Mittwoch, 14. Juli 2010

Premiere mit Erdbeer-Konfitüre

Die Tatsache, daß mir das Erdbeerpüree heute morgen recht gut geschmeckt hat, hat mich daran erinnert, daß bei mir im Schrank ja noch ein Päckchen Gelierzucker 1:1 herumsteht. Ich weiß nicht mehr, wofür ich den gekauft habe, aber das ist auch ein Jahr her, glaube ich ...

Praktischerweise fiel mir dann auch noch ein Rezeptheft von Südzucker in die Hände ...

Also die neu gekauften Erdbeeren aus dem Kühlschrank geholt, ungeputzt 600 g abgewogen (der Rest durfte wieder in den Kühlschrank), die Beeren geputzt und püriert, 600 g Gelierzucker abgewogen, das Püree in einen großen Topf gegeben, den Zucker untergerührt, Herd auf der zweithöchsten Stufe (2,5 von 3) angeschaltet, gerührt, gerührt, gerührt ... bis es zu blubbern anfing ... weitergerührt ... auf die Handy-Uhr geschaut ... weitergerührt ... nach 3 Minuten den Herd ausgeschaltet ... nach einer weiteren Minute den Topf auf die kleine Herdplatte gezogen, schnell noch zwei weitere Gläser heiß ausgespült bereitgestellt, weil sich schon abzeichnete, daß 2x 230ml zu wenig sein würden. Gläser gefüllt, zugeschraubt und auf das innere Fensterbrett gestellt.


Da dürfen sie sich nun abkühlen.

Da während des Abspülens der Gläser 3 und 4 die Masse im Topf schon zu gelieren begann, bin ich sicher, daß das Ganze gut geklappt hat, trotz der Warnung im Heft, man solle genau eine Packung verwenden.
Ich bin auch froh, daß ich die Menge so glücklich abgeschätzt habe, denn die Gläser habe ich heute mit der Waage gekauft ... alle leeren Altgläser hatte ich letztens weggeschmissen, weil keine Einkochaktion geplant war.

2 Kommentare:

  1. Das ist doch eine schöne Premiere, Erdbeermarmelade ist so lecker! Haste die Gläser vorher ein paar Minuten auf den Kopf gestellt? Dann entsteht nämlich ein Unterdruck und durch die heiße Marmelade wird der Deckel nochmal etwas entkeimt - alles für längere Haltbarkeit. LG

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  2. Es sieht auch lecker aus ... schmeckt aber leider überhaupt nicht nach Erdbeere, finde ich. :(
    Ich muß mich wohl mal intensiver in die Konfitürenherstellung einlesen.

    Das mit dem Umdrehen kenne ich. Habe ich auch beim Chutney-Kochen vor Jahren gemacht, diesmal aber nicht, weil ich der Festigkeit der Gewinde nicht getraut habe. ;)

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