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Dienstag, 14. Juni 2011

Vom Herbst in den Sommer: Rhabarberröster

Unlängst hatte bei einem Treffen, bei dem es sich gar nicht primär um's Essen drehte, eine Bekannte erwähnt, daß Zimt gut zu Rhabarber passe. Als großer Fan beider Zutaten wollte ich die Idee gern aufgreifen - aber wie?

Und dann kam mir wieder der Zwetschgenröster von Frau Eßkultur ein.

Gedacht, getan. Ein gutes Kilo Rhabarber wurde gekauft, von den Enden befreit, halbiert, geschält, in mundgerechte Stücke geschnitten ...


... in einer Mischung aus Erdbeersaft, dem Saft einer Zitrone (insgesamt etwa 250ml Flüssigkeit, so wie bei Ulrike) und etwas Weißwein sowie einem gestrichenen Eßlöffel Zimtpulver gegart, in Gläser gefüllt ...



... und 2 Tage später mit ein paar Quarkbällchen gegessen:


Für Rhabarberfans ein echtes Muß zum Nachmachen. Wer keinen Zimt mag, läßt ihn weg, dann kommt der Erdbeergeschmack schön raus.

Und da dieses Kompott sich in kleinen Einmachgläschen wie auf dem 2. Bild rechts auch gut zum Mitnehmen auf eine Party eignet, reiche ich das Rezept beim Event Geschenke aus der Küche von Zorra und Klärchen Kompott aus dem Gourmetbüdchen ein.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Sonntag, 12. Juni 2011

Es ist wieder Zeit

Es ist wieder Zeit für Orsis Erdbeer-Gurken-Salat. Das haben Milliways und Steph schon ganz richtig erkannt.

Und darum gibt es diesen leckeren Salat auch bei mir dieses Jahr wieder, mit demselben Dressing wie hier: auf 500g Erdbeeren einen "gehäuften" Eßlöffel halbflüssigen Honig, je 2 Eßlöffel Weißweinessig und Walnußessig, Pfeffer nach Gefühl.


Ich wünsche Euch ein schönes Rest-Pfingsten!

Dienstag, 22. März 2011

Fruchtige Sauerkrautsuppe

Ich habe ja, seit es diesen Blog gibt, noch nie mit Sauerkraut gekocht. Und nun ist der Winter, die klassische Saison für Sauerkrautgerichte, ja eigentlich schon vorbei. Zumindest möchte man das meinen, so kraftvoll, wie die Sonne gestern schien.

Auf einem Bummel in der Innenstadt kam mir gestern daher die Idee, daß ich das mit dem Sauerkraut dringend nachholen müßte. Nach deftigen Gerichten stand mir allerdings überhaupt nicht der Sinn, deshalb wollte ich es mal mit einer fruchtigen Variante probieren.



Ich habe den Inhalt einer 550g-Dose Sauerkraut in seinem eigenen Saft und etwa 300 ml Apfelsaft zum Kochen gebracht. Bevor es soweit war, habe ich eine Dose Ananas (Inhalt: 8-9 Ringe) geöffnet und den enthaltenen Saft ebenfalls zum Sauerkraut gegossen. 4 Scheiben habe ich mundgerechte Stücke geschnitten und zu dem Sauerkraut gegeben. Innerhalb der nächsten 10-15 Minuten kamen noch Stücke von einer Mango, 2 gehäufte und 2 gestrichene Eßlöffel Zucker und ca. 100 ml weiterer Apfelsaft hinzu.

Das "Experiment" ergab 3 Portionen ;) und der Geschmack war relativ gut zwischen sauer und süß balanciert.

Montag, 3. Januar 2011

Obstsalat

Um den Feiertagskilos etwas entgegenzuwirken, habe ich mir noch vor dem Jahreswechsel eine größere Menge Obst gekauft. Und heute morgen einen Teil davon verarbeitet.

Für einen schnellen Obstsalat habe ich 2 große Äpfel, eine Birne, 3 Kiwis, eine Mango und zwei Bananen geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. (Eigentlich sollte noch eine Ananas dazu, aber für die war dann kein Platz mehr in der Schüssel.)
Oben drauf, quasi als Deko, noch halbierte Mandarinenspalten.


Gut dazu sind auch Walnußkerne, geschrotete Weizenkeime, getrocknete Datteln und ähnliche Sachen.

Sonntag, 26. September 2010

Feigen und Sonnenblumenkerne

Ein paar Feigen wollten dringend verbraucht werden, daher habe ich aus ihnen ein schnelles Dessert gemacht.

4 Feigen wurden gewaschen, abgetrocknet, vom Stielansatz befreit und geviertelt bzw. gefünftelt.
Etwa 150g Joghurt weurden mit Vanillinzucker gesüßt und über die Feigenviertel gegeben.
2-3 Eßlöffel Sonnenblumenkerne wurden in der Pfanne ohne Fett leicht angeröstet und ebenfalls über die Feigen gegeben.


Mein zweiter Beitrag zum Gartenkochevent September 2010.

Garten-Koch-Event September: Sonnenblumenkerne [30. September 2010]

Sonntag, 19. September 2010

Zwetschgenröster nach Frau Esskultur

Manchmal packt es auch mich und ich muß der Gruppendynamik der Foodblogger folgen. Wenn auch zuweilen mit etwas Verzögerung. Es dürfte schon gute zwei Wochen her sein, daß Frau Esskultur bei Twitter ein Kurzrezept für Zwetschenkompott postete, das von einigen Leuten begeistert aufgenommen wurde.
Ulrike von Küchenlatein hat das Rezept damals recht schnell nachgekocht und darüber gebloggt. In gewisser Weise war das meine Rettung, da ich inzwischen nicht mehr so weit zurückblättern kann oder mag.

Ich habe die Mengen aus Ulrikes Rezept halbiert und statt des Portweins den Saft von Pflaumenkompott aus dem Glas verwendet sowie den Zitronensaftanteil durch Orangensaft ersetzt. Eine alkoholfreie Version also, das war aber so geplant. Die Zimtstangen, die ich zu besitzen glaube, waren unauffindbar, deshalb wanderten stattdessen zwei Löffelspitzen Zimtpulver in den Topf. Schon bald zog ein sehr aromatischer Plaumen-Zimt-Geruch durch die Küche ...


Gereicht hat es bei mir für zwei Gläser von je 375 ml Kompott - und dann war noch genug Saft im Topf, um ihn beim Ausschlecken richtig zu kosten. Hmmm, dieses Aroma!

Ich sage es zwar ungern, aber zumindest für den heutigen Tag bin ich über das Nichtvorhandensein frischen Pflaumenkuchens hinweggetröstet. :)

Montag, 2. August 2010

Fruchtsalat am Abend, erquickend und labend ...

Heute gab's mal wieder eine Eiseninfusion - die erste von sechs, jeden Montag ist eine fällig.
Ich helfe mal wieder etwas nach, nämlich mit Petersilie, Früchten und Sesam.

Von einem halben Bund glatter Petersilie zupfe ich die Blätter ab, wasche und schleudere sie.
Dazu kommen 4 Teelöffel Sesam, das Fleisch von 2 Nektarinen und ein halber Mozzarella (beides in Würfel geschnitten.
Als Dressing gebe ich eine Mischung aus einem gehäuften Eßlöffel festem Honig und je etwa 2 Eßlöffeln Weißweinessig und Öl darüber.


Die Menge reicht für 2 Personen als Vor- oder für eine Person als Hauptspeise.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Premiere mit Erdbeer-Konfitüre

Die Tatsache, daß mir das Erdbeerpüree heute morgen recht gut geschmeckt hat, hat mich daran erinnert, daß bei mir im Schrank ja noch ein Päckchen Gelierzucker 1:1 herumsteht. Ich weiß nicht mehr, wofür ich den gekauft habe, aber das ist auch ein Jahr her, glaube ich ...

Praktischerweise fiel mir dann auch noch ein Rezeptheft von Südzucker in die Hände ...

Also die neu gekauften Erdbeeren aus dem Kühlschrank geholt, ungeputzt 600 g abgewogen (der Rest durfte wieder in den Kühlschrank), die Beeren geputzt und püriert, 600 g Gelierzucker abgewogen, das Püree in einen großen Topf gegeben, den Zucker untergerührt, Herd auf der zweithöchsten Stufe (2,5 von 3) angeschaltet, gerührt, gerührt, gerührt ... bis es zu blubbern anfing ... weitergerührt ... auf die Handy-Uhr geschaut ... weitergerührt ... nach 3 Minuten den Herd ausgeschaltet ... nach einer weiteren Minute den Topf auf die kleine Herdplatte gezogen, schnell noch zwei weitere Gläser heiß ausgespült bereitgestellt, weil sich schon abzeichnete, daß 2x 230ml zu wenig sein würden. Gläser gefüllt, zugeschraubt und auf das innere Fensterbrett gestellt.


Da dürfen sie sich nun abkühlen.

Da während des Abspülens der Gläser 3 und 4 die Masse im Topf schon zu gelieren begann, bin ich sicher, daß das Ganze gut geklappt hat, trotz der Warnung im Heft, man solle genau eine Packung verwenden.
Ich bin auch froh, daß ich die Menge so glücklich abgeschätzt habe, denn die Gläser habe ich heute mit der Waage gekauft ... alle leeren Altgläser hatte ich letztens weggeschmissen, weil keine Einkochaktion geplant war.

Rettung für die Erdbeeren

Mein Gemüsehändler hat mir am Montag eingeschweißte Erdbeeren mitgegeben -- daß dort schimmelige Exemplare drin sein könnten, erfuhr aber nur die Kundin nach mir (und ich dann durch Zuhören, aber da hatte ich ja schon bezahlt und außerdem sahen die Körbchen okay aus ...).

Leider ist da tatsächlich ein Pilz gewachsen und ich habe es gestern abend erst gemerkt. Also die Verpackung aufgerissen, etwa die Hälfte der Beeren rausgeholt, den Rest weggeschmissen ...

Die guten Beeren habe ich dann im Meßbecher mit dem Zauberstab bearbeitet, dann mit Meßbecher wieder in den Kühlschrank gestellt und eben mit etwas Milch aufgegossen. Das Ergebnis ist leicht sauer (man könnte also noch etwas süßen) und wird jetzt als Frühstücksdrink gelöffelt. :)


Sorry, nata, Deine Pancakes müssen noch etwas warten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Montag, 12. Juli 2010

Sommerliches Tiramisu

Danke an Jutta Lorbeerkrone für die Anregung und das Rezept.
Ich wollte erst eine Charlotte daraus machen, aber zum einen wollten die Biskuits nicht schräg stehenbleiben, zum anderen hätten sie auch nicht gereicht.
Also Schichtspeise klassisch; in Ermangelung einer viereckigen Form muß die runde Schüssel als Behältnis herhalten.
Den Joghurt rühre ich mit Vanillinzucker an, ansonsten ist alles wie bei Jutta. Am Ende streue ich noch gehackte Mandeln darüber.








Dann sind alle Tütchen Vanillinzucker bis auf eins verbraucht und der Joghurt geht auch zur Neige, er reicht aber noch aus, um aus einer Nektarine (in Scheiben geschnitten), den restlichen Biskuits und dem Joghurt eine zweite "Schichtspeise" zu fabrizieren.


Diese lasse ich jetzt auch etwas durchziehen und esse erstmal eine Nektarine so.



Edit 13.7.: das Beweisfoto, daß ich heute morgen tatsächlich davon gegessen habe. :)


Zum Reinsetzen lecker!

Dienstag, 6. Juli 2010

Melonen-Erdbeer-Salat

Nummer zwei der an den Wochenendschmaus erinnernden Rezepte. Hier hat eine Bowle mit Prosecco und Ingwerstückchen Pate gestanden, aber das ist mir gerade zuviel Aufwand.

Die Hauptzutaten, eine halbe Galia-Melone und die Hälfte des abgebildeten Viertels einer Wassermelone:


Ich entferne die Kerne und die Schalen und schneide das Melonenfleisch in mundgerechte Stücke.

Der Inhalt eines halben Körbchens Erdbeeren wird ebenfalls geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Von vier bis fünf Stielen Minze zupfe ich die Blätter ab, schneide sie klein und gebe sie in den Salat.


Anschließend darf der Salat unter einer Frischhaltefolie noch einen Tag durchziehen, bevor ich über ihn herfalle. ;)

Samstag, 12. Juni 2010

Erdbeer-Gurken-Salat in groß



Kleingeschnitten wurden: 2 Körbchen Erdbeeren (also etwa ein Kilo), eine halbe Gurke, die Blätter eines Töpfchens Basilikum.

Dressing: 2 reichliche Eßlöffel flüssiger Honig, 4 Eßlöffel Walnußöl, 4 Eßlöffel Weißweinessig, Pfeffer. Angenehm süß mit kleiner Säurenote. Doch, so kann man das lassen. :)

Auf zum Nähtreffen!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Nachgemacht: Erdbeer-Gurken-Salat

Mein Basilikum auf der Fensterbank läßt die Flügel hängen.
Höchste Zeit, schnell noch ein paar Blätter zu ernten und für eine Probeversion von Orsis Erdbeer-Gurken-Salat zu verwenden. Für Nachschub an Erdbeeren hatte ich gestern gesorgt.

Ich schneide die ca. 12 Blätter klein. 4-5 cm Gurke werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Ca. 10 Erdbeeren werden geviertelt oder bei größeren Exemplaren gesechselt.
Beim Dressing zeigt sich dann mal wieder, daß mein Experimentiermut gern nach hinten losgeht. Ich habe keine Balsamico-Creme im Haushalt, deshalb verschlage ich je einen Eßlöffel Balsamessig und Sesamöl miteinander und gebe die Mischung zusammen mit frisch gemahlenem Pfeffer über den Salat.


Das Endergebnis ist eher sauer und ich merke mal wieder, daß ich den Geschmack von Balsamessig eher satt habe. Aber dazu später mehr.

Ich kann mich aber trotzdem gerade noch beherrschen und esse den Salat erst, als das Foto gemacht ist.

Samstag, 5. Juni 2010

Endlich Erdbeeren

Ich bin ja - dank des Radioprojektes auf dem Hessentag - die letzten Tage schon ganz gut mit Erdbeeren versorgt worden. Irgendjemand hatte immer welche dabei.

Nun bin ich wieder zurück und muß mir selbst welche kaufen. Zum Glück hat der Gemüsehändler schon welche aus der Nähe im Angebot.

Deshalb gab's eben Schnittchen mit Frischkäse und Erdbeerenscheiben drauf. Hmmmm ...

Mittwoch, 19. Mai 2010

Apfelpuffer

Ich koche jetzt auch Rezepte aus anderen Blogs nach. :)
Oder fast ... ein bißchen herumspielen dürfen will ich doch.

Ich habe mich an den Orangen-Apfel-Puffern von der Lorbeerkrone orientiert, aber die Orange durch einen zweiten Apfel ersetzt.

Genauer gesagt habe ich:
- ein Ei aufgeschlagen (mit einer kleinen Gabel)
- zwei Eßlöffel Zucker untergeschlagen (immer noch mit der Gabel)
- eßlöffelweise 6 gestrichene Eßlöffel untergeschlagen (auch mit der Gabel), bis sich ein schöner cremiger Teig ergibt (ähnlich einem Waffelteig)
- zwei säuerliche Äpfel geschält, geviertelt, Kerngehäuse entfernt und die Stücke noch mal halbiert
- die Apfelstücke in den Teig geraspelt und untergerührt
- Öl in der Pfanne erhitzt
- die Masse in Einheiten von je einem gestrichenen Eßlöffel in die Pfanne gegeben und ein bißchen flachgedrückt
- die Puffer von beiden Seiten braun werden lassen
- die fertigen Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen bzw. damit abgetupft und anschließend zum Abkühlen auf einen Teller gegeben

Ich könnte mir auch vorstellen, die Masse im Waffeleisen zu backen, aber das ist ja - genau wie fast alle meine Kochbücher - inzwischen im Keller gut verpackt verstaut.

Da die Puffer teilweise sehr dunkel geworden sind, erspare ich Euch ein Foto. ;)

Sonntag, 2. Mai 2010

Ananasjoghurt

Eine Ananas von Strunk, Ansatz und Schale befreien, in Scheiben schneiden und anschließend grob würfeln.
In einer Schüssel die Ananaswürfel mit einer beliebigen Menge Joghurt (in meinem Fall 250g) und zwei Eßlöffeln Sesam mischen.

Reicht von der Menge her für 3-4 Personen, aber ich war ja allein.
Dafür gab's zum Frühstück nix anderes.