Auch wenn erst morgen der erste Arbeitstag im September ist, habe ich vor gut einer Woche quasi schon meinen ersten Arbeitstag gehabt. Eine Schulung, die sich mit den Validierungsprozessen von Software im Pharmabereich befaßte. Mein neues altes Arbeitsgebiet. Am selben Tag sollte abends auch noch eine Art "Abteilungsgrillen" stattfinden.
Versprochen hatte ich einen grünen Salat, dazu kam, weil bei der Abstimmung über die kulinarischen Mitbringsel kein Nachtisch erwähnt wurde, eine spätabendlich erzeugte große Menge Quarkbällchen nach diesem Rezept. Nur mit der Änderung, daß ich - der besseren Präsentabilität willen - diesmal nicht auf das Wälzen im Zucker verzichtet habe. Ich bin immer noch überrascht, mit welchem Appetit die neuen Kollegen zugegriffen haben. Sollte ich jetzt zu jeder Schlemmerei nur noch Chefkoch-Quarkbällchen mitnehmen?
Nun, wenn man in Anwesenheit von Frau Foodfreak das Wort Quarkbällchen sagt, kommt der Verweis auf das Familienrezept im Hause Küchenlatein. Okay, für's nächste Mal vorgemerkt. Ich hatte völlig vergessen, daß ich das Rezept schon mal irgendwann gebookmarkt hatte.
Den letzten Sonntag vor dem "Ernst des Lebens" ausnutzend, habe ich mich das neue Rezept gewagt, allerdings mit Änderungen: 3 Eier Größe M statt 2 Eier Größe XL, ca. 330 g Mehl statt einer Mischung aus Mehl und Stärkemehl, Öl statt zerlassener Butter sowie etwas mehr Zucker. Ansonsten wurden die Bällchen wieder mit 2 Teelöffeln abgestochen, im Pflanzenfett gegart und nach kurzer Abkühlzeit in Zucker gewälzt.
Ich glaube, ich backe auch nach keinem anderen Rezept mehr ... allein vor dem Backen war der Teig viel fluffiger, das Garen selbst war (gefühlt?) mit etwas weniger Temperaturaufwand möglich und auch das Endergebnis überzeugte.
Bleibt mir nur, für den Tip und das Rezept zu danken. Das nächste Social Event mit Essensmitbringerei kann kommen!
Posts mit dem Label Quark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Quark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 2. September 2012
Montag, 11. April 2011
Milchwoche: Himbeerquark
Nachdem ich die turbulenten letzten 3 Wochen dazu genutzt habe, mich nicht an meine eigenen Vorgaben (kein Schweinefleisch essen, 3 Suppen pro Woche posten) zu halten, habe ich gestern beschlossen, eine neue Themenwoche zu veranstalten. Das zur Zeit sommerliche Wetter hat daran nicht unwesentlichen Anteil.
Die Entscheidung für eine Woche mit Milchprodukten fiel dann ziemlich leicht. :)

Für eine Wochenportion ;) Himbeerquark habe ich 1kg Quark in einer Schüssel mit dem Inhalt von 2 Tüten Vanillezucker glattgerührt und dann frei Hand ca. 200g aufgetaute TK-Himbeeren untergerührt.
(Leider geben sich die aufgetauten Himbeeren nicht viel Mühe, fotogen zu sein.)
Wer mag, gibt vor dem Essen noch etwas Zucker (oder das Süßungsmittel seiner Wahl) hinzu.
Die Entscheidung für eine Woche mit Milchprodukten fiel dann ziemlich leicht. :)
Für eine Wochenportion ;) Himbeerquark habe ich 1kg Quark in einer Schüssel mit dem Inhalt von 2 Tüten Vanillezucker glattgerührt und dann frei Hand ca. 200g aufgetaute TK-Himbeeren untergerührt.
(Leider geben sich die aufgetauten Himbeeren nicht viel Mühe, fotogen zu sein.)
Wer mag, gibt vor dem Essen noch etwas Zucker (oder das Süßungsmittel seiner Wahl) hinzu.
Labels:
Desserts,
Himbeeren Obst,
Milchprodukte,
Quark,
Süßes
Dienstag, 11. Mai 2010
Wir haben in Biskin gebadet
Kennt jemand den alten Werbespruch noch?
Ich habe gestern im Laden vor der schweren Wahl gestanden, welches Pflanzenfett ich denn nun mitnehmen sollte und dann fiel aus preislichen Gründen die Wahl auf das o.g. Produkt.
Das ist jetzt nicht wirklich spektakulär, aber es gibt eben, obwohl ich seit 13 Jahren fast durchgängig allein lebe, Lebensmittel, die noch nie den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden haben. Und das Pflanzenfett schien mir für ein lang ersehntes Kochexperiment nötig: Quarkbällchen. (Man muß wirklich von einem Experiment sprechen, denn so ganz gelungen ist die Aktion nicht. Außerdem hat leider noch zuvieles in meiner Küche den Charakter einer Mutprobe.)
Gemäß einem bei chefkoch.de gefundenen Rezept wurden 500g Quark mit etwa 125g Zucker, zwei Päckchen Vanillinzucker und 4 Eiern glattgerührt.
In einem separaten Gefäß wurden etwa 500g Mehl, etwas Salz und ein Päckchen Backpulver gemischt.
Nun wurde der Quark unter die Mehlmischung gerührt und das Pflanzenfett durfte sich langsam im Topf aufwärmen. Als es vollständig geschmolzen war, habe ich die ersten Teigstücke hineingegeben.

Wie man sieht, habe ich das Fett ein wenig unterschätzt, denn der größte Teil der Bällchen ist ziemlich dunkel geworden. :( Die hellen Bällchen links sind am Anfang entstanden, als das Fett noch nicht so heiß war.
Es tröstet mich gerade auch wenig, daß die dunklen Bällchen innen besser durchgebacken sind als die hellen.
Auf das Wälzen in Zucker habe ich aus Kaloriengründen verzichtet. ;)
Das Fett ruht sich inzwischen wieder in erhärteter Form im Topf aus und ich überlege, was ich als nächstes damit mache.
Ich habe gestern im Laden vor der schweren Wahl gestanden, welches Pflanzenfett ich denn nun mitnehmen sollte und dann fiel aus preislichen Gründen die Wahl auf das o.g. Produkt.
Das ist jetzt nicht wirklich spektakulär, aber es gibt eben, obwohl ich seit 13 Jahren fast durchgängig allein lebe, Lebensmittel, die noch nie den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden haben. Und das Pflanzenfett schien mir für ein lang ersehntes Kochexperiment nötig: Quarkbällchen. (Man muß wirklich von einem Experiment sprechen, denn so ganz gelungen ist die Aktion nicht. Außerdem hat leider noch zuvieles in meiner Küche den Charakter einer Mutprobe.)
Gemäß einem bei chefkoch.de gefundenen Rezept wurden 500g Quark mit etwa 125g Zucker, zwei Päckchen Vanillinzucker und 4 Eiern glattgerührt.
In einem separaten Gefäß wurden etwa 500g Mehl, etwas Salz und ein Päckchen Backpulver gemischt.
Nun wurde der Quark unter die Mehlmischung gerührt und das Pflanzenfett durfte sich langsam im Topf aufwärmen. Als es vollständig geschmolzen war, habe ich die ersten Teigstücke hineingegeben.
Wie man sieht, habe ich das Fett ein wenig unterschätzt, denn der größte Teil der Bällchen ist ziemlich dunkel geworden. :( Die hellen Bällchen links sind am Anfang entstanden, als das Fett noch nicht so heiß war.
Es tröstet mich gerade auch wenig, daß die dunklen Bällchen innen besser durchgebacken sind als die hellen.
Auf das Wälzen in Zucker habe ich aus Kaloriengründen verzichtet. ;)
Das Fett ruht sich inzwischen wieder in erhärteter Form im Topf aus und ich überlege, was ich als nächstes damit mache.
Donnerstag, 4. März 2010
Quark-Napfkuchen-Testlauf
Es gibt Backformen, da kann das Backen zur Geduldsprobe werden.
Meine Eltern besitzen eine solche, noch aus DDR-Zeiten. Einfaches Blech (glaube ich), kastenförmig zusammengefaltet.
Ich verschweige nicht, daß es einer gewissen Experimentierfreudigkeit bedarf, um Napfkuchen in einer Kastenform backen zu wollen.
Besagte Kastenform ist die mittlere von drei vorhandenen.
Die größte (und aktuellste) faßt gefühlsmäßig das doppelte an Teig wie die mittlere.
Hin und her überlegt, beide Formen eingesaut und dann doch die kleinere genommen.
Das Ergebnis ist auch nach zehn Minuten zusätzlicher Backzeit nicht durchgebacken (hätte ich mir denken müssen, das Problem hatte ich vor genau einem Jahr schon mal!) und löst sich nach etwas Friemelei auch nicht im Ganzen aus der Form. Grr.


Eigentlich hatte ich zwei Kuchen backen wollen; da es aber inzwischen auf zehn Uhr abends zugeht, ist mir die Lust auf Äpfel-Schälen und -Kleinschneiden vergangen, außerdem sind nur 6 Eier da, an die ich eigentlich nicht ran soll, Rezept Nr. 2 verlangt aber 4 davon ...
Also rühre ich den Teig für Rezept 1 noch einmal an, gebe diesmal Vanillepuddingpulver hinzu, lege eine Muffinform mit Papierförmchen aus und fülle den Teig in die Förmchen. Die streßfreiere Version. Schade, daß mir das nicht vorher eingefallen ist.

Meine Kollegen haben trotzdem zugelangt, also werde ich wohl für den Sonntag einfach noch mal dasselbe backen (wieder als Muffins, die gingen auch letztes Jahr besser weg) und diesen Eintrag ausnahmsweise nicht als "mißlungen" taggen.
Meine Eltern besitzen eine solche, noch aus DDR-Zeiten. Einfaches Blech (glaube ich), kastenförmig zusammengefaltet.
Ich verschweige nicht, daß es einer gewissen Experimentierfreudigkeit bedarf, um Napfkuchen in einer Kastenform backen zu wollen.
Besagte Kastenform ist die mittlere von drei vorhandenen.
Die größte (und aktuellste) faßt gefühlsmäßig das doppelte an Teig wie die mittlere.
Hin und her überlegt, beide Formen eingesaut und dann doch die kleinere genommen.
Das Ergebnis ist auch nach zehn Minuten zusätzlicher Backzeit nicht durchgebacken (hätte ich mir denken müssen, das Problem hatte ich vor genau einem Jahr schon mal!) und löst sich nach etwas Friemelei auch nicht im Ganzen aus der Form. Grr.


Eigentlich hatte ich zwei Kuchen backen wollen; da es aber inzwischen auf zehn Uhr abends zugeht, ist mir die Lust auf Äpfel-Schälen und -Kleinschneiden vergangen, außerdem sind nur 6 Eier da, an die ich eigentlich nicht ran soll, Rezept Nr. 2 verlangt aber 4 davon ...
Also rühre ich den Teig für Rezept 1 noch einmal an, gebe diesmal Vanillepuddingpulver hinzu, lege eine Muffinform mit Papierförmchen aus und fülle den Teig in die Förmchen. Die streßfreiere Version. Schade, daß mir das nicht vorher eingefallen ist.

Meine Kollegen haben trotzdem zugelangt, also werde ich wohl für den Sonntag einfach noch mal dasselbe backen (wieder als Muffins, die gingen auch letztes Jahr besser weg) und diesen Eintrag ausnahmsweise nicht als "mißlungen" taggen.
Abonnieren
Posts (Atom)