Vom Metzger habe ich mir eine Hühnerbrust geben lassen, diese halbiert und in beide Hälften recht stümperhaft eine Tasche geschnitten. Stümperhaft, weil die Täschchen an ein, zwei Stellen nicht dicht waren. Mit einem Frühstücksmesser und einem Teelöffel habe ich etwas Frischkäse in die Taschen bugsiert. (Wenn ich jetzt Zahnstocher oder Küchengarn zur Hand gehabt hätte, hätte ich auch professionell zunähen können. Im Zweifelsfall geht es auch ohne ...) Dann habe ich die beiden Hälften beidseitig gesalzen und gepfeffert und mit mehrmaligem Wenden in Öl angebraten.
Dazu gab es Kartoffeln:
Anblick von innen:
Fazit: gar nicht so schlecht, die Kombination Kräuterfrischkäse und Hühnerfleisch gefällt mir. Das mit der Tasche könnte mir aber gern noch mal jemand zeigen, der es besser beherrscht. Ich hab nämlich nur den dicken Teil der Brust eingeschnitten.
Obwohl ich im Umgang mit Fleisch und scharfen Messern nicht ungeschickt bin, finde ich das Schneiden von Taschen ebenfalls eher schwierig.
AntwortenLöschenBei so einer Hühnerbrust gibt es aber auch noch die Möglichkeit, mit einer spitzen Klinge in den dickeren Teil zu stechen und das Loch dann mit dem Stiel eines Kochlöffels vorsichtig zu weiten.