Dienstag, 12. April 2011

Milchwoche: Bärlauchbutter

Einer meiner lang gehegten Wünsche ist (bis zum vergangenen Wochenende) die Herstellung eigener Kräuterbutter gewesen. Rezepte dafür habe ich bestimmt 2 oder 3, etwas davon umgesetzt nie. Der elterliche Garten hat durchaus Stellen, an denen Bärlauch wächst, aber meinerseitigen Initiativen, diesen zu Butter oder Pesto zu verarbeiten, stand man ablehnend gegenüber ("das ißt doch hier keiner"). In diesem Zusammenhang kann man es erstaunlich nennen, daß ich mein regelmäßiges Backen dort durchgesetzt habe.

Nur, wie fotografiert man eine Bärlauchbutter, die man nur für's Foto aus dem Tiefkühlfach geholt hat? Ich habe mich entschlossen, sie in der Frischhaltefolie zu lassen. Appetitmachende Fotografie ist etwas anderes, ich gebe es zu ... das hier ist lediglich ein Beweisfoto.


Ich habe mich an den Rezepten von Barbaras Spielwiese und der Hüttenhilfe orientiert.
Der Bärlauch (genau 100g) wurde von den Stengeln befreit, gewaschen, die quer halbierten Blätter geschleudert und mit dem Zauberstab zermüllert. Letzteres ist bequem, aber auf Dauer vermutlich nicht nett für die Armmuskulatur. Ich weiß jedenfalls nicht mehr, was mehr durchgeschüttelt wurde: die Kräuter oder mein Arm?
Trotzdem habe ich auch die Butter (in kleine Würfel geschnitten, insgesamt ca. 300g) mit dem Zauberstab unter die Kräuter gemischt. Anschließend noch etwas Salz und Pfeffer dazu, die Butter eingewickelt (in Frischhalte- und Alufolie) und ab in den Kühlschrank.

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