Da ich vor zwei Wochen einen großen Sack Zwiebeln gekauft hatte und der Grauburgunder immer noch geöffnet und fast leer im Kühlschrank stand, lag die Idee, eine Zwiebelsuppe zu machen, sehr sehr nahe.
Bei Mestolo habe ich ein schönes Rezept gefunden.
Da ich parallel mal wieder Pizzabrot gebacken habe, war das zu Paula gehörige Schüsselchen besetzt, als ich mit dem Kochen anfing. Also habe ich mal frei Schnauze vier Zwiebel vom oberen und unteren Ende und der Schale befreit.
Diese Zwiebeln habe ich in Ringe geschnitten und die Ringe in etwa 40g Butter angeschwitzt, bis sie etwas Farbe angenommen hatten. Ich habe zwei gestrichene Eßlöffel Mehl untergerührt, kurz anschwitzen lassen und dann gut 100ml Weißwein (eben den oben erwähnten Rest) dazugegeben.
Da der Wein ziemlich schnell verkochte, habe ich 400ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel (*schäm*) dazugegeben. Alles ließ ich etwa zwanzig Minuten vor sich hin köcheln, wobei ich mehrmals umrührte.
Ich gab noch etwas gerebelten Basilikum in die Suppe und streute ein wenig Käse obendrauf. Für's Foto. :)
Zum Servieren habe ich dann den Rest des geriebenen Käses breit auf der Oberfläche der Suppe verteilt, wo er ein wenig schmolz, aber nicht komplett in der Suppe unterging.
Fazit: sehr lecker (wenngleich durch das Verhältnis der festen und flüssigen Zutaten etwas sehr gehaltvoll). Ich weiß gerade überhaupt nicht, warum ich früher Zwiebelsuppe aus der Tüte gegessen habe ...
Im übrigen sind meine Gemüsebrühwürfel jetzt alle. Ich muß also doch mal selbst Brühe herstellen ...
Klingt lecker und sieht gut aus. Danke für den Tipp
AntwortenLöschenGemüsebrühe selbst herzustellen ist ja wirklich ein Klacks. Was meinst Du, wie gut Dir dann erst die Suppe schmecken wird!
AntwortenLöschenIch habe ewige Zeiten keine Zwiebelsuppe mehr gegessen, gut dass Du mich erinnert hast!