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Dienstag, 26. April 2011

Nachgemacht: Bärlauchpesto mit Mandeln

Ich habe vor ein paar Wochen schon mal gedacht, man müßte öfter aus den Archiven anderer Kochblogs kochen. Vor allem aus Archiven von Kochblogs wie Buntcooking, Low Budget Cooking - da gibt es sicher noch das eine oder andere Schätzchen.

Wie ich letzte Woche gemerkt habe, lohnt aber auch der Blick in ältere aktive Kochblogs. Die Kategorie Bärlauch bei Robert ist so ein Fall. (Und falls das nicht Eure Wunschkategorie ist: es gibt noch gefühlte 200 andere. :))

Meine regelmäßigen Leser wissen: ich stapele gern tief. Je weniger und/oder je gewöhnlicher die Zutaten, umso besser. Da kam mir dann das Bärlauchpesto mit Mandeln gerade recht. Ich mußte nur noch Mandeln kaufen, alles andere war da. Okay, mit dem Olivenöl war ich erzwungermaßen dann doch etwas sparsam. Und auf den Zitronensaft habe ich verzichtet, weil ich mit dem Geschmack auch ohne zufrieden war.


Aus 100g Bärlauch und entsprechend angepaßten Mengen an Mandeln und Käse sind etwa 400g Bärlauchpesto geworden.

Da Robert mit diesem Gericht an Zorras Blogevent Mandeln teilgenommen hat, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe und reiche das Rezept für das Jubiläumskochevent anläßlich von 6 Jahren Kochtopf-Blogevents ein.


Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

Tja, und jetzt habe ich ein Problem. Auf der Seite zum aktuellen Event ist von 1-2 Gerichten die Rede. Wie soll ich das schaffen, wenn mich schon fast die gesamte Mandelkategorie anlacht?

Dienstag, 12. April 2011

Milchwoche: Bärlauchbutter

Einer meiner lang gehegten Wünsche ist (bis zum vergangenen Wochenende) die Herstellung eigener Kräuterbutter gewesen. Rezepte dafür habe ich bestimmt 2 oder 3, etwas davon umgesetzt nie. Der elterliche Garten hat durchaus Stellen, an denen Bärlauch wächst, aber meinerseitigen Initiativen, diesen zu Butter oder Pesto zu verarbeiten, stand man ablehnend gegenüber ("das ißt doch hier keiner"). In diesem Zusammenhang kann man es erstaunlich nennen, daß ich mein regelmäßiges Backen dort durchgesetzt habe.

Nur, wie fotografiert man eine Bärlauchbutter, die man nur für's Foto aus dem Tiefkühlfach geholt hat? Ich habe mich entschlossen, sie in der Frischhaltefolie zu lassen. Appetitmachende Fotografie ist etwas anderes, ich gebe es zu ... das hier ist lediglich ein Beweisfoto.


Ich habe mich an den Rezepten von Barbaras Spielwiese und der Hüttenhilfe orientiert.
Der Bärlauch (genau 100g) wurde von den Stengeln befreit, gewaschen, die quer halbierten Blätter geschleudert und mit dem Zauberstab zermüllert. Letzteres ist bequem, aber auf Dauer vermutlich nicht nett für die Armmuskulatur. Ich weiß jedenfalls nicht mehr, was mehr durchgeschüttelt wurde: die Kräuter oder mein Arm?
Trotzdem habe ich auch die Butter (in kleine Würfel geschnitten, insgesamt ca. 300g) mit dem Zauberstab unter die Kräuter gemischt. Anschließend noch etwas Salz und Pfeffer dazu, die Butter eingewickelt (in Frischhalte- und Alufolie) und ab in den Kühlschrank.

Donnerstag, 22. April 2010

Abschied vom Bärlauch

Heute war es auch bei mir soweit: ich habe den letzten Bärlauch verbraucht.
Adieu, Du schönes Würzkraut!

Abgesehen davon gab es heute wieder Studentenküche pur: Bratkartoffeln mit roter Bete und Gouda (und besagtem Bärlauch) und abends Vollkornnudeln mit sautierten Scheiben Riesenradieschen (die mir unbeabsichtigt etwas angekeimt waren und deshalb ein wenig wie junger Kohlrabi schmeckten) und Muscheln aus der Dose (die ich wohl nie wieder mit anderem in eine Pfanne schmeißen werde!).
Schade, daß die beigegebene Petersilie nicht mal ansatzweise Würzkraft hatte.

Ich brauche eine bessere Küchenplanung.
Oder mehr Pfannen.
Oder beides. *seufz*

Mittwoch, 14. April 2010

Bärlauchquark

Für 500g Quark:
Eine große Handvoll Bärlauchblätter kleinschneiden.
Den Quark mit 1-2 EL Milch glattrühren, die Bärlauchschnipsel darunterrühren, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Einen Tag durchziehen lassen.

Schmeckt aufs Brot, aber auch zu frisch gekochten Roggenkörnern. :)