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Sonntag, 14. November 2010

Nachgekocht: Zwiebelsuppe

Mir war gestern abend nach einer wärmenden Suppe.
Da ich vor zwei Wochen einen großen Sack Zwiebeln gekauft hatte und der Grauburgunder immer noch geöffnet und fast leer im Kühlschrank stand, lag die Idee, eine Zwiebelsuppe zu machen, sehr sehr nahe.

Bei Mestolo habe ich ein schönes Rezept gefunden.

Da ich parallel mal wieder Pizzabrot gebacken habe, war das zu Paula gehörige Schüsselchen besetzt, als ich mit dem Kochen anfing. Also habe ich mal frei Schnauze vier Zwiebel vom oberen und unteren Ende und der Schale befreit.


Diese Zwiebeln habe ich in Ringe geschnitten und die Ringe in etwa 40g Butter angeschwitzt, bis sie etwas Farbe angenommen hatten. Ich habe zwei gestrichene Eßlöffel Mehl untergerührt, kurz anschwitzen lassen und dann gut 100ml Weißwein (eben den oben erwähnten Rest) dazugegeben.
Da der Wein ziemlich schnell verkochte, habe ich 400ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel (*schäm*) dazugegeben. Alles ließ ich etwa zwanzig Minuten vor sich hin köcheln, wobei ich mehrmals umrührte.

Ich gab noch etwas gerebelten Basilikum in die Suppe und streute ein wenig Käse obendrauf. Für's Foto. :)


Zum Servieren habe ich dann den Rest des geriebenen Käses breit auf der Oberfläche der Suppe verteilt, wo er ein wenig schmolz, aber nicht komplett in der Suppe unterging.

Fazit: sehr lecker (wenngleich durch das Verhältnis der festen und flüssigen Zutaten etwas sehr gehaltvoll). Ich weiß gerade überhaupt nicht, warum ich früher Zwiebelsuppe aus der Tüte gegessen habe ...

Im übrigen sind meine Gemüsebrühwürfel jetzt alle. Ich muß also doch mal selbst Brühe herstellen ...

Freitag, 5. November 2010

Beignets d' aubergines

Heute gibt's mal was französisches, denn ich will bei Tobias' Blogevent Frankreich mitmachen.


13ter mediterraner Kochevent - Frankreich - tobias kocht! - 10.10.2010-10.11.2010


Mit einer Bekannten habe ich daher letzte Woche ihre Elsaß-Kochbücher durchforstet und bin in einer alten Ausgabe des Buches Französisch kochen von Susi Piroue auf ein Rezept für herzhafte Beignets gestoßen. Normalerweise kennt man die ja nur in der süßen Variante mit Äpfeln.

Beignets d' aubergines

Zutaten für 4 Personen:
- 2 Auberginen
- 250 g Mehl
- 2 Eier
- 4 EL Milch
- 1 Prise Natron
- 1 EL Öl
- Salz

Zubereitung:

1. Die Auberginen schälen und in Scheiben von 1,5 cm Breite schneiden. Salzen und 30 Minuten lang ruhen lassen. Dann gründlich abtrocknen.

2. Mehl, Eier, Natron, Milch und Öl zu einem Teig verarbeiten.

3. In einem Topf oder einer tiefen Pfanne Fett erhitzen.

4. Auberginenscheiben in den Teig tauchen und goldgelb ausbacken. Warm servieren.


Ich habe nur die halbe Teigmenge vorbereitet, mußte allerdings mindestens die dreifache Menge Milch verwenden, um einen halbwegs flüssigen Teig zu bekommen.
Da mehr Teig entstand, als ich brauchte, habe ich auch noch ein paar Garnelen darin ausgebacken.



Fazit: Hat geschmeckt, kann es gern wieder geben.