Posts mit dem Label Käse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Käse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 6. Februar 2012

Studentenfutter mal anders: Romanesco mit Käse

Mir fiel neulich wieder ein, daß ich den wichtigsten der weihnachtlichen Neuzugänge in meiner Küche noch nicht vorgestellt habe:


Nein, es ist nicht der Romanesco gemeint (obwohl der auch neu ist, ich habe noch nie diesen Kohl gekauft), sondern das Messer. Ein Fleischmesser, das aber leider noch nicht als solches zum Einsatz kam. (Zwiebeln schneidet es aber schon mal sehr gut. Vielleicht sollte ich mal meine kleinen Küchenmesser schärfen lassen ...)

Heute abend sollte es angesichts eines spontan knurrenden Magens mal wieder "Fast Food" geben, da kam es gerade recht, daß seit einer Woche *schäm* ein Kopf Romanesco auf Verwertung wartet. Ich habe den Kohl und den geschälten Strunk in mundgerechte Stücke geschnitten, in Salzwasser gut 10 Minuten lang bei mittlerer Hitze sprudelnd kochen lassen, abgegossen und mit Käse bestreut.

Grünes Gemüse in gelber Schüssel:


Mit Käse:


Das mit dem Schmelzen des Käses klappt natürlich erst dann so richtig, wenn man den abgegossenen Kohl zurück in den Kochtopf gibt und dort mit dem Käse vermengt. Womit auch verraten wäre, daß in der gelben Schüssel nur die Hälfte des Kohls Platz hatte und ich den Kohl in zwei Etappen gekocht habe.

Mittwoch, 27. April 2011

Mein erstes Mal: gefüllte Hähnchenbrust

In der Kantine des neuen Brötchengebers gab es vor etwa 2 Wochen mal Hähnchenbrustfilet mit Frischkäsefüllung. Eines von den besseren Gerichten dort, muß ich sagen ... und habe trotzdem gedacht, das bekomme ich auch hin. Ich müßte nur in die Kräuterfrischkäse-Produktion einsteigen ...

Vom Metzger habe ich mir eine Hühnerbrust geben lassen, diese halbiert und in beide Hälften recht stümperhaft eine Tasche geschnitten. Stümperhaft, weil die Täschchen an ein, zwei Stellen nicht dicht waren. Mit einem Frühstücksmesser und einem Teelöffel habe ich etwas Frischkäse in die Taschen bugsiert. (Wenn ich jetzt Zahnstocher oder Küchengarn zur Hand gehabt hätte, hätte ich auch professionell zunähen können. Im Zweifelsfall geht es auch ohne ...) Dann habe ich die beiden Hälften beidseitig gesalzen und gepfeffert und mit mehrmaligem Wenden in Öl angebraten.

Dazu gab es Kartoffeln:


Anblick von innen:


Fazit: gar nicht so schlecht, die Kombination Kräuterfrischkäse und Hühnerfleisch gefällt mir. Das mit der Tasche könnte mir aber gern noch mal jemand zeigen, der es besser beherrscht. Ich hab nämlich nur den dicken Teil der Brust eingeschnitten.

Dienstag, 8. März 2011

Mitbringsel aus der Schweiz

Eigentlich gehört dieser Post in den Sommer. Also: zumindest in eine Zeit, in der man sich viel draußen bewegt, wandert und ... ja, auch mal rastet.

Aber von vorn:
Als ich am Samstag in Zürich ankam, erfuhr ich, daß noch mal eingekauft werden mußte. Also führte der Weg nach dem Aussteigen aus der Straßenbahn nicht in die schwester-schwagerliche Wohnung, sondern zu Migros.
Mir fiel dann ein, daß man dort nach "Bündner Fleisch" suchen könnte. Wenn man schon mal in der Schweiz ist und an sowas denkt! (Vor einem Dreivierteljahr hätte ich sicher nicht so eine Idee gehabt.)
Gesagt, getan. Meine Mutter guckt erst in die Angebotsecke, die nur Doppelpacks stinknormalen Schinkens enthält. Den wollte ich nicht, sie auch nicht. Weitersuchen. Der Hinweis: "Hier ist alles teurer."
Vor dem Wurst-Käse-Regal bleibe ich dann stehen, eine Packung mit Röllchen aus Käse und ziemlich dunklem Schinken zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Von Bündner Fleisch auch hier keine Spur, aber der Inhalt der Packung ist als Ersatz interessant genug und darf mit.


Was soll ich sagen? Ich weiß jetzt immer noch nicht, wie Bündner Fleisch schmeckt, fürchte ich. Aber sowohl der Käse als auch das geräucherte Fleisch waren super lecker. Die Rückseite weist beides als "Rindstrockenfleisch" und Greyerzer Käse aus. Brot habe ich nicht dazu gegessen, ein Bäckereibrot hätte da meines Erachtens auch kaum gepaßt.

Ich glaube, mit so einem Proviant übersteht man auch einen verregneten Wandertag ... :)

Donnerstag, 17. Februar 2011

Nachgemacht: Feldsalat-Frischkäse-Creme

Gesehen, gemocht, nachgemacht, noch mehr gemocht ...

Man nehme:
- das Rezept von Päm.
- 100g Feldsalat
- ca. 80g Sonnenblumenkerne
- 150g Frischkäse
- ein Beet Kresse
- Weißweinessig
- Apfelsaft
- Salz und Currypulver nach Belieben

So wird's gemacht:
- Feldsalat waschen und schleudern, welke Blätter aussortieren
- Feldsalat mit dem Pürierstab bearbeiten
- Sonnenblumenkerne und Frischkäse dazugeben, die Masse weiter pürieren
- 2/3 der Kresse ebenfalls unterpürieren
- je einen Eßlöffel Weißweinessig und Apfelsaft unterrühren
- mit Salz und etwas Currypulver abschmecken
- evtl. noch einen Eßlöffel Apfelsaft unterrühren

Das Ergebnis in der Rührschüssel:


Mit etwas Kresse auf Dinkelvollkornnudeln:


Eigentlich viel zu schade, um diese Masse aufs Brot zu essen - aber ich bin ja auch kein guter Brotesser ...

Sonntag, 14. November 2010

Nachgekocht: Zwiebelsuppe

Mir war gestern abend nach einer wärmenden Suppe.
Da ich vor zwei Wochen einen großen Sack Zwiebeln gekauft hatte und der Grauburgunder immer noch geöffnet und fast leer im Kühlschrank stand, lag die Idee, eine Zwiebelsuppe zu machen, sehr sehr nahe.

Bei Mestolo habe ich ein schönes Rezept gefunden.

Da ich parallel mal wieder Pizzabrot gebacken habe, war das zu Paula gehörige Schüsselchen besetzt, als ich mit dem Kochen anfing. Also habe ich mal frei Schnauze vier Zwiebel vom oberen und unteren Ende und der Schale befreit.


Diese Zwiebeln habe ich in Ringe geschnitten und die Ringe in etwa 40g Butter angeschwitzt, bis sie etwas Farbe angenommen hatten. Ich habe zwei gestrichene Eßlöffel Mehl untergerührt, kurz anschwitzen lassen und dann gut 100ml Weißwein (eben den oben erwähnten Rest) dazugegeben.
Da der Wein ziemlich schnell verkochte, habe ich 400ml Wasser und einen Gemüsebrühwürfel (*schäm*) dazugegeben. Alles ließ ich etwa zwanzig Minuten vor sich hin köcheln, wobei ich mehrmals umrührte.

Ich gab noch etwas gerebelten Basilikum in die Suppe und streute ein wenig Käse obendrauf. Für's Foto. :)


Zum Servieren habe ich dann den Rest des geriebenen Käses breit auf der Oberfläche der Suppe verteilt, wo er ein wenig schmolz, aber nicht komplett in der Suppe unterging.

Fazit: sehr lecker (wenngleich durch das Verhältnis der festen und flüssigen Zutaten etwas sehr gehaltvoll). Ich weiß gerade überhaupt nicht, warum ich früher Zwiebelsuppe aus der Tüte gegessen habe ...

Im übrigen sind meine Gemüsebrühwürfel jetzt alle. Ich muß also doch mal selbst Brühe herstellen ...

Samstag, 16. Oktober 2010

Italienische Woche: Fladenbrot mit Käse nach E. Witzigmann

Anläßlich des heutigen Welttag des Brotes möchte ich heute ein Rezept aus diesem Buch vorstellen:



Ich mag die Rezepte in diesem Buch, leider ist es inzwischen nicht mehr im Bahnhofsbuchhandel zu haben (jedenfalls nicht dort, wo ich unterwegs bin). Also greife ich auf das Exemplar aus dem elterlichen Haushalt zurück.

Olivenölbrot mit Käse

Für ein Brot:

1. 15 g Trockenhefe und 1 TL Zucker in 100ml warmem Wasser verrühren, etwas gehen lassen, bis die Mischung schäumt.

2. 350g Weizenmehl 550 mit 1 TL Salz vermengen. 1 EL Öl, die Hefemischung und das restliche Wasser zugießen und alles zu einem glatten Teig rühren. Diesen auf bemehlter Arbeitsfläche 4 Minuten lang kneten.

3. Den Teig in 2 gleichgroße Stücke teilen und jedes ca. 6 mm dünn ausrollen. Einen Kreis auf ein rundes gefettetes Backblech legen, 200g kleingewürfelten Pecorino oder einen ähnlichen Käse sowie etwas zerstoßenen Fenchelsamen darauf verteilen.

4. Den zweiten Teigkreis darüberlegen, die Ränder gut zusammendrücken, damit die Füllung beim Backen nicht ausläuft.

5. Den oberen Teigkreis mit einem scharfen Messer mehrere Male leicht einritzen. mit 2 EL Olivenöl bestreichen.

6. Den Teig mit den Fenchelsamen bestreuen und 20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

7. Den aufgegangenen Teig 30 Minuten im vorgeheizten Backofen (200 Grad Ober-/Unterhitze) backen. Sofort sevieren.

Ein halbes Fladenbrot in der Alufolie:


Meine Änderungen: bis auf Salz, Öl und Zucker habe ich nur mit der halben Menge der Zutaten gearbeitet, es hat trotzdem für eine Quicheform von etwa 24 cm Durchmesser gereicht. Statt des Fenchelsamens ist getrockneter Rosmarin zum Einsatz gekommen und statt Weizenmehl eine Mischung aus Dinkelweiß- und Dinkelvollkornmehl (Verhältnis 4:1). Auch habe ich den Käse für die Füllung (wieder einmal der bewährte Parmesangouda) gerieben, nicht nur in kleine Würfel geschnitten.
Meine Vorkoster und ich fanden es lecker. Noch ein Brot, das ich sicher nicht zum letzten Mal gebacken habe.

Und ja, es schmeckt auch an den Folgetagen noch sehr gut, zum Beispiel zu Panzanella. :)



Das Banner darf auch hier nicht fehlen:

World Bread Day 2010 (submission date October 16)


Viel Spaß beim Nachbacken, es lohnt sich!

Samstag, 18. September 2010

Backcamembert mit Sonnenblumenkernen

Als ich die Ankündigung für das Thema Sonnenblumenkerne gesehen habe, stand für mich fest, daß ich da mitmachen müßte.
Ich gebe gern Sonnenblumenkerne an diverse Gemüsepfannen, aber ein Gericht zu finden, bei dem sie (halbwegs) im Vordergrund stehen, schien mir eine gewisse Herausforderung zu sein.

Relativ schnell kristallisierte sich dann die Idee heraus, einen kleinen Camembert mit Sonnenblumenkernen zu umhüllen und auszubacken.
Noch schneller waren die Zutaten gekauft, aber bis zur Umsetzung sollte dann doch noch eine gute Woche vergehen.

Heute also war es dann soweit.

Ich habe ein Eigelb und ein Eiweiß miteinander verschlagen und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Einen Camembert von 125 g habe ich in der Eimischung gewälzt (teilweise auch mit ihr bestrichen), dann noch in Sonnenblumenkernen gewälzt und gute 3 Minuten pro Seite in Öl ausgebacken. Anschließend habe ich den Käse mit Pflaumen aus dem Glas angerichtet.


Ein paar kritische Bemerkungen:
Optimalerweise hätten die Kerne nur goldbraun werden sollen, das ist mir nicht gelungen.
Dafür war der Käse nicht so durchgegart, wie ich es gern gehabt hätte. Ich empfehle daher, den Käse während der Vorbereitung des Tellers noch mal bei max. 100 Grad im Backofen 2-3 Minuten ziehen zu lassen.

Nichtsdestotrotz hat mir die Kombination Käse und Pflaumen sehr gemundet, deshalb stelle ich das Gericht beim Garten-Koch-Event im September "Sonnenblumenkerne" des Gärtnerblogs vor.

Garten-Koch-Event September: Sonnenblumenkerne [30. September 2010]

Freitag, 17. September 2010

Steinpilze für Stadtkinder ...


Laut Gemüsehändler zweite Wahl, vermutlich deshalb, weil sie halbiert sind.
Ich finde sie allerdings ganz klasse.

Ein Stück (ca. 40g) Butter wird in der Pfanne warm, während ich die Pilze in Scheiben schneide. (Etwas besseres ist mir nicht eingefallen.) Ich gebe die geschnittenen Pilze und eine gute Portion Pfeffer ebenfalls in die Pfanne. Während auch die Pilze langsam garen, schäle und schneide ich zwei kleine Zwiebeln in Würfel (oder etwas, was dem nahekommt) und gebe sie ebenfalls dazu. Die Pilze sind jetzt soweit gar, daß ich die Temperatur etwas herunterdrehen kann. Ich gebe etwas Salz und vorgekochten Langkornreis dazu, reibe noch schnell etwas Parmesangouda fein und richte alles zusammen auf einem Teller an. Kein Risotto, aber nahe dran!


Reis mit Käse gehört eh zu den positiven Kindheitserinnerungen, dieser hier ist einfach super! :)

Freitag, 3. September 2010

Frischkäse mit Kräutern und Knoblauch

Die Kräuter:
- Dillspitzen
- Schnittlauch
- 2 kleine Zehen Knoblauch, kleingeschnitten


Alle drei werden mit dem Zauberstab "kleingemüllert", mit 150g Frischkäse vermischt, was einen Wechsel vom hohen in ein flaches Gefäß erfordert, und mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt.


Das Ergebnis ist durch Knoblauch und Schnittlauch ziemlich scharf, schmeckt aber angenehm frisch.

Wäre kein frischer Knoblauch im Haus, hätte ich wohl stattdessen gerebelten Bärlauch dazugegeben.

Dienstag, 31. August 2010

Resteverwertung: Bratgemüse mit Käse

Ich habe am Wochenende nicht nur mal Backofen-Tourismus betrieben (morgen mehr dazu), sondern (nach Erlaubnis) auch den elterlichen Kühlschrank von verderblichen (und verdorbenen) Sachen "befreit". Eigentlich hätte ich die nicht mehr ganz aktuellen Frühlingszwiebeln und Möhren dort zubereiten sollen, aber da ich soviel gebacken hatte und am Sonntag auch mal außer Haus war, hatte ich dazu keine Lust. Genug Abwasch angefallen ist auch so ...

Also habe ich die Möhren und Frühlingszwiebeln mitgenommen und heute zusammen mit Zucchinistreifen in der Pfanne in Öl angebraten, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, etwas gerebelten Bärlauch darüber gegeben und das Ganze auf dem Teller mit kleinen Scheiben von (ebenfalls nicht mehr ganz frischem) Brie garniert.

Montag, 17. Mai 2010

Käsesuppe mit Spargel

Eigentlich sollte in der Überschrift "Spargel mit Käsesoße" stehen.
Aber ich habe mich mit meiner Fehlplanung mal wieder übertroffen.

Das war der Käse:


Dieser durfte sich zusammen mit etwas Milch (ca. 200 ml) im Topf aufwärmen. Ich hoffte auf eine cremige Konsistenz, leider aber trennten sich nur die flüssigen und die festen Phasen des Käses voneinander. Was ich zu spät merkte. :(

Bevor die Milch auf den Herd kam, habe ich einen halben Bund Spargel geschält, in 2-3 cm lange Stücke geschnitten und ins kochende Wasser gegeben. Als der Spargel weich war, war auch der Käse fast geschmolzen, und ich habe den Spargel in die Käsebrühe gegeben.
Da mir das ganze zu flüssig war, kamen noch ein paar Reisblätter dazu.


Ich habe dann vor dem Essen die Suppe etwas abkühlen lassen, was aber nur dazu führte, daß der feste Teil auch wieder fest wurde und am Boden zusammenklumpte.
Das war am Samstagabend, der Topf weicht immer noch ein. :(