Donnerstag, 11. März 2010

Blogpause

Bis auf weiteres hat dieser Blog Pause, da bei mir einige Veränderungen anstehen.
Wir sehen uns danach wieder. *wink*

Schnelle Tomatensuppe

Den Inhalt zweier kleiner Tetrapaks Passierte Tomaten in einen Topf geben.
Beide Paks mit etwas Wasser gut ausspülen, das Tomatenwasser ebenfalls in den Topf geben.
Tomatenmasse aufkochen lassen, dabei öfter umrühren. Ca. eine halbe Dose Kidneybohnen dazugeben und 3-4 Minuten mitkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas gerebeltem Oregano abschmecken.
Die Suppe auf kleiner Flamme oder bei ausgeschaltetem Herd noch weiterköcheln lassen, währenddessen ca. 50g Schafskäse in Würfel schneiden und kurz vor dem Servieren zur Suppe geben, damit der Käse etwas anschmilzt.

Radieschen-Carpaccio

Ich habe mich auch mal daran versucht, Gerichte für ein kostengünstiges Menü zu sammeln.
Für das Kochen und anschließende Verzehren dreier Gerichte hat meine Geduld allerdings nicht ausgereicht, deshalb gibt es die Rezepte einzeln.

Pro Portion:
5-6 Radieschen in dünne Scheiben schneiden, auf einem flachen Teller nebeneinander auslegen, leicht salzen.
Zwei Scheiben Roastbeef einseitig dünn mit Meerrettich bestreichen, aufrollen, mit einem Zahnstocher zusammenhalten und neben die Radieschenscheiben legen.
Von einem halben Bund glatter Petersilie die Blätter abzupfen, kleinschneiden, mit einem Honigdressing mischen, kurz durchziehen lassen und auf die Radieschen geben.
Von 100g Schafskäse drei Scheiben abschneiden und in Würfel schneiden. Käsewürfel auf die Petersilie geben. Evtl. mit Pfeffer nachwürzen.

Montag, 8. März 2010

Wenn dem Grieß der Brei zu langweilig wird ...

... müssen neue Rezepte her (für Weichweizengrieß).

Von kochrezepte.de:
Herzhafte Grießnockerln
Grießschmarrn mit Zimtzucker
Käsnockerl
Tomatensuppe mit Basilikumnocken

Von daskochrezept.de:
Brühe mit 4 Einlagen
Grieß-Kakao-Süßspeise
Porree-Suppe mit Schinkenstreifen

Von chefkoch.de:
Grießtaler
Panierte Grießschnitten
Pikante Quarkklößchen
Pfannenfladenbrot

Mal sehen, was davon mir morgen noch zusagt.

Kichererbsenmus

Kochen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen ...

Eine Tasse Kichererbsen, über Nacht eingeweicht, mit frischem Wasser und etwas Salz aufkochen (den Topf soweit füllen, daß die Kichererbsen gut bedeckt sind), eine gute Stunde bei mittlerer Hitze kochen lassen, Kichererbsen abgießen und das Kochwasser auffangen, die Kichererbsen zurück in den Topf und mit einem Teil des Kochwassers pürieren. Bei Bedarf beim Pürieren noch den Rest des Kochwassers dazugießen. Mit Salz und Pfeffer (und nach Geschmack auch mit anderen Gewürzen) abschmecken.

Ich hätte mich hineinsetzen können ... trotzdem wird das Mus in Gänze in zwei andere Küchen wandern, ich habe ja eigentlich keine Verwendung dafür.

Das Gemüse, der Blätterteig und ich

Freitag war küchentechnisch Experimentiertag.

Zum einen hatte ich mir vorgenommen, aus zwei mittelgroßen Auberginen Mus zu machen.
Rezept gesucht und gefunden, beide Auberginen in den vorgeheizten Backofen, nach ca. 40 min wieder rausgenommen, abkühlen lassen, Haut abgezogen und - beim Pürieren mit dem mir unbekannten Pürierstab gescheitert. Vermutlich hätte ich noch eine Hautschicht abziehen sollen, nicht nur das dunkle Äußere?

Zum anderen waren da der - zugegebermaßen nicht mehr ganz aktuelle - Kohlrabi und der Blätterteig aus dem Kühlregal, der eigentlich das äußere von Quarktaschen hätte werden können. Da ich aber letztes Jahr schon bei diversen Gelegenheiten Quarktaschen dabei hatte, wollte ich den Blätterteig diesmal herzhaft füllen.

Der Kohlrabi wurde geschält, halbiert, eine Hälfte wanderte als mitteldicke Scheiben mit einem kleinen Teil von 200g ebenfalls in Scheiben geschnittenen Pilzen in den Backofen. Die andere Kohlrabihälfte durfte ruhen, während die restlichen Pilze in Scheiben geschnitten und mit zwei kleingeschnittenen, in Butter glasig gebratenen Zwiebeln sowie Salz und Pfeffer durchziehen durften und der Inhalt der ersten Auflaufform verzehrt wurde (parallel zur "Küchenschlacht", bei der sich Steffen Henssler von seiner unangenehmen Seite zeigte, zwischendrin ein Stück Dorade briet, auch sonst am liebsten alles selbst gemacht hätte und sich dann von Horst Lichter sagen lassen mußte, daß beide Kandidaten sowohl Chicken Wings als auch Gurkensalat falsch gewürzt hatten *urgs*).

Anschließend wurde der Blätterteig ausgerollt, zum Teil mit Kohlrabistiften, zum Teil mit der Pilz-Zwiebel-Mischung gefüllt, eingerollt, mit Eigelb bestrichen und etwa 20 Minuten im Backofen gebacken.
Das Ergebnis hat mich erwartungsgemäß nicht überzeugt. Die Pilze wurden im Blätterteig gar, der Kohlrabi nicht ganz, beides dürfte auch zu wenig gewürzt gewesen sein. Die Kohlrabitaschen hatten dann aber trotzdem eine Geschmacksnote, die mich vom Sommer träumen ließ. In früheren Zeiten hatten wir oft frische Kohlrabi in Scheiben in der Pfanne mit Käse überbacken. Das ganze im Backofen zu machen, finde ich inzwischen aber viel besser. Nächstes Mal muß ich den Kohlrabi in noch dünnere Scheiben schneiden.

Donnerstag, 4. März 2010

Quark-Napfkuchen-Testlauf

Es gibt Backformen, da kann das Backen zur Geduldsprobe werden.
Meine Eltern besitzen eine solche, noch aus DDR-Zeiten. Einfaches Blech (glaube ich), kastenförmig zusammengefaltet.
Ich verschweige nicht, daß es einer gewissen Experimentierfreudigkeit bedarf, um Napfkuchen in einer Kastenform backen zu wollen.

Besagte Kastenform ist die mittlere von drei vorhandenen.
Die größte (und aktuellste) faßt gefühlsmäßig das doppelte an Teig wie die mittlere.
Hin und her überlegt, beide Formen eingesaut und dann doch die kleinere genommen.

Das Ergebnis ist auch nach zehn Minuten zusätzlicher Backzeit nicht durchgebacken (hätte ich mir denken müssen, das Problem hatte ich vor genau einem Jahr schon mal!) und löst sich nach etwas Friemelei auch nicht im Ganzen aus der Form. Grr.


Eigentlich hatte ich zwei Kuchen backen wollen; da es aber inzwischen auf zehn Uhr abends zugeht, ist mir die Lust auf Äpfel-Schälen und -Kleinschneiden vergangen, außerdem sind nur 6 Eier da, an die ich eigentlich nicht ran soll, Rezept Nr. 2 verlangt aber 4 davon ...
Also rühre ich den Teig für Rezept 1 noch einmal an, gebe diesmal Vanillepuddingpulver hinzu, lege eine Muffinform mit Papierförmchen aus und fülle den Teig in die Förmchen. Die streßfreiere Version. Schade, daß mir das nicht vorher eingefallen ist.


Meine Kollegen haben trotzdem zugelangt, also werde ich wohl für den Sonntag einfach noch mal dasselbe backen (wieder als Muffins, die gingen auch letztes Jahr besser weg) und diesen Eintrag ausnahmsweise nicht als "mißlungen" taggen.