Montag, 31. Januar 2011

Krautsalat, hausgemacht

Mal wieder ein "ich kann das jetzt auch"-Gericht.

Ich habe einen Kohlkopf geviertelt, die Viertel soweit gerieben, wie das möglich war (die sich dabei lösenden äußeren Blätter sind mangels besserer Ideen im Abfall gelandet), zwei Möhren geschält und ebenfalls gerieben (auf einer kleineren Reibe). Als Dressing kamen (ungefähr) 2,5 Eßlöffel Mayonnaise (aus dem Glas *noch einmal schäm*) und 3-4 Eßlöffel Naturjoghurt sowie Salz und Pfeffer dazu.


Der Mitesser fand's sensationell, ich wurde aber das Gefühl nicht los, daß ein wenig mehr Würze auch nicht fehl am Platze gewesen wäre.

Freitag, 28. Januar 2011

Schneller Petersiliensalat mit Avocado

Heute mal in aller Kürze:

- ein Strauß glatte Petersilie gewaschen, geschleudert, abgezupft
- eine Avocado halbiert, geschält, entkernt, gewürfelt
- 10 Cocktailtomaten in Viertel geschnitten
- alles gemischt und noch ca. 100g Kürbiskerne zugegeben
- 2 Eßlöffel Balsamessig und 3 Eßlöffel Öl zusammen mit Salz und Pfeffer verquirlt
- Salatsoße untergerührt

Leider haben sich die Petersilienblätter auf dem Foto ziemlich in den Vordergrund gedrängt. ;)


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Ahle Worscht mal anders

Vor gut einem Jahr oder so hatte mir Ulla aus Kassel zu einem Treffen der Quiltfriends Ahle Worscht mitgebracht.

Diese ist leider, weil ich im Anschluß daran noch einmal zu meinen Eltern fuhr und dann keinen Platz mehr dafür im Koffer fand (*schäm*), eingefrostet worden.

Da meine Eltern sich in den letzten Wochen des alten Jahres schon damit befaßten, das angesammelte Zeug aus dem Tiefkühler mal aufzuessen, kam auch wieder die Frage auf, ob ich die Wurst denn schon gefunden hätte. Dabei wußte ich nicht mal genau, wo sie verstaut worden war.

Jedenfalls war dann vor gut einer Woche der Zeitpunkt gekommen, an dem mein Vater mehr oder weniger triumphierend die Wurst aus dem Tiefkühler holte. ;)

Sie hatte eine dunkle Farbe angenommen, an der sich auch beim Auftauen nichts mehr änderte. Ob sich die Wurst auch geschmacklich verändert hat, kann ich nicht sagen - dazu fehlte mir Vergleichsmaterial. ;)

Einen Teil der Wurst habe ich gestern mittag zusammen mit Bratkartoffeln und einer halben Avocado gegessen. Die Kartoffelscheiben (und eine in Würfel geschnittene Zwiebel) durften als erstes in die Pfanne und ordentlich Farbe annehmen. Die Wurst (in Halbkreisscheiben geschnitten) und die Avocadowürfel habe ich nur zum Warmwerden noch dazugegeben. Bei bereits ausgeschaltetem Herd habe ich noch etwas Frischkäse untergerührt.
Zu guter Letzt durfte auch etwas Petersilie noch mit in die Pfanne.


Geschmacklich hat mich die Ahle Worscht hier an Grützwurst erinnert, die Schärfe war aber ein sehr angenehmer Gegenpol zur Süße der Bratkartoffeln und der Avocado.

Für die Bratkartoffeln mußten übrigens die letzten Bamberger Hörnchen und die letzte Blue Congo herhalten - Nicoles tolle Kartoffeln sind damit auch alle, leider.

Dienstag, 25. Januar 2011

Reisfleisch, ein bißchen scharf

Mit dem Einkauf für dieses Essen habe ich mich bei der Stadtmetzgerei geoutet. Ich habe 100g Rindergulasch gekauft und der Verkäufer stellte erstaunt fest, daß das dann wohl eine Portion sei.

Zusammen mit einer kleingewürfelten roten Chilischote (ohne Innereien natürlich), etwas kleingewürfeltem Ingwer sowie etwas Salz und Pfeffer habe ich die Fleischstückchen in heißem Öl angebraten.

Dazu gab es Basmatireis, den ich bei der Gelegenheit für die kommenden Tage vorgekocht habe.

Montag, 24. Januar 2011

Bohnen und Auberginen in Tomatensauce

Was schnelles am Sonntagmittag. Sehr praktisch, wenn man am Nachmittag noch wohin muß.

So geht's:
- Über Nacht eingeweichte Cannelini-Bohnen (im trockenen Zustand ca. 1 Kaffeebecher voll) etwa 40 Minuten lang kochen, bis sie weich sind.
- Eine nicht so große Aubergine in Würfel schneiden
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel zusammen mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Basilikum anbraten.
- Wenn die Auberginenwürfel Farbe angenommen haben, 500g passierte Tomaten dazugießen (Reste mit dem Löffel auskratzen, wenn möglich), zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.
- Zuletzt die Bohnen dazugeben, noch 5 Minuten in der Soße erwärmen.
- Ein paar Zweige glatte Petersilie abzupfen und die Blätter kleinschneiden.

Voilà:


Mit etwas Brot ein nettes Essen für zwei.
Ich war allein und habe daher auf das Brot verzichtet. ;)

Freitag, 21. Januar 2011

Heute bleibt die Küche kalt

Bei mir regt sich mal wieder eine Kochunlust. Ich bin noch nicht sicher, ob wieder das richtige Wort ist, schließlich sind Einkaufen, Rezeptsuche, Lesen anderer Blogs in den letzten Monaten gleichbleibend anstrengend und nervenaufreibend geblieben, weswegen ich auch öfters meine Stimmung nicht verbergen konnte.

Momentan ist halt wieder Jahresanfang. Es geht auf den ersten Geburtstag dieses Blogs zu, aber mir ist ganz und gar nicht nach Feiern.

Da ich aber seit Ende des Jahres mit der Idee spiele, mal ein Foto von meiner Küche zu posten, tu ich das jetzt einfach. Weil ich mich nämlich nur gerade so zum Abwaschen überwinden konnte.

Blick aus dem Wohnzimmer auf Spüle, Kühlschrank und Herd:


Der Geschirrschrank:


Der Schrank für Vorräte und Putzmittel:


Die Kochgeschirre sind im Schrank links unter der Arbeitsplatte, der aber nicht mit der Arbeitsplatte endet, sondern ca. 20 cm vorher. Das letzte Mal in dieser Ecke geputzt habe ich dementsprechend, bevor die neue Arbeitsplatte eingebaut wurde. Ein Jahr nach meinem Einzug hatte sich der alte Kühlschrank selbst über den Jordan befördert.

Lüftung ist nur über das Fenster rechts möglich.

Kann man eigentlich eine Küche ungeschickter planen?

Donnerstag, 20. Januar 2011

Fast Food. Freestyle. Peruanisch inspiriert.

Mir schwebte schon länger vor, eine an der peruanischen Küche orientierte Kombination aus Kartoffeln und Avocadomus zu posten. Gerade mit den bunten Kartoffeln von Nicole sollte sich das ja gut machen.

Gestern habe ich wieder in die Rezeptdatei geschaut, aber feststellen müssen, daß ich nicht alle Zutaten da habe. Es ist eben keine Saison für Maiskolben ...

Also freestyle. Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und mit Salz und Pfeffer in Öl angebraten. Zwei Eier hartgekocht. Eine Avocado halbiert und - nachdem klar war, daß sie zum Pürieren zu hart ist - in Würfel geschnitten. Die Eier abgeschreckt, gepellt, halbiert und in Scheiben geschnitten.
Alles auf einem Teller gemischt und noch einen Klecks Frischkäse darübergegeben.


Und zur Erinnerung zeige ich jetzt noch mal ein Foto von den geschälten Kartoffeln im rohen Zustand. Sind sie nicht schön?



Ich wünsche Euch einen schönen Tag; mir stehen mal wieder 2 lange Zugfahrten bevor.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Nudelsession Nr. 2

Neben Backen und Flohmarkt stand am Wochenende auch noch die Verwertung eines eingefrorenen Nudelteiges an.
Ja, ich hätte das auch nicht gedacht, daß mein erster Nudelteig aus Hartweizengrieß - noch im alten Jahr angerührt - gleich zum Testobjekt wird, was das Einfrieren und Auftauen angeht.
Zum Glück hat er es sehr gut überstanden.

Das Rezept war, wie auch hier schon, das für selbstgemachte Orecchiette von lamiacucina.

Eingefroren wurde der Teig am 28.12.2010, am 14. Januar habe ich ihn aus dem Tiefkühlschrank geholt und erst 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur antauen lassen, bevor ich ihn wieder in den "normalen" Kühlschrank gab.

Verarbeitet habe ich den Teig am späten Samstagnachmittag (15. Januar), was sehr problemlos ging. Ausrollen:


Ich wollte unbedingt Förmchen ausstechen. Daran hat Christina Schuld, weil ihre Bäumchen so verführerisch aussehen.

Die vor dem Weihnachtsfest genau zu diesem Zweck gekauften Metallförmchen hatte ich allerdings nicht dabei, sodaß ich auf die Plastikformen im elterlichen Haushalt zurückgegriffen und mich schlußendlich für Herzen entschieden habe.

Nach dem Ausstechen:


Den Teigrest, für den sich das Ausrollen nicht mehr lohnte, habe ich zu Spaghetti gerollt. Zweckentfremdung eines Handtuchhalters:


Am Samstagabend durften die Herzen dann trocknen, am späteren Abend habe ich sie einmal gewendet, so blieben sie dann in der Küche, bis ich sie am Sonntagvormittag verpackt habe.

Eine Hälfte der Nudeln habe ich gestern abend gekocht und mit Pesto gegessen.


Sehr lecker!

Dienstag, 18. Januar 2011

Nachgebacken: Milchbrötchen (mit Kürbiskernen)

Vor nicht allzu langer Zeit haben Ulrike und ich mal wieder über anfängertaugliches Backwerk diskutiert. "Schuld daran" waren diese Brötchen aus dem Fundus von Ketex. Die Frage, ob ich denn auch Backmalz hätte, war leider (für's erste) tödlich für meinen Plan, diese Brötchen zu backen.

Ulrike riet mir dann zu den Milchbrötchen von Bäcker Süpke, die sie auch schon mal gebacken und verbloggt hat, worüber ich froh war, da ich um das Umrechnen der Mengen herumkam. :)

Da ich immer noch (oder schon wieder?) etwas blaßhäutig durch die Weltgeschichte spaziere, habe ich das Weizenmehl durch Dinkelmehl 630 ersetzt. Außerdem war keine Backmargarine im elterlichen Haushalt vorhanden, so daß ich auf Butter zurückgriff. Also keine echten DDR-Milchbrötchen, wenn man es streng nimmt.

Mein Vater zog beim Anblick der Schüssel mit dem Hefestück am Sonntagmorgen gleich eine Schnute ("Wieso denn schon wieder backen?"), und da ich nicht wissen wollte, was er zu noch mehr süßem Gebäck gesagt hätte, hatte ich mich schon entschieden, Kürbiskerne mit an den Teig zu geben. Wer mag, kann jetzt gerne den Kopf schütteln; ich finde die Kombination aus subtiler Süße und herzhafter Note sehr schmackhaft und habe auch früher schon gern Milchbrötchen mit Käse gegessen ...

Da der Backofen zu der eigentlich anvisierten Backzeit schon anderweitig besetzt war, durften die geformten Brötchen etwas länger garen als geplant. Sie haben das auch freudig ausgenutzt. Da ich die Teigmenge leider nicht gleichmäßig aufgeteilt hatte, waren zum Ende der Gare hin die größten Brötchen eineinhalb mal so groß wie die kleinsten. Insgesamt habe ich wohl fünf- bis sechsmal insgesamt die Brötchen bestrichen.
Eingeschnitten habe ich sie vor dem Backe auch noch, aber das hat nicht mehr viel bewirkt, wie man sieht:


Im Gegensatz zu Ulrikes Angaben schien mir der Teig nicht zu fest zu sein, sondern genau richtig. Eine richtig feine Krume ausgebildet haben die Brötchen nicht, aber das ist wirklich der einzige Kritikpunkt. Geschmacklich hat mir das Ergebnis sehr gefallen.

Achso, die wichtigste Info zum Schluß: gebacken habe ich sie 22 Minuten lang bei 170° C fallend auf 150° C. Und dann durften sie - noch einmal mit Milch bestrichen - noch 3 Minuten im ausgeschalteten Backofen ausharren, während ich ein wenig in der Küche aufräumte.

Montag, 17. Januar 2011

Nachgebacken: Muffins mit Schokosplittern

Am Freitagabend mußte ich für einen Flohmarkt noch ganz schnell Muffins backen.
Normalerweise habe ich dafür ein festes Grundrezept, jenes ist aber bereits im Sommer mit dem Buch, in dem es steht, in eine Umzugskiste gewandert.

Also brauchte ich auf die Schnelle ein neues Rezept. Nach Möglichkeit eins für Muffins mit Schokostreuseln, denn dafür hatte ich eingekauft. Wiederum bin ich bei der Hüttenhilfe fündig geworden.

Statt der Schokolade habe ich fertige Schokoraspeln verwendet, die ich auch nicht erst abgemessen, sondern nach Gutdünken in den Teig gegeben habe. Auch habe ich die Speisestärke durch dieselbe Menge Mehl ersetzt.


Abnehmer gefunden haben die Muffins kaum, aber ich sollte mich nicht beschweren: von anderen Kuchen war nach dem Aufräumen, das auch noch mal für hungrige Mäuler sorgte, noch mehr übrig.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Ein Lob an die Hüttenhilfe

Stellvertretend für alle Foodblogs, die mir immer wieder willkommene Inspiration sind, muß ich mich heute mal bei der Hüttenhilfe bedanken. Ich hatte noch Tofu im Kühlschrank, der dringend verwertet werden mußte; und beim Suchen nach Rezepten für diese Zutat blinkte mir förmlich aus dem Suchfeld eine ganze Rezeptkategorie entgegen, von der ich sicher in der mittelfristigen Zukunft einiges nachkochen werde.

Ja, ich mag Tofu. Und ich steh dazu.
Nein, Sojageschnetzeltes mag ich nicht.

Da neben dem Tofu auch noch Möhren, ein kleiner Rest Stangensellerie und Kokosmilch auf ihre Verwertung warteten, habe ich mich für Gebratenen Tofu in Tomatensauce entschieden. Mit der Variation, daß ich statt der Tomaten eben die Möhren und den Sellerie verwendet habe und die Kokosmilch nicht ganz so weit einkochen ließ wie es auf dem Foto der "Hüttenhelfer" den Anschein hat.
Eine weitere Abweichung: ich habe die Kokosmilch-Gemüse-Mischung mit Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Ingwerpulver abgeschmeckt, bevor ich sie einkochen ließ.

Dazu gab es Basmatireis.


Den Tofu hätte ich sicher stärker anbraten können, aber das war in der Pfanne gar nicht so leicht.

Ein schönes Schnellgericht.
Ich glaube, ich schreibe gerade wirklich unter jedes Gericht, daß ich es toll finde. Aber sie haben ja auch alle ihren speziellen Reiz.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Wo kommt er eigentlich her?

Kleine Nachmittagsbeschäftigung: herausfinden, auf welchem Weg mich der Award eigentlich erreicht hat.

Zuerst bekam ich ihn von LyoneIB. Zu LyoneIB gelangt ist er über Sabine, Petra, Ellen (und Sammy), FroschDesign, Gerry, Centi, AutumnSky (und anti.mensch), Fashion Fairytales, Sewing Sue, Missy, Kalliful, Anne, Tinny Mey, Tink, BaileyXs (und shadownlight, missgreti, Jasmin), Jasmin, Aylin und Asphaltgeflüster, bei der die Kette am 19.12. endet.

Zu Kaoskoch kam er über Isi, die Kochbanausen, die Küchengeister, Lighthouse&Seagull, Lisa, Wolkenfees Küchenwerkstatt, Ina, Annika, Sternenkind, Claire, Deep Black Girl, Anke, fashionvictim_81, Tine, Pauline Panther, Killah, Strawberry, Wiemi, Essencia und Tinny Mey.

Ich bin sprachlos ob der großen Zahl an Blogs zu Schönheits- und Modethemen.
Aber wenigstens hat das mit dem Kennenlernen unbekannter Blogs doch irgendwie funktioniert.

Lieblingsblogs, die 2.

Dank Kaoskoch darf auch ich noch einmal diesen Award weitergeben.
Das freut mich umso mehr deshalb, weil sie schreibt, hier gute Infos zu Eisenmangel gefunden zu haben.

Da sich einige andere Blogger nur wenig an die Vorgabe mit den unbekannten Blogs gehalten haben (ich behaupte jetzt mal, daß man nicht mehr unbekannt ist, wenn man in den Wikio-Charts auftaucht ;)), nehme ich diese Vorgabe diesmal auch nicht mehr so ernst und gebe den Award weiter an:

Die Lorbeerkrone
Mestolo
Chili&Ciabatta
Lisa
Schnuppschnüss
Houdini

Danke Euch, daß Ihr immer wieder eine Inspiration seid!

Hier sind noch mal die Regeln:
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Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat & sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst & ihr den Link deines Award Posts da lassen.

Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar - Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an's Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon 'ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Die Kapitulation: Mittagessen ohne Nudeln

Ich habe überlegt, ob ich das hier schreiben soll, aber eigentlich will ich es auch nicht verschweigen: ich habe heute kapituliert. Oder besser gesagt: nicht erst heute, sondern schon vor ein paar Tagen.
Denn irgendwie war die Motivation, sich um den Nudelteig zu kümmern, nach der Suppenaktion am Freitag, ganz weit weg. :(
Und so wanderte der Rest des Teiges zurück in den Kühlschrank, was er aber nicht überlebt hat (der Teig, nicht der Kühlschrank).
Heute werde ich ihn wohl wegschmeißen müssen. *grummel* *schäm* *ganzkleinwerd*

Dabei hatte ich gestern Pesto gekauft. (Fertiges. Im Supermarkt. *noch mehr schäm*)
Weil ich heute den Mut zusammen nehmen und endlich den Teig verarbeiten wollte. Aber der sieht halt überhaupt nicht mehr ansehnlich aus ...

Deshalb gab es heute mittag das, was ich eigentlich am Wochenende mit den Nudeln zubereiten wollte: gebratene Leberstreifen mit Paprikagemüse.


Da ich gefühlt reichliche 100g Leber sowie zwei Zwiebeln und zwei Paprika verarbeitet habe, war es auch so genug zu essen.

Ob in der gebratenen Paprika noch genug Vitamin C drin ist, damit dieses Gericht als eisenmangeltauglich durchgeht, weiß ich nicht. Mit etwas Petersilie oder Brokkoli dazu und einem Glas Johannisbeersaft ist es sicher noch wertvoller.

Dienstag, 11. Januar 2011

Aus Brokkoli-Platte wird Brokkoli-Salat

Peggy hatte gestern dieses Rezept gepostet, das mich gleich angelacht hat. Einen Brokkoli hatte ich nicht im Haus, aber Kirschtomaten und Eier, die auch verbraucht werden wollten. Also habe ich beim Gemüsehändler den erstbesten, nicht zu großen Brokkoli mitgenommen, in mundgerechte Stücke geschnitten (etwas kleiner, als Peggy empfiehlt, meine Vorlieben sind da einfach anders :)), ca. 10 Minuten in Salzwasser gekocht, parallel zwei Eier hartgekocht (etwas mehr als 10 Minuten) und abgeschreckt sowie die Kirschtomaten halbiert und in eine Schüssel gegeben. Servierplatten sind bei mir Mangelware, werden ja auch eigentlich nicht gebraucht ...

Ebenfalls in dieser Zeit habe ich die Sauce vorbereitet: alle Zutaten bis auf den Pfeffer in ein Gläschen gegeben, gut zugeschraubt und kräftig geschüttelt ...

Den Brokkoli habe ich abgegossen und mit den Tomaten gemischt. dann das Dressing untergehoben.
Als letztes habe ich die Eier abgegossen, einige Minuten im kalten Wasser abkühlen lassen und mit dem Eierschneider geschnitten.
Zusammen mit den Eiern kam noch etwas Pfeffer an den Salat.


Dazu gab es Toastbrot.

Danke für das Rezept, Peggy! :)

Montag, 10. Januar 2011

Sonntagabendpfanne

So was könnte es auch unter der Woche geben, wenn es mittags schnell gehen muß.

Eine Zwiebel wird geschält und in Würfel geschnitten.
Eine Paprika und ein Stück Stangensellerie werden von den Ansätzen befreit und ebenfalls in Würfel geschnitten.
Das Gemüse darf mit Salz und Pfeffer gewürzt in Öl anbraten, während ein Stück Leber in Streifen geschnitten wird.
Als letztes kommen Scheiben von vorgekochten Kartoffeln hinzu und, sobald die Kartoffeln auch warm sind, ein verquirltes Ei.

Zum Servieren kommen noch ein paar Kräuter obendrauf.


Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Freitag, 7. Januar 2011

Suppe mit vielen Schätzen drin

Die Suppenkultur des fernen Ostens hat mich schon immer fasziniert; deshalb neide ich Hannah Toups und Ly auch ein wenig ihre Herkunft. Mit einer guten Suppe läßt sich ja wirklich alles geradebiegen ...

Dem Thema wieder nähergebracht hat mich gestern Jutta mit ihrer Minestra di Passatelli. Das sollte doch eigentlich auch mit dem Nudelteig funktionieren, der so geduldig seiner Verarbeitung harrt.

Gesagt, getan, Rinderknochen gekauft ("Wir haben hier Markknochen für die Suppe im Angebot", meinte der junge Metzgereiverkäufer) und in Wasser köcheln lassen (mind. 40 Minuten).

In der Zwischenzeit habe ich folgende Einlagen für die Suppe vorbereitet:
- 100g Rinderhack mit Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Curry gewürzt und zu kleinen Bällchen geformt
- einen Rest TK-Erbsen im Dessertschüsselchen auftauen lassen
- etwa 120g Tofu in kleine Würfel geschnitten
- eine Möhre geschält und in Scheiben geschnitten
- eine Stange Stangensellerie (also: nicht ein ganzer Stangensellerie, sondern wirklich nur ein Teil davon) ebenfalls kleingeschnitten

Als ich damit fertig bin, ist das Fleisch mehr als gar und damit Zeit, die Knochen herauszunehmen. Ich gieße etwa einen halben Liter Wasser nach, weil mir die Brühe zuwenig erscheint. Das soll sich später rächen, ich muß doch eine komplette Suppentasse voll wieder abschöpfen (mit der Kelle, nicht mit der Suppentasse ;)).

Die Fleischbällchen und das Gemüse köcheln vor sich hin, während ich eine Handvoll Teig noch einmal mit Feingrieß durchknete und in lange Fäden rolle.
Die selbstgerollten Nudeln gebe ich nach und nach ebenfalls zur Suppe, wo sie etwas durchziehen dürfen.

Nachdem alle Nudeln in der Suppe sind, schmecke ich mit Salz und einem kleinen Spritzer Sojasauce ab und lasse alles noch für knappe 10 Minuten bei kleiner Flamme auf dem Herd.


Das Experiment ist gelungen, die Köchin ist satt und zufrieden und stellt sich ein weiteres Mal die Frage: Warum bin ich eigentlich nicht eher darauf gekommen?

Donnerstag, 6. Januar 2011

Selbstversuch mit Orecchiette

Ich hätte gern einen positiveren Titel gewählt, aber den hat dieser Post nicht verdient. Nicht nach diesem Küchen-Schlamassel.

Aber ich erzähle mal von Anfang an.

Erinnert sich noch jemand an das Care-Paket, das Päm mir im Herbst geschickt hat?
Für die Bohnen hatte ich ja ziemlich schnell Verwertung; den Zaunpfahlwink, jetzt mal endlich "ordentliche" Nudeln zu machen, hatte ich aber offenbar übersehen. Das gebe ich ganz verschämt zu.

In der Vorweihnachtszeit habe ich dann immer mal wieder das Päckchen feinen Hartweizengrieß zu meinen Eltern mitgenommen, mit dem Plan, Nudeln herzustellen, die ich zusätzlich zu den Cantuccini verschenken könnte. Und jedes Mal reiste das Päckchen wieder mit mir zurück.

Letzter Anlauf direkt vor Weihnachten. Dazu, vorher Nudeln zu machen, komme ich nicht, also setze ich nach unserer Rückkehr einen Teig an. Nach dem Rezept von Robert. Mit der kompletten Menge. Gelingt gefühlt sogar ziemlich gut. Zumindest fühlt sich der Teig gut an.
Und dann muß ich den Teig doch unverarbeitet zurücklassen.
Ob er eingefroren wurde, weiß ich bis heute nicht - ich hoffe es einfach mal ...

Also reist das - nun angebrochene - Packerl wieder mit nach Darmstadt. Und nachdem Silvester vorbei, die Küche wieder aufgeräumt ist, kann ich auch endlich den nächsten Versuch wagen. Diesmal mit halber Menge. Erstmal schauen, wieviel dabei herauskommt.
Kurzfristige Verwirrung: der Teig ist zu flüssig. Mehr Grieß dazugeben bringt ihn auf die gewünschte Konsistenz. Und dann erweist sich der Eßlöffel Öl, in dem ich den Teig rolle, auch wieder als "zuviel Flüssigkeit".
Egal. Ab in den Kühlschrank damit.

Am nächsten Tag - also gestern - knete ich tatsächlich noch 2 Eßlöffel Grieß unter. Nehme dann die Hälfte ab, fange an, auszurollen. Denke: Stop, falsche Baustelle. Du wolltest doch den Teig abschneiden ... Du hast doch gar kein Schnapsgläschen da ...




Sei's drum. Nach etwas Suchen findet sich ein leeres Gewürzgläschen mit zumindest passendem Durchmesser der Öffnung. Das Ausstechen damit klappt nicht wirklich. Nach zwei Versuchen gebe ich auf.


Ich knete das bereits ausgerollte Teigmonster wieder zusammen. Nehme noch einmal die Hälfte ab und gebe die anderen drei Viertel des Teiges zurück in den Kühlschrank. Eigentlich wollte ich ja eh nicht mehr als die beiden Deckel der Salatschüssel mit den Nüdelchen belegen, denn danach wird es mit glatten Unterlagen eng ...

Aber, oh Schreck, das Abschneiden des Teiges funktioniert auch nicht wirklich. Vor mir liegen zusammengedrückte Halbmonde. (Später schaffe ich es immerhin, bei sehr langsamem Schneidetempo runde Scheiben zu bekommen. Es geht also! Aber es bleibt ein Glücksspiel.)


Ich habe ein gewisses Bild im Kopf, wie die Nudeln über dem Daumen geformt werden könnten. Ich probiere es aus, versuche, ein Stück Teig über dem Daumen in sinnvoller Weise zu verbreitern. Der Teig klebt.

Ich habe keine Lust, weiter zu experimentieren, wieviel Grieß noch an den Teig muß oder könnte. Die Form der Nudeln ist mir jetzt egal, Hauptsache, die Verteilung des Teiges ist einigermaßen homogen. Ich lege die Teigstückchen auf den Gummideckel von Schüssel 1 und klopfe so lange auf ihnen herum, bis die Teigdicke so ist, wie ich denke, daß sie sein sollte.


Ich verteile die Teigstücke auf den zwei Plastikdeckeln und meinem Campingteller, die ich auf das Fensterbrett oberhalb der Heizung lege. Es ist früher Nachmittag.


Am Abend sind die Nudelstücke zum Brechen hart. Ich nehme sie von der Heizung, lege sie auf den Tisch, sodaß sie immer noch im Warmen sind, aber nicht so nahe an der Hitze.

Am nächsten Morgen sind die meisten Nudeln zerbrochen. Von den Plastikdeckeln haben sie sich gelöst, nur diejenigen auf dem Campingteller sind anderer Meinung.

Ich setze Wasser für die Nudeln auf. Hole tiefgekühlten (und durch Lagerung im normalen Kühlschrankbereich aufgetauten) Brokkoli hervor. Lasse diesen in gesalzenem Wasser kurz aufkochen, gieße ab, püriere, gebe zweieinhalb Teelöffel Frischkäse und zwei Eßlöffel vom Kochwasser der inzwischen halbgaren Nudeln hinzu und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. (Hmmm! Brokkolisüppchen, ich komme!)

Nach etwa 15 Minuten halte ich die Nudeln für gar genug, um sie ebenfalls abzugießen.


Schnell abgeschreckt, dann werden sie unter die Brokkolicreme gerührt. Ich weiß, andersherum wäre möglicherweise präsentabler gewesen. Wenn die Nudeln eine gescheite Form hätten ...



Bleibt jetzt nur noch das Problem, was ich mit dem Rest vom Teig mache. Maultaschen mit Gemüsefüllung? Pasta e fagioli? Irgendwas süßes?
Es ist definitiv genug für 4-5 Rezepte da.

Ich mag gar nicht an die größere Teigmenge bei meinen Eltern denken ... da müssen dann wohl doch die Ausstecher ran.

P.S.: Eine Videoanleitung für das richtige Formen von Orecchiette gibt es unter anderem hier.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Ich werde belohnt

Kaum zu glauben, dieser Blog ist eigentlich die kleine Schwester meines Nähstübchens (deshalb in der Anfangszeit auch der Name "Hestings Kochecke"), aber viel schneller gewachsen und nun liegt ein Award einer Nähkollegin vor mir.


Danke, liebe Lyone!

Ich bin eigentlich kein Freund von Kettenbriefen, aber sei's drum. Ich mache mit und gebe den Award weiter an

Anie
Franzi
Dinkelhexe
Kochfrosch
Cookmania

Achso, die Regeln? Hier:
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P.S.: Ab morgen geht's wieder mit einem Post pro Tag weiter. Nur, daß das klar ist. ;)

Forellen-Frischkäse-Creme

Hatte ich schon mal erwähnt, daß ich Aufstriche liebe?
Nein?
Nun, dann wißt Ihr es jetzt. :)

Aus zwei Forellenfilets (die Packung sagt: 125g) und etwa 100g Frischkäse sowie 2 Eßlöffeln Milch habe ich eine Creme gerührt, zwei Handvoll kleingehackten Dill dazugegeben und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Ein Stück Weißbrot oder ein größerer Cracker drunter, vielleicht noch Grünzeug oder Gemüse drauf, fertig wäre das Canapee.

Da ich gelegentlich lieber Kartoffeln als Brot zu Aufstrichen, Aufschnitten und ähnlichem esse, habe ich mir schnell ein paar Kartoffeln dazugekocht, auf dem Teller zerdrückt und dann die Creme darauf verteilt. :)


Lecker, schnell, einfach, kann's gern öfter geben. :)

Dienstag, 4. Januar 2011

Brezenknödel

Bei einer Suche nach Knödelrezepten fand ich vor einiger Zeit bei Jutta ein Rezept für Brezenknödel, das mir gleich gefallen hat. Ich bin sowieso ein Fan von Knödeln, außerdem hätte ich nicht gedacht, daß diese so einfach zuzubereiten sind. Ein im Restaurant bestelltes Essen hat ja immer etwas von einer Blackbox - zumindest dann, wenn man selbst nicht so der Küchenexperte ist.

Nun wird es bei mir sicher auch im neuen Jahr keine Braten geben - oder zumindest keine aus meiner kleinen Küche. Weil dafür eben doch der Backofen fehlt. Und das war dann auch der Haken an Juttas Rezept. Ich hatte keinen Backofen, in den ich den Knödel mal eben hätte schieben können. Zum Glück fand ich dasselbe Rezept, nur ohne die Abwandlung mit dem Backofen, auch bei Genial lecker.

Und dann blieben vom Käsefondue doch tatsächlich zwei Brezeln übrig. Beide in die liebe Paula gelegt - 150g - paßt!

Und dann ging es los:
Brezen in ca. 1cm große Stücke geschnitten, Milch aufgekocht, ein Ei mit Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Muskatpulver verquirlt und zur warmen Milch gegeben, Brezenstücke dazu, kräftig umrühren, ziehen lassen. Zwiebel geschält, gewürfelt, gebräunt, zur Seite gestellt. Wasser auf den Herd gestellt. Brezenmasse teilweise püriert. Zwiebelwürfel dazugegeben. Auf Petersilie verzichte ich, die habe ich nicht im Haus. Masse in Frischhaltefolie eingerollt und ins kochende Wasser gegeben. Im Rezept nachgelesen und erschrocken. Alufolie? Ich habe auch keine Alufolie, hoffentlich geht es auch ohne?!?

Eine halbe Stunde später bin ich überrascht, festzustellen: es geht. Die Folie hat zwar unter der Dampfentwicklung der Knödelmasse nachgegeben und einige Zwiebelstücke ins kochende Wasser entlassen, sodaß der Rand des Kloßes etwas aufgeschwemmt ist, aber der Knödel ist sonst okay und läßt sich auch einigermaßen schneiden.

In Ermangelung eines Bratens (den ich aktuell tatsächlich nicht dazu hätte essen mögen), gibt es zu den Knödelscheiben Schinken, Roastbeef und eingelegtes Gemüse - auch Reste von Silvester, die sich geschmacklich sehr gut mit den Knödeln vertragen.


Ich weiß, zu dem Vorsatz, leichter zu kochen, paßt das gar nicht. Aber ich will ja auch noch mehr von den Gerichten der anderen Blogger lernen. Und da paßt es dann doch.

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)

Außerdem wäre da noch der Vorsatz, mehr Regelmäßigkeit in meine Posts hineinzubringen. Sollte mich also jemand dabei erwischen, mehr als einen Post pro Tag zu bringen und mir am Wochenende keine Auszeit zu nehmen, dürft Ihr mir auf die Finger klopfen. :D

Montag, 3. Januar 2011

Obstsalat

Um den Feiertagskilos etwas entgegenzuwirken, habe ich mir noch vor dem Jahreswechsel eine größere Menge Obst gekauft. Und heute morgen einen Teil davon verarbeitet.

Für einen schnellen Obstsalat habe ich 2 große Äpfel, eine Birne, 3 Kiwis, eine Mango und zwei Bananen geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. (Eigentlich sollte noch eine Ananas dazu, aber für die war dann kein Platz mehr in der Schüssel.)
Oben drauf, quasi als Deko, noch halbierte Mandarinenspalten.


Gut dazu sind auch Walnußkerne, geschrotete Weizenkeime, getrocknete Datteln und ähnliche Sachen.

Samstag, 1. Januar 2011

Frohes neues Jahr!

Mit einem Bild vom gestrigen Käsefondue wünsche ich Euch ein wundervolles, erfolgreiches, erholsames Jahr 2011. Bleibt gesund und kreativ!