(Eigentlich sollte jetzt hier ein Foto von alldem zu sehen sein, aber das ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen. Deswegen gibt's den Fisch nur zerschnitten zu sehen.)
Mein Rezept empfiehlt 80 ml Limettensaft für 600g Fisch. Aus einer Limette kommen jedoch 50 ml raus, mit denen ich den Fisch übergieße. Er hätte also theoretisch noch einmal schwimmen lernen können.
Ebenfalls entgegen dem Rezept schneide ich von den Peperonischoten jeweils das obere Drittel ab, halbiere es, entferne die Kerne und schneide die Schoten in kleine Würfel. Im Gegensatz zum Fisch läßt mich mein kleines Küchenmesser hier auch nicht im Stich. Bis die Fischwürfel fertig geschnitten waren, hatte ich schon etwas Überredungskunst gebraucht, und trotzdem blieben Teile vom Fisch am Brett und an meinen Fingern kleben.
Als alle 3 Zutaten vermengt sind, decke ich sie mit Frischhaltefolie zu, schneide mir beim Abreißen der Folie noch schnell in den kleinen Finger, und lasse die Schüssel über Nacht im Kühlschrank.
Am Morgen sind die Fischstücke schön weiß und fest - und meine Motivation, noch Lauchzwiebelringe drunterzumischen, verschwunden. Dafür wird der Plan, den Fisch erst mittags zu essen, umgeworfen. Dekadenz ahoi!
Mein Fazit:
- Ich brauche mindestens ein gutes Küchenmesser für Fleisch und Fisch.
- Die Fischstücke hätten auch größer sein dürfen (hier waren es etwa 1,5 x 1,5 cm).
- Das Kochen genau nach Rezeptangaben könnte sich doch lohnen.
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