Sonntag, 23. Mai 2010

Technikübung mit Gurke

Zu meinen kulinarischen Kindheitserinnerungen gehört ein Gurkensalat aus schmalen Gurkenstreifen, der mit Essig angemacht war.
Höchste Zeit, das mal nachzubauen, auch wenn ich mit Essig-Dressings noch nicht so ganz warm bin. Es gibt ja Alternativen. :)

Eine Gurke wurde halbiert, von den Enden befreit und geschält, die Kerne entfernt.


Die dressierten Gurkenteile wurden nochmal halbiert und mit dem Sparschäler wurde von außen soviel abgeschabt wie möglich. Übrig blieben kleine Schiffchen, die nicht mehr ganz dicht waren. ;)


Anschließend wurden ein paar Zweige Dill abgezupft und die Blätter, wenn man sie so nennen will, kleingeschnitten. Das Ergebnis ist hier mit einem meiner beiden Küchenmesser zu sehen (jenen Messern, die sich beim Fleisch- und Fischschneiden eher eines Quetschvorganges befleißigen).


Zusammen mit dem Dill habe ich noch etwas Pfeffer, 2 Teelöffel Sesamöl, etwas Salz und 2 Teelöffel Schmand unter die Gurkenscheiben gerührt. Durch den Schmand wurde es recht gehaltvoll und insgesamt fand ich das Ergebnis unendlich lecker. Da war richtig viel Sonne in der Schüssel, auch wenn man das auf dem Foto nicht sieht. :)


Ich habe dann noch diejenigen verbliebenen Schiffchen, die noch nicht in meinem Mund gelandet waren, kleingeschnitten und untergemischt. Insgesamt kann ich mir die Gurkenscheiben eher als Deko vorstellen. Aber mir fehlt ja auch eine passende Reibe für die Massenproduktion. ;)

2 Kommentare:

  1. Wenn man sich soviel Mühe macht mit entkernen kann das Ergebnis nur knackig sein. Wozu müssen denn die Schiffchen dicht sein, wenn Du sie entweder isst (die lecken) oder in Streifen schneidest (die dichten) ?

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  2. Mit "nicht dicht" meine ich, daß die Überbleibsel (die übrigens alle gleich leck waren) kaum zum Füllen geeignet gewesen wären.

    Deswegen denke ich, daß ich zukünftig eher wenig Streifen schneiden und diese dann nur als Deko verwenden würde, wenn es sich anbietet, auch noch Gurkenschiffchen zu machen (z.B. mit Fischfüllung). Es müßten halt genug Esser da sein. ;)

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