Ich mußte das einfach mal
Frau Esskultur und ihren MitstreiterInnen nachmachen:
Kreppel verkosten. Es war einfach so verlockend ...
... und da ich schon öfter an den Tagen nach dem Faschingsdienstag Kreppel gekauft und gegessen habe, hatte ich auch dieses Jahr keine Hemmungen.
Die Mitstreiter:

In der Mitte: Vanillepudding, ansonsten ab der Lücke im Uhrzeigersinn: Nougat, Hagebuttenmark, Pflaumenmus, Himbeerkonfitüre, Schokopudding. Die ersten vier sind vom Bormuth, die anderen zwei von einer anderen Bäckerei, die diverse Filialen in Darmstadt beliefert, deren Namen ich aber nicht kenne.
12 Viertel von 6 Krapfen im Sonnenlicht:

Ich gebe es zu: ich hatte Favoriten: Vanillepudding und Pflaumenmus. Das muß wohl an dem guten Geschmack beider gelegen haben.
Definitiv verloren hat "Nougat", wegen nicht zuordnungsfähiger Nußnote und einer Erdnußmus-ähnlichen Konsistenz.
"Himbeer" hat auch sehr beliebig geschmeckt, aber da will ich mal nicht so meckern, ich habe ja noch keine Himbeermarmelade gekocht.
Der Schokopudding hätte fester sein können, das war eher eine Mousse au chocolat. Eigentlich auch nicht verkehrt, aber dann hätte die Füllung etwas herber sein dürfen. Außerdem war die Schokoglasur praktisch nicht schneidbar.
Beim "Hagebuttenmus" war es ganz ähnlich wie bei der Himbeere. Ich war auf Säure gefaßt, das war wohl falsch.
Vanillepudding-Kreppel sind lecker, aber tendenziell zu süß.
Deshalb geht der erste Platz ans Pflaumenmus-Kreppel. :)
(Eigentlich hätten hier jetzt selbstgebackene Minikreppel ohne Füllung zu sehen sein sollen. Aber ich bin gerade zu faul, teilweise sind auch die Tage zu kurz, auch ohne Faschingsfeierei.)