Sonntag, 2. September 2012

Quarkbällchen nach Frau Küchenlatein

Auch wenn erst morgen der erste Arbeitstag im September ist, habe ich vor gut einer Woche quasi schon meinen ersten Arbeitstag gehabt. Eine Schulung, die sich mit den Validierungsprozessen von Software im Pharmabereich befaßte. Mein neues altes Arbeitsgebiet. Am selben Tag sollte abends auch noch eine Art "Abteilungsgrillen" stattfinden.

Versprochen hatte ich einen grünen Salat, dazu kam, weil bei der Abstimmung über die kulinarischen Mitbringsel kein Nachtisch erwähnt wurde, eine spätabendlich erzeugte große Menge Quarkbällchen nach diesem Rezept. Nur mit der Änderung, daß ich - der besseren Präsentabilität willen - diesmal nicht auf das Wälzen im Zucker verzichtet habe. Ich bin immer noch überrascht, mit welchem Appetit die neuen Kollegen zugegriffen haben. Sollte ich jetzt zu jeder Schlemmerei nur noch Chefkoch-Quarkbällchen mitnehmen?

Nun, wenn man in Anwesenheit von Frau Foodfreak das Wort Quarkbällchen sagt, kommt der Verweis auf das Familienrezept im Hause Küchenlatein. Okay, für's nächste Mal vorgemerkt. Ich hatte völlig vergessen, daß ich das Rezept schon mal irgendwann gebookmarkt hatte.

Den letzten Sonntag vor dem "Ernst des Lebens" ausnutzend, habe ich mich das neue Rezept gewagt, allerdings mit Änderungen: 3 Eier Größe M statt 2 Eier Größe XL, ca. 330 g Mehl statt einer Mischung aus Mehl und Stärkemehl, Öl statt zerlassener Butter sowie etwas mehr Zucker. Ansonsten wurden die Bällchen wieder mit 2 Teelöffeln abgestochen, im Pflanzenfett gegart und nach kurzer Abkühlzeit in Zucker gewälzt.

Ich glaube, ich backe auch nach keinem anderen Rezept mehr ... allein vor dem Backen war der Teig viel fluffiger, das Garen selbst war (gefühlt?) mit etwas weniger Temperaturaufwand möglich und auch das Endergebnis überzeugte.

Bleibt mir nur, für den Tip und das Rezept zu danken. Das nächste Social Event mit Essensmitbringerei kann kommen!

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