Donnerstag, 31. März 2011

Studentenküche statt Suppenfreude

Ich gestehe: ich hatte die letzten 3 Tage keine Lust auf Kochen am Abend.
Und habe mich heute auch nur in die Küche bewegt, weil der Kühlschrank mal wieder überfüllt ist - ich habe am Wochenende diverses Gemüse geerbt.
Nein, diese beiden Sätze machen zusammen wenig Sinn. *zugeb*

Im Rahmen der also notwendigen "Reste"verwertung wurde eine Sellerieknolle geschält, in Würfel geschnitten, in Olivenöl angebraten, mit Curry und Cayennepfeffer gewürzt. Vier Pellets TK-Spinat kamen noch dazu, während die Beilage (wieder einmal die Spinatnudeln) ebenfalls kochte (allerdings in Salzwasser).


Ja, ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Kombination von Nudeln oder Reis mit Pfannengemüse bei mir einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Gemüseauflauf bei Päm.

Morgen gibt es dann wieder Suppe - vielleicht ... ;)

Montag, 28. März 2011

Roastbeef-Röllchen mit Rohkost

Was schnelles roh-köstliches zwischendurch.


In 5 dünne Scheiben Roastbeef habe ich je einen Streifen Gurke und einen Streifen Paprika eingerollt. Der Rest des rohen Gemüses durfte daneben liegenbleiben. :)

Freitag, 25. März 2011

Grüne Suppe am Freitag

Noch so eine Idee, die mir schon eine Weile durch den Kopf ging: asiatisch angehauchte Suppe mit Chinakohl kochen.

Chinakohl scheint so langsam "out" zu sein, also keine Saisonware mehr, denn es gab nur noch kleine Köpfe. Dafür tummelt sich beim Gemüsehändler schon der erste Bürstädter Spargel, sowohl in grün als auch in weiß, richtig gut gewachsene Stangen sind das, und das im März!

Unbedingt mit in die Suppe sollten Spinat, Erbsen, Zuckerschoten - und neben Nudeln auch Tofu. Auf die Zuckerschoten habe ich dann allerdings aus Platzgründen doch verzichtet.



In einem knappen Liter Gemüsebrühe durften sich also TK-Spinat, TK-Erbsen, Streifen vom Chinakohl, Tofuwürfel und Nudeln aufwärmen. Anstelle von Reisnudeln habe ich auf einen Zufallsfund aus dem Chinaladen zurückgegriffen: Spinatnudeln.


Wieviel Spinat dort tatsächlich drin ist, darf sich jetzt gern fragen, wer will; mir war es egal. :) Ich habe mich deshalb gegen Glasnudeln entschieden, weil ich für diese kaum Verwendung habe. 200g Nudeln kaufen, wenn man nur 20-30g braucht, ist mir einfach zu doof.

Wie man auf dem oberen Bild sieht, ist der Chinakohl ein wenig zu lange in der Brühe gewesen. Man sollte ihn wirklich nur für 2-3 Minuten in die Suppe geben, damit er Form und Farbe behält.

Mittwoch, 23. März 2011

Die Sache mit der Schokolade und den Spenden

Das Gourmet-Büdchen hat mir einen Gutschein vermacht für die Spendenaktion für Japan bei My Swiss Chocolate.

Ich möchte mich hiermit ganz herzlich dafür bedanken, aber auch um Verständnis dafür bitten, daß ich nicht weiterverteile.

indisch angehaucht: Nudeln, Spinat und Tofu

Dieses Gericht erinnert mich an meine Ausbildungszeit. Die Firma hatte ihr Büro in einem Gewerbegebiet und es war für mich eine neue Erfahrung, daß es in Gewerbegebieten (oft) keine Supermärkte geschweige denn Restaurants gibt.

Eine indische Familie hatte (vermutlich) ein paar Monate nach meinem Arbeitsbeginn dort angefangen, gekochtes Essen aus einem alten Campingwagen zu verkaufen, der für diesen Zweck umgebaut worden war. Es gab ungefähr 5 Gerichte - an Linsengemüse, Spinat mit Kartoffeln, Spinat mit Frischkäse, ein Fleischgericht, Biryani mit Lamm oder Gemüse erinnere ich mich noch. Mein Favorit war der Spinat mit Frischkäse - der indische Frischkäse namens Paneer hat eine ähnliche Konsistenz wie Tofu - und auch wenn ich sicher an der Würzung noch etwas ändern könnte, kam das gestern gekochte dem indischen "Palak Paneer" schon ziemlich nahe, trotz Nudeln statt Reis.


Ich habe sieben Pellets TK-Spinat in Olivenöl erhitzt, mit Curry, Cayennepfeffer, Salz gewürzt, etwas Tofu in Würfel geschnitten, diese auch noch kurz anbraten lassen, Kokosmilch angegossen, abgeschmeckt und den Pfanneninhalt auf den Nudeln angerichtet.

Ein schönes leichtes Gericht, finde ich.

Dienstag, 22. März 2011

Fruchtige Sauerkrautsuppe

Ich habe ja, seit es diesen Blog gibt, noch nie mit Sauerkraut gekocht. Und nun ist der Winter, die klassische Saison für Sauerkrautgerichte, ja eigentlich schon vorbei. Zumindest möchte man das meinen, so kraftvoll, wie die Sonne gestern schien.

Auf einem Bummel in der Innenstadt kam mir gestern daher die Idee, daß ich das mit dem Sauerkraut dringend nachholen müßte. Nach deftigen Gerichten stand mir allerdings überhaupt nicht der Sinn, deshalb wollte ich es mal mit einer fruchtigen Variante probieren.



Ich habe den Inhalt einer 550g-Dose Sauerkraut in seinem eigenen Saft und etwa 300 ml Apfelsaft zum Kochen gebracht. Bevor es soweit war, habe ich eine Dose Ananas (Inhalt: 8-9 Ringe) geöffnet und den enthaltenen Saft ebenfalls zum Sauerkraut gegossen. 4 Scheiben habe ich mundgerechte Stücke geschnitten und zu dem Sauerkraut gegeben. Innerhalb der nächsten 10-15 Minuten kamen noch Stücke von einer Mango, 2 gehäufte und 2 gestrichene Eßlöffel Zucker und ca. 100 ml weiterer Apfelsaft hinzu.

Das "Experiment" ergab 3 Portionen ;) und der Geschmack war relativ gut zwischen sauer und süß balanciert.

Montag, 21. März 2011

Nudeln mit Hackfleischbrät

Ich kehre zu alten Kochgewohnheiten zurück und koche Beilagen vor, Nudeln und Reis, um genauer zu sein. Das schränkt dann zwar die Verwendung etwas ein, da dann eigentlich nur noch Pfannengerichte machbar sind, aber es scheint, als wäre die Zeit, als ich mittags kochen konnte, bald vorbei. :)

Ich habe also eine halbe Packung Nudeln auf einmal ins heiße Salzwasser geworfen. :)

Als die Nudeln fertig waren, habe ich Öl in einer Pfanne erhitzt, 3 kleingewürfelte Zwiebeln anbraten lassen, Hackfleisch dazugegeben und ebenfalls anbraten lassen, mit dem letzten vorhandenen Schlückchen Wein abgelöscht, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abgeschmeckt, Frischkäse und gerebelten Bärlauch untergerührt und anschließend das Brät auf den Nudeln angerichtet.


Durch den Käse war das ganze etwas gehaltvoll, Sahne oder Joghurt hätten sicher für eine soßigere Konsistenz gesorgt, waren aber am Sonntagabend nicht zu bekommen. ;)

Und weil es so schön schnell ging, reiche ich dieses "Rezept" beim Dauer-Blogevent Cucina Rapida ein.


Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Freitag, 18. März 2011

Möhrencreme(suppe)

Noch was schnelles am Freitagabend, schließlich habe ich Euch drei Suppen pro Woche versprochen.


Die Anregung fand ich bei der lieben Wolkenfee, ich habe mir aber etwas Aufwand gespart.

Ich habe einen halben Liter Wasser erhitzt und wieder einmal zwei Brühwürfel darin aufgelöst. 4 dicke Möhren (siehe Bild) geschält, von den Enden befreit, in Scheiben geschnitten und die Scheibchen mit etwas Ingwer (ebenfalls geschält und in dünne Scheiben geschnitten) 50 Minuten kochen lassen. (Das gleichzeitige Schreiben an der Blogsoap war so fesselnd. ;))


Die Möhren wurden abgegossen, püriert, mit etwas Curry und einem Schuß Wein abgeschmeckt und mit 3 Eßlöffeln Frischkäse "gestreckt". Als Garnierung kam etwas Dill oben drauf.


Da ich darauf verzichtet habe, einen Teil der Brühe den Möhren wieder hinzuzufügen, war das Ergebnis eher eine Creme und von einem Brotaufstrich nicht weit entfernt. Die Brühe war mir allerdings auch zu schade zum Weggießen, also habe ich sie im Anschluß auch noch gelöffelt. :)

Ich warne an dieser Stelle schon mal davor, daß dies ganz sicher nicht der einzige Cremesuppen-Versuch bleiben wird ... ;)

Nudeln und Fisch ohne Kontrast

Noch eine selbsterfundene Fastenregel: Freitags gibt es Fisch. Das klingt jetzt sicher nicht so besonders, wie es für mich ist. Wie schon gesagt, ich bin (fast) fernab kirchlicher Traditionen aufgewachsen ...

Solange Claus offline des Bloggens nicht mächtig ist, nutze ich die Zeit, blättere auf seiner Startseite und vermenge zwei Rezepte von ihm zu einem.


Ein paar Nudelnester dürfen in einem kleinen Whirlpool (auch als Kochtopf bezeichnet) baden, während Frischkäse, Milch und Senf sowie Salz und Pfeffer zu einer soßigen Creme cremigen Soße verrührt werden. Ein bißchen Dill wird auch noch gehackt.

In einer Pfanne wird währenddessen Olivenöl heiß, in das ich nach 5 Minuten in Würfel geschnittenes Kabeljau-Filet gebe. Der Fisch darf beidseitig kurz anbraten, dann kommt die Senfsoße hinzu sowie 4-5 Eßlöffel Nudelkochwasser und die Temperatur wird hinuntergedreht. Nun muß immer wieder gerührt werden, damit die Soße nicht anbäckt. Ich gebe noch ein wenig mehr Nudelwasser in die Soße, bevor ich die Nudeln abgieße.

Zum Schluß rühre ich die gehackten Dillspitzen unter und ganz zum Schluß auch noch die Nudeln, damit sie sich ein wenig mit der Soße verbinden.

Und da ich oben schon das fertige Ergebnis gezeigt habe, gibt es jetzt nur noch ein Bild vom Teller "danach" - hoffentlich zur Freude von Jim und George:


P.S.: Sorry Ihr zwei, das hier habe ich eben beim Schreiben erst gesehen.

Donnerstag, 17. März 2011

Gemüsesuppe mit Graupen und Fisch

Wieder mit heißer Nadel gestrickt. Deswegen mache ich auch gar nicht viele Worte darum und zeige lieber schnell das Bild.


Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

Dienstag, 15. März 2011

Eine neue Leserin - und ein Award

Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Das Gourmet-Büdchen hat nicht nur heute meinen Blog abonniert (willkommen, neue Leserin!), sondern mir auch gleich einen Award verliehen.


Ich fühle mich sehr geehrt und finde es gut, daß mit dem Award keine Verpflichtungen verbunden sind. :)

Ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt an KochbloggerInnen weitergeben sollte. Mir fallen einige ein, aber irgendwie ist es schwer, sich zu entscheiden. Ich mag (fast) alle Blogs, alle haben ihre individuelle Note, die sie liebenswert macht. Und eigentlich hatten wir das Schneeballsystem doch erst ...

Nein, ich bedenke ausdrücklich zwei Blogs, die nicht in meiner Blogroll hier stehen. Vorstellen möchte zwei Personen, die mir mit einem Projekt, an dem ich in den letzten Wochen und Monaten mitgewirkt habe, viel Spaß und nette Momente beschert haben:
Danke an Chefarzt für die Bereitstellung des Webspaces für die Blogsoap rund um das virtuelle Städtchen Defihausen und für viele andere kurzweilige Beiträge.
Dann wäre da auch noch Federkiel (Petra Vennekohl), der hoffentlich nie die Ideen für ihre Geschichten ausgehen. :)

Und bevor ich jetzt sentimental werde, schicke ich diesen Post lieber ab. Bis morgen!

Montag, 14. März 2011

Von der Schwere gescheiter Foodfotografie

Eigentlich sollte hier stehen: ich habe mich entschieden. Für ein Motto für die Fastenzeit.
Oder besser zwei solche.

1. Ich verzichte auf Schweinefleisch (also auch: Leberwurst, Blutwurst, Schinken, sofern sie nicht ohne Schweinefleisch gemacht sind).
2. Ich poste mindestens 3 Suppen pro Woche.

Das Ganze gilt natürlich erst ab heute, weil: gestern hab ich noch Leberwurst gegessen.
(Hab ich eigentlich schon erwähnt, daß ich atheistisch erzogen wurde?)

Los geht's mit einer Suppe, die sich gar nicht so einfach fotografieren ließ.
Das heißt, der Erfinderin der Klaren Suppe mit Spinat und Tofu ist das schon gelungen. Aber wo bekommt man um halb neun noch chinesisches Geschirr her, wenn nicht aus dem eigenen Schrank?


Ich habe es mit der Lieblingstasse und einem weißen Suppenteller versucht. Mit Blitz und ohne Blitz. In dieser Reihenfolge. Beide fassen nicht gleich viel Suppe. Und ich war dann tatsächlich zu faul, vor dem Fotografieren im Teller die gesamte überstehende Brühe abzulöffeln.


Zum Glück hat das fürchterliche Aussehen der Suppe aus ca. einem halben Liter Wasser, zwei Brühwürfeln, zwei walnußgroßen Pellets TK-Spinat, vier kleinen braunen Champignons (in Scheiben geschnitten) sowie gewürfelten 120g Tofu deren Geschmack nicht beeinträchtigt.

Und chinesisches Suppen-Geschirr will ich eh irgendwann kaufen ... es kann sich also nur um Monate handeln, bis ich bessere Fotos hinbekomme. ;)

Da es zeitlich gerade noch paßt, reiche ich diesen Beitrag bei dem von Julia betreuten Event Verzicht mit Genuß ein.

Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)

Freitag, 11. März 2011

Meine ersten Salicornes

Ja, schon wieder Nudeln. Aber bis auf weiteres die letzten. Die letzten gekauften. Möglicherweise. Nee, ich glaub, ich kann mich selbst nicht zu Fastenzusagen überreden. Vielleicht versuche ich es am Montag noch mal. ;)

Zum Ende der Kochzeit habe ich Salicornes dazugegeben und noch etwas mitgekocht. Sofort war das Wasser weg ... ich konnte gerade noch schnell genug ein wenig gequirltes Ei unterrühren, aber angebacken sind ein paar Nudeln doch. :(


Der Salzgeschmack der Salicornes war dann auch nicht so stark, wie ich erwartet hatte, aber trotzdem noch deutlich genug. Nettes Gemüse.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 9. März 2011

Meine private Kreppelverkostung

Ich mußte das einfach mal Frau Esskultur und ihren MitstreiterInnen nachmachen: Kreppel verkosten. Es war einfach so verlockend ...

... und da ich schon öfter an den Tagen nach dem Faschingsdienstag Kreppel gekauft und gegessen habe, hatte ich auch dieses Jahr keine Hemmungen.

Die Mitstreiter:


In der Mitte: Vanillepudding, ansonsten ab der Lücke im Uhrzeigersinn: Nougat, Hagebuttenmark, Pflaumenmus, Himbeerkonfitüre, Schokopudding. Die ersten vier sind vom Bormuth, die anderen zwei von einer anderen Bäckerei, die diverse Filialen in Darmstadt beliefert, deren Namen ich aber nicht kenne.

12 Viertel von 6 Krapfen im Sonnenlicht:


Ich gebe es zu: ich hatte Favoriten: Vanillepudding und Pflaumenmus. Das muß wohl an dem guten Geschmack beider gelegen haben.

Definitiv verloren hat "Nougat", wegen nicht zuordnungsfähiger Nußnote und einer Erdnußmus-ähnlichen Konsistenz.
"Himbeer" hat auch sehr beliebig geschmeckt, aber da will ich mal nicht so meckern, ich habe ja noch keine Himbeermarmelade gekocht.
Der Schokopudding hätte fester sein können, das war eher eine Mousse au chocolat. Eigentlich auch nicht verkehrt, aber dann hätte die Füllung etwas herber sein dürfen. Außerdem war die Schokoglasur praktisch nicht schneidbar.
Beim "Hagebuttenmus" war es ganz ähnlich wie bei der Himbeere. Ich war auf Säure gefaßt, das war wohl falsch.
Vanillepudding-Kreppel sind lecker, aber tendenziell zu süß.
Deshalb geht der erste Platz ans Pflaumenmus-Kreppel. :)

(Eigentlich hätten hier jetzt selbstgebackene Minikreppel ohne Füllung zu sehen sein sollen. Aber ich bin gerade zu faul, teilweise sind auch die Tage zu kurz, auch ohne Faschingsfeierei.)

Dienstag, 8. März 2011

Mitbringsel aus der Schweiz

Eigentlich gehört dieser Post in den Sommer. Also: zumindest in eine Zeit, in der man sich viel draußen bewegt, wandert und ... ja, auch mal rastet.

Aber von vorn:
Als ich am Samstag in Zürich ankam, erfuhr ich, daß noch mal eingekauft werden mußte. Also führte der Weg nach dem Aussteigen aus der Straßenbahn nicht in die schwester-schwagerliche Wohnung, sondern zu Migros.
Mir fiel dann ein, daß man dort nach "Bündner Fleisch" suchen könnte. Wenn man schon mal in der Schweiz ist und an sowas denkt! (Vor einem Dreivierteljahr hätte ich sicher nicht so eine Idee gehabt.)
Gesagt, getan. Meine Mutter guckt erst in die Angebotsecke, die nur Doppelpacks stinknormalen Schinkens enthält. Den wollte ich nicht, sie auch nicht. Weitersuchen. Der Hinweis: "Hier ist alles teurer."
Vor dem Wurst-Käse-Regal bleibe ich dann stehen, eine Packung mit Röllchen aus Käse und ziemlich dunklem Schinken zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Von Bündner Fleisch auch hier keine Spur, aber der Inhalt der Packung ist als Ersatz interessant genug und darf mit.


Was soll ich sagen? Ich weiß jetzt immer noch nicht, wie Bündner Fleisch schmeckt, fürchte ich. Aber sowohl der Käse als auch das geräucherte Fleisch waren super lecker. Die Rückseite weist beides als "Rindstrockenfleisch" und Greyerzer Käse aus. Brot habe ich nicht dazu gegessen, ein Bäckereibrot hätte da meines Erachtens auch kaum gepaßt.

Ich glaube, mit so einem Proviant übersteht man auch einen verregneten Wandertag ... :)

Montag, 7. März 2011

Resteverwertung: Pfannenrotkohl, Nudeln und Erbsenmus

Eine der Erkenntnisse des Monats Februar: ein mittelgroßer Kohlkopf reicht für fast eine gesamte Woche aus, ebenso eine Steckrübe, ein Blumenkohl, eine Packung Spaghetti ...

Ein Rest Rotkohl wurde deshalb heute in dünne Streifen gesazusammen mit Sonnenblumenkernen in Olivenöl angebraten, mit Salz, Pfeffer und Ingwerpulver gewürzt, mit etwas Weißwein und Erbsenbrühe abgelöscht und durfte insgesamt am längsten warm werden. In der Zwischenzeit habe ich 3/4 einer TK-Tüte Erbsen in wenig Wasser 5-10 Minuten lang erhitzt, bis sie durch waren. Dann habe ich die Erbsen abgegossen, das Kochwasser aufgefangen, die Erbsen püriert, etwas Kochwasser wieder mitpüriert, Salz, Pfeffer und Currypulver als Würze zugegeben und noch etwas mehr Kochwasser nachgegossen. Eine Portion Nudeln wurde ebenfalls gekocht und abgegossen.

Alles zusammen auf einem Teller, leicht von der Sonne beschienen:


Tatsächlich ergänzten sich die einzelnen Aromen gut. Rein mengenmäßig hätten Nudeln und Kohl ausgereicht; dann hätte aber noch etwas süßlich-saures dabei sein müssen, denn die Nudeln und der Kohl haben sich nicht so gut miteinander vertragen, die Nudeln und die Erbsenmasse allein auch nicht.

Als Ausgleich habe ich zum Nachtisch etwas Sanddorn-Apfelmus gegessen. :)

Hm, vielleicht übe ich nächstes Mal doch, wie man Nocken formt. ;)

Donnerstag, 3. März 2011

Stillstand

Nicht nur Päm und Astrid gehen die Ideen und die Motivation zum Kochen aus, sondern auch mir.

Es ist ja nicht so, daß es in meiner Linkliste rechts an Anregungen mangeln würde. Ich habe auch drei prallgefüllten Kladden mit Rezepten und im Schrank steht seit Anfang des Jahres der "Große Lafer" - durchgeblättert, aber bisher nicht nachgekocht. Obwohl das Buch echt klasse ist.
Ganz zu schweigen von den Rezepten im Rezeptewiki - auch dort habe ich eine Nachkochliste, meistens Rezepte, die ich bebildern wollte. Bei Lobia aur pyaz hat das noch geklappt, die Zitronencreme dagegen war unfotogen und auch verklumpt, die wollte ich dann nicht so verbloggen. Und dann war die Aufmerksamkeit auch schon bald wieder woanders ...

Momentan scheinen sich Winterblues und frühlingshaftes "raus aus der Enge"-Gefühl nahtlos aneinander anzuschließen.

Vielleicht bin ich gerade aber auch etwas empfindlich.

Damit dieser Post nicht ohne Bild bleibt, noch schnell ein Bild vom Samstagnacht-Buffet bei Astrid:


Danke an Astrid und P. und alle anderen Anwesenden für den wunderbaren Abend, das tolle Essen, den guten Wein (ich hatte mit einem Kater gerechnet, der aber am Sonntagmorgen erfreulicherweise ausblieb) sowie Herrn Newkitchontheblog für's Abholen.

Ich glaub, ich will ab sofort nur noch aus kleinen Gläschen essen. Nur um die tolle Atmosphäre noch etwas nachwirken zu lassen. *schnief*