Freitag, 31. August 2012

Trattoriatest mit Bertolli

Am Mittwoch luden Peggy Schatz und Bertolli im Rahmen der deutschen Trattoriatour in's Portofino in Frankfurt, ein familiengeführtes italienisches Restaurant mitten in der Stadt und doch gut versteckt, da es etwas abseits der üblichen Publikumswege liegt. Hingehen? Ja, warum eigentlich nicht, wenn Peggy schon mal in der Gegend ist? Außerdem kristallisierte sich dann heraus, daß Heike von Au auch dabei sein würde. Wiedersehensvorfreude!

Der Abend kann eigentlich nur in Superlativen beschrieben werden: Essen super, Service super, Wein super, Stimmung super. Das Wetter war auch super, schön sommerlich, vielleicht ein wenig zu warm für warme Gerichte.

Außer Peggy, Heike und mir waren noch die "Hobbyweltverbesserin" Katrin Hilger, der über Champagner bloggende Boris Maskow, Marco Aurelio von bzw. für Bertolli und ein Fahrer (Name vergessen *schäm*) dabei. Heike und Marco mit fast derselben Fotoausrüstung, was auch für Gesprächsstoff sorgte. Von beiden wurden im Laufe des Abends auch immer mal wieder Fotos gemacht, von den Gerichten und auch von uns Gästen ...

Jaaa, die Gerichte ... über die könnte man jetzt ein langes Gedicht schreiben.

Als die Runde fast vollzählig war, kam der Chef und fragte, ob er die Vorspeise bringen dürfte (es war wirklich von Einzahl die Rede!). Marco: "Ja, bereiten Sie mal vor, wir werden dann sehen." In der Zwischenzeit wurden wir dann tatsächlich vollzählig, bevor sieben Teller mit einem aufgeschnittenen strudelartigen Gebäck, welches von Rucola und Tomaten umrahmt war, gebracht wurden. Das allein wäre schon ausreichend gewesen für einen guten Eindruck. Aber es blieb nicht dabei. Nacheinander wurden auf dem Tisch weitere Vorspeisen serviert:
- Vitello tonnato (2x)
- Carpacccio vom Rind, traditionell mit Parmesan und Rucola
- Kartoffelcarpaccio mit Flußkrebsen und Trüffeln
- Pilze aus der Pfanne (auch 2x)
- Mozzarella und Tomaten
Zusätzlich wurde auch noch Tintenfisch aus der Pfanne gereicht. Also wirklich kein Mangel an gutem Essen. Eher zuviel davon ... weshalb leider das Vitello tonnato fast unangetastet zurückging.

Als Wein wurde ein Chardonnay empfohlen, der uns auch durch den ganzen Abend begleitet hat.

Selig entspannt wählten wir nun unsere Hauptgerichte von der Karte. Drei- oder viermal Nudeln, 2x Dorade im Salzteig gebacken, ein Rinderpfännchen (?). Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Gesprächen, die auch mal ins politische abdrifteten, ohne daß uns die Zeit lang geworden wäre. Die entspannte Stimmung hat einfach über den ganzen Abend hinweg angehalten.

Kleiner Wehmutstropfen: das Anrichten der Doraden habe ich leider verpaßt.

Dann war von einem Überraschungsdessert die Rede. Und das war es auch, ähnlich wie bei den Vorspeisen. Ein kleines Stückchen Tiramisu, dem man anmerkte, daß es frisch zubereitet worden war. Fast wirkte es auf dem großen Teller etwas verloren ... aber wieder kamen fast zeitgleich weitere Teller mit anderen Desserts und der Chef mit der Rührschüssel voll frischer Zabaione. Wer kann da schon Nein sagen? Wir konnten es nicht und so blieben auch hier Reste zurück. :(

Mit einem Kaffee und einem Grappa ließen die meisten von uns den offiziellen Teil des Abends ausklingen, dann wurde es für mich Zeit zu gehen, während die anderen noch ein wenig sitzenblieben und weiterquatschten ...

Ein großes Dankeschön an Peggy und Bertolli dafür, daß ich dabei sein durfte, sowie an das Portofino-Team für die tolle Bewirtung. Es war ein wirklich ausgezeichnet schöner Abend.

Weitere Berichte mit Fotos gibt es hier:
Heikes Blog
Piazza Bertolli

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