Nun ist es bei uns Tradition, zum Weihnachtsfest in der Familie große Mengen an Geschenken auszutauschen. Da wir alle gern kochen, ist auch immer das eine oder andere Kochbuch dabei. Vor einigen Jahren hatte ich meiner Schwester das Buch "Coffee & Espresso" aus dem Verlag Zabert Sandmann geschenkt. Eine unbestimmte Zeit später tauchte das Buch dann bei meinen Eltern auf - vermutlich, weil es neben Rezepten mit Kaffeeanteil auch viele Rezepte für Kekse, Kuchen und herzhafte Snacks enthält. Meinen ersten Versuch mit selbstgemachtem Blätterteig habe ich auch diesem Buch zu verdanken. Nur habe ich damals noch nicht gebloggt.
Da ich momentan wenig geistige Arbeit verrichten, ist der Bedarf nach Abwechslung in Form von Backexperimenten auch gesunken. Deshalb habe ich mich an diesem Wochenende auf ein schnelles Keksrezept beschränkt.
Für zwei Bleche Müslikekse (so heißt das Rezept im Buch) rühre ich 120g zerlassene Butter, 120g Rohrzucker und ein Päckchen Vanillinzucker in einer Schüssel zu einer cremigen Masse. Ich gebe zwei Eier dazu und rühre sie unter, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Nun gebe ich einen gestrichenen Teelöffel Backpulver, 2 Eßlöffel Mehl und etwa 4 Eßlöffel Milch zu dem Teig und rühre sie ebenfalls unter, bis die Masse wiederum homogen ist. Als letztes rühre ich 250g großblättrige Haferflocken unter den Teig.
Laut Rezept muß der Teig nun 30 Minuten ruhen. Ich lasse ihn etwas länger im Kühlen stehen: nämlich über Nacht.
Nach dem Frühstück wurde dann der Ofen auf 180° Grad bei Ober-/Unterhitze angeheizt und die Keksmasse mit einem Teelöffel auf den mit Backpapier belegten Backblechen verteilt. Als der Herd die nötige Temperatur erreicht hat, dürfen beide Bleche nacheinander je 15 Minuten in die heiße Stube. Die Pause ermöglicht es mir, ein Foto von der ersten Ladung zu machen, während die zweite Ladung noch bäckt.
Als beide Ladungen fertig gebacken sind, geht es ans Probieren. Einstimmig werden die Kekse für lecker befunden.
Leider ist ja das Blogevent "Essen für unterwegs" schon vorbei. Dafür hätten sich diese Kekse prima geeignet.
Da ich trotzdem endlich mal an einem Event teilnehmen will, reiche ich diesen Beitrag für Foodfreaks Event Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen ein.

Nachtrag 9.8.: Kalt aus der Dose (nach einer Nacht in selbiger) schmecken die Kekschen übrigens nicht mehr so toll. :(
Kurzes Aufbacken könnte helfen, aber da kann ich leider keine Erfahrungswerte (welche Temperatur wie lange) bieten.
Sowas fehlt mir schon lange als Zwischen-Verpflegung im Auto.
AntwortenLöschenFuer mich waere das der perfekte Fruehstueckskeks!
AntwortenLöschen@Robert: nachmachen!
AntwortenLöschenWenn diese Kekse nicht für längere Wanderungen oder Radtouren ideal sind, dann weiß ich auch nicht. Beim nächsten Mal backe ich die mit Rosinen, denke ich (und vielleicht auch mal mit anderen Flocken).
@Jutta: jupp, zum Frühstück schmecken die auch. :)
Super - ich liebe solche Happen wenn der kleine Hunger kommt - toll fürs Büro und Quengler im Auto oder zu einer heißen Tasse süßen englischen Tee
AntwortenLöschen