Bereits damals hat mich - neben dem Rezept für die Alfajores - ein Gebäck angelacht, das als "Hochzeitskekse" bezeichnet wird. Das Buch erklärt dazu:
"In some towns in the North Central region these biscuits are sold at local festivals. They are known as 'wedding biscuits' because they are most often made for such celebrations, but street vendors also sell them, freshly made, warm and delicious."
Eigentlich ist die Vorstellung, frische warme Kekse auf der Straße kaufen zu können, schon sehr verlockend; auch weil ich mir im Kopf nur schwer einen mobilen Backofen vorstellen kann. Das Buch hält übrigens noch ganz viele weitere frische Rezepte bereit.
Ich poste hier das Rezept in englisch, da ich nicht weiß, ob eine deutsche Ausgabe existiert oder geplant ist. Die Mengen sollten laut Buch für 15 Kekse ausreichen.
Wedding biscuits
250 g / 9 oz / 2 1/4 cups (self-rising) flour
10 ml / 2 teaspoons baking powder
250 g / 9 oz / 1 1/4 cups caster (superfine) sugar
250 g / 9 oz / generous 1 cup lard
30 ml / 2 teaspoons water
1 egg yolk
45 ml / 3 teaspoons milk
50 g / 2 oz / 1/4 cup toasted sesame seeds
1. Preheat the oven to 200°C / 400°F / Gas 6 and grease a large baking sheet.
2. Sift the flour with the baking powder and stir in the sugar. Make a well in the centre and add the lard, cut into small pieces, and water. Gradually rub the lard and the water into the dry ingredients, adding a little more water if needed, and knead the mixture for about 10 minutes to form a smooth dough.
3. Form the dough into a roll about 7.5 cm / 3 inch in diameter and cut it into 1 cm / 0.5 inch slices.
4. Lay the slices on the baking sheet, spacing them well.
5. Beat the egg yolk lightly with the milk and brush the top of each biscuit with the mixture. Sprinkle with sesame seeds and bake for 20 minutes, until they are golden brown. Leave them on the baking sheet to cool.
Cook's tip: You can make tiny biscuits for parties by rolling a smaller dough roll and slicing thinner rounds. The baking time for smaller biscuits will need to be reduced.
Ich muß gestehen, ich habe mich nicht ganz an dieses Rezept gehalten (wie man an dem Bild auch erahnen kann). Schweineschmalz war keins im Haus (ich wüßte aus dem Stegreif auch nicht, wo man das bekommt - beim Metzger?), also habe ich anstelle dessen Butter verwendet. Ob es deswegen oder wegen etwas zuviel Wasser (knapp 100 ml) oder wegen zuwenig Ruhezeit für den Teig zu flüssig blieb, kann ich nicht sagen. Jedenfalls kam ich trotz zusätzlicher Mehlzugabe (ca. 50 - 80 g zusätzlich) nicht soweit, daß ich den Teig hätte zu einer Rolle formen konnte. Und deshalb habe ich dann nur einfach kleine Häufchen auf das Backblech gesetzt, die unangenehm auseinanderliefen.
Wenigstens hat das dem Geschmack keinen Abbruch getan.
Als Keks für jede Jahreszeit eignet sich das Rezept durchaus. :)
Mit Schmalz würde es schon etwas anders schmecken. Schmalz gibt es im Supermarkt in der Nähe der Butter ;). Das sind so rechteckige Becherchen wie Margarine oder Butter.
AntwortenLöschenEin peruanisches Kochbuch ist sicher interessant. Was gibt es da so für Gerichte?
AntwortenLöschenMit Schweineschmalz ist es doch sehr fettig.. ich hätte auch Butter verwendet.
@Meerfantasie: jetzt, wo Du es sagst, habe ich das Bild vom Supermarktregal vor Augen. Mal schauen, ob die Kekse mit Schmalz besser werden.
AntwortenLöschen@Anie: viel frischen Fisch, Innereien, Gemüse ...
Ich will auf jeden Fall noch das eine oder andere Gericht aus dem Buch hier vorstellen, bin nur am Wochenende nicht zum Abtippen gekommen.
Ansonsten muß ich gestehen, noch nie mit Schmalz gebacken zu haben. Ich bin wohl einfach zu jung. ;)
mobile Backöfen für Kekse gibt es bei uns unter dem Namen "subways" :)
AntwortenLöschen...behauptet zumindest meine Tochter.