenn die Auberginen Farbe angenommen haben, die Tomatenstücke hinzugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Dabei den Reis nicht aus den Augen verlieren, sondern beides (Gemüse und Reis) immer mal wieder umrühren. Bei beiden die Hitze weiter reduzieren.
Sobald Gemüse und Reis weich sind (nach 15-20 Minuten seit Beginn der Garzeit des Reises), Herdplatten ausschalten. Den Reis noch einmal durchrühren und noch 2-3 Minuten ziehen lassen, während man das Gemüse anrichtet. Nun den Reis obenauf geben und nach Belieben mit Blättern von frischem Basilikum garnieren.
Guten Appetit!
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Auberginen,
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Tomate
Sonntag, 2. September 2012
Quarkbällchen nach Frau Küchenlatein
Auch wenn erst morgen der erste Arbeitstag im September ist, habe ich vor gut einer Woche quasi schon meinen ersten Arbeitstag gehabt. Eine Schulung, die sich mit den Validierungsprozessen von Software im Pharmabereich befaßte. Mein neues altes Arbeitsgebiet. Am selben Tag sollte abends auch noch eine Art "Abteilungsgrillen" stattfinden.
Versprochen hatte ich einen grünen Salat, dazu kam, weil bei der Abstimmung über die kulinarischen Mitbringsel kein Nachtisch erwähnt wurde, eine spätabendlich erzeugte große Menge Quarkbällchen nach diesem Rezept. Nur mit der Änderung, daß ich - der besseren Präsentabilität willen - diesmal nicht auf das Wälzen im Zucker verzichtet habe. Ich bin immer noch überrascht, mit welchem Appetit die neuen Kollegen zugegriffen haben. Sollte ich jetzt zu jeder Schlemmerei nur noch Chefkoch-Quarkbällchen mitnehmen?
Nun, wenn man in Anwesenheit von Frau Foodfreak das Wort Quarkbällchen sagt, kommt der Verweis auf das Familienrezept im Hause Küchenlatein. Okay, für's nächste Mal vorgemerkt. Ich hatte völlig vergessen, daß ich das Rezept schon mal irgendwann gebookmarkt hatte.
Den letzten Sonntag vor dem "Ernst des Lebens" ausnutzend, habe ich mich das neue Rezept gewagt, allerdings mit Änderungen: 3 Eier Größe M statt 2 Eier Größe XL, ca. 330 g Mehl statt einer Mischung aus Mehl und Stärkemehl, Öl statt zerlassener Butter sowie etwas mehr Zucker. Ansonsten wurden die Bällchen wieder mit 2 Teelöffeln abgestochen, im Pflanzenfett gegart und nach kurzer Abkühlzeit in Zucker gewälzt.
Ich glaube, ich backe auch nach keinem anderen Rezept mehr ... allein vor dem Backen war der Teig viel fluffiger, das Garen selbst war (gefühlt?) mit etwas weniger Temperaturaufwand möglich und auch das Endergebnis überzeugte.
Bleibt mir nur, für den Tip und das Rezept zu danken. Das nächste Social Event mit Essensmitbringerei kann kommen!
Versprochen hatte ich einen grünen Salat, dazu kam, weil bei der Abstimmung über die kulinarischen Mitbringsel kein Nachtisch erwähnt wurde, eine spätabendlich erzeugte große Menge Quarkbällchen nach diesem Rezept. Nur mit der Änderung, daß ich - der besseren Präsentabilität willen - diesmal nicht auf das Wälzen im Zucker verzichtet habe. Ich bin immer noch überrascht, mit welchem Appetit die neuen Kollegen zugegriffen haben. Sollte ich jetzt zu jeder Schlemmerei nur noch Chefkoch-Quarkbällchen mitnehmen?
Nun, wenn man in Anwesenheit von Frau Foodfreak das Wort Quarkbällchen sagt, kommt der Verweis auf das Familienrezept im Hause Küchenlatein. Okay, für's nächste Mal vorgemerkt. Ich hatte völlig vergessen, daß ich das Rezept schon mal irgendwann gebookmarkt hatte.
Den letzten Sonntag vor dem "Ernst des Lebens" ausnutzend, habe ich mich das neue Rezept gewagt, allerdings mit Änderungen: 3 Eier Größe M statt 2 Eier Größe XL, ca. 330 g Mehl statt einer Mischung aus Mehl und Stärkemehl, Öl statt zerlassener Butter sowie etwas mehr Zucker. Ansonsten wurden die Bällchen wieder mit 2 Teelöffeln abgestochen, im Pflanzenfett gegart und nach kurzer Abkühlzeit in Zucker gewälzt.
Ich glaube, ich backe auch nach keinem anderen Rezept mehr ... allein vor dem Backen war der Teig viel fluffiger, das Garen selbst war (gefühlt?) mit etwas weniger Temperaturaufwand möglich und auch das Endergebnis überzeugte.
Bleibt mir nur, für den Tip und das Rezept zu danken. Das nächste Social Event mit Essensmitbringerei kann kommen!
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