Entscheidend dazu beigetragen hat auch Steph mit ihrem Rezept für Zwiebelkuchen. Das Verlangen wurde immer größer, schließlich ein 5 kg-Sack Zwiebeln im Supermarkt gefunden, Bauchspeck mitgenommen und auch Frischhefe.
Also wurde gestern abend Pizzateig angerührt (mit 630er-Dinkelmehl), gute 30 Minuten auf der Heizung stehen gelassen, 5 Zwiebeln geputzt und gewürfelt, Bauchspeck ebenfalls gewürfelt. Teig noch mal durchgeknetet, halbiert. Eine Hälfte Teig abgenommen und stümperhaft ausgerollt (die runde Form mußte man sich etwas dazudenken). Den Teigfladen ins langsam erwärmende Öl gegeben und unter dem Pfannendeckel bei mittlerer Temperatur garen gelassen. Währenddessen waren die Speck- und Zwiebelwürfel in der kleineren Pfanne auch schon gar und nach dem Wenden des Brotfladens durften sie auf die schon gebackene Teigseite überwechseln.
Dabei stellte sich heraus, daß die Pizza einen kleinen Moment zu lang gebacken war: die Unterseite, die jetzt zur Oberseite wurde, war bereits sehr fest, zu fest, um noch eine Verbindung mit dem Belag einzugehen. Ich bekam zwar später beides zusammen aus der Pfanne, aber beim Essen trennten sich dann beide Bestandteile wieder voneinander.
Da die Zwiebel-Speck-Mischung auch nur für einen Pizzafladen ausreichte, habe ich die zweite Teighälfte erst ein wenig ausgerollt, dann mit den Fingern langsam und sorgfältig auseinander gezogen (das kam mir übrigens wie eine Übung fürs Strudelbacken vor) und in fingerfoodtaugliche Stücke geschnitten. Der Teig war bei diesen dünner als bei der Pizza. Ich habe sie ebenfalls in Öl ausgebacken und abkühlen lassen.
Diese Pizzabrotstücke habe ich heute morgen als Frühstück genossen, zusammen mit etwas Orangensaft. Sie waren noch schön knusprig, aber nicht zu hart.
Auf diese Art und Weise noch einmal Pizzabrot zu machen, kann ich mir gut vorstellen (es ist ja auch noch ein halber Hefewürfel da); der Zwiebelkuchen hingegen darf weiterhin aus dem Backofen kommen.
Danke fürs ausprobieren. Das sind 2 schöne Ideen für Abwandlungen.
AntwortenLöschenViele Grüße,
Lilly aus der Mini-Küche
interessant!
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