Donnerstag, 4. März 2010

Quark-Napfkuchen-Testlauf

Es gibt Backformen, da kann das Backen zur Geduldsprobe werden.
Meine Eltern besitzen eine solche, noch aus DDR-Zeiten. Einfaches Blech (glaube ich), kastenförmig zusammengefaltet.
Ich verschweige nicht, daß es einer gewissen Experimentierfreudigkeit bedarf, um Napfkuchen in einer Kastenform backen zu wollen.

Besagte Kastenform ist die mittlere von drei vorhandenen.
Die größte (und aktuellste) faßt gefühlsmäßig das doppelte an Teig wie die mittlere.
Hin und her überlegt, beide Formen eingesaut und dann doch die kleinere genommen.

Das Ergebnis ist auch nach zehn Minuten zusätzlicher Backzeit nicht durchgebacken (hätte ich mir denken müssen, das Problem hatte ich vor genau einem Jahr schon mal!) und löst sich nach etwas Friemelei auch nicht im Ganzen aus der Form. Grr.


Eigentlich hatte ich zwei Kuchen backen wollen; da es aber inzwischen auf zehn Uhr abends zugeht, ist mir die Lust auf Äpfel-Schälen und -Kleinschneiden vergangen, außerdem sind nur 6 Eier da, an die ich eigentlich nicht ran soll, Rezept Nr. 2 verlangt aber 4 davon ...
Also rühre ich den Teig für Rezept 1 noch einmal an, gebe diesmal Vanillepuddingpulver hinzu, lege eine Muffinform mit Papierförmchen aus und fülle den Teig in die Förmchen. Die streßfreiere Version. Schade, daß mir das nicht vorher eingefallen ist.


Meine Kollegen haben trotzdem zugelangt, also werde ich wohl für den Sonntag einfach noch mal dasselbe backen (wieder als Muffins, die gingen auch letztes Jahr besser weg) und diesen Eintrag ausnahmsweise nicht als "mißlungen" taggen.

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